In der heutigen 5. Runde der Verbandsliga gelang unserer ersten Mannschaft nach saisonübergreifend acht sieglosen Kämpfen eindlich wieder ein Sieg. Um Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, mussten unbedingt zwei Punkte her. Gegen den Tabellennachbarn aus Herne-Sodingen gab es diese Punkte, wenngleich auch unter etwas glücklichen Umständen.
| Br. | Rangnr. | SC Gerthe – Werne 1 | – | Rangnr. | SK Herne-Sodingen 2 | 5,5:2,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Topolewski, Dirk | – | 10 | Tunkel, Stefan | 0:1 |
| 2 | 2 | Quast, Marcel | – | 11 | Haberhausen, Ansgar | 1:0 |
| 3 | 3 | Brüggestraß, Volker | – | 12 | Evertz, Dieter | 1:0 |
| 4 | 4 | Berens, Thomas | – | 13 | Ribbeheger, Edgar | 0:1 |
| 5 | 5 | Meise, Ulrich | – | 14 | Schäfer, Michael | 1:0 |
| 6 | 6 | Gawlick, Joachim | – | 15 | Kowalczyk, Frank | 1:0 |
| 7 | 7 | Löffelbein, Klaus | – | 16 | Behnicke, Eckhard | 1:0 |
| 8 | 8 | Steinke, Matthias | – | 2003 | Rubach, Martin | ½:½ |
Nach einer knappen Stunde ebnete uns Uli durch einen Kurzsieg den Weg zum Mannschaftserfolg. Er gewann die Qualität und die Partie obendrein. Danach dauerte es etwas bis zur nächsten Entscheidung. Marcel wollte ein Gambit spielen, sein Gegner bekam aber einen anderen Bauern als geplant. Das Läuferpaar und die aktiveren Figuren mussten für Kompensation sorgen, die aber wohl auch vorhanden war. Nach einem Fehler des Gegners konnte Marcel den Bauern zurückgewinnen und einen Angriff auf den König starten. Nachdem ein Bauer gewonnen wurde und der Gegner die beste Verteidigung verpasste, war der Sieg amtlich. Joachim hatte eine Partie auf dem Brett, in der heterogen rochiert wurde und beide Parteien angriffen. Nach einigen Abtäuschen konnte er auch einen zweiten Bauern gewinnen (sein Gegner opferte anfangs einen), öffnete dafür aber die a-Linie. In der Folge hätte sein Gegner, als Joachim einmal nicht aufpasste, durch einen Mattangriff über eben diese offene Linie mindestens eine Figur gewinnen können. Nachdem der Sodinger diese Chance vergab, war die Partie gewonnen und durch einen Turmeinsteller zügig zum 3:0-Zwischenstand beendet. Nun konnten unsere Gäste noch einmal verkürzen, ehe der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern war. Thomas ließ eine Abwicklung in ein schlechteres Schwerfigurenendspiel zu, in dem er auch nicht immer den besten Zug fand. So konnte sein Gegner die Partie durch andauernde Mattdrohungen gewinnen.