Schachaufgabe des Tages

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Unglückliches Finale: 3,5 zu 4,5 gegen den Bochumer SV III

Br. Rangnr. Bochumer SV 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4,5:3,5
1 17 Fränkel, Karlheinz 1800 10 Boost, Jürgen 1799 ½:½
2 18 Hollstein, Ralf 1798 12 Gawlick, Matthias 1529 0:1
3 20 Hofer, Stefan 1765 13 Tuscher, Albin 1607 1:0
4 22 Schulze, Roland 1727 14 Kowalski, Mika 1488 1:0
5 23 Gehrke, Wolfgang 1681 15 Straetling, Daniel 1450 ½:½
6 24 Hertzsch, Wolfgang 1679 16 Wüllner, Robin 1421 0:1
7 3001 Candogan, Yavus 1732 2001 Säglitz, Patrick 1745 ½:½
8 3005 Stauche, Andreas 1754 2002 Berghaus, Matthias 1845 1:0

Bericht von Matthias Gawlick

Diesen Abschluss hatten wir uns in der Premierensaison der Verbandsbezirksliga anders vorgestellt. Zwar waren die 02er nominell favorisiert, aber die letzten Punkte wurden dann doch verschenkt. Aber der Reihe nach:

Ohne Matthias S. und Robin U. durfte fleißig gerückt werden. Nach gut zwei Stunden vermeldete Robin W. dann den ersten vollen Punkt. Zwar war ihm im Mittelspiel eine Qualität abhanden gekommen, doch davon ließ sich unser Mann nicht schocken und spielte mit Turm und Springer mutig nach vorne. Nach weiteren Abtäuschen war dann ein Endspiel mit König und Turm entstanden, nur dass Robin auch noch zwei Mehrbauern verbuchen konnte. Kurz darauf teilte sich Daniel den Punkt. Er erreichte in der italienischen Partie, die für Außenstehende sehr schnell gespielt wurde, ebenfalls nach gut zwei Stunden ein Endspiel mit einem Turm und drei gegen zwei Bauern. Der Mehrbauer war allerdings rückständig und gab nichts mehr her. Sehr glücklich stellte ich auf 2,5 zu 0,5. Mein Gegner erreichte nach vorsichtigem Beginn eine überlegene Stellung, in der er einen Läufer einzügig einstellte. Davon war er so geschockt, dass er direkt aufgab. Eigentlich hätte auch Jürgen voll punkten können. Am Spitzenbrett gewann er bald eine Qualität und hatte Angriff. Dann aber verrechnete er sich und fand sich in einem Endspiel mit Dame und Turm gegen Dame, Springer und Läufer wieder. Kurz nach 17.00 Uhr wurde hier das Remis vereinbart. Eine klare Niederlage musste dann Mika hinnehmen. Im Mittelspiel geriet sein e-Bauer unter Beschuss, durch anschließende Springermanöver ging eine Qualität verloren. Mika kämpfte noch tapfer weiter, konnte aber nichts mehr ausrichten. Die letzten drei Partien hatten schließlich tragische Züge. In ausgeglichener Stellung (Schwerfigurenendspiel) stellte Matthias B. seine Dame ein. Kurz vorher hatte er noch eine Punkteteilung abgelehnt. Auch Albin hatte sich nach gutem Beginn seiner sizilianischen Partie etwas ausgerechnet. Nach und nach geriet er aber in eine passive Lage. Als nach dreieinhalb Stunden Spielzeit der Gegner in seine Stellung eindrang, übersah er sogar ein Matt. Patrick hätte noch das Mannschaftsremis retten können. Er erreichte in einer weiteren sizilianischen Partie eine vorteilhafte Position, setzte dann aber falsch fort und geriet unter Druck. Doch unser Mann drehte das Ganze wieder. Schließlich kam es nach bald vier Stunden Spielzeit zu einem (gewonnenen?) Endspiel mit König, Turm und Bauer gegen König und Läufer. Patrick ließ allerdings zu, dass der Gegner mit seinen Figuren ein unüberwindliches Hindernis darstellte.

Diese Niederlage ist zwar ärgerlich, wirft uns aber nicht um. Vielmehr sei an dieser Stelle allen gedankt, die im Laufe dieser Saison für die Mannschaft Zeit und Kraft geopfert haben!

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