Schachaufgabe des Tages

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Turniere

Schnellschach-Turnier in Witten

Bericht von Dirk Topolewski

Am vergangenen Samstag fand bereits zum 49. Mal das Sparkassen-Open im Schnellschach statt. Eine bemerkenswerte Leistung der Veranstalter über einen so langen Zeitraum hinweg. Die Teilnehmerzahl (77) lag etwas unter der des Vorjahres. Vermutlich, weil diesmal (im Gegensatz zu 2017) parallel ein Fußball-Bundesliga-Spieltag stattfand. Von daher war der Spielbeginn 14:45 an einem Samstag Nachmittag etwas abträglich in punkto Quantität. In Sachen Qualität waren auch diesmal wieder eine ganze Reihe von Titelträgern gemeldet. Star des Turniers war unbestritten der legendäre IM Podzielny, welcher trotz schwerer Krankheit anreiste. Trotz gesundheitlicher Probleme spielte "Podz-Blitz"  wie in alten Zeiten und führte das Turnier noch vor der letzten Runde an. Dort unterlag er dann dem Gesamtsieger IM Jugelt (Bremen), welcher ungeschlagen blieb. Neben D. Topolewski als einzigem Spieler vom SC Gerthe-Werne nahm unser ehemaliges Mitglied Josef Mrowetz teil. Josef spielte ein starkes Turnier und überraschte bereits in der ersten Runde mit einem Remis gegen einen 1900ter. Ich erreichte 6,5 Pkt. und dank drittbester Buchholzwertung noch einen Platz in den Preisrängen. Ein besseres Ergebnis scheiterte an (verdienten) Niederlagen gegen die IM Zaitsev und Podzielny.

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Interessante Turniere

Dirk Topolewski informiert:

Kamener Stadtmeisterschaft Runde 4 und 5

Bericht von Robin Schulz

Die 4. Runde begann für uns beide sehr schlecht, ich stellte in der Eröffnung einen Bauern ein und auch mein Vater verlor ungefähr im 20. Zug eine Figur. Danach gelang es mir immerhin noch, den materiellen Nachteil, auf Kosten eines ziemlich freizügigen Königs, auszugleichen, doch leider half mir das auch nicht. Für meinem Vater vergrößerte sich der Druck nur noch. In der Folge haben wir beide aufgegeben. In der 5. Runde spielten wir beide gegeneinander. Wolfgang spielte d4 worauf ich mit f5 die holländische Verteidigung wählte. Es war ein langer Kampf, den ich schließlich im Bauernendspiel gewann.

Dritte Runde bei der Kamener Stadtmeisterschaft

Bericht von Robin Schulz (er selbst hatte schon vorgespielt)

Wolfgang Schulz spielte mit Weiß gegen Heinrich Reinhard. Nach gutem Beginn lief Wolfgang in eine Gabel und stellte leider auch noch einen Bauern ein. Er kämpfte tapfer weiter, aber trotz aller Mühe konnte er den Nachteil nicht ausgleichen und musste die Partie schließlich im 31. Zug leider aufgeben.

Schnellschach in Herne: (für) eine gute Sache!

Bericht von Matthias Gawlick

In die achtzehnte Runde ging das Schnellschach-Turnier in Herne zugunsten des Evangelischen Kinderheims. 71 Schachfreunde wollten zusammen mit den Sponsoren (Auto Witzel, die Stadtwerke Herne, der Caterer Heermann, der Schachversand Niggemann) im Gemeindehaus etwas für die gute Sache tun. Lockend waren auch die insgesamt 27 (!) Geldpreise in der Ausschreibung, Kein Wunder, dass sich elf Titelträger einfanden, wir waren nur zu zweit vor Ort. Marcel Quast startete nach seinen Angaben „unbefriedigend“ und konnte als Nummer 15 der Setzliste nie gegen Stärkere spielen. Er erreichte zuletzt 5,5 Punkte und Rang 18. Mir ging es umgekehrt: immer spielte ich gegen einen DWZ-Favoriten. Aber mit 4 Punkten, Rang 44 und einer Leistung von 1851 gelang es mir, meine Mini-Ratinggruppe (sechs Spieler) zu gewinnen. So durfte ich 80 (!) Euro mitnehmen. Wer neben Gewinnwahrscheinlichkeit ein gutes Catering und eine schöne Location sucht, wird hier fündig. Lustige Konversation mit den Unentwegten aus Linden, Günnigfeld und Höntrop gibt es umsonst dazu!

Kamener Stadtmeisterschaft Runde 2

Bericht von Robin Schulz

Leider waren wir beide in der 2. Runde der Kamener Stadtmeisterschaft auch nicht erfolgreich. Wolfgang verlor seine Partie nach tapferem Spiel gegen Kurt Markert. Ich habe leider in der Eröffnung einen Bauern eingestellt, den ich über die gesamte Partie nicht zurückgewinnen konnte. Mein Gegner Florian Schicktanz ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen und gewann die Partie.

Ein Lichtblick: Springer sind grausam.

In einer vorgezogenen Partie gegen Eckhardt Arnoldi, ich hatte schwarz, opferte ich einen Springer für eine reichlich demolierte Königsstellung plus eine offene e-Linie für meinen Turm. Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Gegner noch nicht rochiert, sodass er seinen Turm erst viel zu spät ins Spiel bringen konnte. Mein Springer auf d3 hat die gesamte Entwicklung meines Gegners gelähmt. Dieser Springer wandelte später den materiellen Nachteil in einen Vorteil um. Nach dem 20. Zug murmelte mein Gegner in jedem Zug: „nicht schon wieder der Springer“. Mit ein paar Schönheitsfehlern gewann ich die Partie dann doch am Ende.

Kamener Stadtmeisterschaft mit Robin und Wolfgang Schulz

Bericht von Robin Schulz

Am Freitag waren Wolfgang und ich bei der 1. Runde der Kamener Stadtmeisterschaft. Ich spielte gegen Jochen Bals, immerhin ein Spieler mit 1855 DWZ, doch auch diese Spieler kochen nur mit Wasser. Leider habe ich bereits in der Eröffnung eine Figur für eine reichlich demolierte Bauernstruktur eingestellt. Im weiteren Verlauf konnte ich ihm drei Bauern abnehmen und damit ein Gegenspiel entwickeln. Gegen den Springer mehr im Endspiel sah ich leider keinen Weg zum Gewinn bzw. Remis und habe die Partie im 40. Zug aufgegeben. Mein Vater kämpfte erbittert gegen Dr. Dirk Markert, leider mit dem selben Ergebnis.

Stadtmeisterschaft startet bereits nächste Woche

Relativ kurzfristig ist die Ausschreibung zur Bochumer Stadtmeisterschaft 2018 erschienen. Sie findet dienstags ab 19 Uhr beim SV Günnigfeld außerhalb der Schulferien statt. Die Ausschreibung ist hier einzusehen.

„Fünf Partien auf Augenhöhe“ – bei der nächsten DSAM dabei?

Update: Neue Informationen und Turnierorte wurden auf den Seiten des Schachbundes veröffentlicht

Planungen von Matthias Gawlick

Manch einer, der gerade die Saison plant, sollte sich mal mit der Turnierserie der DSAM beschäftigen. Marcel (siehe Bericht auf der Homepage vom 17.6.) war beim Finale dabei und kennt dieses Turnierformat. Wer jetzt nicht lange blättern oder scrollen will, könnte sich einmal Folgendes überlegen:

DSAM, also die „Deutsche Schachamateurmeisterschaft“, heißt, dass man an (mittlerweile) sieben Orten in sieben Ratinggruppen (von A, 2101 bis 2300, bis G, unter 1200) durch fünf Runden an einem Wochenende jeweils sieben Qualifizierte ermittelt, die ins Finale dürfen, das zuletzt in Leipzig ausgetragen wurde. Dass man also als „Normalsterblicher“ dort am Finalort in seiner Gruppe eine Art „Meistertitel“ bekommt, ist sicherlich ein Anreiz zum Mitmachen. Eine andere Motivation liegt vielleicht darin, dass man keine „zu schweren“ Gegner bekommt, die sich ungleich besser in der Materie auskennen als man selbst.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass es in der Vergangenheit rund um die Person von Dr. Dirk  Jordan Konflikte wegen der Preisgestaltung der Hotels gab. Jordan hatte als Organisator nicht transparent gewirtschaftet (Siehe auch: Stefan LÖFFLER: Dame, König, Kickback. In: FAZ vom 17.8.2018). Das einzig Gute an diesem Vorgang ist, dass er ans Tageslicht gekommen ist und neue Interessenten sich sicherlich nicht mehr über die Preisgestaltung der Veranstaltung wundern müssen. – Ich jedenfalls nehme das Turnier in Potsdam (Januar 2019) in den Blick.

Nächste Woche wird wohl die Anmeldung freigeschaltet werden. Wer mitmischen möchte, darf sich für diese ehrfahrungsgemäß nicht zu viel Zeit lassen.

Recklinghäuser Schachwoche 2018

Thomas Berens berichtet vom Turnier:

Die interessante Frage vorab…. Ist ein 40°C-Sommer das ideale Wetter, um Schach zu spielen? Dies war bestimmt ein Grund, weshalb dieses Jahr nur 44 Teilnehmer/Innen am Start waren.

Als Sieger konnte IM Mikhail Wiktorowitsch Zaitsev nach 2012 zum zweiten Mal das begehrte Preisgeld mit nach Hause nehmen. 6,5 Punkte aus 7 Runden zeugten von einem klaren Turniersieg. In einer Runde war allerdings die Hilfe eines Taxifahrers nötig, um noch rechtzeitig im Turniersaal zu erscheinen. Caissas Hilfe wurde ebenfalls einmal benötigt, nachdem ein Gegner einen Läufer für einen eigentlich tödlichen Mattangriff opferte, dann aber das Matt übersah. Der zweite Platz ging an Jan Dette vom SF Katernberg. Jan führte das Feld einiger Spieler mit 5 Punkten an.

Mein Abschneiden – am Ende Platz 12 mit 4,5 Punkten – hatte Licht und Schatten. 4,5 Punkte sind sicherlich in Ordnung. Allerdings hatten alle 7 Gegner eine schlechtere Wertungszahl und ich habe hier und da etwas liegen gelassen. In der ersten Runde fing es mit dem Schweizer Gambit an. Gegen Dieter Rathke (SK Ickern) konnte ich mit Schwarz schnell eine Gewinnstellung erreichen. Allerdings ist der Unterschied zwischen einem Figurenopfer und einem Figureneinsteller manchmal nur sehr klein. Ich wählte das falsche Damenfeld und anstelle eines Mattangriffs hatte ich plötzlich eine Minusfigur. Zum Glück allerdings zwei Bauern und einen Turm auf der zweiten Reihe als etwas Kompensation. Zum Glück hat mein Gegner das mit dem Mattsetzen auch nicht hinbekommen und ich konnte mich ins Dauerschach retten.

In den folgenden Runden sollte ich nun als Jugendtrainer fungieren. Es ging los mit Finn Meinschien (14 Jahre, Dortmunder SV). Ich bekam mit Weiß eine Variante im Königsinder aufs Brett, die ich ganz gerne spiele. Meinem Gegner gelang es aber, das aus seiner Sicht nicht ganz einfache Endspiel zusammenzuhalten. Das Remis war daher in Ordnung.

Weiter ging es mit Vincent Klugstedt (12 Jahre, TV Borken). Vincent spielte insgesamt ein gutes Turnier. Nach einer interessanten Partie im Wolga-Gambit waren wir beide der Punkteteilung nicht abgeneigt.

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Nächster Vereinsabend

Freitag, 23. November im CVJM-Heim

Nächstes Jugendtraining

Mittwoch, 28. Nov. im CVJM-Heim
(Vereinsturniere)

Nächste Termine

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