Schachaufgabe des Tages

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Das Silvester-Open in Gelsenkirchen … verlängerter Genuss (!?)

Bericht von Matthias Gawlick

Wie in den vergangenen Jahren machte der SC Buer-Hassel für das Jahresende das evangelische Gemeindehaus in der Gelsenkirchener Altstadt klar. Die Veranstalter rund um das rührige Duo Christoph Wolff und Gerd Wingerning warteten mit einer Veränderung auf, denn sie verlängerten das Turnier um zwei Runden, also einen Spieltag. So gab es erst nach sieben Partien Lorbeeren, Preisgeld, DWZ-Punkte. Das Publikum nahm die Innovation dankbar an und machte in Form von 80 Teilnehmern einen motivierten Eindruck: keine einzige der 200 Partien in den ersten fünf Runden wurde kampflos entschieden …

Marcel Quast und ich wirkten mit, wobei Kenner der Materie wissen, dass es sich bei diesem Turnier um eins von Marcels Lieblings-Events handelt… Vorbildlich legte er mit mit drei Siegen los, um sich in Runde 4 ein Remis zu gönnen. In Runde 5 mit Weiß gegen FM Thomas Michalczak gab es etwas für die Kiebitze: Zunächst brütete Marcel über seiner Angriffsposition so lange, bis der Gegner 60 Minuten mehr auf der Uhr hatte. (Das ist hier keine Kleinigkeit, denn für die ganze Begegnung hatte man 90 Minuten plus 30 Sekunden für jeden Zug!) Danach gestaltete er ein technisch anspruchsvolles Endspiel aus zwei Läufern plus Doppelbauern versus einen Läufer und vier Bauern siegreich. In Runde 6 folgte ein Kurzremis gegen den damaligen Tabellenführer Stefan Wickenfeld, bevor es dann in der Schlussrunde zum „Showdown“ kam. Gegen Altmeister IM Karl-Heinz Podzielny gab es einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei unser Mann das Nachsehen hatte und mit 5 Punkten insgesamt Platz 6 belegte, aber immerhin noch 100 Euro einstrich. Ich selbst, von Platz 49 der Setzliste gestartet, erreichte mit 2,5 Punkten Platz 59.

An dieser Stelle sei die Empfehlung aus den Vorjahren durchaus wiederholt: der ordentliche Veranstaltungsraum mit ausreichend Platz, das fleißige Helferteam, das warme und kalte Speisen bereitstellte, und die reibungslose Organisation sprechen für sich. Schiedsrichter Steffan Uhlenbrock hatte nicht viel zu tun und trat auf, wie man es erwarten durfte: Der Schachsport stand im Mittelpunkt.

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