Heute reichte (genau wie im Vorjahr) reine Anwesenheit für die Qualifikation zur NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft U20, denn bei vier teilnehmenden Mannschaften und vier Plätzen des SVR geht kein Team leer aus. Allerdings soll diese Tatsache die Leistung unserer Mannschaft in keinerlei Hinsicht schmälern! Das Team (Foto, v.l.n.r.: Stephan Bußmann, Christin Pflieger, Lorenz Brunnstein und Mika Kowalski) erreichte bei starker Gegnerschaft einen guten dritten Platz.
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Neuer Vorstand
Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung 2014 wurde ein neuer Vorstand gewählt:
| 1. Vorsitzender: | Michael Kalle |
| 2. Vorsitzender: | Volker Brüggestraß |
| Kassierer: | Stephan Bußmann |
| Spielleiter: | Joachim Gawlick |
| 1. Jugendleiter: | Marcel Quast |
| 2. Jugendleiter: | Lutz Awizio |
Bochumer Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft 2014
Dieses Jahr mussten wir als Ausrichter fungieren. Es nahmen gestern sechs Mannschaften teil und es wurde doppelrundig gespielt. Ohne große Ambitionen erreichten wir einen guten 4.Platz mit 9 Mannschaftspunkten und 17,5 Brettpunkten. Leider konnte nur Marcel Quast (Brett 1) mehr als 50% Punktausbeute schaffen.
| Brett | 1. | 2. | 3. | 4. | ||
| Spieler | Quast | Melmer | Berens | Gawlick | Ergebnis: | MP: |
| SV Welper | 0 | 0 | 0,5 | 0 | 0,5:3,5 | 0 |
| SG Winz-Baak | 1 | 1 | 0 | 1 | 3:1 | 2 |
| SV Linden | 1 | 0 | 1 | 1 | 3:1 | 2 |
| SV Bochumer 02 | 1 | 0,5 | 0 | 0 | 1,5:2,5 | 0 |
| SG Höntrop | 0 | 0 | 0,5 | 0 | 0,5:3,5 | 0 |
| SV Welper | 1 | 1 | 0 | 0 | 2:2 | 1 |
| SG Winz-Baak | 1 | 1 | 1 | 1 | 4:0 | 2 |
| SV Linden | 1 | 0 | 0,5 | 1 | 2,5:1,5 | 2 |
| SV Bochumer 02 | 0 | 0,5 | 0 | 0 | 0,5:3,5 | 0 |
| SG Höntrop | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:4 | 0 |
| Σ | 6 | 4 | 3,5 | 4 | 17,5:22,5 | 9:11 |
| % | 60% | 40% | 35% | 40% | 44% | 45% |
2. Mannschaft verliert erneut unglücklich mit 3,5:4,5
| Br. | Rangnr. | SF Springer Bochum 1 | – | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 2 | 4,5:3,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | Zuri, Rahim | – | 10 | Boost, Jürgen | 0:1 |
| 2 | 3 | Wotenick, Andreas | – | 11 | Nassaf, Sebastian | 1:0 |
| 3 | 4 | Lietz, Werner | – | 12 | Garbela, Janusch | 0:1 |
| 4 | 5 | Rohde, Udo | – | 13 | Ulrich, Robin | +:- |
| 5 | 6 | Glass, Herbert | – | 14 | Kalle, Yannis | ½:½ |
| 6 | 7 | Knura, Bernhard | – | 15 | Pflieger, Christin | 0:1 |
| 7 | 8 | Meyers, Gerhard | – | 16 | Lewandowski, Günter | 1:0 |
| 8 | 11 | Glaß, Udo | – | 22 | Osthus, Reinhard | 1:0 |
Bericht von Jürgen Boost
Da Robin nicht erschien, lagen wir nach einer halben Stunde mit 0:1 zurück. Mein Gegner verlor nach 11 Zügen eine Figur, so dass sich der frühe Ausgleich abzeichnete. Da ich jedoch ein "Sicherheitsschach" bevorzugte und auch kurz darauf ein 3-zügiges Matt nicht sah, zog sich der Sieg noch 40 Züge hin. Inzwischen hatte Janusch durch Leichtfigurengewinn eine Gewinnstellung erreicht, die er dann auch in einen Sieg ummünzte. Yannis zeigte eine sehr aggressive Eröffnungsphase, in der er seine Stellung überschätzte und ausgekontert wurde. In einer verlorenen Stellung verleitete er den Gegner zu einem zweifelhaften Figurengewinn, so dass er mit seiner Dame in die gegnerische Stellung eindringen konnte und ein Remis erreichte. Christin ergriff nach einer ruhigen Anfangsphase die Initiative, erspielte eine vorteilhafte Stellung, die sie in Materialgewinn verwandelte, so dass der Gegner kurz bevor ein Bauer die Grundlinie erreichte, aufgab. Reinhard verlor im Mittelspiel einen Bauern, erhielt eine passive Stellung und verlor dann die Partie. Günter erreichte in der Eröffnung eine leicht vorteilhafte Stellung, spielte dann jedoch zu passiv und geriet in einen Angriff und verlor zuerst die Qualität und anschließend die Partie. Sebastian gestaltete das Spiel ausgeglichen, verlor dann beim Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel einen Bauern, so dass ein Turmendspiel mit drei gegen vier Bauern mit theoretischem Remis entstand, das er leider verlor.
Vierte spielt Remis gegen Welper
Heute fand das Nachholspiel gegen Welpers 5. Mannschaft statt. Da bei uns ein Brett frei geblieben ist, lagen wir bereits nach einer halben Stunde mit einem Zähler zurück.
| Br. | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 4 | – | Rangnr. | SV Welper 5 | 3:3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 23 | Richter, Bernd | – | 30 | Marx, Jasmin | 1:0 |
| 2 | 25 | Schüler, Bernd | – | 31 | Venjakob, Alina | 1:0 |
| 3 | 27 | Werner, Klaus | – | 34 | Schaller, Bettina | -:+ |
| 4 | 28 | Kalle, Michael | – | 5001 | Höttler, Alexander Walter | 0:1 |
| 5 | 4001 | Kowalski, Mika | – | 5003 | Heiermann, Daniel | ½:½ |
| 6 | 4004 | Zeisel, Peter | – | 5011 | Jechalke, Maximilian | ½:½ |
Bericht von Michael Kalle
Meine eigene Partie passte super in die 5. Jahreszeit: ich habe einen Tusch nach dem anderen erspielt. Bereits in der Eröffnung konnte ich erst einen Läufer gegen einen Turm und einen Bauern tauschen, um dann direkt im Anschluss mir einen ganzen Läufer für einen Bauern zu holen, womit ich also insgesamt einen ganzen Turm vorne lag (Tusch!). Dann kam ich auf die verrückte Idee, noch einen Springer abzuholen.Man musste dafür nur den g-Bauern mit der Dame schlagen, wodurch der ungedeckte Turm auf h8 und der ungedeckte Springer auf f6 hingen. Klassischer Fall von Doppelangriff, kostet natürlich eine Figur. Überraschender Weise spielte mein Gegner aber Turm g8, weil er gesehen hatte, was ich nicht gesehen hatte: hinter der Dame auf g7 stand der König auf g1. Klassischer Fall von Fesselung, kostet natürlich Material (Tusch!) Also musste ich, Wohl oder Übel, die Dame gegen den Turm tauschen und stand dann mit zwei Türmen und einem Springer gegen Dame und Springer in einem Endspiel. Hier kriegte ich aber meine Figuren nicht koordiniert, erkannte die Angriffspläne meines Gegners nicht richtig, schickte meinen Turm erfolgreich als Zuschauer zum Strassenkarneval auf die 7. Reihe, von wo aus er dann aber noch nicht einmal einen allzu guten Blick auf den tödlichen Angriff von Schwarz auf meinen König hatte (Tusch!). Damit lagen wir dann mit zwei Zählern hinten (und noch ein Tusch!). Zum Glück konnten wir noch aufholen. Mika machte ein Remis, die beiden Bernds konnten sich in ihren Partien einen deutlichen Vorteil erkämpfen und jeweils in einen ganzen Punkt umsetzen. Da auch die Partie am letzten Brett Remis endete, trennten wir uns von unserem Gegner insgesamt mit einem Unentschieden. So, und jetzt setze ich mir wieder meine Pappnase auf. Helau!
Die erste Mannschaft bleibt stark abstiegsgefährdet
Nach der heutigen Niederlage gegen den Zweitplatzierten SV Kamen müssen in den letzten beiden Spielen zwei Siege her.
| Br. | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 1 | – | Rangnr. | SV Kamen 1 | 3:5 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Topolewski, Dirk | – | 1 | Weidemann, Christian | ½:½ |
| 2 | 2 | Quast, Marcel | – | 2 | Kilian, Ralf | ½:½ |
| 3 | 3 | Brüggestraß, Volker | – | 3 | Kleinegger, Frank | ½:½ |
| 4 | 4 | Melmer, Felix | – | 4 | Himmel, Hansjörg | 0:1 |
| 5 | 5 | Berens, Thomas | – | 5 | Georg, Heinz | ½:½ |
| 6 | 6 | Berghaus, Matthias | – | 7 | Seepe, Udo | 0:1 |
| 7 | 7 | Gawlick, Joachim | – | 8 | Wiese, Thomas | 0:1 |
| 8 | 8 | Meise, Ulrich | – | 14 | Markert, Dirk | 1:0 |
Die Partie von Volker an Brett 3 war als erste beendet. Sein Gegner versuchte Volkers Fianchetto-Aufbau mittels h4 anzugreifen, wurde jedoch durch h5 gestoppt. Danach ging es mehr im Zentrum und am Damenflügel zur Sache. Nach einigen Abtäuschen einigte man sich auf die Punkteteilung. Felix übersah im Mittelspiel einen taktischen Schlag seines Gegners, der ihn einen Bauern kostete. Mit zusätzlich luftigem König, konnte er den gegnerischen Figuren und Drohungen schlussendlich keine Paroli mehr bieten und verlor Material samt Partie. Marcel hatte in einer Abwicklung ebenfalls einen Zug übersehen bzw. diesen als nicht so tragisch erachtet. Allerdings kostete er ihn einen Bauern. Nach dem Bauernverlust spielte Marcel nicht den besten Zug (der laut Engine Ausgleich erzielt hätte), sondern ließ die Damen auf dem Brett und stand schlechter. In der Folge konnte Marcel durch einige Gegendrohungen die Türme tauschen und die Partie in die Remisbreite bringen. Trotz des Mehrbauerns war es sowohl zu diesem Zeitpunkt als auch vor den Abtäuschen schwierig, Kapital daraus zu schlagen, da ein starker Springer aus der Brettmitte nicht zu vertreiben war. Als der Gegner keine Möglichkeiten zum Fortschritt sah, hat er Remis angeboten, das sofort abzeptiert wurde.
5. Mannschaft verliert knapp gegen SV Linden
Unsere Fünfte verliert knapp gegen die 3.Mannschaft des SV Linden mit 2,5:3,5. Unsere Mannschaft trat wieder in bester Besetzung an. Aufgrund sympathischer und unkomplizierter Gegner war es ein schöner Sonntagnachmittag.
| Br. | Rangnr. | SV Bochum-Linden 3 | – | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 5 | 3,5:2,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 17 | Rinas, Waldemar | – | 29 | Straetling, Daniel | ½:½ |
| 2 | 19 | Veit, Dominik | – | 30 | Wüllner, Robin | 1:0 |
| 3 | 20 | Hochstrate, Dieter | – | 31 | Schulz, Robin | 1:0 |
| 4 | 21 | Bonikowski, Reinhard | – | 32 | Riedel, Frank | 0:1 |
| 5 | 23 | Willitek, Werner | – | 33 | Zielinski, Oskar Julian | 1:0 |
| 6 | 24 | Koschel, Jonas | – | 34 | Schulz, Wolfgang | 0:1 |
Zuerst remisierte Daniel Straetling in einer komplizierten Stellung mit beidseitigen Chancen. Wolfgang Schulz brachte mit vielen Schachs seinen Gegner zur Aufgabe und damit die Mannschaft in Führung. Kurz danach verlor Oskar Zielinski seine Partie. Er hatte zu viel Material verloren. Unsere Mannschaft brachte Frank Riedel nach seinem Sieg wieder in Führung zum zwischenzeitlichen 2,5:1,5. Frank hatte eine solide Mehrqualität zum Erfolg geführt. Danach folgten leider nur noch Niederlagen. Robin Schulz stand lange unter Druck und seine zähe Verteidigung war leider ohne Erfolg. Bei einem Stande von 2,5:2,5 wurde es zum Schluss spannend, weil bei der Partie von Robin Wüllner jedes Ergebnis möglich war. Robin hätte mit einem Dauerschach Remis machen können, landete aber in einem verloren Bauernendspiel. Vielleicht spielte er zu kompromisslos auf Sieg.
(Un)glückliches Unentschieden gegen Bochum 31
| Br. | Rangnr. | SG Bochum 6 | – | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 4 | 3:3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 42 | Falke, Martin | – | 23 | Richter, Bernd | -:+ |
| 2 | 43 | Benning, Martin | – | 24 | Säglitz, Patrick | 0:1 |
| 3 | 44 | Benning, Robert | – | 25 | Schüler, Bernd | ½:½ |
| 4 | 6002 | Ebert, Ingo | – | 28 | Kalle, Michael | ½:½ |
| 5 | 6004 | Slomski, Nick | – | 4001 | Kowalski, Mika | 1:0 |
| 6 | 48 | Käppel, Stephan | – | 4002 | Steinhoff, Leon Luis | 1:0 |
Bericht von Michael Kalle
Eine Medille hat bekanntlich zwei Seiten, womit man eigentlich andeuten will, dass die eine Seite hübsch und gut ist und die andere nicht so hübsch und irgendwie auch nicht so gut. Und wenn man diesen Tag auf eine Formel bringen will, dann ist es diese.
Dritte verliert gegen Welper IV 2,5:3,5
| Br. | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 3 | – | Rangnr. | SV Welper 4 | 2,5:3,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 17 | Awizio, Lutz | – | 23 | Olf, Hans-Helmut | 0:1 |
| 2 | 18 | Müller, Christian | – | 24 | Krummsdorf, Jörg | 0:1 |
| 3 | 19 | Schumann, Burkhard | – | 26 | Giebmanns, Holger | ½:½ |
| 4 | 21 | Ebersbach, Hans-Joachim | – | 27 | Rogall, Jürgen | ½:½ |
| 5 | 22 | Osthus, Reinhard | – | 28 | Jörges, Dieter | ½:½ |
| 6 | 28 | Kalle, Michael | – | 4001 | Isenberg, Gerd | 1:0 |
Gegen die 2. Mannschaft von Welper in der Bezirksklasse gab es die 2. Niederlage im Seuchenmonat Februar. Diesmal allerdings erträglicher mit 2,5:3,5. Der Reihe nach: Burkhard und Reinhard kamen über ein Remis nicht hinaus. Christian setzte seinem DWZ-starken Gegner hart zu, überzog aber wohl und verlor. Michael glich noch in einer starken Partie aus, aber Lutz konnte sein Turmendspiel nicht halten und Hajo kam über ein Remis nicht hinaus. Aus die Maus, Aufstieg wahrscheinlich für uns erledigt!
Vereins-Pokal 2013: Sieger ist Volker Brüggestraß
Heute wurde neben dem Mannschaftskampf der Dritten das Finale ausgetragen. Volker Brüggestraß konnte dabei mit Weiß Yannis Kalle überzeugend besiegen. Volker hat nun schon zum fünften Mal den Vereins-Pokal gewonnen, so oft wie kein Anderer. Herzlichen Glückwunsch!
Nach diesem Springerzug dachte Yannis lange nach, bis er schließlich aufgab. Die Drohung von 15.Se4 ist zu mächtig. Immerhin konnte er, bei seiner ersten Pokalteilnahme, schon Finalerfahrung sammeln.