Schachaufgabe des Tages

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Erste Mannschaft siegt zum Abschluss

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. FS Dortmund 1 DWZ 6,5:1,5
1 1 Quast, Marcel 2262 1 Reichmann, Oleg 2024 1:0
2 3 Brüggestraß, Volker 2017 4 Khess, Igor 1963 1:0
3 4 Gottmann, Bernd 1952 5 Mewes, Karsten 1950 0:1
4 5 Berens, Thomas 1831 6 Brendemühl, Bernd 1889 1:0
5 6 Löffelbein, Klaus 1846 7 Lauche, Christoph 1771 1:0
6 7 Melmer, Felix 1794 8 Grube, Jörg 1819 ½:½
7 8 Meise, Ulrich 1817 1001 Jost, Udo 1757 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1714 1002 Potyrala, Lukasz-Rafal 1623 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir die Saison mit einem Kantersieg abgeschlossen, der sich zwar schön angefühlt hat, aber am Ende auch nicht mehr viel gebracht hat. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Gegner, die den Mannschaftskampf ausrichteten, da unser Spiellokal belegt war. Thomas gewann früh die Dame seines Gegners, nachdem dieser seine Holde ins feindliche Lager geschickt hatte und Thomas danach den Ausweg versperrte. Die Verwertung des Vorteils war nur noch Formsache. Yannis stelle auf 2:0. Sein Gegner überließ ihm in der Eröffnung einen Bauern und hatte etwas Gegenspiel dafür. Nach einigen Abtäuschen waren es, wenn ich es richtig gesehen habe, bereits zwei Bauern und kurze Zeit später gab der Dortmunder auf. Volker gewann auch, nachdem er in der Eröffnung einen Bauen gab und dafür viel Spiel erhielt. Schlussendlich konnte er einen Freibauern kreieren, diesen nach b7 bringen und damit seinen Gegner zum Abtausch aller Figuren nötigen, wonach das Bauernendspiel dank eines entfernten a-Freibauerns gewonnen war. Bernd musste heute die einzige Niederlage quittieren. Nachdem er die Chance verpasste, eine Figur für zwei Bauern und gutes Spiel zu geben, musste er es kurz darauf doch tun, nun aber unter anderen Nebenbedingungen. Nachdem er auch noch eine Qualität verlor, besaß er nur zwei Bauern für einen ganzen Turm und gab dann später auch folgerichtig auf. Klaus spielte am Damenflügel und sah sich einem Angriff am Königsflügel ausgesetzt. Dieser schien sehr stark zu sein, doch aus welchem Grund auch immer schlug er nicht durch. Jedenfalls hatte Klaus am Ende genug Zeit, durchs Zentrum und mittels Schach seinen Läufer entscheidend zur Verteidigung zurückzuholen, sodass er am Ende mit Mehrmaterial und dem ganzen Punkt verblieb. Felix hatte eine sehr geschlossene Stellung mit je drei Schwerfiguren und einem Springer. Er stand zwar aktiver und wohl auch besser, aber ein Fortschritt war schwierig auszumachen, sodass er das Remisangebot des Gegners annahm. Uli erspielte sich eine Mehrqualität, doch die Verwertung erwies sich aufgrund der gegnerischen Bauernmassen im Zentrum als nicht so trivial. Hinzu kam noch, dass es sich die beiden Leichtfiguren des Dortmunders in Ulis Lager bequem gemacht hatten und nicht verdrängt werden konnten. Den Gewinn sicherte am Ende sein h-Bauer, der bis zur Dame lief, das drohende Matt abwehrte und die Partie entschied. Ich musste am längsten kämpfen. Nach zäher Eröffnung hatte ich etwas Raumvorteil, stellte aber durch einen Doppelangriff einen Bauern ein. Gleichzeitig drang damit seine Dame in meine Stellung nahe des Königs ein, sodass mein Gegner sich entschloss einen Königsangriff zu starten. Diesen setzt er aber zu früh um, sodass ich die Damen tauschen konnte und mich trotz Minusbauern nicht ganz unwohl fühlte. In der Folge ließ mein Gegner zu, dass seine ohnehin schon passiven Figuren noch passiver standen und ich konnte die volle Initiative übernehmen. Diese führte zum Rückgewinn des Bauern und in ein Turmendspiel, bei dem meine Bauern stärker waren als die des Gegners.

Wenn man die gesamte Saison Revue passieren lässt, muss man festhalten, dass alle drei Niederlagen mit 3,5 hätten knapper nicht sein können und wir mit Sicherheit mit mehr Konsequenz um den Aufstieg bis zum Ende hätten mitreden können. Nun bleibt uns der dritte Platz und die Hoffnung, in der nächste Saison wieder oben mitspielen zu können und vielleicht dann den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch die Leistung von Yannis Kalle, der mit sieben Punkten aussieben Partien richtig stark auftrumpfte und genau 100 DWZ-Punkte gutmacht. Auch ich selbst habe mit acht aus acht eine sehr erfolgreiche Saison hinter mir. Damit sind zwei Gerther die beiden Topscorer unserer Verbandsklasse!

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