| Br. | Rangnr. | DJK Wacker Bergeborbeck 1 | DWZ | – | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 1 | DWZ | 2,5:5,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Landscheidt, Heinz | 1824 | – | 1 | Quast, Marcel | 2229 | 0:1 |
| 2 | 2 | Grodotzki, Thomas | 1955 | – | 2 | Brüggestraß, Volker | 1994 | 0:1 |
| 3 | 4 | Brandhorst, Dieter | 1908 | – | 3 | Gottmann, Bernd | 1953 | ½:½ |
| 4 | 5 | Schädlich, Andreas | 1882 | – | 4 | Berens, Thomas | 1801 | ½:½ |
| 5 | 6 | Alinsug, Salvadore | 1714 | – | 5 | Kalle, Yannis | 1811 | ½:½ |
| 6 | 7 | Grimke, Michael | 1708 | – | 6 | Melmer, Felix | 1813 | 0:1 |
| 7 | 11 | Nikolic, Djuro | 1710 | – | 7 | Löffelbein, Klaus | 1823 | 0:1 |
| 8 | 13 | Fross, Klaus | 1598 | – | 8 | Meise, Ulrich | 1820 | 1:0 |
Bericht von Marcel Quast
Heute haben wir beim DJK Wacker Bergeborbeck einen verdienten Sieg einfahren können. Unsere Gegner waren in Gambitlaune, sodass Volker bereits früh eine Figur und Uli einen Bauern mehr besaß, während Felix auf den Mehrbauern verzichtete und das Gambit ablehnte. Den ersten vollen Punkt konnte heute Klaus erzielen. Er stand positionell klar besser und gewann auch einen Bauern. Der Gegner versuchte ein Qualitätsopfer und nach einem Figurenverlust durch Aufhebung einer Fesselung hatte Klaus gar einen ganzen Turm mehr. Dennoch sah der Essener die Niederlage erst spät ein und machte noch einige Züge. Ich selbst konnte die Führung ausbauen. Nachdem mein Gegner mit Entwicklungsrückstand das Zentrum öffnete, dachte ich zunächst einen Bauern gewinnen zu können, doch war ich ein wenig über ein mögliches gegnerisches Figurenopfer besorgt, wonach ich meinen Berechnungen zufolge am Ende zu wenig Bauern haben würde. Daher spielte ich anders weiter und ließ meinen Gegner sich entwickeln. Nach einer Ungenauigkeit konnte ich die gegnerische Bauernstruktur schwächen und stand besser. Im Anschluss unterlief meinem Gegner ein Fehler, wonach ich in seine Stellung eindringen, seine Figuren fesseln und gewinnbringend Matt drohen konnte. Ulrich musste heute unsere einzige Niederlage hinnehmen. Er nahm wie beschrieben das Gambit seines Gegners an und konnte in der Folge wie es schien alle Drohungen gegen seinen König parieren. Schlussendlich jagte sein Gegner aber Ulis König übers ganze Brett und gewann. Volker sah sich einer großen Bauernwalze entgegen, dank des Gambits allerdings mit Mehrfigur. In der gesamten Partie sah er kein wirkliches Durchkommen seines Gegners und nachdem alle anderen Figuren getauscht wurden, gewann Volker im Endspiel mit Mehrfigur. Yannis kam gut aus der Eröffnung und spielte gegen einen rückständigen Bauern, den er später auch gewann. Sein Gegner hätte Yannis durchaus vor größere Probleme stellen können. Am Ende machte Yannis angesichts des Spielstandes und seiner wenigen Bedenkzeit remis. Felix brachte den Mannschftssieg unter Dach und Fach. In einem Doppelturmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern besaß er einen Mehrbauern und konnte nach weiteren Bauerngewinnen und Abwicklung ins Läuferendspiel seine Partie gewinnen. Nun spielten noch Bernd und Thomas, wobei beide nicht einfache Stellungen spielen mussten und beide einen Bauern weniger besaßen. Bernd blockierte und bedrängte den gegnerischen Freibauern derart, dass dieser kein Weiterkommen sah und in die Punkteteilung einwilligte. Thomas kam etwas glücklicher mit dem halben Punkt davon. Sein Gegner stand gut und konnte weiter Druck aufbauen. Allerdings wollte dieser nicht unbedingt auf Sieg spielen und nahm ein Remisangebot an. Wahrscheinlich ist die Endstellung objektiv verloren. Wie dem auch sei, wir haben heute einen verdienten Auswärtssieg landen können und spielen in der Tabelle oben mit.
Heute fand in Witten der Wittener Schulschach-Cup statt. Raphael Brodt nahm dies zum Anlass, sein zweites Turnier zu spielen. Nach dem tollen Erlebnis im Mai in Hattingen war nun heute die perfekte Gelegenheit dazu, da bei solchen Schulschach-Turnieren viele Anfänger und damit Kinder auf Augenhöhe teilnehmen. Es ging gleich super los mit einem Sieg in der ersten Runde. Leider lief es danach nicht mehr so rund und es folgten vier Niederlagen am Stück. In der sechsten Runde allerdings konnte Raphael, der nie aufgegeben und immer an seine Möglichkeiten geglaubt hatte, wieder gewinnen und so am Ende zwei Punkte und damit in seiner Altersklasse U7 den 11. und im Gesamtklassement den 68. Platz erreichen. Für ihn war dieses Turnier erneut ein schönes Erlebnis, aus dem er viel Erfahrung für seine nächsten Turnierabenteuer mitnehmen wird.