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Marcel Quast verliert das Bezirks-Einzelpokal-Finale im Stechen

Gestern Abend wurde bei uns im CVJM-Heim das Finale des Dähne-Pokals 2014/15 gespielt. Zunächst ging die Schwarzpartie gegen Detlev Wolter von der SG Höntrop nach leichtem Nachteil remis aus, denn Detlev sah keinen klaren Gewinnweg, wollte selbst auch nichts riskieren und nahm daher Marcels Angebot an. Nach diesem Remis hat Marcel alle drei Partien in diesem Wettbewerb unentschieden gestalten können bzw. müssen und konnte sich zuvor zweimal im Blitzen durchsetzen. Am gestrigen Tage lief es jedoch anders, denn Marcel verlor die erste und die entscheidende dritte Partie, während er zwischendurch noch einmal ausgleichen konnte. Die letzten beiden Partien waren reine Zeitnotschlachten und wurden nur aufgrund weniger Sekunden entschieden. Allerdings stand Marcel in den beiden letzten Partien am Ende klar auf Verlust, obwohl zwischendurch mehr drin gewesen wäre.

Auch wenn das Finale nun verloren ging, stand die Qualifikation für den Verband bereits durch den Halbfinalsieg fest. In diesem Turnier konnte Marcel die beiden ersten Runden siegreich gestalten und steht nun im Halbfinale, dessen Paarungen noch ausgelost werden müssen. Mit einem weiteren Sieg winkt auch diesmal nicht nur das Finalticket, sondern ebenso die Qualifikation für den NRW-Einzelpokal 2015. Somit ist trotz dieser Niederlage im Stechen die Pokalsaison für Marcel noch nicht beendet.

StEM Herne: Nur Josef Mrowetz siegt

In der 4. Runde der Offenen Herner StEM 2015 konnte aus unseren Reihen lediglich Josef Mrowetz einen vollen Punkt ergattern. Nachdem er in der Eröffnung die gegnerische Rochade zunichte machte, konnte er in der Folge beim Angriff gegen den in der Mitte feststeckenden König eine Qualität gewinnen. Diese gab er gegen einen Freibauern zurück und gewann das Turmendspiel mit zwei Mehrbauern. Klaus Löffelbein hatte nach 30 Minuten eigentlich schon gewonnen, denn der Gegner war nicht anwesend und die Karenzzeit abgelaufen. Als der Gegner etwa 10 Minuten später ankam, entschied der Turnierleiter, es könne noch gespielt werden und da Klaus nicht auf seinen kampflosen Sieg bestand, wurde auch noch gespielt. Es ist nicht leicht unter diesen Umständen eine Partie zu spielen und der Zeitvorteil kann auch irritierend sein. Nach verunsicherter Eröffnung machte Klaus im 17. Zug ein Remisangebot, welches angenommen wurde.

Brett Name DWZ Pkt. Name DWZ Pkt. Ergebnis
1 Kiese, Matthias 2101 Quast, Marcel 2113 3 1 – 0
3 Wiese, Thomas 1877 Löffelbein, Klaus 1850 ½ – ½
7 Melmer, Felix 1914 2 Boost, Jürgen 1768 2 ½ – ½
10 Wolff, Christoph 1950 Gasper, Jörn 1637 – – +
13 Schumann, Burkhard 1627 Müller-Kreth, Kai 1758 1 0 – 1
20 Mrowetz, Josef 1364 0 Diekhans, Christoph 1591 ½ 1 – 0

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Marcel Quast im SVR-Einzelpokal-Halbfinale

Letzten Freitag konnte sich Marcel Quast im Heimspiel, dementsprechend mit den schwarzen Steinen spielend, gegen Ingo Zachos vom SV Eichlinghofen durchsetzen und steht nun im Halbfinale des Verbandspokals 2015! Durch einen kapitalen Fehler endete die Partie abrupt im 19. Zug. Marcel hatte gegen den gegnerischen König eine Mattdrohung aufgebaut, die sein Gegner "ignorierte", weil er dachte die Dame gewinnen zu können. Er hatte dabei übersehen, dass das Springeropfer, welches zum Matt führte, mit Schach geschah. Nach dem Bemerken des Schachgebots gab er die Partie sofort auf.

Zweite Mannschaft siegt klar gegen den Bochumer SV 4

Das Auswärtsspiel unserer Zweiten beim Bochumer SV 4 fand aufgrund einer Raumproblematik des eigentlichen Gastgebers bei uns statt. Im heimischen "Stadion" gelang ein überzeugender 6:2-Sieg.

Br. Rangnr. Bochumer SV 4 Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 2:6
1 25 Dahlmann, Paul Tobias 9 Gottmann, Bernd 0:1
2 27 Candogan, Yavus 10 Boost, Jürgen 1:0
3 28 Dix, Thorsten 11 Garbela, Janusch 1:0
4 29 Hertzsch, Wolfgang 13 Pflieger, Christin 0:1
5 30 Töpfer, Oliver 14 Kalle, Yannis 0:1
6 32 Laggies, Frank 15 Ulrich, Robin 0:1
7 4001 van den Brink, Peter 2001 Müller, Falk 0:1
8 4002 Lastawiecki, Waldemar 2003 Säglitz, Patrick 0:1

Von Beginn an schien vieles für uns zu laufen. Patrick Säglitz, Falk Müller und Yannis Kalle hatten gute Stellungen auf dem Brett. Patrick konnte dann auch den ersten Punktgewinn beisteuern. In einem Schwerfigurenendspiel mit zwei Mehrbauern auf unserer Seite, dachte der Gegner wohl, er habe sich ein Luftloch gemacht, denn er ließ sich zur Überraschung Patricks auf der Grundreihe mattsetzen. Danach gewann Falk sein Turmendspiel durch Abwicklung in ein gewonnenes Bauernendspiel, da er in diesem einen weitvorgerückten und weitentfernten Freibauern besaß. Yannis griff seinen Gegner auf den schwarzen Feldern an und wurde dabei von einem eigenen Bauern auf f6, also direkt vor der gegnerischen Königsstellung, unterstützt. Als sein Gegner zum Gegenangriff blies, zeigte sich Yannis unbeeindruckt, wehrte die Drohungen ab und gewann selbst durch eine nicht mehr deckbare Mattdrohung die Partie. Jürgen Boost tauschte in der Eröffnung falsch und geriet auch zeitlich ins Hintertreffen. In der Folge hätte er in Vorteil kommen können, schätzte aber die gegnerischen Drohungen und Kombinationen falsch ein und verlor nach einem groben Patzer die Partie. Janusch Garbela hatte eine komplizierte Stellung auf dem Brett, in der sein Gegner auf die Rochade verzichtete. Als Janusch' wohl die Gefahr eines gegerischen Freibauerns unterschätzte, verlor er Haus und Hof und damit auch die Partie.

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Fünfte Mannschaft kassiert hohe Heimniederlage

Im gestrigen Heimspiel gegen die Vierte des SG Höntrop musste sich unsere Nachwuchsmannschaft mit 0,5:3,5 geschlagen geben und verlor damit auch ihre Tabellenführung an die Gäste.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 5 Rangnr. SG Höntrop 4 0,5:3,5
1 29 Biermann, Jannik 23 Jablonowski, Ingo ½:½
2 30 Brunnstein, Lorenz 24 Keller, Frank -:+
3 31 Finke, Dennik 25 Koch, Heinrich-Dieter 0:1
4 32 Bußmann, Stephan 26 Pokolm, Arnold 0:1

Leider konnten wir nur zu dritt antreten, sodass wir von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Dennik Finke spielte viel zu schnell, stellte früh eine Figur ein und verlor demzufolge auch zügig zum 0:2. Nun hieß es, noch einen Mannschaftspunkt zu gewinnen. Stephan Bußmann konnte aus seiner guten Stellung nichts machen, stellte einen Bauern und eine Qualität ein, womit die Partie und auch der Mannschaftskampf verloren waren. Jannik Biermann am Spitzenbrett spielte eine klasse Partie und konnte erst einen und dann als seine Dame in Bedrängnis zu kommen schien, ruhig und überlegt einen zweiten Bauern gewinnen. In der Folge spielte er aber nicht so gut weiter und geriet wohl in eine Verlust-, aber mit Sicherheit in eine schlechtere Stellung. Glücklicherweise revanchierte sich der Gegner und spielte ebenfalls inakkurat, sodass diese Partie durch Zugwiederholung unentschieden endete.

Pokalabende im CVJM-Heim

Unser Vielspieler Marcel Quast wird an den nächsten beiden Freitagen um den Einzug ins Halbfinale bzw. um den Pokalsieg kämpfen. Zunächst steht am 20.02. das Viertelfinale im SVR-Einzelpokal an, in dem Marcel auf Ingo Zachos vom SV Eichlinghofen trifft. Eine Woche später am 27.02. wird dann auch noch das Finale im Bezirks-Einzelpokal stattfinden, in welchem Detlev Wolter von der SG Höntrop wartet. Marcel wird beide Partien mit den schwarzen Steinen spielen müssen, dafür besitzt er aber Heimrecht, sodass beide Duelle bei uns am Vereinsabend im CVJM-Heim ausgetragen werden.

StEM Herne: Marcel Quast alleine in Front

Nach der dritten von sieben Runden bei der 18. Offenen Herner Stadteinzelmeisterschaft 2015 liegt Marcel Quast mit drei Siegen alleine an der Tabellenspitze. Am Montag gewann er im internen Vereinsduell gegen Felix Melmer, weil dieser nach einer ausgeglichenen Eröffnung im Mittelspiel einen Fehler machte, der unausweichlich in ein verlorenes Turmendspiel mündete. Burkhard Schumann spielte gegen den Setzlistenersten und machte in seinem Stonewall ein paar ungenaue Züge, die seinem Gegner durch eine kleine Taktikkombination den Sieg einbrachten.

Brett Name DWZ Pkt. Name DWZ Pkt. Ergebnis
2 Quast, Marcel 2113 2 Melmer, Felix 1914 2 1 – 0
4 Kiese, Matthias 2101 Schumann, Burkhard 1627 1 – 0
5 Boost, Jürgen 1768 Korte, Markus 1941 ½ – ½
7 Löffelbein, Klaus 1850 Eckert, Marius 1886 1 – 0
8 Wingerning, Gerd 1739 1 Wolff, Christoph 1950 1 ½ – ½
18 Müller-Kreth, Kai 1758 0 Mrowetz, Josef 1364 0 1 – 0

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Erste Mannschaft schafft glückliches Remis

Im Mannschaftskampf gegen den Mitabstiegskandidaten Rochade Steele/Kray aus Essen konnten wir einen Mannschaftspunkt gewinnen. Der Kampf endete für uns unverdient mit 4:4. Es zeigte sich dabei, dass Schach doch manchmal viel mit Glücksspiel gemein hat.

Br. Rangnr. Rochade Steele/Kray 1 Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 4:4
1 1 Korber, Markus 1 Topolewski, Dirk ½:½
2 2 Landau, Christian 2 Quast, Marcel ½:½
3 3 Happe, Ulrich 3 Brüggestraß, Volker 0:1
4 4 Laarmann, Gerd 4 Berens, Thomas ½:½
5 5 Greger, Helmut 5 Meise, Ulrich 1:0
6 7 Schmitz, Jürgen 6 Gawlick, Joachim ½:½
7 8 Folke, Christof 7 Löffelbein, Klaus 0:1
8 10 Niemann, Walter 9 Gottmann, Bernd 1:0

Bericht von Volker Brüggestraß

Dirk erarbeitete sich nach der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung, allerdings auf Kosten seiner Bedenkzeit. Auch in der Folge konnte er seinen Vorteil halten bzw. leicht ausbauen. Nach einem Figurenopfer einigte sich Dirk dann mit seinem Gegner in einer wohl vorteilhaften Stellung auf ein Unentschieden, da seine Bedenkzeit schon bedenklich zur Neige ging. Marcel kam bereits leicht angeschlagen ans Brett. In der Eröffnung übersah er einen guten Zug seines Gegners und landete in einer recht passiven Stellung mit kaputter Bauernstruktur. Da sein Gegner aber nicht konsequent genug fortsetzte, konnte Marcel die Damen tauschen, wonach er sich aus seiner Passivität befreien konnte und das Läuferpaar den Doppelbauern wettmachte. Schließlich einigte man sich auf eine Punkteteilung. In meiner Partie konnte ich direkt nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen, da mein Gegner die Variante verwechselt hatte. In der Folge spielte ich aber sehr schlecht, konnte nur knapp Materialausgleich behaupten und stand taktisch eigentlich längere Zeit auf Verlust. Mein Gegner fand aber mehrfach nicht die richtige Fortsetzung und revanchierte sich dann auch noch mit zwei schweren Fehlern, so dass ich die Partie letztendlich doch noch gewinnen konnte. Thomas kam eigentlich recht gut aus der Eröffnung heraus und stand zumindest nicht schlechter. Als er dann einen Bauern des Gegners gewinnen wollte, lief er in einen Doppelangriff seines Gegners und stand plötzlich mit einem Bauern für eine Qualität in einem wohl schlechteren Endspiel. Zuerst verlor er dann auch noch einen Bauern, dann spielte sein Gegner aber wohl ungenau weiter und Thomas gewann zwei Bauern zurück. In einer für beide Seiten nicht mehr zu gewinnenden Stellung einigte man sich dann auf eine Punkteteilung.

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3,5 zu 2,5 Erfolg der 3. Mannschaft gegen Welper IV

Br. Rangnr. SV Welper 4 Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 2,5:3,5
1 25 Krummsdorf, Jörg 17 Richter, Bernd ½:½
2 26 Krummsdorf, Sven 18 Schumann, Burkhard 1:0
3 28 Giebmanns, Holger 19 Lewandowski, Günter ½:½
4 29 Rogall, Jürgen 21 Ebersbach, Hans-Joachim ½:½
5 30 Jörges, Dieter 22 Osthus, Reinhard 0:1
6 4005 Beckers, Henner 3003 Kalle, Michael 0:1

Bericht von Michael Kalle

Nach einer kaum mehr als 2 Monate kurzen Winterpause in der Bezirksklasse war heute so etwas wie der Rückrundenstart. Für uns hieß das: auf nach Welper zum Gastspiel bei Welper IV. Im Großen und Ganzen ließ die Angelegenheit an den verschiedenen Brettern recht unterschiedlich an. Es war noch nicht lange gespielt, da wartete Günters Gegner (Brett 3) bereits mit einem Remisangebot auf, das Günter aber ablehnte. Zwar versuchte Günter mit allen Tricks und Kniffen die Partie zu gewinnen, allerdings ließ sich sein Gegner nicht über den Tisch ziehen und so einigten sich beide alsbald auf Remis. Auch Bernd und Hajo kamen an den Brettern eins und vier nicht über ein Remis hinaus. Liefen also noch die Partien von Burkhard, Reinhard und mir. Ich konnte meinen Gegner bereits in der Eröffnung unter Druck setzen, was mir nach einem Patzer meines Gegners einen Bauern einbrachte. Schlimmer als der Verlust des Bauern dürfte aber wohl die geknubbelte Stellung der Schwerfiguren auf der Grundreihe gewesen sein, die sich mein Gegner eingehandelt hatte. Im weiteren Verlauf der Partie war es dann diese Stellung, die im Zusammenspiel mit meinem freilaufenden Monsterbauern erst einen Turm und wenige Züge später die Partie gewann. Weniger erfolgreich war Burkhard. Im Mittelspiel unterliefen ihm zwei Fehler, die am Ende den Punkt kosteten. Hing also alles an Reinhard an Brett fünf. Allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits eine offene Linie erobert und war darüber in die gegnerische Stellung eingedrungen und setzte den König zunehmend unter Druck. Am Ende sah Reinhards Gegner keine Verteidigungschance mehr, zumal er schon seine Dame hergegeben hatte, und gab die Partie verloren.
Somit sind wir nach diesem Spieltag alleiniger Tabellenführer, allerdings warten mit Blankenstein und Günnigfeld noch die direkten Tabellennachbarn auf uns, die zusammen mit Hattingen jeweils nur zwei Mannschaftpunkte und wenige Brettpunkte hinter uns liegen. Genießen wir also heut' ein wenig die Tabellenführung! Beim nächsten Mal nämlich, am 01.03. zu Hause gegen Blankenstein, da müssen wir wieder punkten.
 

Marcel Quast gewinnt Monatsblitzturnier Februar

Die Februarblitzmeisterschaft geht mit großem Vorsprung an Marcel Quast! Er siegte am Freitagabend mit 16,5/18 Punkten vor Volker Brüggestraß (14) und Christoph Wolff (13,5). Zunächst sah alles nach einem Zweikampf an der Spitze aus, da Volker und Marcel mit 6/6 begannen, während Christoph zum Auftakt gegen Joachim Gawlick verlor. Volker unterlag allerdings erst Christoph, dann Marcel in einer taktisch geprägten Partie, obwohl er zwischendurch eine Qualität mehr hatte.

Rangliste: Stand nach der 9. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte SoBerg
1. Marcel Quast 2113 ** 11 10 11 11 11 11 11 11 16.5 129.75
2. Volker Brüggestraß 2015 00 ** 11 11 11 11 11 11 14.0 94.25
3. Christoph Wolff 1950 01 ** 01 01 10 11 11 11 11 13.5 100.50
4. Joachim Gawlick 1836 00 00 10 ** 10 11 11 01 ½1 10.0 68.50
5. Falk Müller 1994 00 00 10 ** 11 01 11 11 10.0 60.00
6. Jürgen Boost 1768 00 01 01 ** 10 01 11 11 9.0 56.00
7. Christin Pflieger 1604 00 00 00 00 01 ** 11 11 11 7.5 36.25
8. Patrick Säglitz 1505 00 00 00 00 10 10 00 ** 11 11 6.0 26.00
9. Robin Ulrich 1621 00 00 00 10 00 00 00 00 ** ½1 2.5 11.50
10. Michael Kalle 1145 00 00 00 ½0 00 00 00 00 ½0 ** 1.0 6.25

Das Ende des ersten Durchgangs sah Marcel daher ganz allein in Front (9/9), vor Volker (7), Christoph (6) und Joachim (5,5). Marcel behielt seine weiße Weste bis zur 13. (!) Runde, bevor Christin Pflieger seinen Durchmarsch stoppen konnte. In der 15. Runde folgte seine einzige Niederlage, als Christoph zwei Mehrbauern trotz ungleichfarbiger Läufer zum Sieg führte. Für Christoph reichte es dennoch nur zu Platz 3, da er Volkers Widerstand in Runde 16 nicht brechen konnte. Die anderen Teilnehmer hatten teils Grund mit den Ergebnissen zu hadern: Falk Müller blieb wie schon im Januar bloß aufgrund der schlechteren Sonneborn-Berger-Wertung "nur" Platz 5, Jürgen Boost gelangen in der Rückrunde 6/9, nachdem es in der Hinrunde nur zu drei Punkten reichte (insgesamt Platz 6), Christin verlor zwei bessere Stellungen gegen Joachim. Patrick Säglitz spielte ein solides Turnier und gewann auch je einmal gegen Falk und Jürgen. Robin Ulrich war die mangelnde Spielpraxis anzumerken, immerhin konnte er einmal Joachims Dame fangen und verlor unglücklich gegen Christin auf Zeit, ein Zug bevor er sie matt gesetzt hätte. Michael Kalle hatte als mit Abstand Ratingschlechtester am Ende seiner Partien oft noch Stellung übrig, aber keine Zeit. Im Gesamtklassement verteidigt Christoph seine Führung vor Volker und Joachim.