Das neue Jahr ist noch nicht eingespielt – Januarblitzmeisterschaft mit einigen Überraschungen

Eigentlich war alles auf einen entspannten Auftakt in der Vereinsblitzmeisterschaft angelegt: Ein kleines Feld (7 Teilnehmer) sollte wegen diverser samstäglicher Verpflichtungen doppelrundig bis maximal 22 Uhr einen Sieger ermitteln. Es kam anders: Als sich der Laptop des Spielleiters nach der 2. Runde zu umfangreichen Updates entschloss und auch nach Intervention anwesender Fachleute nicht zur Wiederherstellung der Daten gebracht werden konnte, eine dringliche Vorstandssitzung anstand, die noch eingeschoben werden musste, die Rückrunde nur noch auf dem Papierweg festzuhalten war und Matthias Gawlick wegen der Verzögerungen seinen zweiten Durchgang canceln musste, war das für alle eine ziemliche Geduldsprobe und ein ziemliches Pech für Matthias selbst: Zur Halbzeit lag er nämlich mit Volker Brüggestraß und Joachim Gawlick punkt- und wertungsgleich mit 4/6 auf dem 2. Platz. Zum Ausgleich für die Aufregungen kamen auf dem Brett alle den an sie gerichteten Erwartungen nach, allen voran der hohe Favorit Dirk Topolewski, der sich weder von zwei Minusbauern (gegen Joachim) noch einem ausgeglichenen Endspiel (gegen Jürgen Boost) stoppen ließ: 6/6. Erst Volker konnte ihn zum Remis ausbremsen, was aber Dirks einziger Ausrutscher blieb, so dass er mit 11,5/12 zum Schluss astronomische vier Punkte Vorsprung auf Volker und Joachim ansammelte. Volker wiederum hatte einmal mehr schwer ins Turnier gefunden (Dameneinsteller in der 1. Runde) und anschließend Moral bewiesen, Joachim nahe liegende Züge übersehen. Jürgen Boost bestätigte die Einschätzung, dass er "fürs Blitzen zu langsam" spielt, Michael Kalle verrechnete sich, wenn er nicht auf Zeit verlor. Josef Mrowetz schließlich hielt sich gegen Dirk und Joachim in allen Partien bis ins Endspiel und zwang Jürgen zum Dauerschach. Insgesamt lässt das für alle (außer vielleicht Dirk) im Februar noch viel Luft nach oben …

Rangliste: Stand nach der 7. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Punkte SoBerg
1. Topolewski,Dirk 2134 ** 11 11 1+ 11 11 11.5 56.75
2. Brüggestraß,Volker 2040 ** 10 11 0+ 11 11 8.5 37.25
3. Gawlick,Joachim 1824 00 01 ** 1+ 11 11 8.5 33.00
4. Boost,Jürgen 1798 00 00 ** 0+ ½1 11 5.0 15.50
5. Gawlick,Matthias   0- 1- 0- 1- ** 1- 1- 4.0 18.00
6. Mrowetz,Josef 1287 00 00 00 ½0 0+ ** 11 3.5 8.50
7. Kalle,Michael 1217 00 00 00 00 0+ 00 ** 1.0 4.00

Die 2. Mannschaft verliert 2,5:5,5 gegen den Bochumer SV 3

Nach dieser erneuten Niederlage haben wir am 31.01.16 schon einen vorgezogenen Abstiegskampf gegen Günnigfeld 2, den wir unbedingt gewinnen müssen.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. Bochumer SV 3 DWZ 2,5:5,5
1 9 Gottmann, Bernd 1905 17 Hollstein, Ralf 1759 ½:½
2 11 Boost, Jürgen 1798 18 Dahlmann, Paul Tobias 1750 1:0
3 12 Pflieger, Christin 1706 19 Candogan, Yavus 1754 0:1
4 13 Kalle, Yannis 1671 20 Gehrke, Wolfgang 1724 0:1
5 15 Säglitz, Patrick 1570 22 Harks, Markus 1719 ½:½
6 16 Garbela, Janusch 1679 23 Hertzsch, Wolfgang 1676 0:1
7 2002 Ulrich, Robin 1654 3003 Laggies, Frank 1516 0:1
8 19 Richter, Bernd 1643 26 Papadopoulos, Antonios ½:½

Bericht von MF Jürgen Boost

Nach einer fehlerhaften Eröffnung verlor Janusch schnell seine Partie. Robin hatte sich mit Schwarz ein ausgeglichenes Spiel erkämpft, verlor aber dann die Qualität und auch seine Partie. Yannis war aus der Eröffnung mit leichtem Vorteil hervorgegangen; er hätte einen hängenden Bauern des Gegners mit Vorteil belagern können, was er jedoch nicht tat. Er spielte ungenau weiter und zuletzt verlor er sogar die ausgeglichene Partie. Bernd R. war mit Weiß auch schlecht aus der Eröffnung gestartet (Bauernverlust); er konnte das Spiel jedoch ausgeglichen gestalten, sodass ein Remis vereinbart wurde. Auch Bernd G. sah keine Möglichkeit in Vorteil zu kommen, so dass er das Remisangebot des Gegners annahm. Auch Patrick konnte seine ausgeglichene Stellung nicht verbessern, so dass er sich mit dem Gegner auf ein Remis einigte. Christin hatte sich lange Zeit gegen den Angriff des Gegners erfolgreich verteidigt. Sie zog dann in einer komplizierten Stellung den König auf ein "schlechtes Feld", so dass sie Matt gesetzt wurde. Ich hatte am längsten zu kämpfen, ständig etwas besser stehend; ein direkter Gewinnweg war nicht zu sehen. Erst als mein Gegner zu passiv reagierte und ich die offene d-Linie dauerhaft besetzen konnte, konnte ich meine Stellung schrittweise verstärken und nachdem der h-Bauer zu einer Dame verwandelt wurde, gab mein Gegner auf.

Trauer um unser Vereinsmitglied Mario Bartel

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist unser Freund und Vereinsmitglied Mario Bartel verstorben. Wir trauern um einen angenehmen und gern gesehenen Menschen und Schachfreund, der sich bereits seit seiner Jugend dem Schachsport verschrieben hatte und diesen als Vereinsmitglied und als ein verlässlicher und starker Spieler stets gefördert hat. Als Einzelspieler hat er sowohl im Jugendbereich als auch als Erwachsener zahlreiche Preise wie Stadt- und Bezirksmeisterschaften erringen können. Leider ist er nun viel zu früh im Alter von 51 Jahren von uns gegangen.
Unsere Gedanken und Wünsche sind nun bei seiner Familie.

Marcel Quast schlägt lettischen Großmeister – Paukenschlag in der letzten Runde beim Königsspringer-Open!!

Aber der Reihe nach: 2015 endet an mehreren Orten in NRW mit einem Open; das fünfrundige III. Königsspringer-Silvester-Open hat vom 27.-29.12. in Gelsenkirchen unser passives Mitglied Christoph Wolff für den SC Buer-Hassel mit auf die Beine gestellt und geleitet. 74 Teilnehmer, unter ihnen zwei GM, ein IM und ein FM, konnten sich von Sonntag bis Dienstag unter optimalen Bedingungen duellieren: Der Gemeindesaal in der City war gut zu erreichen, geräumig und hell, das Catering vielfältig und der Schiedsrichter präsent, um etwa Spieler, die gerade ihre Partie beendet und nun vermehrten Redebedarf hatten, auf den Analyseraum ein Stockwerk höher zu verweisen. Es war also an alles gedacht, nun musste man nur noch Schach spielen – Joachim Gawlick hätte das freilich auch gerne an die Organisatoren delegiert, denn nach mäßigen bis traurigen Leistungen fand er sich schlußendlich mit 50% auf dem 44. Platz wieder. Viel besser machte es Dr. Stefan Zeisel (ehemals Post SV und Spross von Peter Zeisel, war im Sommer bei unserem Grand-Prix zu Gast): Nach seinem Erstrundensieg platzierte ihn das Schweizer System gleich an Brett 2 vor GM Viesturs Meijers, der ihm etwa 750 Ratingpunkte über war – Stefan hielt sich gleichwohl bis zum Turmendspiel. Von diesem Achtungserfolg beflügelt nahm er mit Schwarz Knut Andersen ein Remis ab. Klar – die beiden trennen auch nur 400 Punkte! Derart motiviert und ausgestattet mit den weißen Steinen schlug er anschließend Peter Schelwokat, denn, wie gesehen, gegen Spieler mit nur 400 Punkten mehr muss man nicht verlieren … wenn man Stefan heißt. Leider reichte es am Schluss gegen Marius Eckert nur zu langem, aber erfolglosen Widerstand, und so verpasste Stefan den Ratingpreis seiner Gruppe, die er am Vortag noch angeführt hatte! Immerhin konnte er 35 neue DWZ-Punkte nach Hause nehmen.

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Weihnachtsgrüße

Im Namen des Vorstands wünsche ich allen Vereinsmitgliedern, Freunden des Vereins und Lesern unserer Homepage frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und auch ein paar erholsame Tage um den ganzen Trubel herum. Für alle ein schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Michael Kalle
SC Gerthe 46 – Werne

Dritte Mannschaft verliert gegen Höntrop

Kein einziger Sieg gelang uns an diesem Sonntag gegen die Dritte aus Höntrop.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SG Höntrop 3 DWZ 2:6
1 18 Schumann, Burkhard 1597 17 Remshagen, Peter 1577 0:1
2 19 Richter, Bernd 1643 18 Raneberg, Hans-Peter 1498 0:1
3 21 Schüler, Bernd 1426 19 Hoffmann, Gary 1343 0:1
4 22 Wüllner, Robin 1410 21 Böcher, Joachim 1505 ½:½
5 23 Osthus, Reinhard 1301 22 Weyers, Lothar 1483 0:1
6 24 Ebersbach, Hans-Joachim 1414 23 Eul, Jakob 1467 ½:½
7 3001 Kalle, Michael 1217 24 Kümmel, Hans-Jürgen 1356 ½:½
8 48 Gawlick, Matthias   3001 Müller, Mathias 1425 ½:½

Bericht von MF Michael Kalle:

Tja, so sind sie denn also dahingegangen, die schönen Punkte, und mit recht zufriedenen Höntropern von dannen gezogen. Und wir haben uns wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Burkhard stellte in einem unaufmerksamen Moment eine ganze Figur ein und verlor die Partie. Bernd Richter kommentierte seine Partie mit den Worten, er sei wohl anwesend gewesen, habe aber nicht gespielt. Von Reinhards Partie habe ich nichts mitbekommen, aber auch er musste einen ganzen Punkt geben. Bernd Schüler hatte, nachdem wir bereits zurücklagen, aber noch nicht alles verloren war, alles auf eine Karte gesetzt und Material für Angriff gegeben. Aber am Ende musste auch er seinen Punkt geben. Erfreulich war das Remis von Matthias. Nachdem er bereits im 6. Zug einen Bauern unbeabsichtigt hergab, hielt er sich trotzdem in der Partie, ließ sich nicht unterkriegen und sicherte sich den halben Punkt. Ebenfalls erfreulich ist das Remis von Robin, der gegen einen Rund 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner spielen musste. In Hajos Partie war auch nicht mehr als ein halber Punkt drin. Zwar lehnte er das erste Remisangebot seines Gegners ab, aber wenige Züge später war die Stellung wohl absolut remis und dementsprechend einigten sich die Gegner auf eine Punkteteilung. Und last but not least: auch meine Partie gab ich trotz materiellem Vorteil remis. Zum einen lagen wir schon uneinholbar zurück, zum anderen habe ich keine vielversprechende Gewinnfortsetzung gefunden.

Mit dieser Niederlage wird unser Leben mit Sicherheit etwas schwerer werden. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. ;-) In diesem Sinne euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch und bis hierher schon mal vielen Dank an alle fürs Spielen.

Erste Mannschaft erleidet Rückschlag

Heute mussten wir beim Tabellenführer, der RSG Läufer-Ost, eine Niederlage hinnehmen, die durchaus zu vermeiden war. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Gastgeber, bei denen dieser Mannschaftskampf stattfand, weil uns an diesem Sonntag unsere Räumlichkeiten nicht zur Verfügung standen.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. Recklinghäuser SG Läufer-Ost 1 DWZ 3:5
1 1 Quast, Marcel 2170 1 Henn, Marcus 2053 1:0
2 2 Topolewski, Dirk 2134 2 Herud, Martin 1967 0:1
3 3 Brüggestraß, Volker 2040 3 Rolf, Jan 1955 0:1
4 4 Berens, Thomas 1908 5 Kleiner, Tom 1764 ½:½
5 5 Löffelbein, Klaus 1880 6 Gerlach, Felix Tobias 1774 0:1
6 6 Gawlick, Joachim 1849 7 Schöbel, Frank 1868 0:1
7 7 Meise, Ulrich 1796 8 Multhaup, Alexander 1785 1:0
8 1001 Melmer, Felix 1867 11 Bruder, Florian 1581 ½:½

Zu Beginn sah es so aus, als könnten wir den verlustpunktfreien Gegner bezwingen, denn Felix konnte trotz völlig kaputter Stellung ein Remis holen, da sein Gegner offenbar nicht gewinnen wollte und Marcel gewann seine Partie, weil sein Gegner einzügig eine Figur hergab. Zuvor musste Marcel noch einer Zugwiederholung ausweichen, da es zwischenzeitlich auf den anderen Brettern nicht ganz so gut aussah. Klaus kam sehr schlecht aus der Eröffnung und konnte auch mit einem Königsangriff seinen Gegner nicht irritieren, der die Partie zu seinen Gunsten verwertete. Uli hatte gutes Figurenspiel, besonders seine beiden Läufer waren stark. Nachdem er einen Spieß anbringen konnte, gab sich sein Gegner aufgrund des Materialverlustes geschlagen. Joachims Partie war ausgeglichen, bis er einen Bauern vorspielte und dabei übersah, dass des Gegners Springer einen nun ungedeckten Bauern mitsamt Qualitätsgewinn schlagen konnte. Wenig später gab er die Partie verloren. Es stand also 2,5:2,5 und Dirk besaß eine Mehrfigur, Thomas ein nicht zu verlierendes Schwerfigurenendspiel und Volker eine offene Partie. Es sollte also mindestens ein 4:4-Unentschieden drin sein.

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Sieger unserer Jugendturniere

Sämtliche Jugendturniere unseres Vereins im Jahre 2015 sind inzwischen beendet. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner, die heute im Rahmen unserer Weihnachtsfeier geehrt wurden!

Blitzmeisterschaft 2014/15 Gruppe A

1. Yannis Kalle
2. Christin Pflieger
3. Robin Wüllner

Blitzmeisterschaft 2014/15 Gruppe B

1. Lorenz Brunnstein
2. Mika Kowalski
3. Jannik Biermann

Vereinsmeisterschaft 2015 Gruppe A

1. Yannis Kalle
2. Christin Pflieger
3. Robin Wüllner

Vereinsmeisterschaft 2015 Gruppe B

1. Mika Kowalski
2. Jannik Biermann
3. Julius Hörnig

Vereinspokal 2015

1. Yannis Kalle
2. Christin Pflieger
3. Jannik Biermann

StEM 2015: Abschlusstabelle

Die Stadtmeisterschaft 2015 ist beendet. Nachdem Marcel Quast bereits als Sieger feststand, wurden gestern die übrigen Preisträger ermittelt:

1. Marcel Quast, SC Gerthe-Werne
2. Matthias Hahn, SV Linden
3. Ralph Schmidt, SV Linden

DWZ bis 1900: Christopher Kükenbrink, SV Günnigfeld
DWZ bis 1700: Simon Blome, SG Bochum 31
DWZ bis 1400: Michael Mai, SV Günnigfeld

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Sämtliche Ergebnisse etc. sind unter dem Menü "StEM" zu finden.

Abschlusstabelle: Weiterlesen

Die 2. Mannschaft spielt 4:4 gegen den Spitzenreiter Witten 1

Br. Rangnr. SG Witten 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4:4
1 1 Baldszun, Martin-Andreas 1827 9 Gottmann, Bernd 1905 0:1
2 3 Hustert, Volker 1887 10 Berghaus, Matthias 1886 1:0
3 4 Bortel, Peter 1850 11 Boost, Jürgen 1798 0:1
4 5 Bouillon, Stefan 1872 12 Pflieger, Christin 1706 ½:½
5 6 Hustert, Dirk 2047 13 Kalle, Yannis 1671 ½:½
6 8 Aufermann, Dirk 1822 15 Säglitz, Patrick 1570 1:0
7 1001 Teich, Willi 1635 16 Garbela, Janusch 1679 0:1
8 1002 Papenkordt, Karl-Hermann 1593 2002 Ulrich, Robin 1654 1:0

Bericht von MF Jürgen Boost:

Die SG Witten 2 verliert ihren ersten Punkt gegen uns! Nachdem sich Christin als erste in einer völlig ausgeglichenen Stellung mit dem Gegner auf ein Remis einigte, gewann Bernd seine Partie am 1. Brett, nachdem er ein Remisangebot des Gegners ablehnte. Auch Yannis zeigte eine hervorragende Leistung und trotzte dem um 400 DWZ-Punkte besseren Gegenspieler ein verdientes Remis ab. Inzwischen hatten sich die Partien von Patrick und Robin nach ausgeglichenem Verlauf in Eröffnung und Mittelspiel verschlechtert. Patrick geriet in Zeitnot und verlor eine Figur und auch Robin konnte die Partie nicht halten. Nahezu zeitgleich hatte Janusch jedoch seinen Gegner überspielt, so dass es 3:3 stand. Matthias hatte eigentlich eine ausgeglichene Stellung, verlor jedoch nach einer Kombination beim Übergang ins Endspiel eine Figur und dann die Partie. Meine Partie zog sich dann über 6 Stunden hin. Nachdem ich mehrmals einzügig (im 14., 26., 32., 45., und 50. Zug ) die Gewinnfortsetzung ausgelassen hatte (zw. +2 und +4), hatte ich es dann im 56. Zug zu einer völllig ausgeglichenen Endspielstellung geschafft. Mein Gegner bot mir dann auch ein Remis an und ich befand mich in der ungewöhnlichen Situation, dies abzulehnen. Der Gegner spielte jedoch sehr ungenau weiter, so dass er schnell in eine Verluststellung kam und im 67. Zug die Partie aufgab.