Schachaufgabe des Tages

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Marcel Quast gewinnt DSAM Vorrunde Potsdam

Marcel Quast und Matthias Gawlick nahmen an der Vorrunde Potsdam der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft teil, bei der unter neuer Regie weiterhin in sieben Gruppen bei sieben Vorrunden je sieben Qualifikanten für das Finale ausgespielt werden. Das Turnier wird offiziell vom Deutschen Schachbund ausgerichtet und ist in der breiten Masse sehr beliebt, vor allem, da man fünf Partien gegen etwa gleichstarke Konkurrenz bestreiten kann und ein großes Finale samt Deutschem (Amateur-)Meistertitel winkt. Von unseren beiden Vertretern hat sich Matthias leider nach drei Runden krankheitsbedingt vom Turnier abgemeldet. Marcel hat einen Bericht über sein Turniererlebnis geschrieben:

Als Nummer neun der Setzliste konnte ich einen sehr guten ersten Tag hinlegen. Zunächst gewann ich gegen Albrecht Weidel (DWZ 2108 / ELO 2140) von den Stuttgarter SF durch ein Springeropfer, nachdem ich im Mittelspiel auf Angriff spielte und bereits drei Bauern im Rückstand war. Mein Gegner, der mir bereits im letztjährigen Finale gegenüber saß, nahm nicht den Springer, sondern meinen auch hängenden Turm und wurde daraufhin mattgesetzt. Obwohl die Maschine meinen Gegner nach dem Springeropfer weiterhin leicht favorisiert, war die Stellung recht komplex und unklar. Danach konnte ich gegen Dustin Möller (2100 / 2127) vom Eckernförder SC gewinnen, wobei ich hier schon nach wenigen Zügen als Schwarzer Ausgleich erzielte und kurz darauf gar Vorteil erlangte. Seine passiven Figuren wurden ihm schließlich zum Verhängnis. So führte ich nach zwei Runden alleine die Tabelle an, da niemand sonst am ersten Tag schadlos blieb.

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Das Turnier in Unna – Jedes Jahr eine tolle Sache

Bericht von Robin Schulz

Am 27.12.2018 ging es los. Mit zwei Partien pro Tag (die 1. um 10:15 Uhr, die 2. begann um 16:00 Uhr) an den ersten drei Tagen und der morgendlichen Partie plus Siegerehrung am 4. Tag, ein sehr anstrengendes Turnier. In der 1. Runde konnte Wolfgang mit einem Remis (der Gegner hatte 1600 DWZ) überraschen. Ich spielte in der 1. Runde gegen Marc Richter (1710 DWZ), die von ihm so geliebte englische Eröffnung. Im Mittelspiel erkämpfte ich mir einen Bauern und im 38. Zug ließ er noch eine Figur stehen, wonach er die Partie entnervt aufgab. Leider folgte bei uns beiden eine Niederlagenserie von vier Partien gegen nominell stärkere Gegner. In der 6. Runde konnten wir beide unseren nächsten Punkt holen. In der 7. Runde konnte Wolfgang nach hart geführtem Kampf leider auch nicht gewinnen, ich selber spielte über fünf Stunden und erreichte ein Remis. Mittags gab es immer eine warme Suppe (sehr lecker und mit 3 € nicht zu teuer), sowie belegte Brötchen. Ein regelmäßig gut besetztes Turnier (80 Teilnehmer) mit einem wirklich tollen Organisatorenteam machen dieses Turnier jedes Jahr zu einem tollen Jahresausklang. Die Siegerehrung, bei der es für jeden mindestens einen Sachpreis gibt, ist eine super Sache. Dafür gibt es von uns ein riesiges Kompliment.

Das Silvester-Open in Gelsenkirchen … verlängerter Genuss (!?)

Bericht von Matthias Gawlick

Wie in den vergangenen Jahren machte der SC Buer-Hassel für das Jahresende das evangelische Gemeindehaus in der Gelsenkirchener Altstadt klar. Die Veranstalter rund um das rührige Duo Christoph Wolff und Gerd Wingerning warteten mit einer Veränderung auf, denn sie verlängerten das Turnier um zwei Runden, also einen Spieltag. So gab es erst nach sieben Partien Lorbeeren, Preisgeld, DWZ-Punkte. Das Publikum nahm die Innovation dankbar an und machte in Form von 80 Teilnehmern einen motivierten Eindruck: keine einzige der 200 Partien in den ersten fünf Runden wurde kampflos entschieden …

Marcel Quast und ich wirkten mit, wobei Kenner der Materie wissen, dass es sich bei diesem Turnier um eins von Marcels Lieblings-Events handelt… Vorbildlich legte er mit mit drei Siegen los, um sich in Runde 4 ein Remis zu gönnen. In Runde 5 mit Weiß gegen FM Thomas Michalczak gab es etwas für die Kiebitze: Zunächst brütete Marcel über seiner Angriffsposition so lange, bis der Gegner 60 Minuten mehr auf der Uhr hatte. (Das ist hier keine Kleinigkeit, denn für die ganze Begegnung hatte man 90 Minuten plus 30 Sekunden für jeden Zug!) Danach gestaltete er ein technisch anspruchsvolles Endspiel aus zwei Läufern plus Doppelbauern versus einen Läufer und vier Bauern siegreich. In Runde 6 folgte ein Kurzremis gegen den damaligen Tabellenführer Stefan Wickenfeld, bevor es dann in der Schlussrunde zum „Showdown“ kam. Gegen Altmeister IM Karl-Heinz Podzielny gab es einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei unser Mann das Nachsehen hatte und mit 5 Punkten insgesamt Platz 6 belegte, aber immerhin noch 100 Euro einstrich. Ich selbst, von Platz 49 der Setzliste gestartet, erreichte mit 2,5 Punkten Platz 59.

An dieser Stelle sei die Empfehlung aus den Vorjahren durchaus wiederholt: der ordentliche Veranstaltungsraum mit ausreichend Platz, das fleißige Helferteam, das warme und kalte Speisen bereitstellte, und die reibungslose Organisation sprechen für sich. Schiedsrichter Steffan Uhlenbrock hatte nicht viel zu tun und trat auf, wie man es erwarten durfte: Der Schachsport stand im Mittelpunkt.

Freizeitschach-Turnier mit Erfolgen für unsere Mannen

Bericht von Marcel Quast

Gestern fand in Günnigfeld das vom Schachkreis Bochum initiierte und von unserer Frau im Kreisvorstand Christin Pflieger organisierte Freizeitschach-Turnier für Spieler unter DWZ 1200 und auch Vereinslose statt. Ich durfte als Schiedsrichter partizipieren und außerdem waren von uns Stephan Bußmann und Karim Albaba als Teilnehmer mit von der Partie. Darüber hinaus spielte Ahmad Al Zoubi mit, der schon die letzten Freitage bei uns zu Gast war. Während Karim leider knapp am Haupt- und auch Ratingpreis vorbeischrammte, konnte Stephan einen tollen dritten Platz und Ahmad gar den ersten Platz feiern und beide wurden mit einem Pokal und einem Geldpreis belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Al Zoubi,Ahmad




6 1 0 6.5 29.5 27.25
2. Bergen,Katja

w SK Holsterhause 6 0 1 6.0 29.5 23.00
3. Bußmann,Stephan
1084
SC Gerthe – Wer GER 3 3 1 4.5 30.5 17.25
4. Lenarth,Hans

s

4 1 2 4.5 25.5 12.75
5. Albaba,Abdul Kari


SC Gerthe – Wer 4 0 3 4.0 30.0 13.50
6. Hielscher,Fabian
1168 j SV Wattenscheid GER 4 0 3 4.0 28.0 14.00
7. Tenenbaum,Robert
1168 j SV Horst-Emsche GER 4 0 3 4.0 27.5 13.00
8. Schneider,Helmut
1041 s SG Höntrop GER 4 0 3 4.0 26.5 11.50
9. Gallert,Jan
1010 j SV Wattenscheid GER 4 0 3 4.0 26.0 11.50
10. Shefer,Manvel

j

3 1 3 3.5 27.0 12.75
11. Gallert,Marc
1090
SV Wattenscheid GER 3 1 3 3.5 24.5 9.75
12. Nürnberger,David

j SV Welper 3 1 3 3.5 23.0 9.75
13. Ebert,Ingo

s

3 1 3 3.5 22.0 8.25
14. Danz,Uwe

s

3 0 4 3.0 21.0 4.50
15. Correira,Gabriel

j

3 0 4 3.0 18.0 4.50
16. Illner,Ben
1041 j SG Bochum GER 2 1 4 2.5 24.0 6.75
17. Grah,Rüdiger

s

2 1 4 2.5 21.5 2.75
18. Wessolek,Lennart

j SV Wattenscheid 2 0 5 2.0 17.0 1.50
19. Sinatsch,Dominik




1 1 5 1.5 18.5 1.25
20. Krantz,Thomas

j

0 0 7 0.0 20.5 0.00

Schnellschach-Turnier in Witten

Bericht von Dirk Topolewski

Am vergangenen Samstag fand bereits zum 49. Mal das Sparkassen-Open im Schnellschach statt. Eine bemerkenswerte Leistung der Veranstalter über einen so langen Zeitraum hinweg. Die Teilnehmerzahl (77) lag etwas unter der des Vorjahres. Vermutlich, weil diesmal (im Gegensatz zu 2017) parallel ein Fußball-Bundesliga-Spieltag stattfand. Von daher war der Spielbeginn 14:45 an einem Samstag Nachmittag etwas abträglich in punkto Quantität. In Sachen Qualität waren auch diesmal wieder eine ganze Reihe von Titelträgern gemeldet. Star des Turniers war unbestritten der legendäre IM Podzielny, welcher trotz schwerer Krankheit anreiste. Trotz gesundheitlicher Probleme spielte "Podz-Blitz"  wie in alten Zeiten und führte das Turnier noch vor der letzten Runde an. Dort unterlag er dann dem Gesamtsieger IM Jugelt (Bremen), welcher ungeschlagen blieb. Neben D. Topolewski als einzigem Spieler vom SC Gerthe-Werne nahm unser ehemaliges Mitglied Josef Mrowetz teil. Josef spielte ein starkes Turnier und überraschte bereits in der ersten Runde mit einem Remis gegen einen 1900ter. Ich erreichte 6,5 Pkt. und dank drittbester Buchholzwertung noch einen Platz in den Preisrängen. Ein besseres Ergebnis scheiterte an (verdienten) Niederlagen gegen die IM Zaitsev und Podzielny.

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Interessante Turniere

Dirk Topolewski informiert:

Kamener Stadtmeisterschaft Runde 4 und 5

Bericht von Robin Schulz

Die 4. Runde begann für uns beide sehr schlecht, ich stellte in der Eröffnung einen Bauern ein und auch mein Vater verlor ungefähr im 20. Zug eine Figur. Danach gelang es mir immerhin noch, den materiellen Nachteil, auf Kosten eines ziemlich freizügigen Königs, auszugleichen, doch leider half mir das auch nicht. Für meinem Vater vergrößerte sich der Druck nur noch. In der Folge haben wir beide aufgegeben. In der 5. Runde spielten wir beide gegeneinander. Wolfgang spielte d4 worauf ich mit f5 die holländische Verteidigung wählte. Es war ein langer Kampf, den ich schließlich im Bauernendspiel gewann.

Dritte Runde bei der Kamener Stadtmeisterschaft

Bericht von Robin Schulz (er selbst hatte schon vorgespielt)

Wolfgang Schulz spielte mit Weiß gegen Heinrich Reinhard. Nach gutem Beginn lief Wolfgang in eine Gabel und stellte leider auch noch einen Bauern ein. Er kämpfte tapfer weiter, aber trotz aller Mühe konnte er den Nachteil nicht ausgleichen und musste die Partie schließlich im 31. Zug leider aufgeben.

Schnellschach in Herne: (für) eine gute Sache!

Bericht von Matthias Gawlick

In die achtzehnte Runde ging das Schnellschach-Turnier in Herne zugunsten des Evangelischen Kinderheims. 71 Schachfreunde wollten zusammen mit den Sponsoren (Auto Witzel, die Stadtwerke Herne, der Caterer Heermann, der Schachversand Niggemann) im Gemeindehaus etwas für die gute Sache tun. Lockend waren auch die insgesamt 27 (!) Geldpreise in der Ausschreibung, Kein Wunder, dass sich elf Titelträger einfanden, wir waren nur zu zweit vor Ort. Marcel Quast startete nach seinen Angaben „unbefriedigend“ und konnte als Nummer 15 der Setzliste nie gegen Stärkere spielen. Er erreichte zuletzt 5,5 Punkte und Rang 18. Mir ging es umgekehrt: immer spielte ich gegen einen DWZ-Favoriten. Aber mit 4 Punkten, Rang 44 und einer Leistung von 1851 gelang es mir, meine Mini-Ratinggruppe (sechs Spieler) zu gewinnen. So durfte ich 80 (!) Euro mitnehmen. Wer neben Gewinnwahrscheinlichkeit ein gutes Catering und eine schöne Location sucht, wird hier fündig. Lustige Konversation mit den Unentwegten aus Linden, Günnigfeld und Höntrop gibt es umsonst dazu!

Kamener Stadtmeisterschaft Runde 2

Bericht von Robin Schulz

Leider waren wir beide in der 2. Runde der Kamener Stadtmeisterschaft auch nicht erfolgreich. Wolfgang verlor seine Partie nach tapferem Spiel gegen Kurt Markert. Ich habe leider in der Eröffnung einen Bauern eingestellt, den ich über die gesamte Partie nicht zurückgewinnen konnte. Mein Gegner Florian Schicktanz ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen und gewann die Partie.

Ein Lichtblick: Springer sind grausam.

In einer vorgezogenen Partie gegen Eckhardt Arnoldi, ich hatte schwarz, opferte ich einen Springer für eine reichlich demolierte Königsstellung plus eine offene e-Linie für meinen Turm. Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Gegner noch nicht rochiert, sodass er seinen Turm erst viel zu spät ins Spiel bringen konnte. Mein Springer auf d3 hat die gesamte Entwicklung meines Gegners gelähmt. Dieser Springer wandelte später den materiellen Nachteil in einen Vorteil um. Nach dem 20. Zug murmelte mein Gegner in jedem Zug: „nicht schon wieder der Springer“. Mit ein paar Schönheitsfehlern gewann ich die Partie dann doch am Ende.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 18. Januar im CVJM-Heim

Nächstes Jugendtraining

Mittwoch, 16. Januar im CVJM-Heim

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