Erste Mannschaft gewinnt auch zweites Spiel

SV Bönen 2

1864 3.0 : 5.0 SC Gerthe – Werne 1975
1
1906
0 – 1
2203
2
1903
0.5 – 0.5
2039
3
1955
-/+
1989
4
1867
0 – 1
1993
5
1739
1 – 0
1907
6
1857
1 – 0
1888
7
1822
0 – 1
1895
8
1864
0.5 – 0.5
1888

Bericht von Marcel Quast

In der dritten Runde, unserer zweiten, konnten wir heute wie in der Runde zuvor einen 5:3-Sieg einfahren. Hilfreich dabei war sicherlich, dass zwei unserer Gegner kurzfristig absagen mussten und nur ein Ersatz gefunden werden konnte. Somit gewann Felix kampflos. Es folgten zwei recht schnelle Nierderlagen, unsere einzigen beiden an diesem Tage. Yannis stellte in der Eröffnung aufgrund einer Fesselung eine Figur ein und gab sofort auf. Auch Uli verlor eine Figur durch eine kleine Taktik mit einer Springergabel. Danach lief es für uns besser. Klaus hatte eine Angriffsstellung mit halboffener h-Linie und die Dame seines Gegners stand zudem auf a2 etwas im Abseits. In der Folge konnte Klaus den Angriff erfolgreich vortragen, brauchte dafür aber seinen Turm auf h1 gar nicht, ließ ihn sich sogar schlagen, kam dafür aber gewinnbringend mit seiner Dame in die gegnerische Königsstellung. Bernds Gegner deutete mit h4 und späterer heterogener Rochade einen Königsangriff an, spielte dann aber eher im Zentrum, bevor er dann die Punkteteilung anbot. Aufgrund der anderen gut aussehenden Partien und wohl auch leicht schlechterer eigenen Stellung nahm Bernd das Angebot schließlich an.

Ich konnte mir früh einen Zeitvorteil von mehr als einer halben Stunde erspielen. Im Glauben eine gute Abwicklung gefunden zu haben, gab ich mein Läuferpaar, um dann festzustellen, dass ich nicht alle Möglichkeiten gesehen hatte. Bevor ich also die Abwicklung weiterspielte, wich ich ab, was einen Läufer- und Damentausch zur Folge hatte. Im weiteren Verlauf konnte ich durch meinen aktiven Turm und einen recht starken Springer Fortschritte machen. Mit wenig Zeit fand der Bönener wohl nicht immer die besten Züge und geriet in eine Verluststellung. Am Ende lief mein a-Bauer unterstützt durch meinen Springer, der den Läufer meines Gegners dominierte, Richtung Dame und ich durfte meinen Sieg notieren. Ahmad hatte eine recht geschlossene Stellung auf dem Brett, in der er über die leicht schlechtere Bauernstruktur verfügte. In der Folge war wohl nicht mehr viel los, das Ende habe ich nicht mitbekommen, aber die Partie endete schließlich etwa zeitgleich mit meiner mit der Punkteteilung. Wir führten somit 4:3 und Volker stand sehr gut. Seinen Turm aktivierte er auf Kosten eines Bauerns. Dieser war aber wohl vergiftet, denn die Aktivität führte zu einer Fesselung, die am Ende zu mindestens zwei Mehrbauern führen würde, womit sein Gegner in Zugzwang aufgab.

Unseren 5:3-Erfolg von vor zwei Wochen konnten wir heute also bestätigen. Wiederum in zwei Wochen geht es mit unserem Nachholspiel der 1. Runde in Kirchhellen weiter.

100 Jahre Schachbezirk Bochum

Tabellen des Schnellschachturniers auf chess-results:
  • Gruppe A (mit Marcel Quast und Bernd Gottmann)
  • Gruppe B (mit Ulrich Meise und Robin Wüllner)
  • Gruppe C (mit Robin Schulz und Wolfgang Schulz)

Bericht von Robin Wüllner

Zum Jubiläum des Bochumer Schachbezirkes fand am 3.10. ein fünfrundiges Schnellschachturnier in Höntrop statt. Mit sechs Vertretern von unserem Verein, je zwei pro Ratinggruppe à 24 Spielern, waren wir gut verteilt angetreten.

In der Gruppe A spielten Marcel und Bernd mit und erreichten 3 und 2 Punkte. Bernd fand seine Leistung sehr ordentlich, hatte bis auf in der letzten Runde immer das Gefühl zumindest mithalten zu können. Marcel war nicht so glücklich, jede seiner Partien gewann der Spieler mit dem Anzugsvorteil.

Bei mir in der Gruppe B war das eher anders, ich konnte beide Partien mit Schwarz für mich entscheiden, mit Weiß gegen unseren ehemaligen Vereinskollegen Matthias Gawlick patzte ich in der Eröffnung böse, spielte gegen Uli "nur" Remis (da eigentlich gewonnenes Endspiel) und konnte dann in der letzten Runde die Bilanz mit einem Sieg zumindest ausgleichen. Auch Uli landete am Ende bei 3,5 Punkten, so richtig zufrieden mit seiner Leistung war er nur mit der zweiten Partie, womöglich Meckern auf hohem Niveau.

In der Gruppe C erwischte Wolfgang einen rabenschwarzen Tag und ging punktetechnisch leider leer aus. Robin S. war auch nicht ganz glücklich mit seinen zwei Punkten, denn er fand, dass er in den Partien, die er verlor, eigentlich gut unterwegs war, und hätte zumindest zweimal gewinnen sollen. Auch die erste Partie, die er wohl nicht so gut begann (mit einem Damengeschenk an den Gegner) konnte er unglaublicherweise noch gewinnen.

So ging unser Verein bei der Siegerehrung leider leer aus, dennoch waren wir ziemlich zufrieden mit dem Tag und am Ende gab es noch ein nettes Beisammensitzen mit Buffet. Zum Abschluss bleibt also nur noch ein Dank an die Organisatoren, Spielleiter, die Vorsitzenden und Geschäftsführung des Bezirkes und alle anderen Ehrenamtlichen, ohne die unser Schachbetrieb so wohl nicht möglich wäre.

Erste Mannschaft siegt zum verspäteten Auftakt

SC Gerthe – Werne

1961 5.0 : 3.0 Schwarze Dame Osterfeld 1915
1
2203
0.5 – 0.5
2031
2
1989
0.5 – 0.5
2027
3
1993
0.5 – 0.5
1983
4
1907
0.5 – 0.5
1924
5
1925
0.5 – 0.5
1856
6
1888
1 – 0
1750
7
1895
0.5 – 0.5
1838
8
1888
1 – 0
1911

Bericht von Marcel Quast

Letzte Woche Sonntag hatten wir nach unserem Abstieg aus der Verbandsliga unseren verspäteten Saisonstart in die Verbandsklasse. Verspätet, da unsere erste Runde auf den 25.10. verlegt wurde, was gleichzeitig bedeutet, dass wir innerhalb von vier Wochen drei Mannschaftskämpfe bestreiten werden.

Im Heimspiel gegen Osterfeld gelang uns ein am Ende ungefährdeter Sieg, bei dem die vorderen vier Bretter zuerst fertig waren, während die hinteren Bretter noch um Punkte kämpften. Diese wurde vor einer Woche recht häufig geteilt. Den Anfang machte Felix, der recht früh – genau wie sein Gegenüber –  einer Zugwiederholung nicht ausweichen wollte. Danach remisierte Volker. Im Glauben einen der verdoppelten Bauern gewinnen zu können, übersah er einen Gegnzug, der dem Oberhausener direkt ein gutes Spiel samt Läuferpaar einbrachte. Etwas überraschend wickelte dieser direkt im Anschluss in ein absolut remisträchtiges Endspiel ab, vielleicht hatte er in der Variante etwas übersehen. Danach remisierte auch Yannis. Sein Gegner spielte bei heterogenen Rochaden auf Angriff und opferte dafür auch eine Qualität. Ich habe die Schlussstellung, in der der Oberhausener Remis angeboten hatte, nicht gesehen, entweder war er von seinem Angriff nicht mehr überzeugt oder es war einfach nicht mehr als die Punkteteilung drin. Yannis nahm das Angebot jedenfalls an. Ich hatte zunächst das Remisangebot meines Gegners abgelehnt, da ich mich recht wohl fühlte und mich etwas im Vorteil wähnte. In der Folge hätte ich einen guten Angriff auf Kosten einer etwas offenen Königsstellung starten können. Aufgrund der Gesamtsituation (zwei bessere Stellungen, davon eine klar, und nur eine leicht schlechtere) und dem Scheuen des Risikos gab ich mich mit einer Zugwiederholung zufrieden.

Bei Matthias dachte ich, als ich zwischendurch auf sein Brett schaute, dass er etwas schlechter stehen würde. Hinterher sagte er, dass zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht auch mehr für ihn selbst drin gewesen wäre, am Ende endete die Partie aber mit einem Remis, zu dem ich leider nicht viel sagen kann. Den ersten vollen Punkt steuerte Ulrich bei. Er erreichte im Mittelspiel einen Raumvorteil und Königsangriff bei sogar leichtem Materialvorteil. Sein eigener offener König schien nicht gefährdet. Schließlich setzte Uli sich im Angriff durch und brachte uns auf die Siegerstraße. Ahmad hatte eine komplizierte Stellung, in der er mit seinen Königsbauern vorrückte und auch gleichzeitig den etwas beengten gegnerischen König attackierte. Ich habe nicht gesehen, warum es zu dieser Abwicklung kam, aber auf einmal hatte Ahmad eine Dame für einen Turm. Das einzige Problem, wobei man dies eigentlich gar nicht so nennen dürfte, war sein offener König mit leichter Gefährdung drohender Fesselungen. Ahmad konnte aber alle Möglichkeiten zu eben jenen umgehen und brachte die Partie sicher nach Hause. Die mit Abstand längste Partie spielte Klaus, wobei unser Mannschaftssieg schon sicher war. Daher konnte er beruhigt seine schlechtere Stellung versuchen zu verteidigen ohne den Druck zu verspüren, unbedingt erfolgreich sein zu müssen. Im Mittelspiel mit jeweils zwei Türmen und einem Springer versuchte der Oberhausener Druck zu machen und Klaus' Schwächen auszunutzen. Ihm gelang es auch eine Qualität zu gewinnen, jedoch für am Ende etwas viele Bauern. Möglicherweise hätte es eine bessere Abwicklung gegeben. In der Folge konnte Klaus so gut wie sämtliches Spiel neutralisieren und wahrscheinlich sogar die bessere Stellung erhalten. Nach der langen, anstrengenden Partie und aufgrund des wechselhaften Verlaufs sowie dem sicheren Mannschaftssieg war er dann aber mit der Punkteteilung zufrieden und wollte nicht mehr selbst auf Gewinn spielen.

Weiter geht es bereits nächsten Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei Bönen 2, die bereits zweimal aktiv waren und sowohl einen Sieg als auch eine Niederlage verbuchten.

Zweite holt Auftaktsieg in Zitterpartie

SC Gerthe-Werne 2

1714 3.5 : 2.5 SV Hattingen 2 1658
1
1814
1 – 0
1706
2
1843
1 – 0
1713
3
1787
+/-
1625
4
1635
0.5 – 0.5
1586
5
1557
0 – 1
 
6
1650
0 – 1
 

Bericht von Robin Wüllner

Eigentlich sind wir nominell der klare Favorit, aber in der letzten Saison waren wir punktgleich mit den Hattingern. Leider mussten diese ihr drittes Brett krankheitsbedingt freilassen und so hätte es ein entspannter Mannschaftskampf werden können, aber man kann auch den Gegner stark machen und so hatten wir alle unsere Patzer, die uns auch hätten die Partie kosten können / gekostet haben.

Matthias startete mit Englisch gegen ein Caro-Kann. Sein Gegner tauschte früh zwei Leichtfiguren, ehe Matthias den gegnerischen König attackierte. Hier übersah er einen doppelten Bauernverlust, da sein Gegner mit Schach genommen hätte und dann das Matt elegant verhindern konnte. Sein Gegner sah das allerdings auch nicht und verteidigte sich lieber, wobei er danach direkt den Gegenangriff wagte. Hier konnte aber Matthias einen Fehler ausnutzen und als Matt nicht mehr zu verhindern war, gab sein Gegner auf. Reinhard wählte einen recht passiven Aufbau über den d-Bauern, tauschte in der Eröffnung einen Läufer und hatte dann die Chance im Zentrum einen guten Vorteil zu bekommen. Diese nutzte er leider nicht und nun war seine Gegnerin an der Reihe im Zentrum Druck zu machen. Dabei verlor Reinhard eine Qualität, womöglich mit Absicht, um Gegenspiel zu bekommen. Das reichte allerdings nicht aus, und als auch noch die Bauern vor dem König verloren gingen, gab Reinhard auf. Ich hatte nicht meinen besten Tag und befand mich früh unter Druck nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung. Mein Gegner spielte allerdings sehr schnell und nutzte keinen meiner Fehler wirklich aus. So konnte ich dann einen Bauern gewinnen, nur um wenig später die Damen zu tauschen und nach einem passiven Zug eine Kombination einzustellen. Dann konnte ich mit meinem Turm aktiv werden, aber die Stellung bot dennoch viel Gegenspiel an und mein Gegner hätte sogar eine Mattkombination drohen können, die ich wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Stattdessen stellte er einen Zug später seinen Turm ein und gab daraufhin auf.

Somit war zumindest ein Punkt sicher, aber Joachim und Robin hatten noch zu kämpfen. Joachim spielt sehr langsam und hatte nach 20 Zügen nur noch 10 Minuten auf der Uhr. In seiner französischen Verteidigung geriet er früh unter Druck und musste nach einem Bauern- und Kontrollverlust im Zentrum lang rochieren. Hier wiederum ließ sein Gegner kurzzeitig einen Springer stehen. Das bestrafte Joachim leider nicht und so ging seine Bauernstruktur weiter kaputt und er musste zurück nach e8 mit dem König fliehen. Sein Gegner konnte es sich nun sogar leisten einen Turm zu opfern, da er zwei starke Freibauern besaß und diese einfach laufen ließ. Hier hätte Joachim noch eine Leichtfigur zurückgeben können, um ein Remis anzustreben, aber in Zeitnot war das dann auch schwer zu sehen. Somit hing es an Robin S., der zwischenzeitlich schon das Remisangebot seines Gegners ablehnte, da er sicher war, sein Endspiel nicht verlieren zu können. Die Eröffnung war von beiden sehr ordentlich, aber im Mittelspiel hätte Robin über eine Kombination mindestens einen Bauern verlieren sollen. Sein Gegner sah das aber nicht und stellte wenig später selber eine Qualität ein. Hier hatte Robin drei Schlagmöglichkeiten und wählte unglücklicherweise die schlechteste und somit konnte sich sein Gegner noch in ein ausgeglichenes Endspiel retten. Hier hatten beide noch jeweils einmal die Chance eine positionell gewonnene Stellung zu bekommen, das war aber sehr viel Rechnerei und so ist dann die Punkteteilung auch gerecht.

Damit haben wir wiedermal zum Auftakt gewonnen und können zumindest mal an der Tabellenspitze schnuppern. Als Nächstes kommt dann Wattenscheid, deren Auftakt etwas missraten ist, aber die dürfen wir auch nicht unterschätzen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Datum/Uhrzeit: 03.07.2026, 19:30 Uhr
Ort: Kinder- und Jugendfreizeithaus „Woody“, Wodanstr. 18, 44805 Bochum

Liebe Schachfreunde,

am 03.07.2026 um 19:30 Uhr findet die ordentliche Jahreshauptversammlung (JHV) 2026 im „Woody“ in der Wodanstraße statt. 

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2025
  4. Berichte des Vorstands
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Aussprache über die Berichte
  7. Wahl des Versammlungsleiters
  8. Entlastung des Vorstands
  9. Neuwahl des Vorstands
  10. Neuwahl eines Kassenprüfers
  11. Behandlung von Anträgen
  12. Verschiedenes

Anträge müssen bis zum 26.06.2026 dem Vorstand vorliegen.

Um rege Teilnahme wird gebeten.

Mit schachlichen Grüßen

Der Vorstand

Erste Mannschaft steigt aus der Verbandsliga ab

 

SC Gerthe-Werne 1

1878 4.0 : 4.0 Dortmunder SV 1 1848
1
2159
1 – 0
1983
2
2005
0.5 – 0.5
1951
3
1933
0.5 – 0.5
1975
4
1926
0.5 – 0.5
1962
5
1816
0 – 1
1799
6
1791
0 – 1
1932
7
1740
0.5 – 0.5
1716
8
1657
1 – 0
1463

Bericht von Marcel Quast

Im Fernduell mit der SG Gladbeck ging es letzten Sonntag in der Schlussrunde gegen den Dortmunder SV. Wir brauchten einen Punkt mehr als die Gladbecker, denn die Brettpunkte würden im Falle eines Gleichstands immer zu unseren Gunsten entscheiden. Recht früh einigten sich Jürgen und Felix mit ihren Gegnern auf eine Punkteteilung, wobei Jürgen hinterher meinte, dass er wohl ein günstiges Abspiel übersehen hatte. Yannis musste sich geschlagen geben, nachdem er Material verloren hatte und auch Uli verlor seine Partie. Nachdem Volker relativ zu Beginn der Partie noch ein Remisangebot abgelehnt hatte, entwickelte sich eine optisch überlegene Partie, die der Dortmunder durch ein Qualitätsopfer auf links drehte; plötzlich war er am Drücker und sein Freibauer schien gefährlich werden zu können. Volker versuchte daraufhin, den gegnerischen König unter Druck zu setzen und bot dann selbst Remis an. Sein Gegner lehnte allerdings ab, um kurz darauf selbst noch einmal die Offerte zu erneuern. Matthias spielte sich im Mittelspiel Vorteile heraus und gewann in überlegener Position durch Zeitüberschreitung seines Gegners. Ich konnte den Mannschaftskampf dann zum 3,5:3,5 ausgleichen. Wir spielten eine scharfe Variante im Philidor, in der mein Gegner die richtige Fortsetzung, die ihm Vorteil gebracht hätte, nicht fand und nach einem Fehler selbst auf die Verliererstraße geriet. In einem hoffnungslos remisigen Endspiel versuchte Bernd noch einen ganzen Punkt herauszuholen und damit unseren Mannschaftssieg. Zuvor hatte er nach eigener Aussage gute Möglichkeiten gehabt die Partie zu gewinnen. Bevor Bernd seine Bemühungen aufgab, erfuhren wir durch einen unserer Gegner, der sich inzwischen über den Ausgang des Gladbecker Mannschaftskampfs informiert hatte, dass wir sicher abgestiegen sind. Unabhängig davon war die Partie auch nie und nimmer zu gewinnen, denn einem möglichen Dauerschach konnte er nie entkommen.

Nächste Saison geht es für uns dann in der Verbandsklasse weiter, erster Termin ist der 6. September.

Wolfgang-Fritsche-Gedenkturnier mit 18 Teilnehmern

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ S R V Punkte DiVer Buchh
1 Quast,Marcel   2140 6 1 0 6.5 — 27.0
2 Melmer,Felix   1940 5 1 1 5.5 — 28.0
3 Brüggestraß,Volker   1926 5 0 2 5.0 — 28.0
4 Meise,Ulrich   1792 4 1 2 4.5 — 28.0
5 Löffelbein,Klaus   1753 4 1 2 4.5 — 26.5
6 Straetling,Daniel   1486 4 1 2 4.5 — 22.0
7 Gottmann,Bernd   2005 4 0 3 4.0 — 25.5
8 Wüllner,Robin   1595 3 1 3 3.5 0.5 23.5
9 Al Zoubi,Ahmad   1752 3 1 3 3.5 0.5 20.0
10 Quast,Christin,Dr   1765 3 0 4 3.0 — 25.5
11 Schulz,Robin   1296 3 0 4 3.0 — 23.5
12 Berghaus,Matthias   1657 3 0 4 3.0 — 22.0
13 Vogt,Daniel     3 0 4 3.0 — 20.5
14 Wisnewski,Joachim   1236 3 0 4 3.0 — 17.5
15 Brodt,Andreas   1512 2 1 4 2.5 — 22.5
16 Brodt,Raphael   1004 2 0 5 2.0 1.0 18.0
17 Schulz,Wolfgang   927 2 0 5 2.0 0.0 18.5
18 Büscher,David     0 0 7 0.0 — 17.5

Bericht von Marcel Quast

Sage und schreibe 18 Spieler und Spielerinnen, darunter zwei Jugendliche und ein Gast, fanden sich Karfreitag zu unserem traditionellen Osterturnier, dem Wolfgang-Ftitsche-Gedenkturnier, ein. Es wurden sieben Runden Schnellschach nach Schweizer System gespielt, in denen es um bunte Eier, osterliche Schokolade und auch den Wanderpokal für den Turniersieger ging. Von den 63 Partien endeten lediglich vier ohne einen Sieger, es wurde also ordentlich Kampfschach geboten. Am Ende konnte ich mich mit einem vollen Punkt Vorsprung vor Felix durchsetzen, der das direkte Duell in Runde 4 verlor. Bereits eine Runde vor Schluss stand ich als Sieger fest und Klaus verhinderte durch eine starke Partie mein perfektes Ergebnis, er stand am Ende sogar besser. Insgesamt war es ein schönes und spannendes Turnier, in dem auch unsere jüngsten Zeilnehmer Daniel und Raphael ordentliche Leistungen zeigten und drei bzw. zwei Partien als Sieger beendeten. Hoffentlich findet das Osterturnier im nächsten Jahr einen ähnlichen Anklang.