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1714 | 3.5 : 2.5 | SV Hattingen 2 | 1658 | |
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1
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1814
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1 – 0
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1706
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2
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1843
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1 – 0
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1713
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3
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1787
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+/-
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1625
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4
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1635
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0.5 – 0.5
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1586
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5
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1557
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0 – 1
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6
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1650
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0 – 1
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Bericht von Robin Wüllner
Eigentlich sind wir nominell der klare Favorit, aber in der letzten Saison waren wir punktgleich mit den Hattingern. Leider mussten diese ihr drittes Brett krankheitsbedingt freilassen und so hätte es ein entspannter Mannschaftskampf werden können, aber man kann auch den Gegner stark machen und so hatten wir alle unsere Patzer, die uns auch hätten die Partie kosten können / gekostet haben.
Matthias startete mit Englisch gegen ein Caro-Kann. Sein Gegner tauschte früh zwei Leichtfiguren, ehe Matthias den gegnerischen König attackierte. Hier übersah er einen doppelten Bauernverlust, da sein Gegner mit Schach genommen hätte und dann das Matt elegant verhindern konnte. Sein Gegner sah das allerdings auch nicht und verteidigte sich lieber, wobei er danach direkt den Gegenangriff wagte. Hier konnte aber Matthias einen Fehler ausnutzen und als Matt nicht mehr zu verhindern war, gab sein Gegner auf. Reinhard wählte einen recht passiven Aufbau über den d-Bauern, tauschte in der Eröffnung einen Läufer und hatte dann die Chance im Zentrum einen guten Vorteil zu bekommen. Diese nutzte er leider nicht und nun war seine Gegnerin an der Reihe im Zentrum Druck zu machen. Dabei verlor Reinhard eine Qualität, womöglich mit Absicht, um Gegenspiel zu bekommen. Das reichte allerdings nicht aus, und als auch noch die Bauern vor dem König verloren gingen, gab Reinhard auf. Ich hatte nicht meinen besten Tag und befand mich früh unter Druck nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung. Mein Gegner spielte allerdings sehr schnell und nutzte keinen meiner Fehler wirklich aus. So konnte ich dann einen Bauern gewinnen, nur um wenig später die Damen zu tauschen und nach einem passiven Zug eine Kombination einzustellen. Dann konnte ich mit meinem Turm aktiv werden, aber die Stellung bot dennoch viel Gegenspiel an und mein Gegner hätte sogar eine Mattkombination drohen können, die ich wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Stattdessen stellte er einen Zug später seinen Turm ein und gab daraufhin auf.
Somit war zumindest ein Punkt sicher, aber Joachim und Robin hatten noch zu kämpfen. Joachim spielt sehr langsam und hatte nach 20 Zügen nur noch 10 Minuten auf der Uhr. In seiner französischen Verteidigung geriet er früh unter Druck und musste nach einem Bauern- und Kontrollverlust im Zentrum lang rochieren. Hier wiederum ließ sein Gegner kurzzeitig einen Springer stehen. Das bestrafte Joachim leider nicht und so ging seine Bauernstruktur weiter kaputt und er musste zurück nach e8 mit dem König fliehen. Sein Gegner konnte es sich nun sogar leisten einen Turm zu opfern, da er zwei starke Freibauern besaß und diese einfach laufen ließ. Hier hätte Joachim noch eine Leichtfigur zurückgeben können, um ein Remis anzustreben, aber in Zeitnot war das dann auch schwer zu sehen. Somit hing es an Robin S., der zwischenzeitlich schon das Remisangebot seines Gegners ablehnte, da er sicher war, sein Endspiel nicht verlieren zu können. Die Eröffnung war von beiden sehr ordentlich, aber im Mittelspiel hätte Robin über eine Kombination mindestens einen Bauern verlieren sollen. Sein Gegner sah das aber nicht und stellte wenig später selber eine Qualität ein. Hier hatte Robin drei Schlagmöglichkeiten und wählte unglücklicherweise die schlechteste und somit konnte sich sein Gegner noch in ein ausgeglichenes Endspiel retten. Hier hatten beide noch jeweils einmal die Chance eine positionell gewonnene Stellung zu bekommen, das war aber sehr viel Rechnerei und so ist dann die Punkteteilung auch gerecht.
Damit haben wir wiedermal zum Auftakt gewonnen und können zumindest mal an der Tabellenspitze schnuppern. Als Nächstes kommt dann Wattenscheid, deren Auftakt etwas missraten ist, aber die dürfen wir auch nicht unterschätzen.