Schachaufgabe des Tages

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Deutsche Pokel-Einzelmeisterschaft in Halle/Saale

Vom 26. – 28. Mai fand in Halle an der Saale die DPEM 2016 statt, für die sich Marcel Quast letztes Jahr qualifizierte. Insgesamt nahmen 27 Spieler aus den 17 Landesverbänden und dem Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbund teil. Die Setzliste wurde vor der ersten Runde frei ausgelost und dementsprechend die Paarungen bestimmt. Hier hatte Marcel das Glück auf seiner Seite, nicht gleich gegen einen der drei IMs oder fünf FMs zu kommen. In der ersten Runde traf er auf Thomas Frübing vom SV SF Friedrichshagen (DWZ 2035/ ELO 2116), wobei diese Partie auch live ins Internet übertragen wurde, da sie am zweiten Brett stattfand. Die ersten beiden Bretter und jeweils das Spitzenbrett jeder Gruppe des parallel stattfindenden Ramada-Cups, der Deutschen Schach-Amatuermeisterschaft, besaßen diese Ehre.

Beim Frühstück am ersten Turniertag stellte Marcel dann auch fest, dass weitere Spieler aus dem Schachbezirk Bochum im Hotel waren und das Finale des Ramada-Cups mitspielten. Michael Drzasga von der SG Höntrop belegte in der B-Gruppe mit 3 Punkten Platz 12, Matthias Kiese vom Bochumer SV in der A-Gruppe mit ebenso vielen Punkten Platz 8 und Marcus Böcker vom SV Hattingen in der F-Gruppe mit 2 Punkten Platz 27.

Zurück zur DPEM. Nach 83 Zügen konnte Marcel seinen Gegner aus Berlin niederringen und so in die nächste Runde einziehen. Eine Niederlage hätte zwar das Ausscheiden um den Titel bedeutet, aber nicht das Ausscheiden aus dem Turnier, denn die Verlierer spielten im Schweizer System weiter. Die zweite Runde bescherte Marcel nun Claus Seyfried von den Stuttgarter SF (2095/2134), welchen er auch bezwingen konnte. In der dritten Runde traf er nun auf seinen ersten nominell stärkeren Gegner, Hartmut Zieher vom Hamburger SK (2266/2306). Diese Partie wurde erneut live übertragen und auch sie war mit 75 Zügen relativ lang (lag das etwa an der Live-Übertragung?), doch diesmal mit schlechterem Ausgang für unser Mitglied, was das Aus im Viertelfinale bedeutete.

Danach ging es noch zwei Runden ohne KO-System weiter, es folgte ein Sieg gegen Robert Wetzel vom SV Grün-W. Niederwiesa (2109/2101) aus Sachsen und eine Niederlage gegen den IM Michael Kopylov vom SK Norderstedt (2396/2410) aus Schleswig-Holstein.

Mit 3 Punkten aus 5 Partien landete Marcel schließlich auf einem sehr guten 7. Platz und kann mit seinen Abschneiden durchaus zufrieden sein. Insgesamt waren es ein paar schöne Tage mit guten Schachfreunden bei einem schönen Turnier in einem netten Hotel in Halle.

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