Bericht von Matthias Gawlick
Drei, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, fanden sich ab Gründonnerstag zum Open des Oberhausener SV ein: Volker Brüggestraß, Josef Mrowetz und ich, ein Augenmerk sollte aber noch auf unserem passiven Mitglied Christoph Wolff liegen. Wie im Vorjahr wollten 177 Schachfreunde mitmachen, was dieses Jahr aber zu Komplikationen führte. Einige Kurzentschlossene meldeten sich so spät an, dass kurz im Schiedsrichter-Quartett diskutiert wurde, ob die erste Runde neu ausgelost werden sollte…
Ob es an diesem ungewohnten Durcheinander lag? Volker als 39. der Setzliste geriet nach zwei Stunden gegen seinen nominell deutlich schwächeren Gegner auf Abwege, verlor zunächst die Qualität und später die Partie. Josef hielt seine nach eigener Aussage lange ausgeglichen, musste dem Favoriten aber zuletzt den Punkt lassen. Ich ließ mir von meinem Gegenüber die Folgen eines Bauernverlustes nicht mehr zeigen. Also stand beim Gerther Trio die Null…
In der zweiten Runde regierte das Prinzip Schnelligkeit. Volker sagte mir schon nach einer Dreiviertelstunde (!), dass sein Gegner nicht mehr lange spielen werde und setzte dann die Mattkombination an. Da war ich schon fertig (!), weil mein jugendlicher Gegner Schnellschach spielte und zuletzt mit dem nackten König gegen zwei Leichtfiguren und fünf Freibauern antrat. Josef spielte im normalen Tempo, brachte auch eine aussichtsreiche Stellung zustande, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Christoph Wolff sollte aber spätestens hier dringend erwähnt werden, da er mit Weiß IM Michail Zaitsev ein Remis abrang!