Archiv des Autors: admin

Vereinspokal

Halbfinale

Klaus Löffelbein – Jürgen Boost

Volker Brüggestraß – Marcel Quast

Bitte die Partien bis Ende Januar 2020 spielen

 

Viertelfinale

Robin Wüllner – Klaus Löffelbein 0:1

Volker Brüggestraß – Christin Pflieger 1:0

Jürgen Boost – Patrick Säglitz 0,5 – 0,5  Blitzen 2:0

Ulrich Meise – Marcel Quast 0:1

5. Runde Vereinsmeisterschaft mit Überraschungen

Paarungsliste der 5. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 1. Quast,Marcel   (3½) 6. Boost,Jürgen   (2½) ½ – ½  
2 4. Löffelbein,Klaus   (3) 2. Brüggestraß,Volker   (3) 1 – 0  
3 3. Gottmann,Bernd   (3) 8. Säglitz,Patrick   (3) ½ – ½  
4 9. Tuscher,Albin   (2) 7. Meise,Ulrich   (2½) 0 – 1  
5 5. Berens,Thomas   (2) 13. Schulz,Robin   (1½) 1 – 0  
6 12. Wüllner,Robin   (1½) 15. Schulz,Wolfgang   (1½) 1 – 0  
7 14. Bußmann,Stephan   (1) 10. Brodt,Andreas   (1) 0 – 1  
8 11. Straetling,Daniel   (1) 16. spielfrei   (0) + – –  

Bericht von Ulrich Meise

Marcel fand keinen Gewinnweg gegen Jürgens Triplebauern. Weil beide kein vernünftiges Weiterkommen mehr sahen, einigten sie sich auf Remis. Ebenso endete die Partie zwischen Bernd und Patrick. Zwischendurch stand Patrick sogar auf Gewinn. Mangels Zeit spielte er nicht optimal weiter und Bernd kam zu Gegenangriff. Am Ende einigten sie sich in ausgeglichener Stellung auch auf Remis. Klaus konnte Volker sogar den ganzen Punkt abnehmen. In einer ziemlich spannenden Partie mit Chancen auf beiden Seiten machte Volker den entscheidenden Fehler und hätte mindestens eine Figur eingestellt.

6. Runde am 13. und 15. November:

Paarungsliste der 6. Runde  
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 7. Meise,Ulrich   (3½) 1. Quast,Marcel   (4)  –   
2 8. Säglitz,Patrick   (3½) 4. Löffelbein,Klaus   (4)  –   
3 6. Boost,Jürgen   (3) 3. Gottmann,Bernd   (3½)  –   
4 2. Brüggestraß,Volker   (3) 5. Berens,Thomas   (3)  –   
5 11. Straetling,Danie   (2) 12. Wüllner,Robin   (2½)  –   
6 15. Schulz,Wolfgang   (1½) 9. Tuscher,Albin   (2)  –   
7 13. Schulz,Robin   (1½) 14. Bußmann,Stephan   (1)  –   
8 10. Brodt,Andreas   (2) 16. spielfrei   (0) + – –  

Blitzen im November

Rangliste: Stand nach der 9. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2229 ** 11 11 11 11 11 11 15.0 103.50
2. Topolewski,Dirk 2074 ** 11 ½1 11 11 11 11 ½1 13.5 89.75
3. Pflieger,Christin 1765 00 00 ** 10 11 11 11 11 9.5 47.75
4. Gawlick,Matthias 1552 00 ½0 ** 01 00 11 11 8.5 48.75
5. Brüggestraß,Volker 1994 00 01 ** ½0 01 11 11 7.5 40.00
6. Säglitz,Patrick 1726 00 00 00 10 ½1 ** 01 11 11 7.5 34.75
7. Meise,Ulrich 1820 00 00 00 11 10 10 ** 00 11 6.0 34.00
8. Boost,Jürgen 1807 00 00 00 00 00 00 11 ** ½1 3.5 13.50
9. Schüler,Bernd 1416 00 ½0 00 00 00 00 00 ½0 ** 1.0 8.50

Bericht von Ulrich Meise

In der November Blitzrunde konnte Marcel sich mit großen Vorsprung den ersten Platz sichern. Dirk spielte überraschend nur remis gegen Bernd, Volker verpasste irgendwie die ganze Hinrunde und konnte in der Rückrunde noch etwas Boden gutmachen. Christin war an diesem Abend einfach zu schnell für die meisten Gegner und gewann einige Partien auf Zeit. Ich selber baute in der Rückrunde stark ab und konnte da nur noch zwei Punkte holen.

Erste Mannschaft verliert knapp gegen Bönen

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SV Bönen 1 DWZ 3,5:4,5
1 1 Quast, Marcel 2229 1 Schlottmann, Fabian 2300 ½:½
2 2 Brüggestraß, Volker 1994 2 Lenz, Guntram 1915 1:0
3 3 Gottmann, Bernd 1953 3 Fuest, Torsten 1888 0:1
4 4 Berens, Thomas 1814 4 Merz, Martin 2009 ½:½
5 5 Kalle, Yannis 1811 5 Mönkemeyer, Maik 1867 1:0
6 6 Melmer, Felix 1813 6 Helmert, Jochen 1876 ½:½
7 7 Löffelbein, Klaus 1823 7 Schötz, Hans-Joachim 1869 0:1
8 8 Meise, Ulrich 1820 8 Wegner, Stephan 1710 0:1

Bericht von Marcel Quast

Der heutige Mannschaftskampf gegen den vermeintlichen Ligaprimus war stets knapp und bis zum Ende spannend. Es sah anfangs nicht gut aus, da unsere beiden letzten Bretter früh schlecht standen. Ich war als Erster fertig und musste mich mit einen halben Punkt zufrieden geben. Gegen meinen starken Gegner konnte ich keine Vorteile erzielen und stand als Schwarzer logischerweise immer ein klein wenig schlechter. Es reichte aber nach vielen Figurenabtäuschen im Doppelturmendspiel zum Remis. Thomas erzielte nach nur wenigen Zügen auch eine Punkteteilung. Mit Weiß und Läuferpaar spielend kam das Remis meines Erachtens zu früh. Dann sorgte Volker für unsere einzige Führung an diesem Tage. Nachdem sein Gegner sich aufgrund einer Mattdrohung schwächen und einen Bauern geben musste, war der Sieg nur noch Formsache und sein Gegner gab nach weiteren Drohungen auf. Bernd gab sich zum Ausgleich der Bönener geschlagen. Sein Kontrahent nutzte eine Fesselung mit seiner Dame auf der langen Diagonalen geschickt aus und gewann mit dem einfachen Plan Bauer mit Tempo nach g4 und anschließend g5 eine Figur und die Partie. Damit waren die ersten vier Bretter fertig und die letzten vier Bretter spielten noch. Klaus kam nicht zur Rochade und saß mit seinem König in der Mitte fest. Sein Gegner verstärkte Zug um Zug den Druck und Klaus hatte gegen die vielen Drohungen am Ende keine Mittel mehr. Yannis machte es noch einmal spannend, da er zum 3:3 ausgleichen konnte. Er spielte eine wilde Partie mit sehr vielen taktischen Motiven auf beiden Seiten, wie die spätere Analyse zeigte. Sein Gegner konnte gegen Ende der Partie wohl stark fortsetzen, verpasste aber die Gelegenheit und verlor. Zwei Partien liefen noch, Felix mit Mehrbauer im Springerendspiel und Ulrich mit Minusqualität. Letzterer hatte bereits sehr früh die Qualität verloren, weil er eine Möglichkeit des Gegners zu spät sah. Im Folgenden war es nur eine Frage der Zeit, da Ulrich nie zu echtem Gegenspiel fand. Felix kämpfte mit Mehrbauer um das Mannschaftsremis, stellte dich jedoch so auf, dass er kein aktives Spiel mit Springer oder König unternehmen konnte, sodass die Punkteteilung unvermeidbar war. Nach einem knappen Sieg in der ersten Runde und einer knappen Niederlage heute stehen wir nun nach zwei Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle.

Knapper Sieg gegen Springer I

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. SF Springer Bochum 1 DWZ 4,5:3,5
1 9 Boost, Jürgen 1807 1 Gibietz, Rudolf 1929 ½:½
2 10 Steinke, Matthias 1764 2 Kaden, Uwe 1896 ½:½
3 11 Säglitz, Patrick 1726 3 Sandorf, Lutz 1798 0:1
4 13 Al Zoubi, Ahmad 4 Wotenick, Andreas 1746 0:1
5 14 Gawlick, Matthias 1552 6 Zuri, Rahim 1729 ½:½
6 15 Straetling, Daniel 1491 7 Vesper, Martin 1689 1:0
7 16 Wüllner, Robin 1444 8 Lietz, Werner 1646 1:0
8 2001 Berghaus, Matthias 1810 10 Glass, Herbert 1520 1:0

Bericht von Matthias Gawlick

Mit 4,5 zu 3,5 behielten wir etwas glücklich die Punkte im ersten Heimspiel an der Wodanstraße. Nur Albin musste absagen, dafür sprang Matthias B. ein. Jürgen – das war bald klar – traf alte Bekannte und kam vor, während und nach der Partie kaum aus dem Plaudern heraus. Das Remis nach 12 Zügen in seinem Damengambit war nach gut einer Stunde amtlich. In der Partie war nach einem erzwungenen Damentausch die Luft raus. Kaum zehn Minuten später konnte dann Matthias B. Glückwünsche entgegen nehmen. Er trug sein "Englisch" solide vor, eroberte einen Bauern und hatte alsbald in einem Schwerfigurenendspiel (plus jeweils ein Läufer) eine Gewinnstellung erreicht. Dann waren gerade zwei Stunden vorbei, als sich auch Robin W. in die Siegerliste eintragen konnte. Altmeister Lietz griff an, doch unser Mann rechnete weiter und war mit seinem Mattangriff schneller. Schließlich bot Matthias S. aus komfortabler Situation (Mehrbauer) Remis an, was angenommen wurde. Das brachte uns zwar 3:1 in Front, war aber auch ein wenig riskant. Ich kam gegen einen vorsichtig agierenden Gegner im Mittelspiel zu einem Qualitätsgewinn und hatte eigentlich alles im Griff. Aber noch grippegeschwächt wollte ich nichts riskieren und bot die Punkteteilung an. Jürgen, der die ausstehenden Partien treffend einschätzte, geriet angesichts dieses zweifelhaften Großmuts in Unruhe. Aber Daniel sollte nach zweieinhalb Stunden den entscheidenden Punkt holen. Er baute seine Stellung solide auf, griff mit Augenmaß an und schuf Drohungen, die für den Gegner Matt oder Turmverlust bedeuteten. Patrick kämpfte, nachdem er einen Bauern durch einen taktischen Trick eingebüßt hatte, lange. Da er wie immer lange überlegte, war nach der Zeitkontrolle mit einem Abtausch, der Figurenverlust bedeutete, der Punkt weg. Ahmad gab nach einem Bauernverlust ebenfalls nicht klein bei. Als aber der Gegner im Schwerfigurenendspiel die Stellung öffnete und die Dame Ahmads König besuchte, musste er ebenfalls die Hand zur Gratulation reichen.

Ob unser Erfahrenster auch mit der Prognose Recht hat, das (verstärkte!) Team könne in dieser Saison noch in der Liga eine "gute Rolle" spielen, wird sich zeigen. Am 10.11. geht es beim SV Wattenscheid IV weiter!

Dritte Mannschaft schafft zweiten Sieg in Folge

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SG Höntrop 3 DWZ 4:2
1 18 Kowalski, Mika 1492 17 Müller, Mathias 1443 ½:½
2 19 Brodt, Andreas 1534 18 Keller, Frank 1298 1:0
3 20 Biermann, Jannik 1473 19 Eul, Jakob 1294 ½:½
4 21 Schüler, Bernd 1416 20 Pokolm, Arnold 1153 +:-
5 22 Osthus, Reinhard 1378 21 Schneider, Helmut 1042 1:0
6 3001 Schulz, Robin 1228 22 Koch, Heinrich-Dieter 1269 0:1

Bericht von Robin Schulz

Unsere Gäste aus Höntrop reisten mit einem Spieler weniger an, dadurch hatte Bernd seinen zweiten kampflosen Punkt in Folge. Reinhard konnte bereits in der Eröffnung Druck aufbauen und einen Springer gewinnen. Diesen Vorsprung konnte er zu einem Turm und einem Freibauern auf der siebten Reihe ausbauen, wonach sein Gegner dann aufgab. Bei Jannik gelang es keiner Seite irgendwelche Vorteile zu erzielen. Die Partie endete in einem festgefahrenen Endspiel mit Remis. Mikas Gegner spielte Italienisch, was zu einer sehr scharfen Stellung führte. Mika besetzte das Zentrum und rochierte lang, beides Ziele, die sein Gegner schnell und erfolgreich angriff. Nach einem Gemetzel, inklusive Damentausch, stand er leider mit einer Qualität weniger da, konnte dafür aber seinen Springer in einer recht zentralen Stellung behaupten. Im weiteren Verlauf wurden alle Bauern abgetauscht, doch sein Gegner konnte den Springer einfach nicht fangen und so einigte man sich auch hier auf Remis. Ich war so blind, dass ich meine Dame eingestellt habe, verteidigte die Stellung noch sehr lange, aber verlor verdient. Andi gewann in der Eröffnung einen Bauern, brachte diesen Vorteil bis ins Endspiel und konnte sogar noch einen Springer gewinnen, wonach der Gegner ein paar Züge später aufgab. Ein Sieg, der für die nächsten Spiele und den Kampf um den Klassenerhalt Mut macht.

Blitzen im Oktober

Rangliste: Stand nach der 7. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2229 ** 10 11 10 11 11 11 11 12.0 69.50
2. Brüggestraß,Volker 1994 01 ** 11 11 10 10 11 10.5 66.00
3. Gawlick,Matthias 1552 00 00 ** ½1 11 10 11 11 8.5 40.50
4. Meise,Ulrich 1820 01 00 ½0 ** 10 ½1 11 11 8.0 41.50
5. Pflieger,Christin 1765 00 01 00 01 ** 01 11 10 6.0 32.50
6. Säglitz,Patrick 1726 00 01 01 ½0 10 ** 10 01 5.5 34.50
7. Boost,Jürgen 1807 00 00 00 00 01 ** 3.0 14.50
8. Schüler,Bernd 1416 00 00 00 00 01 10 ** 2.5 13.00

Bericht von Ulrich Meise

Am letzten Freitag trafen sich acht blitzwütige Leute zum Oktoberblitzen. Wegen der geringen Teinehmerzahl spielten wir doppelrundig. In der Hinrunde gab es keine großen Überraschungen. Diese entschied Marcel in der 7.ten Runde für sich. Die Rückrunde hätte ungleich spannender werden können, wenn Volker nicht zu viele Punkte liegen gelassen hätte. Ich selber konnte nach langer Durststrecke gegen Marcel mal wieder gewinnen. Nach einem Eröffnungsfehler verlor er viel Zeit. Trotzdem konnte ich ihn erst in hoher Zeitnot mattsetzen. Auch Volker gelang ein Sieg im letzten Spiel gegen Marcel, gegen ein Turmopfer mit anschließender Läufergabel war nichts mehr zu machen. Matthias spielte an diesem Abend besonders gut und musste sich nur Marcel und Volker geschlagen geben. Allerdings hätte ich ihn in der zweiten Partie mattsetzen müssen, ich übersah aber den einfachen Gewinn. Christin und Patrick konnten zwar etwas Zählbares gegen Volker holen, spielten aber die restlichen Partien meistens schlecht. Jürgen spielte mal wieder viel zu langsam, konnte aber dennoch Volker ein Remis abtrotzen. Bernd als DWZ-Schlechtester im Feld konnte immerhin 2,5 Punkte holen. Der Gesamtsieg dürfte Volker kaum noch zu nehmen sein.

Unnötig knapper Auftakt der Ersten

Br. Rangnr. SG Höntrop 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 3,5:4,5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1968 1 Quast, Marcel 2229 0:1
2 2 Rostek, Jörg 1902 2 Brüggestraß, Volker 1994 ½:½
3 3 Peters, Michael 1965 3 Gottmann, Bernd 1953 0:1
4 6 Geistmeier, Frank 1766 4 Berens, Thomas 1814 ½:½
5 7 Koch, Burkhard 1713 5 Kalle, Yannis 1811 1:0
6 8 Remshagen, Peter 1608 6 Melmer, Felix 1813 ½:½
7 1001 Jedner, Volker 1760 7 Löffelbein, Klaus 1823 1:0
8 9 Tolksdorf, Jürgen 1622 8 Meise, Ulrich 1820 0:1

Bericht von Marcel Quast

Heute fuhren wir zu unserem Nachholspiel nach Höntrop, die, obwohl der Verlegungswunsch von deren Seite kam, auf zwei Stammspieler verzichten mussten. Wir waren mit unseren ersten Acht am Start und an fast allen Brettern DWZ-technisch zum Teil weit überlegen. Nichtsdestotrotz wurde es am Ende noch einmal eng. Es ging eigentlich ganz gut los. Mein Gegner sah einen Doppelangriff zu spät, sodass entweder ein Bauer oder eine Qualität verloren ging. Er hielt den Bauern für wichtiger und setzte auf Gegenspiel. Ein paar Züge später war klar, dass kein Gegenspiel mehr existierte und ich nach einem weiteren Opfer sogar einen ganzen Turm mehr hatte, sodass mein Gegner aufgab. Kurz darauf einigte sich Volker mit seinem Gegenüber auf die Punkteteilung nach 14 Zügen. Es schien, dass beide nicht ambitioniert waren, die Partie auf Gewinn spielen zu wollen. Dann konnte Ulrich einen ganzen Punkt einstreichen, sein Punktgewinn war jedoch etwas überraschend. Nach der Eröffnung stand er leicht unter Druck und hatte die schlechteren Leichtfiguren und damit auch die schlechtere Stellung. Nachdem sein Gegner einen vergifteten Bauern geschlagen hatte, konnte Ulrich durch Doppelangriff einen Läufer und in der Folge souverän die Partie gewinnen. Kurze Zeit später war das Remis an Brett 4 amtlich. Thomas konnte in einer recht geschlossenen Stellung keinen Vorteil erzielen, stand wohl etwas schlechter und willigte in eine Zugwiederholung ein. Bis die nächste Partie entschieden war, dauerte es nun ein wenig, doch glücklicherweise fiel sie zugunsten unserer Mannschaft aus. Bernd konnte am Damenflügel einen Bauern einheimsen, sein Gegner versuchte am Königsflügel einen Angriff aufzubauen. Nachdem der Höntroper sich veropferte, war die Partie sofort aus, doch nach einem anderen Zug wäre die Partie noch recht interessant und offen gewesen. So lagen wir mit 4:1 in Führung. Klaus verzettelte sich bereits in der Eröffnung und gab eine Figur, um keinen gedeckten Freibauern auf der eigenen dritten Reihe zuzulassen. Sein Gegner besaß dennoch einen Freibauern und verteidigte sich in der Folge aufmerksam, tauschte Figuren und brachte seinen Bauern Richtung Umwandlung, sodass weiterer Materialverlust nicht zu vermeiden war. Yannis suchte sein Glück am Damenflügel und achtete nicht so sehr auf seinen König am anderen Flügel. So konnte sein Gegner, der traditionell schon immer nach nur wenigen Zügen mit knapper Bedenktzeit unterwegs ist, einen Angriff gegen den König initiieren. Yannis versuchte noch verzweifelt selbst den gegnerischen König in Bedrängnis zu bringen, doch büßte dabei nur Material ein. So war es also nun an Felix unseren Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Er stand auch lange Zeit gut und besaß einen Mehrbauern. Nachdem er einen weiteren Bauern gewann, hatte der Gegner jedoch Gegenspiel aufgrund seiner aktiveren Türme und des weitaus gefährlicheren ungleichfarbigen Läufers in Kombination mit den schwachen Feldern um Felix' König herum. Dieses Gegenspiel reichte zum Remis aus, allerdings auch nicht zu mehr, sodass wir am Ende einen knappen Sieg zum Auftakt in die neue Verbandsklassen-Saison eingefahren haben, der uns sogar die Tabellenführung einbringt, da keine andere Mannschaft in der ersten Runde höher gewinnen konnte als wir.

Leider nur ein Unentschieden gegen Witten 3

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 4 DWZ Rangnr. SG Witten 3 DWZ 2:2
1 24 Riedel, Frank 1203 18 Rüsing, Thomas 1509 0:1
2 25 Kalle, Michael 1277 19 Vonrüden, Tobias 944 0:1
3 26 Bußmann, Stephan 1070 20 Türk, Nebil Nuyan 1:0
4 27 Brunnstein, Lorenz 1338 22 Heintze, Lino 1:0

Bericht von Stephan Bußmann

Mit zwei Stunden war dieser Mannschaftskampf vergleichsweise kurz. Deswegen kann ich auch nicht wirklich viel erzählen, weil einfach alles so schnell ging. Als Erstes wurde Lorenz fertig. Er gewann seine Partie routiniert. Ich wurde als Zweites fertig. Profitierend von einem Fehler meines Gegners, er stellte seinen Läufer und seinen Springer für eine Bauerngabel zur Verfügung, tat ich mich trotzdem schwerer als ich es eigentlich wollte, meinen Gegner mattzusetzen. Frank war zu sehr in seinen Agriffsplänen vetieft und vernachlässigte die Verteidigung, was sich später rächte als er mattgesetzt wurde. Micha übersah einen Damenzug seines Gegners, welcher einen starken Angriff aufbaute und spielte danach nicht mehr optimal weiter. Auch er musste sich am Ende geschlagen geben. Zum Schluss noch mal etwas Aufheiterndes: Wir haben mit Lorenz einen der Topscorer der Liga! Runde drei findet dann am 1. Dezember in Wattenscheid statt.