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1. Mannschaft

Aufstieg auf der Couch

Die erste Mannschaft ist in die Verbandsliga aufgestiegen!

Da unser letzter Gegner kommenden Sonntag nicht antritt und wir somit einen kampflosen 8:0-Sieg einfahren, können wir höchstens noch auf den zweiten Platz verdrängt werden, der zum Aufstieg genügt. Diesen verdanken wir einer sehr guten Saison vor der Corona-Pandemie und – abgesehen von den leider kampflosen Mannschaftskämpfen in den letzten Runden – einem Sieg vor zweieinhalb Wochen, bei dem auch unsere Zweite großen Einsatz zeigte und uns gleich an fünf Brettern unterstützte.

Hier geht es zur Tabelle der Verbandsklasse Gr. 3 der Saison 2019/21

Erste Mannschaft vor Aufstieg in die Verbandsliga

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Rot-Weiß-Altenessen 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Quast, Marcel 2270 1 Praß, Marian 2014 1:0
2 3 Gottmann, Bernd 1968 2 Rohloff, Markus 1892 ½:½
3 5 Kalle, Yannis 1808 3 Birdaini, Becir 1965 +:-
4 11 Säglitz, Patrick 1698 5 Cavasin, Jörg 1876 1:0
5 13 Al Zoubi, Ahmad 1808 6 Metzner, Carsten 1772 0:1
6 14 Gawlick, Matthias 1600 7 Avgustin, Thomas 1721 0:1
7 16 Wüllner, Robin 1511 12 Kuhn, Manfred 2007 0:1
8 2001 Berghaus, Matthias 1783 14 Jahns, Uwe 1555 1:0

Bericht von Marcel Quast

Nachdem unser Spiel der sechsten Runde nicht staffgefunden hat, weil unser Gegner nicht antrat, haben wir gestern seit langer Zeit mal wieder einen Mannschaftskampf erlebt. Mit großer Unterstützung unserer zweiten Mannschaft ging es für uns um den Aufstieg und für unseren Gegner um den Klassenerhalt. Es sollte also kämpferisch zugehen und auch nur eine einzige Partie endete mit einer Punkteteilung.

Yannis hatte bereits nach einer halben Stunde gewonnen, da seinem Gegner Flugumlegungen das Erscheinen nicht möglich machten. So dauert es noch eine Zeit bis Yannis mal wieder eine Turnierpartie spielen wird. Die Essener ließen sich durch diesen Rückschlag allerdings nicht irritieren und gingen bald durch Siege an den Brettern sechs und fünf in Führung. Matthias' Gegner hatte einen gefährlichen Königsangriff aufgebaut, bei dem alle seine Figuren involviert waren. Der Druck wurde so groß, dass am Ende ein Matt nicht mehr abzuwenden war. Ahmad hatte seinen Sizilianer ein wenig zu zaghaft gespielt und konnte gegen den lang rochierten weißen König keinen Druck aufbauen. Sein Gegner ließ seine Königsflügelbauern gegen den noch nicht rochierten schwarzen König munter nach vorne laufen. Als Ahmad mit seinen zwei Springern zu nerven versuchte, übersah er leider eine taktische Feinheit, die einen Bauern kostete. Außerdem musste er am Königsflügel einen Bauern bis nach h6 vorlaufen lassen, der sich gar auf g7 gefräßig zeigte und dort sicher gedeckt stand. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie schon gelaufen, doch Ahmad versuchte noch Nadelstiche gegen den König zu setzen. Diese konnten vom Essener abgewehrt werden und schließlich gab Ahmad nach weiterem Materialverlust auf. Ich konnte dann den Ausgleich erzielen. Mein Gegner hatte in der Eröffnung viel Zeit verbraucht und übersah, dass ich in einer Abwicklung einen Bauern gewinnen würde. Auch allgemein standen meine Figuren besser und mein König sicherer. Als mein Gegner mit wenig Zeit auf der Uhr noch versuchte mit seinem h-Bauern für Gefahr für meinen König zu sorgen, war ich mit einem Bauern und meinem Springer schneller und setzte ihn Matt. Es folgten zwei weitere Siege, wonach das Mannschaftsremis schon sicher war. Patrick und sein Gegner hatten nicht viele Bauern getauscht, sodass die Stellung recht geschlossen war. Die einzig offene Linie war die c-Linie, die Patrick mit seinen Türmen doppelt besetzen konnte. Außerdem besaß er die bessere Leichtfigur, sein Springer war dem schlechten Läufer des Schwarzen weitaus überlegen. Die Partie war ein Musterbeispiel für Besetzung der offenen Linie und bessere Leichtfigur. Nachdem Patrick erst über die c-Linie beide Türme in die gegnerische Stellung brachte und anschließend gar auf der siebten Reihe verdoppeln konnte, war die Partie entschieden. Matthias am achten Brett spielte eine starke Partie. Es schien so, als hätte er stets leichten Vorteil, der aber nie so richtig spürbar war. Mit einem cleveren Manöver konnte er einen Bauern gewinnen und ein Damenendspiel erreichen, das recht aussichtsreich war. Allerdings musste er stets auf Dauerschachs achten. Nachdem sein Gegner seinen König unglücklich positionierte, war die Sache gelaufen. Matthias drohte ein Matt, das nur durch Damentausch abzuwehren war, wonach sein Freibauer zur Dame laufen würde. Also gab sein Gegner auf und wir lagen 4:2 in Front. Wir brauchten also nur noch einen halben Punkt zum Sieg. Robin hatte eine schwere Aufgabe. Nachdem er sich letzten Sonntag beim NRW-Viererpokal schon einem 1900er erwehren musste, hatte sein Gegner heute gar als 2000er knapp 500 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto, keine leichte Aufgabe. Am Anfang sah seine Bauernstellung recht wackelig aus, doch kurz darauf hatte ich den Eindruck, dass er gar nicht mal so schlecht stehen würde. In der Folge wurde Robins König aber ein wenig luftig und der Gegner konnte zudem einen Bauern gewinnen und die achte Reihe mit einem Turm besetzen. In schwieriger Stellung ließ Robin erst seinen Springer abtauschen, der womöglich noch für die Verteidigung gebraucht würde, und danach verlor er durch einen Doppelangriff einen Turm. So musste Bernds Partie entscheiden. Sein Gegner spielte ein scharfes Gambit und hoffte auf Bernds langsamere Entwicklung. So konnte der Essener auch auf diesem Weg den Bauern zurückgewinnen, weil ein Damenverlust gegen den unrochierten König drohte. Dies konnte Bernd abwehren, doch seine Stellung machte nicht mehr den besten Eindruck. Die aktiven Figuren seines Gegners und vor allem das Läuferpaar sahen recht bedrohlich aus. In der Folge fand sein Gegner aber kein Mittel, verlor gar den Faden und landete in einem Endspiel mit Minusbauer. Es war nun 18 Uhr, die Zeitkontrolle war geschafft und ein Remis reichte uns ja zum Sieg. Aus diesem Grund nahm Bernd auch das Remisangebot seines Gegners an. Er hätte zwar noch lange kneten können, doch ein richtiger Gewinnweg war nicht so leicht zu entdecken.

Schließlich haben wir durch diesen Sieg unsere Aufstiegsambitionen untermauert und können am letzten Spieltag am 8. August beim Auswärtsspiel gegen die Schwarze Dame Osterfeld als Zweiter der Verbandsklasse den Aufstieg unter Dach und Fach bringen. Dafür spricht einerseits, dass der Erste gegen den Dritten spielt und andererseits, dass unser Gegner bereits als Absteiger feststeht und die letzten beiden Runden erst gar nicht angetreten ist.

Erste erhält herben Dämpfer im Aufstiegsrennen

Br. Rangnr. Hervest-Dorstener SK 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 5:3
1 1 Tig, Achmet 1967 1 Quast, Marcel 2226 0:1
2 2 Hermanowski, Mark 1907 2 Brüggestraß, Volker 1981 +:-
3 3 Nowok, Frank 1867 5 Kalle, Yannis 1811 ½:½
4 5 Hater, Norbert 1843 6 Melmer, Felix 1893 ½:½
5 6 Büsken, Klaus 1820 7 Löffelbein, Klaus 1847 ½:½
6 7 Kudsin, Alexander 1754 8 Meise, Ulrich 1820 1:0
7 8 Schmidt, Christian 1636 9 Boost, Jürgen 1807 ½:½
8 10 Friedemann, Helmut 1848 11 Säglitz, Patrick 1726 1:0

Bericht von Marcel Quast

Im Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten Schachklub aus Dorsten mussten wir heute ersatzgeschwächt eine Niederlage hinnehmen, die uns am Ende den Aufstieg kosten kann. Schnell lagen wir 0:3 hinten, da Volkers Einsatz auf der Kippe stand und er es leider nicht mehr einrichten konnte zu spielen und sowohl Patrick als auch Ulrich relativ früh eine Figur einbüßten. Jürgen bekam ein Remisangebot und hätte eigentlich angesichts des Spielstandes und seiner Stellung weiterspielen müssen. Er sah aber keine gute Fortsetzung und Drohungen seines Gegners, sodass er das Remisangebot annahm. Ich habe in der Eröffnung zwei Leichtfiguren für einen Turm und einen Bauern gegeben und stand wohl nicht schlechter. In Zeitnot habe ich erst einen zweiten Bauern gewonnen und danach sicherlich inakurat gespielt, woraufhin mein Gegner gutes Gegenspiel bekam. Mit einer Stunde mehr auf der Uhr machte er jedoch im 40. Zug einen Fehler, der eine Figur kostete. Das war heute leider unser einziger Sieg, da alle anderen trotz teilweise besserer bis gewonnener Stellung nicht gewinnen konnten. Felix hatte zeitweilig zwei Bauern mehr und einen davon auf b2 stehen. In der Folge wurde sein Gegner aktiver und Felix ließ einen Deckungszug aus, wonach es später in einem Doppelturmendspiel nicht mehr als ein Remis zu holen gab. Klaus konnte zwar einen Bauern gewinnen, doch so recht einfach schien dieser Vorteil nicht zu verwerten sein. Der Gegner brachte im Endspiel Dame plus Springer gegen Dame plus Läufer seine Leichtfigur auf ein starkes Vorpostenfeld und so wurden hier die Punkte geteilt, da es keinen Weg zum Durchkommen gab. Yannis hatte im Übergang Eröffnung zum Mittelspiel eine Figur gewonnen und musste auf ein paar taktische Tricks aufpassen. Schließlich übersah er einen, der ihn materiell und positionell ins Hintertreffen brachte. Im Anschluss spielte sein Gegner zu zaghaft weiter, Yannis konnte aktiv werden, Materialausgleich und kurz darauf die Punkteteilung erzielen. Mit dieser Niederlage haben wir uns keinen Gefallen getan im Hinblick auf unsere Ambitionen in die Verbandsliga aufzusteigen.

Erste Mannschaft gewinnt Spitzenspiel

Br. Rangnr. SG Mengede 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 2,5:5,5
1 1 Borgschulze, Maik 2111 1 Quast, Marcel 2236 ½:½
2 2 Delvos, Thorsten 1998 2 Brüggestraß, Volker 1994 ½:½
3 3 Weinert, Christian 1944 3 Gottmann, Bernd 1953 0:1
4 4 Bork, Sophie 1881 4 Berens, Thomas 1833 ½:½
5 5 Ewers, Christian 1781 5 Kalle, Yannis 1811 0:1
6 6 Kraus, Reinhard 1766 6 Melmer, Felix 1833 0:1
7 7 Wiktor, Reinhard 1803 7 Löffelbein, Klaus 1843 0:1
8 8 Schmidt, Jonas 1685 8 Meise, Ulrich 1820 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute hieß es beim Auswärtsspiel in Mengede Erster gegen Zweiter und beide Teams traten in Bestbesetzung an, so sollte für ordentlich Spannung gesorgt sein. Noch vor Partiebeginn waren wir entzückt, da unsere Gegner mit ausgedruckten Namensschildern aufwarteten. Das gibt so einem Verbandsklassenmannschaftskampf gleich einen anderen Flair. Volker machte als Erster remis. Beide Parteien ließen nichts anbrennen und nachdem ein gleichfarbiges Läuferendspiel entstanden war, einigte man sich auf die Punkteteilung. Später mussten wir unseren einzigen Rückstand quittieren. Ulrich stand unter Druck und suchte mit seiner Dame Gegenspiel im fremden Lager. Schlussendlich brachte der Ausfall nichts ein und die Dame ging sogar aufgrund erheblichen Platzmangels verloren, die Partie damit logischerweise auch. Yannis konnte ausgleichen, denn sein Gegner verlor im Mittelspiel einen Bauern, den er niemals wiedersah. Im weiteren Partieverlauf beschäftigte Yannis mit seinem Freibauern den gegnerischen Turm und auch sein Läufer war aktiver. Nach entscheidenden Drohungen des Bauernvoranbringens und Läuferattackierens sah sich der Gegner zur Aufgabe gezwungen. Bernd hatte eine ordentliche Weißstellung mit Läuferpaar. In der Folge konnte sein Gegner dieses zwar halbieren, geriet aber später mit seinem Turm auf Abwege und musste diesen schließlich für einen Läufer geben. Den Materialvorteil brachte Bernd sicher nach Hause. Thomas gewann im Mittelspiel einen Bauern und konnte alle Türme abtauschen, um in ein Springerendspiel überzuleiten. Doch es schien kein Durchkommen zu geben und so wurde angesichts der Stellungen auf den verbleibenden Brettern Remis gemacht. Das gleiche Ergebnis steuerte auch ich bei. Ebenso wie Thomas besaß ich einen Mehrbauern, habe allerdings wohl einen Gewinn verpasst. Mein Gegner verteidigte sich im Anschluss umsichtig genug, um mir Probleme bei der Verwertung zu bereiten, sodass ich mich gezwungen sah in eine Zugwiederholung einzuwilligen. Angesichts des Spielstandes und Felix' Stellung war dies okay. Felix hatte nämlich ein gewonnenes Turmendspiel auf dem Brett, nachdem sein Gegner im Mittelspiel zu viele Bauern verloren hatte. Felix konnte die Partie und damit den Mannschaftssieg sicher nach Hause bringen. Obschon der Kampf entschieden war, ging Klaus' Partie noch lange, da sein Gegner gewinnen wollte. Nach der Eröffnung dachte ich, dass Weiß eine schöne Stellung in einer Art verspätetem Holländer hatte, doch in der Folge wurde die Stellung extrem kompliziert und taktisch und am Ende besaß der Gegner zwei Leichtfiguren und einen Bauern für einen Turm. Auf Sieg spielend ließ der Gegner wohl einige gute Möglichkeiten aus und verschlechterte anschließend Zug um Zug seine Stellung, sodass Klaus bei beiderseits wenigen Minuten auf der Uhr gar mattsetzen konnte. Nachdem wir dieses Spitzenspiel also erfolgreich gestalten konnten, steht in der nächsten Runde im Heimspiel gegen Doppelbauer Brambauer gleich die nächste Spitzenbegegnung auf dem Programm, bei der es Erster gegen geteilter Zweiter heißt.

Erste Mannschaft: Schwarz triumphiert

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Unser Fritz 1 DWZ 5:3
1 1 Quast, Marcel 2230 1 Rutz, Dirk 2007 1:0
2 3 Gottmann, Bernd 1953 2 Müller, Martin 2014 ½:½
3 4 Berens, Thomas 1801 3 Jungbluth, Michael 1999 1:0
4 5 Kalle, Yannis 1811 5 Distelrath, Oliver 1872 0:1
5 6 Melmer, Felix 1833 8 Gössling, Jürgen 1745 1:0
6 7 Löffelbein, Klaus 1843 1001 Prang, Andreas 1821 ½:½
7 8 Meise, Ulrich 1820 1002 Nowicki, Heiko 1775 1:0
8 10 Steinke, Matthias 1764 1003 Koch, Till 1763 0:1

Bericht von Marcel Quast

Als die letzte Partie noch lief, machte ich mir bereits Gedanken über den Bericht. Nachdem Klaus mich darauf aufmerksam machte, dass es sieben Gewinnpartien geben könnte und zwar alle mit Schwarz (!) war klar, dass dieses interessante Detail in meinem Bericht nicht fehlen darf. Lange hielt sich die Schlagzeile "Klaus trotzt als Einziger der schwarzen Übermacht", doch nachdem Bernd nach knapp sechs Stunden eine wundersame Rettung gelang, muss ich diese nun abändern: "Die Herner verlieren ihre vier Weißpartien, wir schaffen durch Klaus und Bernd zwei Weißremis und damit den Mannschaftssieg".

Es ging bereits relativ früh gut los, als ich Thomas' Sieg auf dem Spielberichtsbogen notieren durfte. Er opferte einen Bauern für offene Linien und bekam diesen alsbald zurück. In der Folge konnte er seine Figuren in der weißen Stellung platzieren und gewinnbringend abtauschen. Der Gegner wollte sich nicht mehr das Endspiel mit Turm gegen zwei Leichtfiguren antun und gab direkt auf. Dann musste sich unser Ersatzmann für den erkrankten Volker geschlagen geben. Matthias ließ dem Gegner das Läuferpaar, das prompt gegen die Schwächen im weißen Lager schielte. Es hing einfach zu viel und so war der Punkt verloren. Felix brachte uns wieder in Führung. Sein Gegner entkorkte ein fragwürdiges Opfer, in dessen Folge Felix nicht optimal weiterspielte und so dem Gegner noch einmal eine Chance auf Ausgleich gewährte. Diese ergriff er allerdings nicht, sodass Felix am Ende gewann. Klaus stand in einem Springerendspiel aufgrund des etwas deplatzierten Springers leicht schlechter. Da der Gegner aber nicht energisch genug fortsetzte, wurden hier die Punkte geteilt. Ulrich stand nicht so gut und war etwas unter Druck, doch dann gelang ihm ein Qualitätsgewinn. Die Mehrqualität gab er später für einen Mattangriff gekonnt zurück. Yannis' Gegner verkürzte noch einmal den Spielstand. Eigentlich stand Yannis ganz ordentlich, auch sein Gegner war nicht zufrieden. Yannis spielte in der Folge auf Sieg und ließ einen gegnerischen Freibauern zu viel Unheil stiften, sodass dieser entscheidend durchmarschieren konnte. Ich ließ im Mittelspiel einen Bauern aufgrund einer Fesselung stehen, den mein Gegner meiner Ansicht nach nicht nehmen durfte. Er nahm ihn aber, um nach meinem Zurückschlagen einen Zug später einen Zwischenzug aus dem Hut zu zaubern. Diese Taktik ging allerdings nach hinten los, da ich selbst durch eine Gegentaktik entscheidend Material gewinnen konnte. Ich muss jedoch ehrlicherweise zugeben, dass ich den Gegenzug erst gesehen habe, nachdem mein Gegner sein temporäres Opfer spielte. Glück gehabt, dass meine Stellung diese Ressource noch zu bieten hatte. Am Ende besaß ich eine Mehrfigur für einen Bauern, musste aber noch ein wenig auf seinen schwarzfeldrigen Läufer und Taktiken gegen meinen König achten. Schließlich vereinfachte sich die Stellung zu jeweils Turm plus zwei Bauern und meiner Mehrfigur. Ich erlaubte meinem Gegner dann eine Art Festung, die ich nur dadurch lösen konnte, dass ich zuließ, dass mein letzter Bauer der falsche Randbauer des Läufers war, doch dies kostete meinen Gegner seine zwei Bauern. Im anschließenden Endspiel verteidigte sich mein Gegner nicht gut, sodass ich relativ leicht gewann und meine Sorgen, der Gewinnweg könnte recht langwierig sein, erübrigten sich. Der Mannschaftskampf war gewonnen und Bernd verteidigte eine schwierige Stellung. Im Mittelspiel verlor er erst einen Bauern und dann später noch einen zweiten. Hier hätte der Gegner mit Sicherheit an irgendeiner Stelle den Sack zumachen können, doch Bernd konnte bei beiderseits wenigen Minuten auf der Uhr in ein sehr wahrscheinlich immer noch verlorenes Springerendspiel abwickeln, das er aber am Ende dann doch mit erstaunlichem Durchhaltevermögen und Kampfgeist Remis halten konnte.

Erste Mannschaft siegt in Essen

Br. Rangnr. DJK Wacker Bergeborbeck 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 2,5:5,5
1 1 Landscheidt, Heinz 1824 1 Quast, Marcel 2229 0:1
2 2 Grodotzki, Thomas 1955 2 Brüggestraß, Volker 1994 0:1
3 4 Brandhorst, Dieter 1908 3 Gottmann, Bernd 1953 ½:½
4 5 Schädlich, Andreas 1882 4 Berens, Thomas 1801 ½:½
5 6 Alinsug, Salvadore 1714 5 Kalle, Yannis 1811 ½:½
6 7 Grimke, Michael 1708 6 Melmer, Felix 1813 0:1
7 11 Nikolic, Djuro 1710 7 Löffelbein, Klaus 1823 0:1
8 13 Fross, Klaus 1598 8 Meise, Ulrich 1820 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir beim DJK Wacker Bergeborbeck einen verdienten Sieg einfahren können. Unsere Gegner waren in Gambitlaune, sodass Volker bereits früh eine Figur und Uli einen Bauern mehr besaß, während Felix auf den Mehrbauern verzichtete und das Gambit ablehnte. Den ersten vollen Punkt konnte heute Klaus erzielen. Er stand positionell klar besser und gewann auch einen Bauern. Der Gegner versuchte ein Qualitätsopfer und nach einem Figurenverlust durch Aufhebung einer Fesselung hatte Klaus gar einen ganzen Turm mehr. Dennoch sah der Essener die Niederlage erst spät ein und machte noch einige Züge. Ich selbst konnte die Führung ausbauen. Nachdem mein Gegner mit Entwicklungsrückstand das Zentrum öffnete, dachte ich zunächst einen Bauern gewinnen zu können, doch war ich ein wenig über ein mögliches gegnerisches Figurenopfer besorgt, wonach ich meinen Berechnungen zufolge am Ende zu wenig Bauern haben würde. Daher spielte ich anders weiter und ließ meinen Gegner sich entwickeln. Nach einer Ungenauigkeit konnte ich die gegnerische Bauernstruktur schwächen und stand besser. Im Anschluss unterlief meinem Gegner ein Fehler, wonach ich in seine Stellung eindringen, seine Figuren fesseln und gewinnbringend Matt drohen konnte. Ulrich musste heute unsere einzige Niederlage hinnehmen. Er nahm wie beschrieben das Gambit seines Gegners an und konnte in der Folge wie es schien alle Drohungen gegen seinen König parieren. Schlussendlich jagte sein Gegner aber Ulis König übers ganze Brett und gewann. Volker sah sich einer großen Bauernwalze entgegen, dank des Gambits allerdings mit Mehrfigur. In der gesamten Partie sah er kein wirkliches Durchkommen seines Gegners und nachdem alle anderen Figuren getauscht wurden, gewann Volker im Endspiel mit Mehrfigur. Yannis kam gut aus der Eröffnung und spielte gegen einen rückständigen Bauern, den er später auch gewann. Sein Gegner hätte Yannis durchaus vor größere Probleme stellen können. Am Ende machte Yannis angesichts des Spielstandes und seiner wenigen Bedenkzeit remis. Felix brachte den Mannschftssieg unter Dach und Fach. In einem Doppelturmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern besaß er einen Mehrbauern und konnte nach weiteren Bauerngewinnen und Abwicklung ins Läuferendspiel seine Partie gewinnen. Nun spielten noch Bernd und Thomas, wobei beide nicht einfache Stellungen spielen mussten und beide einen Bauern weniger besaßen. Bernd blockierte und bedrängte den gegnerischen Freibauern derart, dass dieser kein Weiterkommen sah und in die Punkteteilung einwilligte. Thomas kam etwas glücklicher mit dem halben Punkt davon. Sein Gegner stand gut und konnte weiter Druck aufbauen. Allerdings wollte dieser nicht unbedingt auf Sieg spielen und nahm ein Remisangebot an. Wahrscheinlich ist die Endstellung objektiv verloren. Wie dem auch sei, wir haben heute einen verdienten Auswärtssieg landen können und spielen in der Tabelle oben mit.

Erste Mannschaft verliert knapp gegen Bönen

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Bönen 1 DWZ 3,5:4,5
1 1 Quast, Marcel 2229 1 Schlottmann, Fabian 2300 ½:½
2 2 Brüggestraß, Volker 1994 2 Lenz, Guntram 1915 1:0
3 3 Gottmann, Bernd 1953 3 Fuest, Torsten 1888 0:1
4 4 Berens, Thomas 1814 4 Merz, Martin 2009 ½:½
5 5 Kalle, Yannis 1811 5 Mönkemeyer, Maik 1867 1:0
6 6 Melmer, Felix 1813 6 Helmert, Jochen 1876 ½:½
7 7 Löffelbein, Klaus 1823 7 Schötz, Hans-Joachim 1869 0:1
8 8 Meise, Ulrich 1820 8 Wegner, Stephan 1710 0:1

Bericht von Marcel Quast

Der heutige Mannschaftskampf gegen den vermeintlichen Ligaprimus war stets knapp und bis zum Ende spannend. Es sah anfangs nicht gut aus, da unsere beiden letzten Bretter früh schlecht standen. Ich war als Erster fertig und musste mich mit einen halben Punkt zufrieden geben. Gegen meinen starken Gegner konnte ich keine Vorteile erzielen und stand als Schwarzer logischerweise immer ein klein wenig schlechter. Es reichte aber nach vielen Figurenabtäuschen im Doppelturmendspiel zum Remis. Thomas erzielte nach nur wenigen Zügen auch eine Punkteteilung. Mit Weiß und Läuferpaar spielend kam das Remis meines Erachtens zu früh. Dann sorgte Volker für unsere einzige Führung an diesem Tage. Nachdem sein Gegner sich aufgrund einer Mattdrohung schwächen und einen Bauern geben musste, war der Sieg nur noch Formsache und sein Gegner gab nach weiteren Drohungen auf. Bernd gab sich zum Ausgleich der Bönener geschlagen. Sein Kontrahent nutzte eine Fesselung mit seiner Dame auf der langen Diagonalen geschickt aus und gewann mit dem einfachen Plan Bauer mit Tempo nach g4 und anschließend g5 eine Figur und die Partie. Damit waren die ersten vier Bretter fertig und die letzten vier Bretter spielten noch. Klaus kam nicht zur Rochade und saß mit seinem König in der Mitte fest. Sein Gegner verstärkte Zug um Zug den Druck und Klaus hatte gegen die vielen Drohungen am Ende keine Mittel mehr. Yannis machte es noch einmal spannend, da er zum 3:3 ausgleichen konnte. Er spielte eine wilde Partie mit sehr vielen taktischen Motiven auf beiden Seiten, wie die spätere Analyse zeigte. Sein Gegner konnte gegen Ende der Partie wohl stark fortsetzen, verpasste aber die Gelegenheit und verlor. Zwei Partien liefen noch, Felix mit Mehrbauer im Springerendspiel und Ulrich mit Minusqualität. Letzterer hatte bereits sehr früh die Qualität verloren, weil er eine Möglichkeit des Gegners zu spät sah. Im Folgenden war es nur eine Frage der Zeit, da Ulrich nie zu echtem Gegenspiel fand. Felix kämpfte mit Mehrbauer um das Mannschaftsremis, stellte dich jedoch so auf, dass er kein aktives Spiel mit Springer oder König unternehmen konnte, sodass die Punkteteilung unvermeidbar war. Nach einem knappen Sieg in der ersten Runde und einer knappen Niederlage heute stehen wir nun nach zwei Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle.

Unnötig knapper Auftakt der Ersten

Br. Rangnr. SG Höntrop 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 3,5:4,5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 1 Quast, Marcel 2229 0:1
2 2 Rostek, Jörg 1902 2 Brüggestraß, Volker 1994 ½:½
3 3 Peters, Michael 1965 3 Gottmann, Bernd 1953 0:1
4 6 Geistmeier, Frank 1766 4 Berens, Thomas 1814 ½:½
5 7 Koch, Burkhard 1713 5 Kalle, Yannis 1811 1:0
6 8 Remshagen, Peter 1608 6 Melmer, Felix 1813 ½:½
7 1001 Jedner, Volker 1760 7 Löffelbein, Klaus 1823 1:0
8 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 8 Meise, Ulrich 1820 0:1

Bericht von Marcel Quast

Heute fuhren wir zu unserem Nachholspiel nach Höntrop, die, obwohl der Verlegungswunsch von deren Seite kam, auf zwei Stammspieler verzichten mussten. Wir waren mit unseren ersten Acht am Start und an fast allen Brettern DWZ-technisch zum Teil weit überlegen. Nichtsdestotrotz wurde es am Ende noch einmal eng. Es ging eigentlich ganz gut los. Mein Gegner sah einen Doppelangriff zu spät, sodass entweder ein Bauer oder eine Qualität verloren ging. Er hielt den Bauern für wichtiger und setzte auf Gegenspiel. Ein paar Züge später war klar, dass kein Gegenspiel mehr existierte und ich nach einem weiteren Opfer sogar einen ganzen Turm mehr hatte, sodass mein Gegner aufgab. Kurz darauf einigte sich Volker mit seinem Gegenüber auf die Punkteteilung nach 14 Zügen. Es schien, dass beide nicht ambitioniert waren, die Partie auf Gewinn spielen zu wollen. Dann konnte Ulrich einen ganzen Punkt einstreichen, sein Punktgewinn war jedoch etwas überraschend. Nach der Eröffnung stand er leicht unter Druck und hatte die schlechteren Leichtfiguren und damit auch die schlechtere Stellung. Nachdem sein Gegner einen vergifteten Bauern geschlagen hatte, konnte Ulrich durch Doppelangriff einen Läufer und in der Folge souverän die Partie gewinnen. Kurze Zeit später war das Remis an Brett 4 amtlich. Thomas konnte in einer recht geschlossenen Stellung keinen Vorteil erzielen, stand wohl etwas schlechter und willigte in eine Zugwiederholung ein. Bis die nächste Partie entschieden war, dauerte es nun ein wenig, doch glücklicherweise fiel sie zugunsten unserer Mannschaft aus. Bernd konnte am Damenflügel einen Bauern einheimsen, sein Gegner versuchte am Königsflügel einen Angriff aufzubauen. Nachdem der Höntroper sich veropferte, war die Partie sofort aus, doch nach einem anderen Zug wäre die Partie noch recht interessant und offen gewesen. So lagen wir mit 4:1 in Führung. Klaus verzettelte sich bereits in der Eröffnung und gab eine Figur, um keinen gedeckten Freibauern auf der eigenen dritten Reihe zuzulassen. Sein Gegner besaß dennoch einen Freibauern und verteidigte sich in der Folge aufmerksam, tauschte Figuren und brachte seinen Bauern Richtung Umwandlung, sodass weiterer Materialverlust nicht zu vermeiden war. Yannis suchte sein Glück am Damenflügel und achtete nicht so sehr auf seinen König am anderen Flügel. So konnte sein Gegner, der traditionell schon immer nach nur wenigen Zügen mit knapper Bedenktzeit unterwegs ist, einen Angriff gegen den König initiieren. Yannis versuchte noch verzweifelt selbst den gegnerischen König in Bedrängnis zu bringen, doch büßte dabei nur Material ein. So war es also nun an Felix unseren Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Er stand auch lange Zeit gut und besaß einen Mehrbauern. Nachdem er einen weiteren Bauern gewann, hatte der Gegner jedoch Gegenspiel aufgrund seiner aktiveren Türme und des weitaus gefährlicheren ungleichfarbigen Läufers in Kombination mit den schwachen Feldern um Felix' König herum. Dieses Gegenspiel reichte zum Remis aus, allerdings auch nicht zu mehr, sodass wir am Ende einen knappen Sieg zum Auftakt in die neue Verbandsklassen-Saison eingefahren haben, der uns sogar die Tabellenführung einbringt, da keine andere Mannschaft in der ersten Runde höher gewinnen konnte als wir.

Erste Mannschaft siegt zum Abschluss

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. FS Dortmund 1 DWZ 6,5:1,5
1 1 Quast, Marcel 2262 1 Reichmann, Oleg 2024 1:0
2 3 Brüggestraß, Volker 2017 4 Khess, Igor 1963 1:0
3 4 Gottmann, Bernd 1952 5 Mewes, Karsten 1950 0:1
4 5 Berens, Thomas 1831 6 Brendemühl, Bernd 1889 1:0
5 6 Löffelbein, Klaus 1846 7 Lauche, Christoph 1771 1:0
6 7 Melmer, Felix 1794 8 Grube, Jörg 1819 ½:½
7 8 Meise, Ulrich 1817 1001 Jost, Udo 1757 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1714 1002 Potyrala, Lukasz-Rafal 1623 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir die Saison mit einem Kantersieg abgeschlossen, der sich zwar schön angefühlt hat, aber am Ende auch nicht mehr viel gebracht hat. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Gegner, die den Mannschaftskampf ausrichteten, da unser Spiellokal belegt war. Thomas gewann früh die Dame seines Gegners, nachdem dieser seine Holde ins feindliche Lager geschickt hatte und Thomas danach den Ausweg versperrte. Die Verwertung des Vorteils war nur noch Formsache. Yannis stelle auf 2:0. Sein Gegner überließ ihm in der Eröffnung einen Bauern und hatte etwas Gegenspiel dafür. Nach einigen Abtäuschen waren es, wenn ich es richtig gesehen habe, bereits zwei Bauern und kurze Zeit später gab der Dortmunder auf. Volker gewann auch, nachdem er in der Eröffnung einen Bauen gab und dafür viel Spiel erhielt. Schlussendlich konnte er einen Freibauern kreieren, diesen nach b7 bringen und damit seinen Gegner zum Abtausch aller Figuren nötigen, wonach das Bauernendspiel dank eines entfernten a-Freibauerns gewonnen war. Bernd musste heute die einzige Niederlage quittieren. Nachdem er die Chance verpasste, eine Figur für zwei Bauern und gutes Spiel zu geben, musste er es kurz darauf doch tun, nun aber unter anderen Nebenbedingungen. Nachdem er auch noch eine Qualität verlor, besaß er nur zwei Bauern für einen ganzen Turm und gab dann später auch folgerichtig auf. Klaus spielte am Damenflügel und sah sich einem Angriff am Königsflügel ausgesetzt. Dieser schien sehr stark zu sein, doch aus welchem Grund auch immer schlug er nicht durch. Jedenfalls hatte Klaus am Ende genug Zeit, durchs Zentrum und mittels Schach seinen Läufer entscheidend zur Verteidigung zurückzuholen, sodass er am Ende mit Mehrmaterial und dem ganzen Punkt verblieb. Felix hatte eine sehr geschlossene Stellung mit je drei Schwerfiguren und einem Springer. Er stand zwar aktiver und wohl auch besser, aber ein Fortschritt war schwierig auszumachen, sodass er das Remisangebot des Gegners annahm. Uli erspielte sich eine Mehrqualität, doch die Verwertung erwies sich aufgrund der gegnerischen Bauernmassen im Zentrum als nicht so trivial. Hinzu kam noch, dass es sich die beiden Leichtfiguren des Dortmunders in Ulis Lager bequem gemacht hatten und nicht verdrängt werden konnten. Den Gewinn sicherte am Ende sein h-Bauer, der bis zur Dame lief, das drohende Matt abwehrte und die Partie entschied. Ich musste am längsten kämpfen. Nach zäher Eröffnung hatte ich etwas Raumvorteil, stellte aber durch einen Doppelangriff einen Bauern ein. Gleichzeitig drang damit seine Dame in meine Stellung nahe des Königs ein, sodass mein Gegner sich entschloss einen Königsangriff zu starten. Diesen setzt er aber zu früh um, sodass ich die Damen tauschen konnte und mich trotz Minusbauern nicht ganz unwohl fühlte. In der Folge ließ mein Gegner zu, dass seine ohnehin schon passiven Figuren noch passiver standen und ich konnte die volle Initiative übernehmen. Diese führte zum Rückgewinn des Bauern und in ein Turmendspiel, bei dem meine Bauern stärker waren als die des Gegners.

Wenn man die gesamte Saison Revue passieren lässt, muss man festhalten, dass alle drei Niederlagen mit 3,5 hätten knapper nicht sein können und wir mit Sicherheit mit mehr Konsequenz um den Aufstieg bis zum Ende hätten mitreden können. Nun bleibt uns der dritte Platz und die Hoffnung, in der nächste Saison wieder oben mitspielen zu können und vielleicht dann den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch die Leistung von Yannis Kalle, der mit sieben Punkten aussieben Partien richtig stark auftrumpfte und genau 100 DWZ-Punkte gutmacht. Auch ich selbst habe mit acht aus acht eine sehr erfolgreiche Saison hinter mir. Damit sind zwei Gerther die beiden Topscorer unserer Verbandsklasse!

Erste Mannschaft gewinnt und verbleibt in der Verbandsklasse

Br. Rangnr. SK Germania Kupferdreh 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 3,5:4,5
1 1 Unteregge, Michael 2018 1 Quast, Marcel 2264 0:1
2 2 Krimphoff, Ingo 1930 3 Brüggestraß, Volker 2017 1:0
3 3 Prämaßing, Reiner 1834 4 Gottmann, Bernd 1952 ½:½
4 4 Zagrabski, Kevin 1781 5 Berens, Thomas 1836 ½:½
5 6 Degner, Friedhelm 1816 6 Löffelbein, Klaus 1846 0:1
6 8 Schäfer, Johannes 1667 7 Melmer, Felix 1794 +:-
7 9 Bendel, Rüdiger 1912 8 Meise, Ulrich 1817 ½:½
8 10 Wuthcke, Dieter 1753 1001 Kalle, Yannis 1714 0:1

Bericht von Marcel Quast

Nach einem knappen Sieg in Essen konnte unsere Erste heute die Klasse halten. Es fing nicht gut an, da Felix leider zu spät erschien. Bernd machte als Erster remis. In einer Stellung mit ungleichfarbigen Läufern plus Dame und Turm auf beiden Seiten konnte bzw. wollte niemand auf Sieg spielen. Thomas erreichte ebenfalls ein Remis. Er musste zwar seinen König nach f7 stellen, um den schwachen Bauern auf g6 zu decken, allerdings konnte der Gegner dies nicht ausnutzen und bot die Punkteteilung an. Auch Uli kam über ein Remis nicht hinaus. Er stand zwar wohl besser und konnte auf der h-Linie mit Dame und zwei Türmen vertrippeln, aber musste auf seine zweite Reihe aufpassen. Hier wurde dann in spannender Stellung Remis vereinbart. Es sollten nun alle restlichen Partien entschieden werden. Yannis kam nicht so gut aus der Eröffnung heraus und besaß zwei passive Springer plus passiven Turm. In der Folge konnte er jedoch ein wenig Gegenspiel erzielen und später gar gewinnen, da sein Gegner einen Turm einstellte. Ich kam mit mehr Raumvorteil und besseren Leichtfiguren aus der Eröffnung. Im Mittelspiel wurden alle Schwerfiguren getauscht, woraufhin ein Endspiel mit je drei Leichtfiguren und Läuferpaar auf meiner Seite entstand. Dieses gab ich ab, um meinen verloren gegangenen Bauern samt aktiver Stellung zurückzubekommen. Es stand nun ein Springerendspiel auf dem Brett mit je drei Bauern, von denen je einer ein Freibauer war. Mit Springeropfer wandelte ich zuerst um und konnte erst den gegnerischen Springer gewinnen und dann mattsetzen. Volker stand mit einem Bauern mehr besser. Nach und nach konnte sein Gegner aber aktiv werden und Drohungen aufstellen. Volkers Königsstellung wurde schwächer und schließlich verlor er eine Figur durch ein Springerschach und gab auf. Klaus ließ einen Bauern bis nach d7 vormarschieren. Nachdem sein Gegner nicht optimal verteidigte, konnte die Dame in die Königsstellung eindringen und durch eine Reihe von Schachs die gegnerische Dame samt Partie gewinnen. Durch diesen knappen Sieg sind wir nun Vierter und haben mit einem Abstieg nichts mehr zu tun, mit einem Aufstieg allerdings auch nicht. Dazu haben wir in den vorherigen Runden zu viel liegen gelassen.

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