Kategoriearchiv: 2. Mannschaft

Zweite Mannschaft unterliegt Winz-Baak

Zum ersten Mannschaftskampf der Saison traten beide Teams vollzählig an, im sehr speziellen Ambiente einer Sporthalle.

Br. Rangnr. SG Winz-Baak 1 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 5:3
1 1 Schwake, Peter 1872 – 9 Steinke, Matthias 1815 1:0
2 2 Kotzem, Ernst 1780 – 10 Berghaus, Matthias 1880 1:0
3 3 Kraus, Torsten 1789 – 12 Gawlick, Joachim 1810 1:0
4 5 Franke, Wolfgang 1758 – 13 Pflieger, Christin 1736 ½:½
5 6 Groß, Michael 1731 – 14 Säglitz, Patrick 1622 0:1
6 7 Wesener, Rainer 1692 – 15 Ulrich, Robin 1603 1:0
7 8 Haupt, Horst-Peter 1643 – 16 Gawlick, Matthias 1543 ½:½
8 1001 Süssmann, Holger 1556 – 2002 Kalle, Yannis 1666 0:1

Bericht von Yannis Kalle:

Es fing recht gut für uns an, weil mein Gegner, in etwas besserer Stellung, erst einen Springer, und dann beim Versuch, noch etwas im Trüben zu fischen, einen Turm einstellte. Unsere Führung war aber nicht von langer Dauer, weil Joachim an Brett drei sein Endspiel mit zwei Minusbauern aufgab. Auch an den Brettern eins und zwei sah es nicht gut aus. Matthias Steinke hatte in etwas gedrückter Stellung einen Bauern weniger, Matthias Berghaus (wir waren mit drei Matthiassen angetreten) sah sich mit einem Freibauern auf g6 und noch zwei weiteren Freibauern auf h2 und g2 konfrontiert. Bei Patrick an Brett fünf sah es hingegen sehr gut aus, er hatte großen Entwicklungsvorsprung. Nachdem sein Gegner ihm die h-Linie geöffnet hatte, war er in der Lage, mit zwei Türmen, Springer und Läufer einen Königsangriff zu starten, während sich der Damenflügel seines Gegners noch im ursprünglichen Zustand befand. Einen Zug vor dem Matt gab Patricks Gegner auf, was gleichzeitig den ersten Weißsieg der Begegnung bedeutete. Der nächste Weißsieg war dann leider der Ausgleich: Robin hatte seinen Königsflügel zu weit geöffnet und konnte sich unter dem Druck der Uhr nicht mehr gegen alle Drohungen verteidigen. Schließlich erreichten sowohl Matthias Gawlick (aus ausgeglichener Stellung) als auch Christin (aus leicht schlechterer Stellung) ein Remis. An den Brettern eins und zwei hatte Winz-Baak seinen Vorteil aber konservieren können, sodass erst Matthias B. die Segel streichen musste, und schließlich auch Matthias S., vor ein undeckbares Matt gestellt, aufgab.

Die 2. Mannschaft verliert etwas unglücklich mit 3,5:4,5 gegen Uni-Bochum

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ – Rangnr. SC an der Uni Bochum 1 DWZ 3,5:4,5
1 9 Gottmann, Bernd 1905 – 1 Peters, Olaf 1897 0:1
2 11 Boost, Jürgen 1798 – 2 Witt, Rainer 1760 1:0
3 12 Pflieger, Christin 1706 – 3 Aranovsky, Mikhail 1853 ½:½
4 13 Kalle, Yannis 1671 – 5 Hofer, Stefan 1753 0:1
5 15 Säglitz, Patrick 1570 – 8 Paulsen, Thomas 1670 ½:½
6 20 Lewandowski, Günter 1538 – 1003 Thierschmann, Lutz 1650 ½:½
7 21 Schüler, Bernd 1426 – 14 Picker, Andre 1499 ½:½
8 3001 Kalle, Michael 1217 – 15 Werner, Lutz 1583 ½:½

Bericht von MF Jürgen Boost:

Zu unserem letzten Meisterschaftsspiel in dieser Saison sind wir mit drei Spielern der 3. Mannschaft angetreten. Sie spielten alle Remis (Günter L., Bernd Sch., Michael K.), teilweise nach kurzem Kampf, aber auch nach intensivem langen Spiel, bei dem Bernd Sch. ein Dauerschach erreichte. Auch Patrick einigte sich mit dem Gegner auf ein Remis. Die anderen vier Partien wurden ausgekämpft. Christin und ihr Gegner spielten nach dem Damentausch eine sehr offene und riskante Partie, die jedoch nach wiederholtem Figurentausch mit einem Remis endete. Yannis hatte nach der Eröffnung leichte Feldvorteile, konnte sie jedoch nicht nutzen. Nach einem Konter des Gegners büßte er eine Figur ein und gab die Partie dann auf. Ich hatte den Rauserangriff gegen die sizilianische Verteidigung gewählt und nach einem ungenauen Zug des Gegners bekam ich einen gefährlichen Angriff. Der Gegner opferte seinen Springer für zwei Bauern; anschließend konnte ich den Damentausch erzwingen. Auch Läufer und Turm musste der Gegner tauschen, um nicht eine hoffnungslose Stellung zu erhalten. Das Endspiel mit Mehrfigur habe ich dann gewonnen. Bernd hatte sich nach einer ausgeglichenen Eröffnung einen starken Angriff erarbeitet; der Gegner verteidigte sich sehr geschickt, so dass wohl ein Remis zu erwarten war. Nach einem Fehler landete Bernd in einem verlorenem Turmendspiel. Damit war unsere knappe Niederlage besiegelt.

Zweiter Mannschaft gelingt wichtiger Sieg

Die 2. Mannschaft gewinnt 5:3 gegen Witten-Annen 2 und sichert sich den Klassenerhalt.

Br. Rangnr. Sport Union Annen 2 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 3:5
1 9 Morawietz, Manuel 1939 – 9 Gottmann, Bernd 1905 ½:½
2 10 Sieberg, Rolf 1620 – 10 Berghaus, Matthias 1886 ½:½
3 12 Helbig, Dieter 1707 – 11 Boost, Jürgen 1798 ½:½
4 13 Sieberg, Klaus 1730 – 12 Pflieger, Christin 1706 0:1
5 14 Santorius, Horst 1731 – 13 Kalle, Yannis 1671 0:1
6 2001 Dachrodt, Heinz-Günther 1606 – 15 Säglitz, Patrick 1570 ½:½
7 2002 Gottfried, Eugen 1475 – 2002 Ulrich, Robin 1654 0:1
8 17 Stergar, Lothar 1681 – 36 Koehler, Henrik 1782 1:0

Bericht von MF Jürgen Boost:
 
Zuerst einigte sich Bernd mit dem Gegner frühzeitig auf ein Remis. Yannis hatte sich eine starke Angriffsstellung erarbeitet, die er mit einem schnellen Gewinn abschloss. Ich bot in einem Endspiel mit jeweils sechs Bauern und ungleichfarbigen Läufern meinem Gegner ein Remis an, das dieser annahm. Henrik hatte in der Eröffnung dem Gegner das Zentrum überlassen, das dieser zu einem Entwicklungsvorsprung und einem Angriff ausnutzte, so dass Henrik die Partie verloren gab. Für Christin vollzog sich das Wunder von Annen. In einer völlig verlorenen Stellung, in der ihr Gegner sie total überspielt hatte, verlor dieser komplett die Orientierung, so dass ein Endspiel mit Mehrfigur für Christin entstand. Das war die 3:2 Führung. Auch Robin hatte seinen Gegner überspielt, so dass dieser unmittelbar vor der Mattsetzung aufgab. Patrick hatte sich nach einem ausgeglichenem Eröffnungs- und Mittelspiel einen leichten Vorteil in einem Doppelturmendspiel erarbeitet. Man einigte sich dann auf ein Remis. Matthias hatte in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot des Gegners abgelehnt (vor Christins "wundersamen" Gewinn), musste sich jedoch dann mit dem Remis zufrieden geben.

Die 2. Mannschaft gewinnt 5:3 gegen Günnigfeld 2

Der 1. Akt gegen den Abstieg ist geschafft. Wir benötigen wahrscheinlich noch ein Remis gegen Witten-Annen am 14.02.16.

Br. Rangnr. SV Günnigfeld 2 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 3:5
1 9 Prigge, Jürgen 1709 – 10 Berghaus, Matthias 1886 0:1
2 13 Rumpf, Andre 1612 – 11 Boost, Jürgen 1798 ½:½
3 14 Bauer, Matthias 1576 – 12 Pflieger, Christin 1706 ½:½
4 15 Rumpf, Helmut 1595 – 13 Kalle, Yannis 1671 ½:½
5 16 Domogalski, Manfred 1486 – 15 Säglitz, Patrick 1570 1:0
6 19 Höhne, Michael 1431 – 16 Garbela, Janusch 1679 0:1
7 21 Freisen, Marco 1409 – 2002 Ulrich, Robin 1654 ½:½
8 22 Sinzig, Ralf 1327 – 19 Richter, Bernd 1643 0:1

Bericht von MF Jürgen Boost:

Robin akzeptierte als erster das Remisangebot des Gegners. Kurz darauf willigte auch ich in das Remisangebot ein, da die anderen Partien besser oder ausgeglichen standen. Matthias hatte sich eine gute Angriffsstellung erspielt; nach einem Fehler des Gegners gab dieser die Partie auf. Auch Bernd gewann in deutlich besserer Stellung einen Läufer; danach gab der Gegner auf. Yannis hatte ein schwieriges Endspiel gegen das Läuferpaar des Gegners zu bestehen. Er hielt die Partie jedoch geschickt geschlossen, so dass die Partie Remis endete. Janusch hatte bereits in der Eröffnungsphase zwei Leichtfiguren für seinen Turm gewonnen. Nach und nach setzte er seinen Vorteil um und als der Gegner seinen letzten Turm gegen einen Freibauern hätte opfern müssen, gab dieser die Partie auf. Patrick hatte sich einen Eröffnungsvorteil mit Besitz der offenen b-Linie und einem hängenden Bauern des Gegners erarbeitet. Er konnte diesen Vorteil jedoch nicht nutzen, verspielte seinen Vorteil und verlor letztlich nach einem weiteren Fehler auch noch die Remisstellung. Christin lehnte das Remisangebot des Gegners ab, fand jedoch in der etwas besseren Stellung keinen direkten Gewinnweg. Nachdem sie den Turm gegen Springer und Bauer des Gegners gewonnen hatte, war die Stellung weiterhin sehr kompliziert; letzlich willigte sie in ein Remis ein.

Die 2. Mannschaft verliert 2,5:5,5 gegen den Bochumer SV 3

Nach dieser erneuten Niederlage haben wir am 31.01.16 schon einen vorgezogenen Abstiegskampf gegen Günnigfeld 2, den wir unbedingt gewinnen müssen.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ – Rangnr. Bochumer SV 3 DWZ 2,5:5,5
1 9 Gottmann, Bernd 1905 – 17 Hollstein, Ralf 1759 ½:½
2 11 Boost, Jürgen 1798 – 18 Dahlmann, Paul Tobias 1750 1:0
3 12 Pflieger, Christin 1706 – 19 Candogan, Yavus 1754 0:1
4 13 Kalle, Yannis 1671 – 20 Gehrke, Wolfgang 1724 0:1
5 15 Säglitz, Patrick 1570 – 22 Harks, Markus 1719 ½:½
6 16 Garbela, Janusch 1679 – 23 Hertzsch, Wolfgang 1676 0:1
7 2002 Ulrich, Robin 1654 – 3003 Laggies, Frank 1516 0:1
8 19 Richter, Bernd 1643 – 26 Papadopoulos, Antonios – ½:½

Bericht von MF Jürgen Boost

Nach einer fehlerhaften Eröffnung verlor Janusch schnell seine Partie. Robin hatte sich mit Schwarz ein ausgeglichenes Spiel erkämpft, verlor aber dann die Qualität und auch seine Partie. Yannis war aus der Eröffnung mit leichtem Vorteil hervorgegangen; er hätte einen hängenden Bauern des Gegners mit Vorteil belagern können, was er jedoch nicht tat. Er spielte ungenau weiter und zuletzt verlor er sogar die ausgeglichene Partie. Bernd R. war mit Weiß auch schlecht aus der Eröffnung gestartet (Bauernverlust); er konnte das Spiel jedoch ausgeglichen gestalten, sodass ein Remis vereinbart wurde. Auch Bernd G. sah keine Möglichkeit in Vorteil zu kommen, so dass er das Remisangebot des Gegners annahm. Auch Patrick konnte seine ausgeglichene Stellung nicht verbessern, so dass er sich mit dem Gegner auf ein Remis einigte. Christin hatte sich lange Zeit gegen den Angriff des Gegners erfolgreich verteidigt. Sie zog dann in einer komplizierten Stellung den König auf ein "schlechtes Feld", so dass sie Matt gesetzt wurde. Ich hatte am längsten zu kämpfen, ständig etwas besser stehend; ein direkter Gewinnweg war nicht zu sehen. Erst als mein Gegner zu passiv reagierte und ich die offene d-Linie dauerhaft besetzen konnte, konnte ich meine Stellung schrittweise verstärken und nachdem der h-Bauer zu einer Dame verwandelt wurde, gab mein Gegner auf.

Die 2. Mannschaft spielt 4:4 gegen den Spitzenreiter Witten 1

Br. Rangnr. SG Witten 1 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4:4
1 1 Baldszun, Martin-Andreas 1827 – 9 Gottmann, Bernd 1905 0:1
2 3 Hustert, Volker 1887 – 10 Berghaus, Matthias 1886 1:0
3 4 Bortel, Peter 1850 – 11 Boost, Jürgen 1798 0:1
4 5 Bouillon, Stefan 1872 – 12 Pflieger, Christin 1706 ½:½
5 6 Hustert, Dirk 2047 – 13 Kalle, Yannis 1671 ½:½
6 8 Aufermann, Dirk 1822 – 15 Säglitz, Patrick 1570 1:0
7 1001 Teich, Willi 1635 – 16 Garbela, Janusch 1679 0:1
8 1002 Papenkordt, Karl-Hermann 1593 – 2002 Ulrich, Robin 1654 1:0

Bericht von MF Jürgen Boost:

Die SG Witten 2 verliert ihren ersten Punkt gegen uns! Nachdem sich Christin als erste in einer völlig ausgeglichenen Stellung mit dem Gegner auf ein Remis einigte, gewann Bernd seine Partie am 1. Brett, nachdem er ein Remisangebot des Gegners ablehnte. Auch Yannis zeigte eine hervorragende Leistung und trotzte dem um 400 DWZ-Punkte besseren Gegenspieler ein verdientes Remis ab. Inzwischen hatten sich die Partien von Patrick und Robin nach ausgeglichenem Verlauf in Eröffnung und Mittelspiel verschlechtert. Patrick geriet in Zeitnot und verlor eine Figur und auch Robin konnte die Partie nicht halten. Nahezu zeitgleich hatte Janusch jedoch seinen Gegner überspielt, so dass es 3:3 stand. Matthias hatte eigentlich eine ausgeglichene Stellung, verlor jedoch nach einer Kombination beim Übergang ins Endspiel eine Figur und dann die Partie. Meine Partie zog sich dann über 6 Stunden hin. Nachdem ich mehrmals einzügig (im 14., 26., 32., 45., und 50. Zug ) die Gewinnfortsetzung ausgelassen hatte (zw. +2 und +4), hatte ich es dann im 56. Zug zu einer völllig ausgeglichenen Endspielstellung geschafft. Mein Gegner bot mir dann auch ein Remis an und ich befand mich in der ungewöhnlichen Situation, dies abzulehnen. Der Gegner spielte jedoch sehr ungenau weiter, so dass er schnell in eine Verluststellung kam und im 67. Zug die Partie aufgab.

Die 2. Mannschaft spielt nur 4:4 gegen Höntrop 2

Leider lässt unsere Zweite gegen den Tabellenletzten Federn.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ – Rangnr. SG Höntrop 2 DWZ 4:4
1 10 Berghaus, Matthias 1886 – 9 Fitz, Bernd 1744 1:0
2 11 Boost, Jürgen 1798 – 10 Artz, Klaus 1847 +:-
3 12 Pflieger, Christin 1706 – 11 Jedner, Volker 1860 0:1
4 13 Kalle, Yannis 1671 – 13 Vollersen, Olaf 1592 0:1
5 14 Müller, Falk 1937 – 15 Hoffmann, Klaus 1634 ½:½
6 15 Säglitz, Patrick 1570 – 16 Mißfelder, Magnus 1653 ½:½
7 16 Garbela, Janusch 1679 – 17 Remshagen, Peter 1577 ½:½
8 2001 Tuscher, Albin 1641 – 19 Hoffmann, Gary 1343 ½:½

Bericht von MF Jürgen Boost:

Nachdem ich meine Partie kampflos gewonnen hatte, übersah Yannis eine Fesselung, verlor einzügig einen Turm und damit die Partie. Janusch einigte sich mit seinem Gegner in einem ausgeglichenem Turmendspiel auf ein Remis. Die interessanteste Partie gelang Matthias am 1. Brett; nachdem er sich einen klaren Stellungsvorteil erarbeitet hatte, verstärkte er seine Stellung zu einem Mattangriff. Er übersah, dass sein Gegner einen Läufer mit Schach schlagen konnte und da er die Dame zum Matt ergriffen hatte, musste er den Damentausch zulassen. Mit einer Minusfigur (Läufer gegen Läufer und Springer) wäre die Partie trotzdem Remis ausgegangen, da der gegnerische Läufer nur die Funktion eines Bauern hatte. Der Gegner wollte jedoch gewinnen, tauschte seinen aktiven Springer gegen den Läufer und übersah, dass Matthias einen Bauern zur Dame umwandeln und gewinnen konnte.

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Zweite Mannschaft verliert unnötig

Eine völlig unnötige Niederlage hat die 2. Mannschaft am Sonntag bei der SG Winz-Baak erlitten.

Br. Rangnr. SG Winz-Baak 1 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4,5:3,5
1 1 Schwake, Peter 1907 – 9 Gottmann, Bernd 1905 ½:½
2 2 Kotzem, Ernst 1783 – 10 Berghaus, Matthias 1886 1:0
3 3 Wesener, Rainer 1775 – 11 Boost, Jürgen 1798 ½:½
4 5 Groß, Michael 1753 – 12 Pflieger, Christin 1706 0:1
5 6 Bötzel, Martin 1747 – 13 Kalle, Yannis 1671 1:0
6 8 Süssmann, Holger 1554 – 14 Müller, Falk 1937 ½:½
7 1001 Ring, Erich 1499 – 15 Säglitz, Patrick 1570 0:1
8 14 Volkau, Dzmitry 1251 – 2001 Tuscher, Albin 1641 1:0

Bericht von MF Jürgen Boost

Nachdem Yannis seinen Läufer durch einen schwachen Zug zu einem Bauern degradierte, verlor er auch die Partie. Falk hatte sich mit Französisch eine klare Gewinnstellung erarbeitet, wobei sein Gegner zu Unrecht eine dreimalige Stellungswiederholung reklammierte. Die 3. Wiederholung (Db4) war noch nicht ausgeführt worden. Nach der Überprüfung der Reklamation spielte dann Falk doch Db4 (Remis!); abgesehen davon war auch ein dreizügiges Matt oder Damengewinn möglich. Ich hatte sehr schwach gegen Sizilianisch eröffnet und musste nach der Spieleröffnung durch Figurentausch gerade noch den Ausgleich erreichen. Das Turmendspiel mit gleicher Bauernzahl war dann Remis. Matthias hatte in der Eröffnung zwei Leichtfiguren für Turm und Bauer bekommen; er sah sich jedoch einem sehr starken Angriff des Gegners ausgesetzt. Nach einem ungenauen Verteidigungszug musste er die Partie aufgeben. Albin hatte sich einen Bauernvorteil erarbeitet und lehnte das Remisangebot des Gegners ab. Nach einem groben Fehler verlor er die Qualität und dann die Partie. Auch Patrick hatte sich einen Bauernvorteil erarbeitet. In einem schwierigen Endspiel behielt er die Übersicht; der Gegner gab auf, nachdem er nicht verhindern konnte, dass der Bauer zur Grundlinie durchlief. Bernd hatte am 1. Brett einen starken Gegner; Vorteile konnte sich keiner erarbeiten. Auf Grund des Spielstandes lehnte er das Remisangebot des Gegners ab; letzlich musste er doch in das Remis einwilligen. Christin musste sich mit Schwarz gegen das Göring-Gambit des Gegners erwehren. Dieser erhielt nach dem Bauernopfer einen starken Angriff. Christin verteidigte sich sehr geschickt; der Gegner opferte noch einen zweiten Bauern für den Angriff. Doch Christin verteidigte sich umsichtig, zwang den Gegner durch ihr Gegenspiel zum Figurentausch. Das Turmendspiel mit drei Mehrbauern war dann leicht gewonnen.

Die 2. Mannschaft verliert unglücklich mit 2,5:5,5 gegen Günnigfeld 1

Heute hat unsere 2. Mannschaft etwas unglücklich gegen Günnigfeld 1 verloren.

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ – Rangnr. SV Günnigfeld 1 DWZ 2,5:5,5
1 9 Gottmann, Bernd 1905 – 1 Freisen, Thomas 1955 ½:½
2 11 Boost, Jürgen 1798 – 2 Markus, Peter 1965 ½:½
3 12 Pflieger, Christin 1706 – 3 Radi, Günter 1885 ½:½
4 13 Kalle, Yannis 1671 – 4 Kükenbrink, Christopher 1793 ½:½
5 15 Säglitz, Patrick 1570 – 5 Bender, Markus 1780 0:1
6 16 Garbela, Janusch 1679 – 8 Brandhoff, Gerd 1803 0:1
7 2001 Tuscher, Albin 1641 – 1001 Gödeke, Ralf 1776 ½:½
8 18 Schumann, Burkhard 1597 – 17 Schulz, Eberhard 1536 0:1

Bericht von MF Jürgen Boost

Nachdem sich Yannis durch Zugwiederholung mit seinem Gegner auf Remis einigte, remisierte auch Albin, nachdem bis auf einen Springer sämtliche Figuren getauscht waren. Janusch geriet nach ausgeglichener Eröffnungsphase in einen Königsangriff und verlor die Partie. Ich hatte in einem Abtauschspanier einen leichten Vorteil errungen, musste aber dann nach 19 Zügen zwei Figuren tauschen, so dass ein Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern entstand. Wir einigten uns auf Remis. Inzwischen hatte Burkhard seinen Gegner komplett überspielt und konnte zweimal einzügig gewinnen. Er sah diese Möglichkeit nicht und wickelte in ein leicht gewonnenes Endspiel mit Mehrfigur und drei Mehrbauern ab, um dann einzügig ein Selbstmatt zu fabrizieren. Inzwischen hatte sich Patrick aus seiner defensiven Stellung befreit und in ein Endspiel mit Mehrbauer abgewickelt. Durch einige ungenaue Züge verlor er dieses Spiel noch. Am 1. Brett hatte Bernd in der Eröffnung eine passive Stellung erreicht, so dass sein Gegner in ein besseres Endspiel mit Läuferpaar auf seiner Seite abwickeln konnte. Durch geschicktes Manövrieren gelang es Bernd jedoch eigene Drohungen aufzustellen, so dass die Partie mit Remis endete. Christin hatte mit Schwarz im Königsgambit des Gegners eine sehr passive, aber auch feste Stellung. Nach langem Manövrieren und geschickter Verteidigung gelang es ihr, das Spiel im Gleichgewicht zu halten. Man einigte sich auf Remis.

Angesichts der klar gewonnenen Stellung von Burkhard und der besseren Endspielstellung von Patrick war dies eine überflüssige Niederlage.

Die 2. Mannschaft gewinnt ihr 1. Meisterschaftsspiel gegen Hattingen 1 hoch mit 7:1!

Br. Rangnr. SV Hattingen 1 DWZ – Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 1:7
1 1 Schreiber, Ralf 1820 – 9 Gottmann, Bernd 1905 0:1
2 2 Schwager, Georg 1826 – 10 Berghaus, Matthias 1886 0:1
3 3 Karpenko, Nikolaj 1757 – 11 Boost, Jürgen 1774 ½:½
4 4 Kopf, Martin 1763 – 12 Pflieger, Christin 1706 ½:½
5 6 Hammacher, Henning 1668 – 13 Kalle, Yannis 1671 0:1
6 7 Marzioch, Ingolf 1698 – 14 Müller, Falk 1937 0:1
7 8 Deutschmann, Jürgen 1432 – 15 Säglitz, Patrick 1570 0:1
8 9 Mahle, Werner 1613 – 18 Schumann, Burkhard 1597 0:1

Bericht von MF Jürgen Boost

Zum 1. Spiel sind wir fast mit Bestbesetzung angetreten. Burkhard, als unser ältester Aktiver, übernahm schnell die Kontrolle über das Spiel, verbesserte Zug für Zug seine Stellung, gewann dann eine Figur und das Spiel. Yannis, unser Jüngster, setzte den Gegner früh unter Druck und führte eine Stellung mit großem Entwicklungsvorsprung zum Sieg. Nach dieser 2:0 Führung bot ich meinem Gegner in leicht besserer Stellung ein Remis an, das dieser annahm. Auch Christin hatte eine leicht bessere Stellung mit Bauernvorteil, sah jedoch keine Verbesserungsmöglichkeit und remisierte. Matthias hatte am 2. Brett mit Schwarz problemlos die Eröffnung bewältigt, gewann dann einen Bauern mit besserer Stellung und überspielte seinen Gegner. Bernd hatte am 1. Brett nach der Eröffnung einen leichten Raumvorteil, erhielt dann nach einer Kombination zwei Springer für Turm und Bauer. Diese Stellung verbesserte er schrittweise, so dass der Gegner im Endspiel die Partie aufgab. Patrick hatte in der Eröffnung eine Figur für zwei Bauern gewonnen, hatte dann jedoch große Probleme diesen Vorteil gewinnbringend zu verwerten. Erst im Endspiel gelang es ihm, das Spiel zu gewinnen. Falk hatte nach einem ständigen Figurentausch ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern und sechs Bauern erreicht. Dann zeigte sich Falks Endspielkunst. Nachdem er seine Königsstellung verbesserte, tauschte er geschickt zwei Bauern, erhielt einen Freibauern, band den gegnerischen König an diesen und lief mit seinem König in die gegnerische Stellung, um sich die anderen Bauern abzuholen.