Schachaufgabe des Tages

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Reales Schach beim Höntroper Sommerschach-Turnier

Allen, die mal wieder „echtes“ Schach spielen möchten, sei das Höntroper Sommerschach-Turnier ans Herz gelegt. An den beiden Donnerstagen 30. Juli und 6. August veranstaltet die SG Höntrop – unter Hygienemaßnahmen – dieses alljährliche Turnier für "Daheimgebliebene". Gespielt wird Schnellschach mit 9 Runden (4 am ersten und 5 am zweiten Spieltag) und maximal 16 Teilnehmern. Offizieller Anmeldeschluss ist bereits übermorgen, bisher sind 8 Teilnehmer vorangemeldet. Die Ausschreibung und die Hygienemaßnahmen können auf der Webseite der SG Höntrop eingesehen werden.

„Stand der Dinge“ – Wie läuft es in der Quarantäne-Liga?

Bericht von Matthias Gawlick

 „Mit Marcel gegen den Rest der Welt“ – so kann man beispielsweise die letzten drei Monate Spielpraxis im virtuellen Raum beschreiben. Wer‘s noch nicht bemerkt hat: Unter „www.lichess.org“ kommt man zu unserem virtuellen Vereinsheim; Marcel organisiert die Wettkämpfe (s. u.) mit und schließt Neuankömmlingen auf Nachfrage gerne auf …

Natürlich kann man Berührungsängste haben (Stichwort: „Betrugsmöglichkeiten“, „Leistungsfähigkeit meines Internets“), aber Vorteile gibt es reichlich:

1) „Alle eins“: Wer sich rechtzeitig vor den Wettkämpfen (am Sonntagabend und am Donnerstagabend jeweils um 20 Uhr) anmeldet, kann sich mal als Teil der ersten Mannschaft fühlen. Es gibt keine andere, so gesehen: das Ganze ist echt demokratisch.

2) „Angepasst“: Da es sich um Blitz-Matches unterschiedlicher Länge handelt, führen nicht unbedingt die „üblichen Verdächtigen“ die Wertung an. Da kommt es auf die individuelle Tagesform, aber auch auf die persönliche Neigung an. Mit z. B. Patrick, Christin, Andreas, Albin und mir tragen nicht nur unsere Stärksten aus der Verbandsklasse zum Erfolg bei.

3) „Überraschung!“: Nicht zuletzt der besondere Charakter des Blitzschachs kommt hier positiv zur Geltung. Auch ganz regulär und ohne das gegnerische Einstellen von Figuren kommen Ergebnisse zustande, von denen man im Liga-Alltag beim Normalschach nur träumen kann. Wann sonst kann man gegen Spieler mit Zahlen um 2400 (bei mir sogar mal gegen einen echten IM) den Siegpunkt einstreichen?

Neue DWZ-Zahlen

Letzte Woche wurden alle Turnierleiter aufgefordert, ihre Turniere zur DWZ-Auswertung einzureichen, da es nicht klar ist, ob und wann der Ligabetrieb sowie einzelne Turniere weitergeführt werden können. Demnach haben so gut wie alle aktiven Vereinsmitglieder eine aktualisierte DWZ. Interessierte können sich unter diesem Link unsere Vereins-DWZ-Liste beim Deutschen Schachbund ansehen. Später fortgesetzte Ligen und Turniere werden dann nach Beendigung als eigenständiges Turnier ausgewertet.

Vereinsabend und Quarantäne-Liga auf lichess

Nachhdem wir unseren Vereinsabend freitags nun auf lichess und Skype verlegt haben, nehmen wir auch an der Quarantäne-Liga teil. Jeden Donnerstag und Sonntag findet ein Spieltag im Blitzschach statt. Unseren Verein findet man auf lichess unter folgendem Link: https://lichess.org/team/sc-gerthe-46-werne

Bereits 21 Vereinsmitglieder haben sich angemeldet. Alle anderen sind weiterhin eingeladen, sich zu registrieren und am Vereinsabend und/oder an der Quarantäne-Liga teilzunehmen. Bereits im ersten Anlauf letzten Sonntag schafften wir den Aufstieg aus der Liga 8C in die Liga 7C. Am Donnerstag geht es direkt dort weiter. Infos zur Quarantäne-Liga gibt es auf der Seite der Europa Rochade.

Den Skype-Link findet ihr in euren Mails und auf Anfrage.

Vorerst kein Jugendtraining und kein Vereinsabend mehr

Aufgrund der aktuellen Situation hat die Landesregierung sämtliche Zusammenkünfte von Sportvereinigungen bis zum 19. April untersagt. Daher finden ab sofort weder das Jugendtraining am Mittwoch noch der Vereinsabend am Freitag statt. Wann wieder Vereinsaktivitäten stattfinden werden, ist noch ungewiss.

Dritte Mannschaft holt einen Punkt im Verfolgerduell

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SG Blankenstein 1 DWZ 3:3
1 18 Kowalski, Mika 1492 1 Friederich, Daniel 1545 +:-
2 19 Brodt, Andreas 1534 2 Heidemann, Detlef 1629 ½:½
3 20 Biermann, Jannik 1473 3 Reinhardt, Kai 1512 ½:½
4 21 Schüler, Bernd 1416 5 Winzen, Rolf 1377 0:1
5 22 Osthus, Reinhard 1378 6 Schoeps, Ernfried 1115 1:0
6 3001 Schulz, Robin 1340 7 Szibrowski, Frank 1171 0:1

Bericht von Robin Schulz

Blankenstein musste das 1. Brett frei- und uns die Führung überlassen. Bernd konnte unseren Vorsprung leider nicht verteidigen. In einem Damenbauernspiel stand er nach einer fehlerhaften Abtauschserie mit einer Figur weniger da, was er leider nicht mehr halten konnte. Reinhard stand zunächst klar auf Verlust, als sein Gegner einen Läufer gefesselt und später eine Figur gewonnen hatte. Vier Züge später konnte er allerdings diesen Vorsprung ausgleichen und die Partie wieder offen gestalten. Es kam zu einem ausgeglichenen Schwerfigurenendspiel, in dem Reinhard es schaffte, einen Freibauern zu bilden. Dieser Freibauer konnte nur noch unter Damenverlust aufgehalten werden. Dieser Sieg war sehr glücklich und kam ein bisschen unerwartet. Ich hatte leider nicht so ein Glück. Nachdem ich mir mit der Englischen Eröffnung einen Raumvorteil und dem Gegner einige schwache Bauern beschert hatte, fand mein Gegner zu Gegenspiel und konnte leider Gottes in ein gewonnenes Bauernendspiel überleiten. Jannik ging mit leichten Vorteilen aus der Eröffnung, welche sich im späteren Mittelspiel verflüchtigten. Wegen seiner fortgeschrittenen Zeit und einer ausgeglichenen Stellung nahm er das Remisangebot seines Gegners an. Andi und sein Gegner veranstalteten ein Gemetzel am Damenflügel, bei dem keiner in Vorteil kam. Im Damenendspiel konnte er einen Bauern gewinnen, der sich dann aber leider nicht verwerten ließ. Ein Unentschieden, mit dem wir sehr gut leben können. Nach der knappen Niederlage von Linden sind wir jetzt sogar für kurze Zeit Tabellenführer. Mit neuem Mut geht es am 26. April gegen Bochum 31 wieder um Punkte.

Zweite setzt Negativtrend fort

Br. Rangnr. SV Günnigfeld 2 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4,5:3,5
1 10 Prigge, Jürgen 1679 9 Boost, Jürgen 1807 0:1
2 11 Bauer, Matthias 1593 10 Steinke, Matthias 1764 ½:½
3 12 Gödeke, Ralf 1710 11 Säglitz, Patrick 1726 1:0
4 13 Fitz, Bernd 1655 13 Al Zoubi, Ahmad 0:1
5 14 Rumpf, Andre 1629 14 Gawlick, Matthias 1592 ½:½
6 15 Schulz, Eberhard 1520 15 Straetling, Daniel 1491 ½:½
7 16 Rumpf, Helmut 1536 16 Wüllner, Robin 1444 1:0
8 2001 Brandhoff, Gerd 1810 2001 Berghaus, Matthias 1810 1:0

Bericht von Matthias Gawlick 

Wieder nur 3,5 zu 4,5 spielte unser Team – dieses Mal überließen wir die Punkte dem SV Günnigfeld II, obwohl das Wort "schenken" mitunter mehr zutreffen würde. Als Erster war ich fertig, was nur begrenzt an mir lag (oder meinem fantasielosen Umgang mit der Stellung). Mein Gegner dürfte einer der schnellsten Spieler im Bezirk sein, und nach einer rasch sich verschärfenden Eröffnung und einer Abtauschorgie kam es zum Remis. Um kurz nach halb fünf ging es Schlag auf Schlag: Patrick hatte mal wieder alles getan, um nicht als oberflächlich zu gelten. Er vertiefte sich so sehr in die Stellung, dass sein Gegenüber alsbald eine Stunde mehr auf der Uhr hatte. Zwar hatte unser Mann zwischendurch einen Mehrbauern, aber die Gegenseite entwickelte Gegenspiel. Als es mit wenigen Minuten restlicher Bedenkzeit zu einem Figurenverlust kam, gratulierte Patrick dem Gegner. Ahmad hingegen wurde mal wieder für seine Mühen belohnt. Er versenkte einen Läufer in der gegnerischen Königsstellung, um Angriff zu bekommen. Immerhin erhielt er Freibauern, und als die gegnerische Dame zur Attacke blies, ging Ahmads Monarch auf Wanderschaft in die andere Bretthälfte. Dort stand er ganz gut, um die Freibauern nach dem großen Tauschen zu verteidigen, wobei dem Günnigfelder wohl auch Fehler unterliefen. An Brett 8 hatte Ersatzmann Matthias B. lange eine Stellung auf dem Brett, die nach einem Unentschieden aussah: Beide Seiten hatten Turm, Springer und Läufer sowie sechs Bauern im Rennen. Unser Mann wollte mehr und riskierte ein Figurenopfer, weil er ein Grundreihenmatt witterte, das sich jedoch abwenden ließ. Danach ging es schnell bergab. Dann wurde es kurios: in Jürgens Partie Caro-Kann sah eigentlich alles nach einer Punkteteilung aus. Wegen des Spielstandes musste unser Mann immer weiter machen, obwohl trotz leicht besserer Stellung keine großen Chancen zu sehen waren. So sorgte die nackte Physik für die Entscheidung – der Günnigfelder spielte einfach noch langsamer als unser Spitzenbrett und verlor auf Zeit! Das aber brachte nicht so viel, weil Robin zur tragischen Figur eines kuriosen Spielverlaufs wurde. Zunächst war an seinem Brett gähnende Leere, weil sich der Gegner vor unserem (!) Spiellokal eingefunden hatte. Doch dieser schaffte es rechtzeitig zurück nach Wattenscheid, geriet aber ins Nachtreffen. Robin konnte leider in der Folge seine zwei Mehrbauern und die bessere Stellung, die er sich erarbeitet hatte, nicht in Zählbares ummünzen, weil er falsch abtauschte und ein Endspiel mit Minusturm nicht weiterspielen wollte. Da war es kurz vor 18 Uhr, während sich bei Daniel ebenfalls Wundervolles ereignet hatte. Nach einem Qualitätsverlust im Mittelspiel gewann er anschließend einen Bauern und bildete geschickt einen Freibauern, der es immerhin bis a2 brachte. Im Dienste der Mannschaft lehnte er sogar ein Remis ab, aber das war zu optimistisch, und irgendwann war das gerechte Unentschieden amtlich. So lag es an Matthias S., das Mannschaftsremis zu retten. Insgesamt fünfeinhalb Stunden nahm er sich Zeit, um aus dem Mehrbauern, den er in der Spielmitte gewann, einen ganzen Punkt zu machen. Aber sein Gegner machte es unserem Mann im Endspiel mit Springer und vier bzw. drei Bauern schwer, Fortschritte zu machen, ohne dass er selbst in Gefahr geriet. So war trotz langen Kampfes das ungeliebte Unentschieden an diesem Brett nicht zu vermeiden.

Damit stehen wir am 5.4. im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht SG Höntrop II unter Erfolgsdruck. Aber noch können wir aus eigener Kraft in ruhiges Fahrwasser kommen.

Vereinspokal 2019 Endspiel

Marcel Quast – Klaus Löffelbein

Die Partie bis spätestens Ende April spielen.

Vereinsmeister 2019: Marcel Quast

Die Vereinsmeisterschaft ist entschieden. Marcel ist unser neuer Vereinsmeister. Nur Klaus hätte ihn noch mit zwei Siegen aus den letzten beiden Runden einholen können. Allerdings spielte er gegen Bernd nur remis. So wurde die Nachholpartie gegen Patrick hinfällig.

Paarungsliste der 7. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 1. Quast,Marcel   (5) 12. Wüllner,Robin   (3½) 1 – 0  
2 3. Gottmann,Bernd   (4) 4. Löffelbein,Klaus   (4½) ½ – ½  
3 8. Säglitz,Patrick   (4) 2. Brüggestraß,Volker   (4) 0 – 1  
4 9. Tuscher,Albin   (3) 6. Boost,Jürgen   (3½) 0 – 1  
5 10. Brodt,Andreas   (3) 7. Meise,Ulrich   (3½) 0 – 1  
6 11. Straetling,Daniel   (2) 13. Schulz,Robin   (2½) 1 – 0  
7 14. Bußmann,Stephan   (1) 15. Schulz,Wolfgang   (1½) 1 – 0  
8 5. Berens,Thomas   (3) 16. spielfrei   (0) + – –  

 

Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 7. Runde
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Punkte Buchh
1. Quast,Marcel 2293 ** ½ 1 1 1 ½ 1   1             6.0 31.0
2. Brüggestraß,Volker 1994 ½ ** 0   ½   1 1 1 1           5.0 29.0
3. Löffelbein,Klaus 1826 0 1 ** ½     ½   1     1   1   5.0 27.0
4. Gottmann,Bernd 1953 0   ½ ** 1 ½ ½       1       1 4.5 27.5
5. Meise,Ulrich 1797 0 ½   0 ** 1       1 1     1   4.5 26.5
6. Boost,Jürgen 1799 ½     ½ 0 **   ½   1     1 1   4.5 24.5
7. Säglitz,Patrick 1745 0 0 ½ ½     ** 1       1 1     4.0 28.5
8. Berens,Thomas 1820   0       ½ 0 ** ½       1   1 4.0 23.0
9. Wüllner,Robin 1421 0 0 0         ½ ** 1   1     1 3.5 25.5
10. Tuscher,Albin 1607   0     0 0     0 ** 1       1 3.0 23.0
11. Brodt,Andreas 1534       0 0         0 ** ½ ½ 1   3.0 20.0
12. Straetling,Daniel 1450     0       0   0   ½ ** 1   ½ 3.0 20.0
13. Schulz,Robin 1277           0 0 0     ½ 0 ** 1   2.5 20.5
14. Bußmann,Stephan 1070     0   0 0         0   0 ** 1 2.0 22.0
15. Schulz,Wolfgang 953       0       0 0 0   ½   0 ** 1.5 21.0

Februar-Blitzen sieht souveränen Sieger

Rangliste: Stand nach der 9. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte SoBerg
1. Brüggestraß,Volker 2036 ** 11 11 11 11 11 11 01 11 11 17.0 141.00
2. Gawlick,Matthias 1612 00 ** 00 11 11 11 01 11 11 11 13.0 89.00
3. Meise,Ulrich 1820 00 11 ** 01 00 10 11 11 11 11 12.0 81.00
4. Löffelbein,Klaus 2002 00 00 10 ** ½1 ½½ 11 11 ½1 11 11.0 70.00
5. Pflieger,Christin 1765 00 00 11 ½0 ** 01 10 11 11 11 10.5 66.50
6. Boost,Jürgen 1954 00 00 01 ½½ 10 ** 01 11 10 11 9.0 58.00
7. Al Zoubi,Ahmad   00 10 00 00 01 10 ** 10 11 10 7.0 46.50
8. Ulrich,Robin 1589 10 00 00 00 00 00 01 ** 01 11 5.0 31.50
9. Albaba,Abdul Karim   00 00 00 ½0 00 01 00 10 ** 10 3.5 21.50
10. Schüler,Bernd 1416 00 00 00 00 00 00 01 00 01 ** 2.0 10.50

Bericht von Matthias Gawlick

Deutlich konsequenter als im Januar ging es in Monat Nummer Zwei zur Sache. Mit zehn Personen stellte sich eine gerade Anzahl von Schachfreunden der Konkurrenz, wobei doppelrundig gespielt wurde. Das verlangte Kondition, denn das Ganze sollte über drei Stunden dauern. Unangefochten belegte der Erste der Setzliste, Volker Brüggestraß, mit 17 Punkten aus 18 Partien den Spitzenplatz. Er ließ lediglich gegen Robin eine Schwäche erkennen. Dahinter galt im Grunde das Prinzip, dass jeder gegen jeden gewinnen konnte. Als Zweiter folgte dann Matthias Gawlick mit 13 Punkten vor Uli Meise (12) und Christin Pflieger (11,5). Aufmerken ließ etwa Jürgen, der dieses Mal dem Kampf gegen die Uhr besser hinbekam und 50 Prozent erreichte. Auch Bernd bot anhaltende Gegenwehr und verbuchte zwei Erfolge. Robin, der etwas später erschien, konnte noch ins Turnier integriert werden und steigerte sich im Laufe des Abends. Er kam dann auf 5,5 Punkte und Platz 8.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 7. August auf lichess und Skype

Nächstes Jugendtraining

Vorerst fallen alle Trainings aus!

Nächste Termine

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