Schachaufgabe des Tages

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1. Mannschaft

Erste Mannschaft steigt in die Verbandsklasse ab

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Mülheim-Nord 3 DWZ 2,5:5,5
1 1 Quast, Marcel 2206 17 Walter, Andreas 2127 ½:½
2 2 Topolewski, Dirk 2093 18 Wagner, Leopold Franziskus 2188 ½:½
3 3 Brüggestraß, Volker 2015 21 Limbourg, Philipp 2167 0:1
4 4 Berens, Thomas 1881 22 Simanowski, Mio 1933 ½:½
5 6 Löffelbein, Klaus 1856 23 Kuipers, Dustin 2080 0:1
6 7 Melmer, Felix 1863 24 Mainusch, Martin 1978 ½:½
7 8 Meise, Ulrich 1858 3004 Brockhaus, Bernd 1951 ½:½
8 1001 Kalle, Yannis 1703 39 Lamberti, Michele 1706 -:+

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir zum letzten Mannschaftskampf den Tabellenführer aus Mülheim empfangen. Mein Gegner bot mir sehr früh Remis an und da wir zu 99,99% abgestiegen waren und es für uns somit im Grunde um nichts mehr ging, nahm ich an. Laut dem Ligaorakel lag die Wahrscheinlichkeit übrigens nur bei 98,2%. Yannis verlor kampflos, da er leider nicht erschien. Wie sich später herausstellte, hatte sein Bus einen Unfall und fuhr nicht mehr weiter. Volker musste sich dem aktiveren Figurenspiel seines Gegners erwehren. Wie es schlussendlich zur Niederlage kam, habe ich nicht gesehen. Thomas schien ein wenig besseres Spiel zu haben, doch nach ein paar Abtäuschen wurde sich durch Zugwiederholung auf Remis geeinigt. An dieser Stelle stand Thomas wohl nicht mehr so gut. Auch Dirk einigte sich mit seinem Gegner auf die Punkteteilung. Sein erst zwölfjähriger starker Kontrahent stellte zwar eine Qualität ein, besaß jedoch einen starken, nicht zu vertreibenden Springer im Zentrum. Da Dirk nicht mehr so viel Zeit hatte, versuchte er nicht weiter auf Sieg zu spielen. Von Klaus' Partie habe ich nicht viel gesehen. Sein Gegner hatte Angriff gegen den König und konnte seinen Springer stark im Zentrum platzieren und dabei wohl auch einen Bauern gewinnen. Jedenfalls konnte Klaus die Partie nicht halten. Ulrich stand schlecht bis quasi auf Verlust. Im Glauben, unsere Gegner hätten vier Brettpunkte, bot sein Kontrahent, gegen den ich übrigens selbst unlängst im SVR-Pokal ausgeschieden war, Remis an, um deren Sieg und damit den Aufstieg zu sichern. Allerdings hatten sie bereits einen halben Zähler mehr. Lange Rede, kurzer Sinn, Uli nahm natürlich das Angebot an. Felix hatte nach der Eröffnung mehr vom Spiel und übersah einen Zug des Gegners, wonach er den Damenflügel geschlossen halten konnte. Nachdem alle anderen Partien beendet waren, wurden auch hier die Punkte geteilt.

Damit sind wir nun in die Verbandsklasse abgestiegen und können nächste Saison wieder voll angreifen.

Erste Mannschaft ziemlich sicher abgestiegen

Br. Rangnr. SV Rot-Weiß-Altenessen 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Praß, Marian 2012 1 Quast, Marcel 2206 ½:½
2 3 Birdaini, Becir 2010 2 Topolewski, Dirk 2093 ½:½
3 4 Cavasin, Jörg 1891 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
4 5 Rohloff, Markus 1830 4 Berens, Thomas 1891 1:0
5 6 Avgustin, Thomas 1709 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
6 7 Metzner, Carsten 1787 7 Melmer, Felix 1867 ½:½
7 8 Drawe, Thomas 1861 8 Meise, Ulrich 1858 ½:½
8 1001 Neugebauer, Thomas 1809 1001 Kalle, Yannis 1710 1:0

Bericht von Marcel Quast

Durch die Niederlage im direkten Duell mit den zuvor auch stark abstiegsbedrohten Altenessenern sind wir so gut wie sicher abgestiegen. Es schien zunächst gut auszusehen. Bernd gewann nach einem Figureneinsteller seines Gegners. Uli machte in einem ausgeglichenen Endspiel mit Dame und Turm auf beiden Seiten remis. Danach folgten jedoch zwei Niederlagen. Yannis' Partie verlief recht eigenartig, war allerdings spannend bis zu dem Punkt, als er seine Dame an den König fesseln ließ. Thomas' Gegner opferte eine Figur für drei Bauern und konnte mit zwei a- und b-Freibauern den Tag entscheiden. Gegen deren Vormarsch, unterstützt durch Turm und Läufer, war kein Kraut gewachsen. Es folgte ein Remis von Felix, der wie es aussah doch recht vielversprechend stand. Nachdem sein Gegner einen gefährlichen c-Freibauern erhielt, tauschte Felix seine Dame gegen zwei Türme, deckte das Umwandlungsfeld und nahm das Remisangebot seines Gegners an, da keine der beiden Parteien mehr Fortschritte machen konnte. Dirk hatte seine Bedenkzeit sehr schlecht aufgeteilt und musste viele Züge quasi vom Inkrement leben. Trotzdem schaffte er es, seine schlechte Stellung zusammenzuhalten und zu konsolidieren. Das Ende habe ich nicht mitbekommen, aber es lief auf ein Remis hinaus. Auch die Schlussstellung in Volkers Partie ist mir nicht bekannt, er sah jedoch kein Weiterkommen ohne Gefahr einzugehen, zu viel zu riskieren und machte Remis. Dass ich die letzten beiden Partien quasi verpasst habe, lag daran, dass mein Gegner in Zeitnot einen starken, überraschenden Zug auspackte, der einen Bauern gewann. Ich überlegte sehr lange, konnte ihn aber nicht widerlegen. Nachdem es 3:4 stand und ich mit meiner Stellung unzufrieden war, ein 4:4 uns aufgrund der Konstellation der letzten Runde auch nicht weiterhelfen würde, bot ich Remis an, wodurch unsere Gegner mit aller Wahrscheinlichkeit gerettet sind.

Wir dürfen uns hingegen auf den Abstieg in die Verbandsklasse einstellen und am letzten Spieltag versuchen, den Tabellenführer noch einmal zu ärgern.

Erste Mannschaft verlässt die Abstiegsränge

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SG Gladbeck 1 DWZ 5,5:2,5
1 1 Quast, Marcel 2206 2 Mancic, Ivan 2157 1:0
2 2 Topolewski, Dirk 2093 3 Frohne, Gerd 2088 ½:½
3 3 Brüggestraß, Volker 2021 4 Berg, Dietmar 1969 ½:½
4 4 Berens, Thomas 1891 5 Holtkamp, Matthias 1943 1:0
5 5 Gottmann, Bernd 1912 6 Rickert, Stefan 1894 ½:½
6 6 Löffelbein, Klaus 1855 7 Kucheyda, Jörg 1939 ½:½
7 7 Melmer, Felix 1867 1002 Winzbeck, Frank 1850 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1710 10 Kruse, Peter 1909 ½:½

Bericht von Marcel Quast

Durch unseren Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Altenessener konnten wir heute die Abstiegsränge verlassen und gute Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Es sah früh gut für uns aus. Yannis steuerte ein ereignisloses, aber dafür vollkommen sicheres Remis bei. Klaus hatte die objektiv gesehen bessere Stellung und die Initiative. Nachdem alle Figuren getauscht wurden, vereinbarte man im Bauernendspiel korrekterweise remis. Thomas und Felix konnten beide eine Qualität gewinnen und mussten in der Folge noch etwas achtsam sein. Alle Drohungen der Gegner konnten beseitigt und beide Partien zum Sieg gebracht werden. Während Thomas in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickelte, gewann Felix im Angriff. Es folgten zwei Remisen von Bernd und Volker, sodass zumindest das Mannschaftsremis sicher war. Bernd gab einen Bauern für gutes Gegenspiel. Allerdings ging ein zweiter dabei ebenfalls verloren. Nichtsdestotrotz hatte er die aktiven Figuren und das Läuferpaar auf seiner Seite. Durch einen netten taktischen Trick stellte er Materialgleichheit her und die Punkteteilung wurde unterzeichnet. Volker war nie wirklich in Gefahr, konnte aber auch kein echtes Gegenspiel entfachen, sodass nach vielen Abtäuschen das Remis die logische Konsequenz war. Mein Gegner opferte eine Figur und bekam dafür drei Bauern. In der Folge konnte ich mich nicht akkurat verteidigen und stand auf Verlust. Nachdem mein Gegner einen relativ einfachen Gewinn ausließ, keimte bei mir Hoffnung, da er in Zeitnot war und zwischendurch auch schon mal die Züge wiederholte. Er spielte aber zurecht weiter, da ihm die Engine auch ein Matt in sechs Zügen aufzeigte. Er fand es allerdings nicht und sagte nach zwölf Zügen in Folge mit Schach einmal nicht Schach, was für ihn zum Super-GAU wurde, denn es erlaubte mir selbst durch einen taktischen Schlag den Gewinn durch ein Turmopfer. In einer möglichen Variante half gar mein eigentlich völlig fehlplatzierter König auf e4 beim Mattsetzen. Die Bewertung wechselte von +14 auf -8 und mein Gegner gab auf. Dirk kämpfte in einem Endspiel mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern bei einem Bauern weniger um das Remis. Es dauerte zwar noch lange, aber es gab kein Vorwärtskommen. Nachdem Dirk den Mehrbauern taktisch und mit Turmtausch zurückgewinnen konnte, wurde die Punkteteilung unterzeichnet.

In der nächsten Runde am 18. März spielen wir gegen unseren Tabellennachbarn aus Altenessen. Das direkte Duell ist wohl richtungsweisend im Hinblick auf den Klassenerhalt. Schaut man auf das Restprogramm muss in jedem Fall ein Sieg her, denn wir spielen noch gegen den Tabellenzweiten, während Altenessen gegen den punktlosen Tabellenletzten antreten muss.

Erste Mannschaft verliert knapp gegen Doppelbauer Brambauer

Br. Rangnr. SC Doppelbauer Brambauer 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 2 Schulz, Hartmut 2042 1 Quast, Marcel 2200 ½:½
2 3 Koth, Stefan 2010 2 Topolewski, Dirk 2093 ½:½
3 4 Wagner, Norbert 2023 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
4 5 Bauch-Lojewski, Ralf 1957 4 Berens, Thomas 1891 ½:½
5 6 Zimmermann, Dirk 1918 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
6 7 Jochmann, Christian 1805 6 Löffelbein, Klaus 1848 ½:½
7 8 Rips, Frank 1791 7 Melmer, Felix 1867 1:0
8 9 Bracht, Michael 1949 8 Meise, Ulrich 1811 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute Mittag musste Yannis aufgrund einer Krankheit sehr kurzfristig passen, doch glücklicherweise konnte Klaus es doch noch einrichten und heute spielen, womit wir mit 1-8 antraten. Ich machte nach nicht einmal zwei Stunden den Anfang. Nach unterschätztem Gegenspiel am Damenflügel wurde ich passiv gestellt, sodass ich das Remisangebot meines Gegners annahm. Es folgte Thomas, der zunächst ablehnte, aber beim zweiten Angebot annahm, da er trotz Läuferpaares und der besseren Bauernstruktur keinen Weg zu Vorteil sah. Allerdings gab es wohl auch keinen Weg, dies auszunutzen. Uli stand leicht schlechter und verlor prompt, weil er einen Läufer einstellte. In seinem ersten Saisoneinsatz erreichte Dirk eine passable Stellung mit den schwarzen Steinen. Nachdem er höchstwahrscheinlich einen falschen Angriffsplan wählte, konnte er keinen echten Angriff entfachen und die Partie endete später remis. Auch Volker stand zunächst besser, fand aber keinen Weg, seinen optischen Vorteil zu verwerten. Am Ende willigte er ob der Aktivität seines Gegners ins Remis ein, obwohl er einen Mehrbauern besaß. Auch hier schien es die richtige Entscheidung zu sein. Klaus konnte seine Partie auf spektakuläre Weise retten, nachdem seine Dame auf Abwege geriet und nur durch Figurenverlust zu retten war. Er suchte sein Heil im Angriff und aktivem Figurenspiel. Als der Gegner meiner Meinung nach einen entscheidenden Angriff setzen konnte, ließ er eine Abwicklung zu, die Klaus zwei Bauern für die Figur einbrachte. Nachdem der Gegner auch noch den letzten Turm tauschte, konnte Klaus seine Bauern so platzieren, dass es für den gegnerischen Monarchen kein Vorankommen mehr gab, sodass er ins Remis einwilligen musste. Felix griff am Königsflügel an, wurde jedoch im Zentrum gekontert. Nach einigen Abtäuschen musste er ein Damenendspiel mit Minusbauern verteidigen. Aufgrund seines auf Matt stehenden Königs, musste seine Dame passiv bleiben, womit der Mehrfreibauer ins Gewicht fiel. Der Gegner konnte wohl mehrmals die Damen tauschen und ein gewonnenes Bauernendspiel erreichen, aber auch sein Plan führte schlussendlich zum Sieg. Zwar mussten wir noch lange auf das Partieende von Bernd warten, doch lohnte es sich, denn ihm gelang heute der einzige Sieg. In der Eröffnung gewann er durch eine Abzugstaktik einen Bauern und behielt ihn bis ins Endspiel. Dort zeigte er, wie ein starker Läufer einen schwachen Springer dominieren kann und mit dem Mehrfreibauern war es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Sieg. Leider reichte es trotzdem nur zur knappen Mannschaftsniederlage.

Nun stehen wir auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand. Mit großer Wahrscheinlichkeit brauchen wir noch mindestens zwei Siege aus den letzten beiden Runden, um die Klasse zu halten. Der nächste Versuch findet daheim am 25. Februar gegen die SG Gladbeck statt.

Erste Mannschaft gewinnt überraschend hoch

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Recklinghausen-Süd 1 DWZ 6:2
1 1 Quast, Marcel 2203 1 Beckmann, Klaus 2152 1:0
2 3 Brüggestraß, Volker 2021 2 Herud, Martin 1985 1:0
3 4 Berens, Thomas 1920 3 Callenberg, Ralf 2029 ½:½
4 5 Gottmann, Bernd 1912 4 Mecklenburg, Roland 2010 1:0
5 6 Löffelbein, Klaus 1855 5 Höfker, Mathias 2047 0:1
6 7 Melmer, Felix 1867 7 Kleiner, Tom 1867 1:0
7 8 Meise, Ulrich 1858 8 Hajra, Hetem 1936 ½:½
8 1001 Kalle, Yannis 1710 1002 Stahlhofen, Thomas 1823 1:0

Bericht von Marcel Quast

Mit einem Sieg in dieser Deutlichkeit gegen den SV Recklinghausen-Süd haben wir heute nicht unbedingt gerechnet, doch sah es früh gut für uns aus. Yannis erlangte alsbald einen starken Königsangriff und legte das 1:0 vor, wobei ihm sein Gegner sogar das Matt gönnte. Uli hatte bei ausgeglichenem Material die bessere Bauernstruktur. Dies reichte aber nicht zu Vorteil und es wurde ein Remis vereinbart. Ich musste in der Eröffnung einen Bauern geben, behielt aber das Läuferpaar. Im Mittelspiel machte mein Gegner einen Fehler, der mir nicht nur den Bauern zurückgab, sondern auch zu einer besseren Stellung führte. Nach einem weiteren Fehler war die Partie vorbei. Den nächsten ganzen Punkt steuerte Bernd bei, dessen Gegner dachte, einen verteidigenden Läuferzug bereits gespielt zu haben und so im Königsangriff unter ging. Volker machte schließlich den Sieg klar, obwohl er seine bessere Stellung in der Eröffnung nicht ausnutzen konnte und in Nachteil geriet. Zwar konnte sein Gegner einen Bauern gewinnen, doch spielte der Turm auf a2 die gesamte Partie über nicht mehr mit. Als der Recklinghäuser dann auch noch in Zeitnot geriet, konnte Volker erst die Qualität und danach noch eine Leichtfigur gewinnen. Felix schraubte das Ergebnis weiter nach oben. Nach schlechterer Eröffnung sah er sich einem Königsangriff entgegen, doch auch er hatte die ein oder andere Drohung gegen des Gegners Monarchen. Am Ende blieb Felix' Gegner kein Angriff mehr und mit zwei Bauern in der Hinterhand und einem unsicheren König gab er sich geschlagen. Die einzige Niederlage musste heute Klaus hinnehmen, der zunächst einen Bauern weniger hatte und später dem Königsangriff seines Gegners unterlag, der mit einem zwischenzeitlichen Turmopfer durchbrach. Den Schlusspunkt setzte Thomas, der sehr früh durch eine kleine Taktik einen Bauern gewann. Sein Gegner versuchte sein Glück schließlich im Königsangriff auf der h-Linie. Thomas fand keinen rechten Weg, seinen Materialvorteil zu verwerten. Als es dann so aussah, als könne er Fortschritte machen, gewann er zwar einen Bauern, doch wurden auch viele Figuren abgetauscht, sodass ein Endspiel mit Springer und Läufer gegen das Läuferpaar entstand ist. Es schien nicht leicht das Mehrmaterial zu behalten, weil sein Springer an zwei Bauern gebunden war. Nachdem einer verloren ging, wurde wenig später die Punkteteilung zum 6:2 Endstand vereinbart.

Mit diesem Sieg haben wir nun erst einmal die Abstiegsplätze verlassen und müssen am 4. Februar unsere Position beim direkten Konkurrenten SC Doppelbauer Brambauer verteidigen.

Erste Mannschaft verliert in Holsterhausen

Br. Rangnr. SK Holsterhausen 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 5:3
1 2 Walbaum, Klaus 2074 1 Quast, Marcel 2205 0:1
2 3 Kortenbusch, Christoph 2066 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
3 4 Schwalen, Peter 2042 4 Berens, Thomas 1920 1:0
4 5 Bobzin, Pierre 2049 5 Gottmann, Bernd 1912 ½:½
5 6 Imberg, Thorsten 1945 6 Löffelbein, Klaus 1855 -:+
6 8 Warmbier, Robert 1867 7 Melmer, Felix 1867 1:0
7 1001 Krieglstein, Marcel 1829 8 Meise, Ulrich 1858 1:0
8 1002 Petrovic, Vladan 1891 1001 Kalle, Yannis 1710 1:0

Bericht von Marcel Quast

Gegen die vorher punkt- und auch brettpunktgleichen Holsterhausener konnten wir heute leider keine Punkte mit nach Hause nehmen. Es fing gut an, da wir durch Klaus' kampflosen Sieg früh vorne lagen. Thomas musste den Ausgleich hinnehmen, da er einem taktischen Trick zum Opfer fiel, der ihm eine Figur kostete. Doch auch vorher schon war seine Stellung schwierig. Ich konnte uns wieder in Front bringen. Nachdem mein Gegner wohl eine gute Möglichkeit zum Gegenspiel ausließ, verlief die Partie sehr einseitig. Ich hinderte ihn daran, zu rochieren und spielte ab da an quasi mit einem Turm mehr. Schließlich konnte ich im Angriff die Partie gewinnen. Volker steuerte ein Remis bei, das Endspiel mit zwei Leichtfiguren plus Turm konnte keiner der beiden Kontrahenten für sich entscheiden. Uli, Felix und Yannis verloren ihre Partien. Uli verlor bereits in der Eröffnung einen Bauern und danach war es nur noch eine Frage der Zeit. Felix hatte eine ordentliche Stellung und viel Zeitvorteil. Als er ins Grübeln geriet, wendete sich das Blatt und er stand nicht nur schlechter, verlor gar auf Zeit. Yannis spielte die Eröffnung schlecht und musste einen Bauern geben, den er auch nie wiedersah. Sein Gegner konnte gewinnbringend abwickeln und später mattsetzen. Bernd kam über ein Remis nicht hinaus, da im Leichtfigurenendspiel quasi nur je drei Bauern am selben Flügel übrig blieben.

Erste Mannschaft feiert ersten Sieg

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SC Mülheim 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Quast, Marcel 2205 1 Viebahn, Dirk 2094 ½:½
2 3 Brüggestraß, Volker 2021 2 Langschmidt, Dirk 1976 ½:½
3 4 Berens, Thomas 1901 3 Riese, Manfred 1815 1:0
4 5 Gottmann, Bernd 1912 4 Stränger, Petra 1814 ½:½
5 6 Löffelbein, Klaus 1855 6 Heinzel, Peter 1907 1:0
6 7 Melmer, Felix 1867 7 Achenbach, Manfred 1979 0:1
7 8 Meise, Ulrich 1858 12 Meyer, Friedel 1708 0:1
8 1001 Kalle, Yannis 1710 13 Wisotzky, Klaus 1611 1:0

Bericht von Marcel Quast

Gestern konnten wir endlich etwas Zählbares einfahren. Ich habe mich bereits frühzeitig mit meinem Gegner auf Remis geeinigt, weil einfach fast alles abgetauscht wurde. Am Ende hatte ich einen Springer und mein Gegner einen Läufer bei gleicher Bauernstruktur. Yannis konnte in einer kurzen Partie im Mattangriff gewinnen, sein Gegner spielte zu unvorsichtig. Felix stand ordentlich, verpasste aber einen Verteidigungszug und geriet ins Hintertreffen. Am Ende hätte er wohl durch den gleichen Zug noch Chancen gehabt, verpasste ihn erneut und verlor. Uli gewann zwar die Qualität, verlor aber einige Bauern. Nach einem Überseher war die Qualität und damit auch die Partie verloren. Thomas stand zwar im Endspiel besser, aber es war schwierig, etwas aus der Stellung herauszuholen. Am Ende opferte er einen Bauern und kam zum Figuren- und Partiegewinn, weil sein Gegner nicht die beste Verteidigung wählte. Volker stand nach der Eröffnung deutlich besser, verpasste es aber, mehr aus seinem Vorteil herauszuholen. Nach einer Ungenauigkeit war die Stellung ausgeglichen und man verständigte sich auf Remis. Dann passierte erst einmal lange gar nichts mehr. Sowohl Bernd als auch Klaus standen gut bis gewonnen. Bernd hatte ein Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern auf dem Brett, seine Gegnerin verteidigte sich jedoch mit aktiven Gegendrohungen. Da er keinen Weg fand um Fortschritte zu machen, willigte er ins Remis ein. Zu diesem Zeitpunkt stand Klaus auf Gewinn, sodass Bernd auch nichts probieren musste. Klaus gewann im Mittelspiel einen Bauern und später einen zweiten. In der längsten Partie des Tages tat er sich schwer, mit seinen zwei verbundenen Freibauern die Partie zu entscheiden, da sich auch sein sehr erfahrener Gegner hervorragend zu verteidigen schien. Dennoch sollte es nur eine Frage der Zeit sein. So passierte dem Mülheimer um 20:30 Uhr auch der entscheidende Fehler, wonach er die Partie zu unserem Mannschaftssieg aufgab.

Am 3. Dezember geht es beim SK Holsterhausen weiter, die die gleichen Mannschafts- und Brettpunkte wie wir aufweisen. Es wird sicherlich ein spannender Kampf werden.

Erste Mannschaft verliert auch die zweite Runde

Br. Rangnr. SV Hamm 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Spyrou, Emmanouil 2194 1 Quast, Marcel 2205 0:1
2 2 Farazi, Khaiber 3 Brüggestraß, Volker 2021 1:0
3 4 Schlaap, Ralf 2072 4 Berens, Thomas 1901 ½:½
4 5 Dukic, Dalibor 2040 5 Gottmann, Bernd 1912 1:0
5 6 Hufelschulte, Norbert 2021 6 Löffelbein, Klaus 1855 1:0
6 7 Sievert, Jan-Thorwald 1985 7 Melmer, Felix 1867 ½:½
7 1001 Bachmann, Rolf 1811 8 Meise, Ulrich 1858 ½:½
8 2002 Basic, Ibrahim 1001 Kalle, Yannis 1710 0:1

Bericht von Marcel Quast

Yannis stand schon früh auf Gewinn, da sein Gegner die Eröffnung misshandelte. Den entscheidenden Punch ließ er aber aus, sodass er erst im Endspiel gewann. Bernd sah sich einem Königsangriff ausgesetzt, den sein Gegner durch ein Damenopfer vollendete. Ich spielte im Mittelspiel schlecht und geriet in Nachteil. In der Folge gab ich einen Bauern, um nicht noch ärger unter Druck zu geraten. Meine Stellung war schlecht, aber noch nicht unbedingt verloren. Dann erspähte mein Gegner ein vermeintliches zweizügiges Matt, übersah aber meinen Läufer und stellte so einen Turm ein. Uli spielte sein Schwerfigurenendspiel nicht gut und verlor einen Bauern, konnte aber trotzdem noch remis halten. Klaus gab einen Bauern, erhielt aber nie wirklich Kompensation dafür. Sein Gegner wickelte seine bessere Stellung in ein Materialverhältnis von zwei Leichtfiguren plus Turm gegen Dame um, das für Klaus hoffnungslos war. Volker verlor in der Eröffnung einen Bauern und versuchte in der Folge, Gegenspiel zu erhalten. Dabei ließ er sich jedoch seine Dame fangen. Felix hatte eine schlechte Stellung und erhebliche Zeitprobleme, konnte sich aber in ein Endspiel mit einem Minusbauern retten, das zu halten schien. Sein Gegner besaß zwar das Läuferpaar, doch auch Felix' Leichtfiguren waren gut im Spiel. Durch aktive Verteidigung sah sich sein Gegner dann auch gezwungen, die Züge zu wiederholen. Thomas versuchte das Mannschaftsremis in seinem Turmendspiel mit Mehrbauern zu erreichen. Nachdem er jedoch den falschen Plan wählte, war kein Weiterkommen mehr möglich, sodass die Partie remis endete.

In unserem ersten Heimspiel am 5. November gegen den ebenfalls punktlosen SC Mülheim müssen wir unbedingt etwas Zählbares holen.

Erste Mannschaft verliert erstes Saisonspiel

Br. Rangnr. SG Bochum 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 5,5:2,5
1 18 Zeldin, Leonid 2076 1 Quast, Marcel 2205 ½:½
2 19 Pilat, Daniel 2128 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
3 21 Böhle, Lars 2109 4 Berens, Thomas 1901 ½:½
4 22 Fistoul, Boris 1961 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
5 23 Biermann, Florian 1921 6 Löffelbein, Klaus 1855 1:0
6 24 Biermann, Lenhard 1938 7 Melmer, Felix 1867 1:0
7 3002 Zeldin, Vitali 1970 8 Meise, Ulrich 1858 1:0
8 3004 Stachnik, Adam 1773 1001 Kalle, Yannis 1710 1:0

Bericht von Marcel Quast

Im ersten Mannschaftskampf der neuen Verbandsliga-Saison waren wir heute hinten zu schwach, um etwas von der SG Bochum mitzunehmen. Den Anfang machte Yannis, der nicht rochierte und aufgrund seiner Grundreihenschwäche eine Figur zu verlieren drohte. So gab er die Partie auf. Es folgte Uli, der für Angriff einen Bauern gab. Dieser schlug nicht durch und im Schwerfigurenendspiel verlor er dann die Partie. Klaus strich danach die Segel, denn sein Gegner nutzte die offene b-Linie besser und machte mit allen Figuren Druck. Dieser reichte aus, um Klaus zur Aufgabe zu zwingen, da er keine guten Züge mehr hatte. Mein Gegner bot mir insgesamt dreimal Remis an. Aufgrund der anderen Partien war die Niederlage so gut wie gewiss, sodass ich meine Partie mit wenig Zeit auf der Uhr in unklarer, wohl leicht schlechterer Stellung nach wechselhaftem Verlauf remis gab. Volker verlor einen Bauern, doch sein Gegner konnte dies nicht richtig ausnutzen. Schließlich gab er ein Dauerschach zum 4:1. Felix musste sich den Angriffsversuchen seines Gegners erwehren. Nachdem er fehlgriff, stand sein König schlecht und seine Bauern wurden gepflückt, sodass er aufgab. Thomas hatte ein remisliches Drei-Leichtfiguren-Endspiel auf dem Brett und sein Gegner bot auch dementsprechend Remis an. Zwar besaß Thomas etwas Raumvorteil, wartete bis die Mannschaftsniederlage feststand ab und nahm dann die Punkteteilung an. Den einzigen Sieg konnte Bernd einfahren. Sein Gegner spielte auf Angriff, der nach einem vermeintlichen Fehler recht gut aussah. Doch Bernd konnte gutes Gegenspiel erreichen und opferte eine Figur. Sein Gegner nahm das Opfer nicht an und verlor später die Partie. Allerdings wäre die Annahme auch sehr gefährlich gewesen.

Am 8. Oktober geht es mit einem Auswärtsspiel beim SV Hamm weiter.

Erste Mannschaft siegt zum Abschluss

Br. Rangnr. SV Rochade Eving 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 1,5:6,5
1 4 Michalek, Franz 1948 1 Quast, Marcel 2215 0:1
2 5 Hornung, Rüdiger 1892 3 Brüggestraß, Volker 2009 0:1
3 6 Pahne, Dirk 1881 4 Melmer, Felix 1898 1:0
4 8 Regber, Karl-Heinz 1576 5 Löffelbein, Klaus 1849 0:1
5 1002 Regber, Werner 1794 6 Meise, Ulrich 1861 ½:½
6 18 Krams, Amatus 1223 7 Berens, Thomas 1866 0:1
7 22 Hoidis, Paul 1090 8 Gottmann, Bernd 1890 0:1
8 25 Schulz, Dennis 1089 13 Pflieger, Christin 1758 0:1

Bericht von Marcel Quast

Unser letztes Saisonspiel konnten wir heute gegen bereits abgestiegene und stark ersatzgeschwächte Dortmunder des SV Rochade Eving hoch und verdient gewinnen. Bernd brachte uns in Führung, nachdem sein Gegner eine Figur einbüßte. Klaus erhöhte auf 2:0 durch Materialgewinn nach geschickten Fesselungen. Christin schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe, auch sie konnte erst eine Figur gewinnen und dann durch taktische Motive das gegnerische Spiel zum Erliegen bringen. Ich hatte mir eine aktive Stellung mit Raumvorteil erspielt, was unvermeidlich nach einigen Ungenauigkeiten meines Gegners zu Materialgewinn führte. Ein Zug vor dem Matt hatte mein Gegner dann genug gesehen. Thomas konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Nachdem er einen zweiten einheimste, hatte auch sein Gegner keine Lust mehr weiterzuspielen. Uli stand in der Eröffnung gut, spielte aber weniger gut weiter und landete wohl in einem ausgeglichenen Endspiel. Nachdem er einen Bauern einstellte, endete die Partie wenige Zeit später mit der Punkteteilung. Volker verbuchte den nächsten Sieg auf unser Konto. In Folge einer sehr taktischen Stellung konnte er den in der Ecke um Luft ringenden König mit Dame und Turm mattsetzen. Schließlich spielte noch Felix, der nach Ablehnen eines Remis in der Eröffnung nicht gut weiterspielte und dem starken Läuferpaar des Gegner Tribut zollte. Nach einem Fehler in wohl schon verlorener Stellung sah er sich einem nicht deckbarem Matt gegenüber und gab zum einzigen vollen Punktverlust dieses Mannschaftskampfes auf.

Damit haben wir den dritten Platz der Verbandsliga erreicht, wer hätte dies am Anfang der Saison gedacht? Obwohl es am Ende nicht gereicht hat, waren wir lange Zeit im Aufstiegsrennen dabei, sodass es eine recht erfolgreiche Saison war.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 31. August im CVJM-Heim

Nächstes Jugendtraining

Mittwoch, 12. Sept. im CVJM-Heim
(Saisonauftakt)

Nächste Termine

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