100 Jahre Schachbezirk Bochum

Tabellen des Schnellschachturniers auf chess-results:
  • Gruppe A (mit Marcel Quast und Bernd Gottmann)
  • Gruppe B (mit Ulrich Meise und Robin Wüllner)
  • Gruppe C (mit Robin Schulz und Wolfgang Schulz)

Bericht von Robin Wüllner

Zum Jubiläum des Bochumer Schachbezirkes fand am 3.10. ein Schnellschachturnier in Höntrop statt. Mit sechs Vertretern von unserem Verein, je zwei pro Ratinggruppe a 24 Spielern, waren wir gut verteilt angetreten.

In der Gruppe A spielten Marcel und Bernd mit und erreichten 3 und 2 Punkte. Bernd fand seine Leistung sehr ordentlich, hatte bis auf in der letzten Runde immer das Gefühl zumindest mithalten zu können. Marcel war nicht so glücklich, jede seiner Partien gewann der Spieler mit dem Anzugsvorteil.

Bei mir in der Gruppe B war das eher anders, ich konnte beide Partien mit Schwarz für mich entscheiden, mit Weiß gegen unseren ehemaligen Vereinskollegen Matthias Gawlick patzte ich in der Eröffnung böse, spielte gegen Uli "nur" Remis (da eigentlich gewonnenes Endspiel) und konnte dann in der letzten Runde die Bilanz mit einem Sieg zumindest ausgleichen. Auch Uli landete am Ende bei 3,5 Punkten, so richtig zufrieden mit seiner Leistung war er nur mit der zweiten Partie, womöglich meckern auf hohem Niveau.

In der Gruppe C erwischte Wolfgang einen rabenschwarzen Tag und ging punktetechnisch leider leer aus. Robin S. war auch nicht ganz glücklich mit seinen zwei Punkten, denn er fand, dass er in den Partien, die er verlor, eigentlich gut unterwegs war, und hätte zumindest zweimal gewinnen sollen. Auch die erste Partie, die er wohl nicht so gut begann (mit einem Damengeschenk an den Gegner) konnte er unglaublicherweise noch gewinnen.

So ging unser Verein bei der Siegerehrung leider leer aus, dennoch waren wir ziemlich zufrieden mit dem Tag und am Ende gab es noch ein nettes Beisammensitzen mit Buffet. Zum Abschluss bleibt also nur noch ein Dank an die Organisatoren, Spielleiter, die Vorsitzenden und Geschäftsführung des Bezirkes und alle anderen Ehrenamtlichen, ohne die unser Schachbetrieb so wohl nicht möglich wäre.