Schachaufgabe des Tages

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1. Mannschaft

Erste Mannschaft verpasst Sieg gegen den Tabellenführer

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SC Buer-Hassel 1 DWZ 4:4
1 1 Quast, Marcel 2247 1 Griebl, Jörn 2153 1:0
2 4 Gottmann, Bernd 1952 2 Bossy, Arnim 2144 ½:½
3 5 Berens, Thomas 1830 3 Wolff, Christoph 1955 0:1
4 6 Löffelbein, Klaus 1826 4 Wiechen, Ulrich 1919 ½:½
5 7 Melmer, Felix 1851 5 Hirschberg, Markus 1796 ½:½
6 8 Meise, Ulrich 1817 7 Strohmann, Andreas 1838 0:1
7 1001 Kalle, Yannis 1714 8 Lazarev, Vadim 1758 1:0
8 10 Boost, Jürgen 1807 1001 Wingerning, Gerd 1778 ½:½

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir es verpasst, das Aufstiegsrennen wieder spannender zu machen. Schon früh musste Thomas aufgeben, der gegen unser ehemaliges passives Mitglied (vor der Partie heute 5 aus 5) unter Druck stand und nicht nur schlechter entwickelt war, soindern auch noch einen wichtigen Bauern verlor. Von Jürgens Partie habe ich nicht viel mitbekommen, sie war wohl ausgeglichen und es wurde Remis vereinbart. Das gleiche Resultat erzielte Felix, der zwar besser aus der Eröffnung kam, aber wohl einen Zug zur Stellungsöffnung zu spät spielte, wonach sein Gegner ausgleichen konnte. Yannis stellte dann auf 2:2. Sein Gegner opferte bereits sehr früh eine Figur ohne auch nur den Hauch einer Kompensation, sodass der Sieg hier folgerichtig war. Dann gingen unsere Gäste in Führung, weil Uli verlor. Er kam ganz schlecht aus der Eröffnung und war bereits mit einem Bauern in der Miese. Zwar konnte er zwischenzeitlich materiellen Ausgleich erzielen, aber schlussendlich ein Matt nicht abwehren. Klaus konnte seine Stellung leider nicht gewinnen, nachdem er die Eröffnung stark spielte und eine Figur gewann. In der Folge fand er keinen guten Plan und geriet ein wenig in die Defensive. Das Gegenspiel war wohl so stark, dass Klaus die Punkteteilung akzeptierte. Mit diesem Remis bot auch Bernds Gegner sofort Remis an, nachdem er kurz zuvor noch selbst ablehnte. Da Bernd keine echten Gewinnchancen hatte, nahm er das Angebot an. Ich konnte im Mittelspiel die Initiative ergreifen und im vermutlich ausgeglichenen Dame-und-Turm-Endspiel meinen Gegner überlisten, wodurch ich in seine Stellung eindrang und ihn mattsetzte.

Der Aufstieg ist in weite Ferne gerückt

Br. Rangnr. Rochade Steele/Kray 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Happe, Ulrich 2091 1 Quast, Marcel 2247 0:1
2 2 Landau, Christian 2048 3 Brüggestraß, Volker 2017 1:0
3 3 Kirsch, Paul 1929 4 Gottmann, Bernd 1952 1:0
4 5 Greger, Helmut 1915 5 Berens, Thomas 1830 1:0
5 6 Seker, Seyfullah 1741 6 Löffelbein, Klaus 1826 ½:½
6 7 Borger, Alexander 1886 7 Melmer, Felix 1851 0:1
7 8 Schmitz, Jürgen 1864 8 Meise, Ulrich 1817 1:0
8 1002 Schröder, Marcel 1520 1001 Kalle, Yannis 1714 0:1

Bericht von Marcel Quast

Durch eine Niederlage gegen die abstiegsbedrohten Steele/Krayer sind unsere Chancen auf einen Aufstieg in die Verbandsliga erheblich geschrumpft. Es ging gut los, da ich recht früh durch einen Mattangriff gewann. Es folgte Felix, der auf 2:0 stellte. Allerdings hätte er eigentlich die Qualität und damit wohl auch die Partie verlieren können. Glücklicherweise ließ dies der Gegner aus und gab kurze Zeit später aufgrund von Bauernverlusten auf. Uli verlor, nachdem er ein Schach mit Turmverlust übersah. Thomas verlor ebenfalls, wohl weil sein Gegner über die b-Linie eindringen und eine Qualität gewinnen konnte. Hier habe ich aber nichts selbst gesehen. Klaus stand besser, nachdem sein Gegner in der Eröffnung ungenau agierte. Später stellte er aber seinen Vorteil ein und lehnte ein Remisangebot ab, objektiv gesehen wohl ein Fehler, wie er hinterher feststellte. Am Ende bot er in wohl schlechterer Stellung selbst die Punkteteilung an, die sein Gegner akzeptierte. Drei Partien liefen noch und dennoch sah es recht gut aus. Volker stand zwar schlechter und musste im Turm- und ungleichfarbigen Läufer-Endspiel aufgrund seines sehr schwachen Königs aufgeben, doch sowohl Bernd als auch Yannis standen besser, Yannis mit zwei Mehrfiguren sogar glatt auf Gewinn. Doch leider kam es bei Bernd anders, der seine Qualität mehr nicht zum Sieg führen konnte, sondern in Zeitnot dem Angriff seines Gegners unterlag, der im Gegensatz zu Bernd alle Figuren im Spiel hatte und nach einem Läuferopfer zum Erfolg kam. Schließlich gewann Yannis seine Partie ohne Probleme. Das einzige Problem waren falsch eingestellte Uhren, was sich jedoch nur in dieser Partie bemerkbar machte und nach einem kleinen Chaos gelöst werden konnte.

Erste Mannschaft siegt und bleibt oben dran

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Unser Fritz 1 DWZ 5:3
1 1 Quast, Marcel 2207 1 Müller, Martin 2011 1:0
2 3 Brüggestraß, Volker 2017 2 Rutz, Dirk 1973 0:1
3 4 Gottmann, Bernd 1952 3 Singbeil, Holger 1952 1:0
4 5 Berens, Thomas 1831 4 Jungbluth, Michael 1929 0:1
5 6 Löffelbein, Klaus 1842 5 Distelrath, Oliver 1855 0:1
6 7 Melmer, Felix 1851 7 Gössling, Jürgen 1723 1:0
7 8 Meise, Ulrich 1817 8 Elsner, Mario 1794 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1716 1001 Tober, Julian 1714 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute wurde jede Partie entschieden, es gab kein einziges Remis. Den Auftakt machte Thomas, der nach einem Generalabtausch auf e4 ins Hintertreffen geriet und Dame und Turm in seine Stellung eindringen ließ. Nachdem alle weiteren Figuren getauscht wurden, war das Bauernendspiel verloren. Danach legten wir den Grundstein für den heutigen Sieg, da wir nun vier Partien in Folge zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Zunächst gewann Uli, der mit Dame und seinen beiden Springern einen Königsangriff startete. Die Figuren des Gegners rückten zur Verteidigung an und am anderen Flügel gewann Uli einen Bauern. Nach einem weiteren Bauernverlust gab der Gegner auf. Ich kam gut aus der Eröffnung heraus und öffnete die Stellung, nachdem ich besser entwickelt war. Dabei unterschätze ich jedoch einen Springer und war mir nicht sicher, ob ich noch einen kleinen Vorteil hatte. Jedenfalls spielte mein Gegner anders und ich gewann einen Bauern und kurz darauf taktisch eine Figur und damit auch die Partie. Yannis, der auch einen Bauern gewann, weil sein Gegner sich wohl verrechnete, erhöhte auf 3:1. In der Folge musste Yannis nur ein klein wenig auf seinen König aufpassen, doch gewann dann bei heterogener Rochade selbst im Königsangriff. Felix war von seinem Läuferpaar begeistert und gab es auch nur her, um einen Bauern zu gewinnen. Danach brachte er seine beiden Türme mit in seinen Angriff ein und gewann weitere Bauern und auch die Partie. Klaus machte einen schlechten Turmzug, über den er sich anschließend ärgerte. Sein Gegner hatte das bessere Figurenspiel und gewann eine Qualität und damit später auch die Partie. Volker stand objektiv immer einen Hauch besser, doch am Ende entstand eine wilde Partie, von der ich nicht mehr viel gesehen habe und deren Sieger der Herner war. Bernd stand in einem Turm-und-Springer-Endspiel mit einem Mehrbauern besser. Es stellte sich eigentlich nur noch die Frage, ob wir 5:3 gewinnen oder 4,5:3,5. Nachdem Bernd dann einen weiteren Bauern gewann und zwei verbundene Freibauern besaß, musste er nur noch ein wenig auf des Gegners Springer aufpassen, doch nach dem erzwungenen Tausch desselbigen gab der Gegner auf.

Erste Mannschaft tut sich schwer

Br. Rangnr. SG Bochum 4 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 2,5:5,5
1 28 Walny, Benjamin 1739 1 Quast, Marcel 2205 0:1
2 29 Jung, Benn 1699 3 Brüggestraß, Volker 2017 0:1
3 31 Stachnik, Adam 1785 4 Gottmann, Bernd 1952 0:1
4 32 Butschek, Gerhard 1680 5 Berens, Thomas 1830 ½:½
5 4002 Mazarov, Paul 1648 6 Löffelbein, Klaus 1847 ½:½
6 35 Gausmann, Thomas 1620 7 Melmer, Felix 1851 1:0
7 36 Benning, Martin 1595 8 Meise, Ulrich 1817 ½:½
8 37 Illner, Jan 1530 1001 Kalle, Yannis 1714 0:1

Bericht von Marcel Quast

Trotz der an jedem Brett deutlichen nominellen Überlegenheit war es ordentlich spannend. Die Gastgeber gingen recht früh in Führung, nachdem Felix auf eine bekannte Eröffnungstaktik hereinfiel. Zwar konnte er materiell gesehen Gleichgewicht walten lassen, stand aber deutlich schlechter. So kam es, dass sein Gegner seinen f-Bauern nach vorne schickte und nach einem Fehler seitens Felix taktisch eine Figur gewann. Dies sollte aber glücklicherweise der einzige volle Punkt der Gastgeber an diesem Tage bleiben. Klaus spielte ein Gambit und ließ eine kleine Schwächung seiner Königsstellung zu. In der Folge blieb ihm nichts Besseres als durch eine Zugwiederholung das Remis zu forcieren. Ich konnte dann ausgleichen, nachdem mein gut vorbereiteter Gegner, der zwar einen Bauern mehr, aber vor allem aufgrund eines abgeschnittenen Turmes die schlechtere Stellung besaß, nicht abwartete, sondern versuchte Gegenspiel zu erzielen und dabei seine Stellung hoffnungslos schwächte. Zuvor hätte er wohl nach einer kleinen Ungenauigkeit meinerseits mit einem taktischen Trick seinen Springer besser stellen können, was mir das Leben erschwert hätte. Die Chronologie der nächsten drei Partien habe ich aufgrund der Analyse mit meinem Gegner nicht parat, jedenfalls stand es danach 4:2 für uns. Volker besaß immer die Initiative und das bessere Figurenspiel. Es gelang ihm in ein Endspiel mit Läufer gegen Springer abzuwickeln, das er sicher gewann. Bernd stand auch recht gut und gab den Ton an. Sein Gegner bot dann mit einem Zug Remis an, der seine Königsstellung total öffnete, sodass Bernd einen starken Angriff bekam, den er schlussendlich wohl zum Sieg bringen konnte. Ulrich gewann zwei Leichtfiguren für einen Turm und eine geschwächte Königsstellung. Nichtsdestotrotz sollte es eine gewonnene Stellung sein. In der Folge ließ er seinen Gegner zu Gegenspiel kommen und stellte durch eine Fesselung eine Figur ein. Er gewann dann die Qualität zurück und sein Gegner gab Dauerschach zur Punkteteilung. Yannis, der wohl schlechter aus der Eröffnung heraus kam, konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen und später sowohl eine Qualität als auch die Partie. Damit war unser Sieg unter Dach und Fach. Es dauerte noch ein klein wenig, bis die letzte Partie vorbei war. Thomas' Gegner opferte im Leichtfigureneinspiel mit Springer und Läufer gegen Läuferpaar seinen Springer für drei Bauern. Danach war wohl nur noch die Frage, ob Thomas die Partie halten kann oder nicht. Er opferte einen seiner Läufer zurück und erreichte ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit einem gegen zwei Bauern, das er recht souverän verteidigte. Nachdem sein Gegner falsch kalkulierte und die Leichfiguren tauschte, war die Partie sofort remis. Gewinnen hätte er sie aber wohl auch auf anderem Wege nicht mehr, da Thomas immer Gegenspiel gegen einen der beiden vereinzelten Bauern besaß.

Erste Mannschaft scheitert ersatzgeschwächt nur knapp

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Kamen 2 DWZ 3,5:4,5
1 3 Brüggestraß, Volker 2017 9 Georg, Felix 1989 1:0
2 5 Berens, Thomas 1856 10 Neumann, Carsten 2002 ½:½
3 6 Löffelbein, Klaus 1847 11 Koch, Marcel 1917 0:1
4 7 Melmer, Felix 1851 12 Traunecker, Thomas 1871 1:0
5 9 Steinke, Matthias 1787 13 Späh, Jan Lukas 1812 0:1
6 10 Boost, Jürgen 1807 14 Bals, Jochen 1855 ½:½
7 11 Ulrich, Robin 1632 15 Rotter, Chris 1711 0:1
8 12 Gawlick, Matthias 1559 16 Markert, Dirk 1838 ½:½

Bericht von Volker Brüggestraß

Zur zweiten Runde in der Verbandsklasse mussten wir mit 4 Ersatzspielern antreten, da insgesamt 5 Stammspieler wegen Krankheit oder anderer Verpflichtungen verhindert waren. Da uns auch nicht das Jugendheim zur Verfügung stand, fand unser Heimspiel bei der SG Bochum 31 statt. Vielen Dank von dieser Stelle noch einmal an Norbert Franke.

Zuerst war die Partie von Robin Ulrich zu Ende. Nachdem er gut aus der Eröffnung heraus gekommen war und im Mittelspiel auch einen Bauern gewinnen konnte, verlor er dann aber die Übersicht. Zuerst kamen zwei Bauern abhanden und dann ein Läufer. Kurz danach musste er dann aufgeben. Für den Ausgleich konnte ich dann sorgen. Nachdem ich wohl mit ausgeglichener Stellung aus der Eröffnung gekommen war, unterschätzte mein Gegner wohl meine Möglichkeiten gegen seinen König. Er schwächte unnötigerweise seine Königsstellung, fand mehrfach nicht den besten Zug und gab dann einen Zug vor dem undeckbaren Matt auf. Danach musste sich Thomas Berens mit einer Punkteteilung zufrieden geben. In einer komplizierten Partie erreichte er eine bessere Stellung und gewann beim Übergang ins Endspiel zwei Leichtfiguren für einen Turm. In der Folge konnte er seine Stellung nicht verstärken und musste sich mit einem halben Punkt begnügen. Für die Führung sorgte dann Felix Melmer. Sein Gegner verlor am Ende des Mittelspiels zwei Bauern und so kam ein gewonnenes Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und zwei Mehrbauern für Felix auf das Brett. Der Weg zum vollen Punkt erforderte noch ein genaues Spiel, aber schließlich gab der Gegner auf. Danach verlor Matthias Steinke seine Partie und unser Gast konnte wieder ausgleichen. Matthias stand im Mittelspiel immer etwas gedrückt und im darauf folgenden Endspiel erwies sich das Läuferpaar seines Gegners als beweglicher als sein Springerpaar, so dass er nach zähem Kampf aufgeben musste.

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Erste Mannschaft siegt zum Auftakt

Br. Rangnr. SVG Marten-Bövinghausen 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 1,5:6,5
1 1 Hellwig, Thomas 1891 1 Quast, Marcel 2205 0:1
2 3 Große-Venhaus, Philipp 1793 3 Brüggestraß, Volker 2017 -:+
3 4 Gielisch, Eckhart 1771 4 Gottmann, Bernd 1952 0:1
4 5 Boxberg, Marc 1801 5 Berens, Thomas 1877 0:1
5 6 Schulte, Eduard 1740 6 Löffelbein, Klaus 1847 1:0
6 8 Gielisch, Ulrich 1661 7 Melmer, Felix 1851 0:1
7 1001 Ahlich, Mike 1721 8 Meise, Ulrich 1817 ½:½
8 44 Borch, Roland 1542 9 Steinke, Matthias 1787 0:1

Bericht von Marcel Quast

Zum Auftakt der Verbandsklasse mussten wir eigentlich nach Marten-Bövinghausen reisen, allerdings spielten wir dann doch aufgrund von Platzmangel daheim. Es sah früh gut für uns aus, da Volker kampflos gewann und Bernd seinem Gegner zwei Bauern durch ein temporäres Turmopfer abknöpfen konnte. Zwar wehrte sich sein Gegner noch, aber letztendlich ohne wirkliche Chance. Ulrich steuerte ein Remis bei, nachdem er seiner Aussage nach die Zugreihenfolge zweier Züge vertauschte und sein Gegner Angriff bekam. Schließlich waren beide Kontrahenten mit der Punkteteilung zufrieden. Klaus verrechnete sich in einer Kombination und stand mit einer Qualität weniger und einem Freibauern gegen sich vor der Wand. Es dauerte nicht mehr lange und unsere einzige Niederlage am heutigen Tage war amtlich. Ich selbst konnte unsere Führung erhöhen, nachdem mein Gegner eine kleine Kombi übersah, die mir eine Figur einbrachte. Zu diesem Zeitpunkt schien ich aber ohnehin besser gestanden zu haben. Mein Gegner gab noch lange nicht auf, aber nachdem ich sichergestellt hatte, dass mein letzter Bauer nicht abgetauscht werden kann, resignierte er doch. Matthias machte den Sieg perfekt. Er konnte zwei Leichtfiguren seines Gegners passiv stellen und einen Angriff auf den König starten. Dieser brachte ihm zunächst die Qualität ein und wenig später hatte sein Gegner genug gesehen. Felix hatte im Mittelspiel zwei Bauern mehr und seine zwei Springer bereiteten seinem Gegner Sorgen. Nach zehn Springerzügen in Folge drohte Felix mit einem Bauernzug eine Springergabel mit Turmgewinn. Zwar konnte sein Gegner dies zwei Züge lang durch Abtäusche verhindern, doch dann übersah er die Gabel doch und gab auf. Thomas, der in einem Springerendspiel die besseren Bauern und die bessere Leichtfigur besaß und nach einigen Bauerngewinnen seinen Gegner zur Aufgabe nötigte, setzte den Schlusspunkt.

Erste Mannschaft steigt in die Verbandsklasse ab

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Mülheim-Nord 3 DWZ 2,5:5,5
1 1 Quast, Marcel 2206 17 Walter, Andreas 2127 ½:½
2 2 Topolewski, Dirk 2093 18 Wagner, Leopold Franziskus 2188 ½:½
3 3 Brüggestraß, Volker 2015 21 Limbourg, Philipp 2167 0:1
4 4 Berens, Thomas 1881 22 Simanowski, Mio 1933 ½:½
5 6 Löffelbein, Klaus 1856 23 Kuipers, Dustin 2080 0:1
6 7 Melmer, Felix 1863 24 Mainusch, Martin 1978 ½:½
7 8 Meise, Ulrich 1858 3004 Brockhaus, Bernd 1951 ½:½
8 1001 Kalle, Yannis 1703 39 Lamberti, Michele 1706 -:+

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir zum letzten Mannschaftskampf den Tabellenführer aus Mülheim empfangen. Mein Gegner bot mir sehr früh Remis an und da wir zu 99,99% abgestiegen waren und es für uns somit im Grunde um nichts mehr ging, nahm ich an. Laut dem Ligaorakel lag die Wahrscheinlichkeit übrigens nur bei 98,2%. Yannis verlor kampflos, da er leider nicht erschien. Wie sich später herausstellte, hatte sein Bus einen Unfall und fuhr nicht mehr weiter. Volker musste sich dem aktiveren Figurenspiel seines Gegners erwehren. Wie es schlussendlich zur Niederlage kam, habe ich nicht gesehen. Thomas schien ein wenig besseres Spiel zu haben, doch nach ein paar Abtäuschen wurde sich durch Zugwiederholung auf Remis geeinigt. An dieser Stelle stand Thomas wohl nicht mehr so gut. Auch Dirk einigte sich mit seinem Gegner auf die Punkteteilung. Sein erst zwölfjähriger starker Kontrahent stellte zwar eine Qualität ein, besaß jedoch einen starken, nicht zu vertreibenden Springer im Zentrum. Da Dirk nicht mehr so viel Zeit hatte, versuchte er nicht weiter auf Sieg zu spielen. Von Klaus' Partie habe ich nicht viel gesehen. Sein Gegner hatte Angriff gegen den König und konnte seinen Springer stark im Zentrum platzieren und dabei wohl auch einen Bauern gewinnen. Jedenfalls konnte Klaus die Partie nicht halten. Ulrich stand schlecht bis quasi auf Verlust. Im Glauben, unsere Gegner hätten vier Brettpunkte, bot sein Kontrahent, gegen den ich übrigens selbst unlängst im SVR-Pokal ausgeschieden war, Remis an, um deren Sieg und damit den Aufstieg zu sichern. Allerdings hatten sie bereits einen halben Zähler mehr. Lange Rede, kurzer Sinn, Uli nahm natürlich das Angebot an. Felix hatte nach der Eröffnung mehr vom Spiel und übersah einen Zug des Gegners, wonach er den Damenflügel geschlossen halten konnte. Nachdem alle anderen Partien beendet waren, wurden auch hier die Punkte geteilt.

Damit sind wir nun in die Verbandsklasse abgestiegen und können nächste Saison wieder voll angreifen.

Erste Mannschaft ziemlich sicher abgestiegen

Br. Rangnr. SV Rot-Weiß-Altenessen 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Praß, Marian 2012 1 Quast, Marcel 2206 ½:½
2 3 Birdaini, Becir 2010 2 Topolewski, Dirk 2093 ½:½
3 4 Cavasin, Jörg 1891 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
4 5 Rohloff, Markus 1830 4 Berens, Thomas 1891 1:0
5 6 Avgustin, Thomas 1709 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
6 7 Metzner, Carsten 1787 7 Melmer, Felix 1867 ½:½
7 8 Drawe, Thomas 1861 8 Meise, Ulrich 1858 ½:½
8 1001 Neugebauer, Thomas 1809 1001 Kalle, Yannis 1710 1:0

Bericht von Marcel Quast

Durch die Niederlage im direkten Duell mit den zuvor auch stark abstiegsbedrohten Altenessenern sind wir so gut wie sicher abgestiegen. Es schien zunächst gut auszusehen. Bernd gewann nach einem Figureneinsteller seines Gegners. Uli machte in einem ausgeglichenen Endspiel mit Dame und Turm auf beiden Seiten remis. Danach folgten jedoch zwei Niederlagen. Yannis' Partie verlief recht eigenartig, war allerdings spannend bis zu dem Punkt, als er seine Dame an den König fesseln ließ. Thomas' Gegner opferte eine Figur für drei Bauern und konnte mit zwei a- und b-Freibauern den Tag entscheiden. Gegen deren Vormarsch, unterstützt durch Turm und Läufer, war kein Kraut gewachsen. Es folgte ein Remis von Felix, der wie es aussah doch recht vielversprechend stand. Nachdem sein Gegner einen gefährlichen c-Freibauern erhielt, tauschte Felix seine Dame gegen zwei Türme, deckte das Umwandlungsfeld und nahm das Remisangebot seines Gegners an, da keine der beiden Parteien mehr Fortschritte machen konnte. Dirk hatte seine Bedenkzeit sehr schlecht aufgeteilt und musste viele Züge quasi vom Inkrement leben. Trotzdem schaffte er es, seine schlechte Stellung zusammenzuhalten und zu konsolidieren. Das Ende habe ich nicht mitbekommen, aber es lief auf ein Remis hinaus. Auch die Schlussstellung in Volkers Partie ist mir nicht bekannt, er sah jedoch kein Weiterkommen ohne Gefahr einzugehen, zu viel zu riskieren und machte Remis. Dass ich die letzten beiden Partien quasi verpasst habe, lag daran, dass mein Gegner in Zeitnot einen starken, überraschenden Zug auspackte, der einen Bauern gewann. Ich überlegte sehr lange, konnte ihn aber nicht widerlegen. Nachdem es 3:4 stand und ich mit meiner Stellung unzufrieden war, ein 4:4 uns aufgrund der Konstellation der letzten Runde auch nicht weiterhelfen würde, bot ich Remis an, wodurch unsere Gegner mit aller Wahrscheinlichkeit gerettet sind.

Wir dürfen uns hingegen auf den Abstieg in die Verbandsklasse einstellen und am letzten Spieltag versuchen, den Tabellenführer noch einmal zu ärgern.

Erste Mannschaft verlässt die Abstiegsränge

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SG Gladbeck 1 DWZ 5,5:2,5
1 1 Quast, Marcel 2206 2 Mancic, Ivan 2157 1:0
2 2 Topolewski, Dirk 2093 3 Frohne, Gerd 2088 ½:½
3 3 Brüggestraß, Volker 2021 4 Berg, Dietmar 1969 ½:½
4 4 Berens, Thomas 1891 5 Holtkamp, Matthias 1943 1:0
5 5 Gottmann, Bernd 1912 6 Rickert, Stefan 1894 ½:½
6 6 Löffelbein, Klaus 1855 7 Kucheyda, Jörg 1939 ½:½
7 7 Melmer, Felix 1867 1002 Winzbeck, Frank 1850 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1710 10 Kruse, Peter 1909 ½:½

Bericht von Marcel Quast

Durch unseren Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Altenessener konnten wir heute die Abstiegsränge verlassen und gute Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Es sah früh gut für uns aus. Yannis steuerte ein ereignisloses, aber dafür vollkommen sicheres Remis bei. Klaus hatte die objektiv gesehen bessere Stellung und die Initiative. Nachdem alle Figuren getauscht wurden, vereinbarte man im Bauernendspiel korrekterweise remis. Thomas und Felix konnten beide eine Qualität gewinnen und mussten in der Folge noch etwas achtsam sein. Alle Drohungen der Gegner konnten beseitigt und beide Partien zum Sieg gebracht werden. Während Thomas in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickelte, gewann Felix im Angriff. Es folgten zwei Remisen von Bernd und Volker, sodass zumindest das Mannschaftsremis sicher war. Bernd gab einen Bauern für gutes Gegenspiel. Allerdings ging ein zweiter dabei ebenfalls verloren. Nichtsdestotrotz hatte er die aktiven Figuren und das Läuferpaar auf seiner Seite. Durch einen netten taktischen Trick stellte er Materialgleichheit her und die Punkteteilung wurde unterzeichnet. Volker war nie wirklich in Gefahr, konnte aber auch kein echtes Gegenspiel entfachen, sodass nach vielen Abtäuschen das Remis die logische Konsequenz war. Mein Gegner opferte eine Figur und bekam dafür drei Bauern. In der Folge konnte ich mich nicht akkurat verteidigen und stand auf Verlust. Nachdem mein Gegner einen relativ einfachen Gewinn ausließ, keimte bei mir Hoffnung, da er in Zeitnot war und zwischendurch auch schon mal die Züge wiederholte. Er spielte aber zurecht weiter, da ihm die Engine auch ein Matt in sechs Zügen aufzeigte. Er fand es allerdings nicht und sagte nach zwölf Zügen in Folge mit Schach einmal nicht Schach, was für ihn zum Super-GAU wurde, denn es erlaubte mir selbst durch einen taktischen Schlag den Gewinn durch ein Turmopfer. In einer möglichen Variante half gar mein eigentlich völlig fehlplatzierter König auf e4 beim Mattsetzen. Die Bewertung wechselte von +14 auf -8 und mein Gegner gab auf. Dirk kämpfte in einem Endspiel mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern bei einem Bauern weniger um das Remis. Es dauerte zwar noch lange, aber es gab kein Vorwärtskommen. Nachdem Dirk den Mehrbauern taktisch und mit Turmtausch zurückgewinnen konnte, wurde die Punkteteilung unterzeichnet.

In der nächsten Runde am 18. März spielen wir gegen unseren Tabellennachbarn aus Altenessen. Das direkte Duell ist wohl richtungsweisend im Hinblick auf den Klassenerhalt. Schaut man auf das Restprogramm muss in jedem Fall ein Sieg her, denn wir spielen noch gegen den Tabellenzweiten, während Altenessen gegen den punktlosen Tabellenletzten antreten muss.

Erste Mannschaft verliert knapp gegen Doppelbauer Brambauer

Br. Rangnr. SC Doppelbauer Brambauer 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 2 Schulz, Hartmut 2042 1 Quast, Marcel 2200 ½:½
2 3 Koth, Stefan 2010 2 Topolewski, Dirk 2093 ½:½
3 4 Wagner, Norbert 2023 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
4 5 Bauch-Lojewski, Ralf 1957 4 Berens, Thomas 1891 ½:½
5 6 Zimmermann, Dirk 1918 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
6 7 Jochmann, Christian 1805 6 Löffelbein, Klaus 1848 ½:½
7 8 Rips, Frank 1791 7 Melmer, Felix 1867 1:0
8 9 Bracht, Michael 1949 8 Meise, Ulrich 1811 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute Mittag musste Yannis aufgrund einer Krankheit sehr kurzfristig passen, doch glücklicherweise konnte Klaus es doch noch einrichten und heute spielen, womit wir mit 1-8 antraten. Ich machte nach nicht einmal zwei Stunden den Anfang. Nach unterschätztem Gegenspiel am Damenflügel wurde ich passiv gestellt, sodass ich das Remisangebot meines Gegners annahm. Es folgte Thomas, der zunächst ablehnte, aber beim zweiten Angebot annahm, da er trotz Läuferpaares und der besseren Bauernstruktur keinen Weg zu Vorteil sah. Allerdings gab es wohl auch keinen Weg, dies auszunutzen. Uli stand leicht schlechter und verlor prompt, weil er einen Läufer einstellte. In seinem ersten Saisoneinsatz erreichte Dirk eine passable Stellung mit den schwarzen Steinen. Nachdem er höchstwahrscheinlich einen falschen Angriffsplan wählte, konnte er keinen echten Angriff entfachen und die Partie endete später remis. Auch Volker stand zunächst besser, fand aber keinen Weg, seinen optischen Vorteil zu verwerten. Am Ende willigte er ob der Aktivität seines Gegners ins Remis ein, obwohl er einen Mehrbauern besaß. Auch hier schien es die richtige Entscheidung zu sein. Klaus konnte seine Partie auf spektakuläre Weise retten, nachdem seine Dame auf Abwege geriet und nur durch Figurenverlust zu retten war. Er suchte sein Heil im Angriff und aktivem Figurenspiel. Als der Gegner meiner Meinung nach einen entscheidenden Angriff setzen konnte, ließ er eine Abwicklung zu, die Klaus zwei Bauern für die Figur einbrachte. Nachdem der Gegner auch noch den letzten Turm tauschte, konnte Klaus seine Bauern so platzieren, dass es für den gegnerischen Monarchen kein Vorankommen mehr gab, sodass er ins Remis einwilligen musste. Felix griff am Königsflügel an, wurde jedoch im Zentrum gekontert. Nach einigen Abtäuschen musste er ein Damenendspiel mit Minusbauern verteidigen. Aufgrund seines auf Matt stehenden Königs, musste seine Dame passiv bleiben, womit der Mehrfreibauer ins Gewicht fiel. Der Gegner konnte wohl mehrmals die Damen tauschen und ein gewonnenes Bauernendspiel erreichen, aber auch sein Plan führte schlussendlich zum Sieg. Zwar mussten wir noch lange auf das Partieende von Bernd warten, doch lohnte es sich, denn ihm gelang heute der einzige Sieg. In der Eröffnung gewann er durch eine Abzugstaktik einen Bauern und behielt ihn bis ins Endspiel. Dort zeigte er, wie ein starker Läufer einen schwachen Springer dominieren kann und mit dem Mehrfreibauern war es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Sieg. Leider reichte es trotzdem nur zur knappen Mannschaftsniederlage.

Nun stehen wir auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand. Mit großer Wahrscheinlichkeit brauchen wir noch mindestens zwei Siege aus den letzten beiden Runden, um die Klasse zu halten. Der nächste Versuch findet daheim am 25. Februar gegen die SG Gladbeck statt.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 22. Februar im CVJM-Heim

Nächstes Jugendtraining

Mittwoch, 20. Februar im CVJM-Heim

Nächste Termine

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