Schachaufgabe des Tages

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StJEM 2017

Heute fand bei uns die Stadtjugendeinzelmeisterschaft 2017 statt, welche traditionell in den Altersklassen U10, U14 und U18 gespielt wird. Leider fanden nur 13 Kinder den Weg ins CVJM-Heim, dennoch war es ein gelungener Nachmittag. Unsere vier Jugendlichen schnitten auch ordentlich ab, wobei Lorenz Brunnstein und Mika Kowalski in der U18 eigentlich gute Chancen auf einen Pokal hatten. Diesen sicherten sich jedoch Dennik Finke in der U14 und Adrian Krejza in der U10 mit ihrem zweiten bzw. dritten Platz. Alle Ergebnisse sind unter dem Menüpunkt "Jugend" zu finden.

Zweite Mannschaft mit Kantersieg über Linden

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. SV Bochum-Linden 2 DWZ 7:1
1 9 Steinke, Matthias 1804 10 Luek, Harald 1769 1:0
2 10 Boost, Jürgen 1837 12 Skara, Milenko 1770 1:0
3 11 Pflieger, Christin 1759 13 Hansen, Friedhelm 1744 1:0
4 12 Säglitz, Patrick 1682 14 Bömelburg, Hans-Jürgen 1627 1:0
5 13 Ulrich, Robin 1650 15 Vorkötter, Daniel 1576 1:0
6 14 Gawlick, Matthias 1562 16 Salin, Armin 1597 1:0
7 15 Schumann, Burkhard 1626 2002 Crell, Helmut 1586 0:1
8 16 Straetling, Daniel 1407 2003 Masuhr, Fritz 1580 1:0

Bericht von Jürgen Boost

Der Sieg war vom Spielverlauf betrachtet nie gefährdet, obwohl wir schnell 0:1 zurücklagen. Burkhard hatte bei den Lichtverhältnissen Augenprobleme und stellte eine Figur ein. Daniel glich die Partie aus, nachdem er in besserer Stellung mit Mehrbauern durch ein Damenschach einen Läufer gewann. Auch Robin hatte sich schnell die bessere Stellung erspielt (2 Mehrbauern). Mit der erzwungenen Mattstellung gab der Gegner auf (zu spät). Patrick hatte sich zuerst einen Mehrbauern erkämpft; dann gab er zwei Bauern für einen Läufer; im Endspiel mit einer Figur weniger gab der Gegner dann auf. Christin hatte zuerst eine geschlossene Stellung; beide Spieler verzichteten auf die Rochade. Christin öffnete die Stellung dann am Königsflügel. Sie erreichte eine überlegene Stellung mit Mehrbauern; der Gegner gab das Spiel auf. Ich hatte im Spiel gegen die Sizilianische Verteidigung die Möglichkeit eines Figurenopfers. Der Gegner musste das Opfer (mit Schach) annehmen; letztlich ergab das aber nur eine etwas bessere Stellung mit Mehrbauern. Nach Fehler und Turmverlust gab der Gegner auf. Matthias G. hatte nach der Eröffnung eine sehr passive, eingeschränkte Stellung. Nach Figurentausch gewann er nacheinander zwei Bauern, die er letztlich zum Sieg führte. Matthias S. hatte am 1. Brett eine ausgeglichene Remisstellung. Beim Stande von 4:1 bot er dem Gegner ein Remis an, das dieser ablehnte. Im folgenden Spielverlauf "überzog" der Gegner die Stellung, verlor einige Bauern und die Partie.

Vierte verliert gegen Blankenstein

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 4 DWZ Rangnr. SG Blankenstein 1 DWZ 2:4
1 25 Schulz, Robin 1250 1 Heidemann, Detlef 1628 0:1
2 26 Brunnstein, Lorenz 1265 2 Reinhardt, Kai 1526 ½:½
3 27 Finke, Dennik 1138 4 Friederich, Daniel 1376 0:1
4 28 Bußmann, Stephan 1076 6 Winzen, Rolf 1450 0:1
5 29 Riedel, Frank 1168 7 Friederich, Wolfgang 1290 ½:½
6 30 Schulz, Wolfgang 969 10 Hummel, Raphael 862 1:0

Bericht von Stephan Bußmann

Leider eine harte Niederlage gegen Blankenstein, obwohl es zwischenzeitlich sehr ausgeglichen aussah. Ich war der Erste, der dieses Mal fertig war. Nur ohne positives Ergebnis, weil ich sehr früh eine Figur verloren habe. Die anderen Partien waren zu diesem Zeitpunkt noch sehr ausgeglichen. Bei Lorenz änderte sich bis zum Ende daran nicht viel, weshalb er auch ein Remis erzielte. Dennik konnte sich auch lange mit seinem Gegner auf Augenhöhe messen, verlor aber gegen Ende einen Turm und damit das Endspiel. Robin hatte in seinem Springerendspiel auch seine Probleme, da ihm schlichtweg drei Bauern fehlten. Gegen die Übermacht seines Gegners konnte er nicht viel machen und musste schließlich aufgeben. Wolfgang spielte sehr gut. Er hatte einen Turm mehr und einen starken Angriff auf den König. Nur mit dem Mattsetzen tat er sich schwerer als er es musste. Dafür war es aber ein sehr schönes Matt. Wie sagt man so schön: Gut Ding braucht Weile. Frank hatte über lange Strecken einen Mehrbauern und kam damit in ein Turmendspiel. Es reichte am Ende jedoch nur für Remis, obwohl laut Nachbesprechung mehr drin gewesen wäre. Abhaken und weiter machen.

Als nächstes geht es zum SV Bochum-Linden und zwar am 10.12.17. Vielleicht gibt es ja dort verfrühte Weihnachtsgeschenke…

Erste Mannschaft feiert ersten Sieg

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SC Mülheim 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Quast, Marcel 2205 1 Viebahn, Dirk 2094 ½:½
2 3 Brüggestraß, Volker 2021 2 Langschmidt, Dirk 1976 ½:½
3 4 Berens, Thomas 1901 3 Riese, Manfred 1815 1:0
4 5 Gottmann, Bernd 1912 4 Stränger, Petra 1814 ½:½
5 6 Löffelbein, Klaus 1855 6 Heinzel, Peter 1907 1:0
6 7 Melmer, Felix 1867 7 Achenbach, Manfred 1979 0:1
7 8 Meise, Ulrich 1858 12 Meyer, Friedel 1708 0:1
8 1001 Kalle, Yannis 1710 13 Wisotzky, Klaus 1611 1:0

Bericht von Marcel Quast

Gestern konnten wir endlich etwas Zählbares einfahren. Ich habe mich bereits frühzeitig mit meinem Gegner auf Remis geeinigt, weil einfach fast alles abgetauscht wurde. Am Ende hatte ich einen Springer und mein Gegner einen Läufer bei gleicher Bauernstruktur. Yannis konnte in einer kurzen Partie im Mattangriff gewinnen, sein Gegner spielte zu unvorsichtig. Felix stand ordentlich, verpasste aber einen Verteidigungszug und geriet ins Hintertreffen. Am Ende hätte er wohl durch den gleichen Zug noch Chancen gehabt, verpasste ihn erneut und verlor. Uli gewann zwar die Qualität, verlor aber einige Bauern. Nach einem Überseher war die Qualität und damit auch die Partie verloren. Thomas stand zwar im Endspiel besser, aber es war schwierig, etwas aus der Stellung herauszuholen. Am Ende opferte er einen Bauern und kam zum Figuren- und Partiegewinn, weil sein Gegner nicht die beste Verteidigung wählte. Volker stand nach der Eröffnung deutlich besser, verpasste es aber, mehr aus seinem Vorteil herauszuholen. Nach einer Ungenauigkeit war die Stellung ausgeglichen und man verständigte sich auf Remis. Dann passierte erst einmal lange gar nichts mehr. Sowohl Bernd als auch Klaus standen gut bis gewonnen. Bernd hatte ein Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern auf dem Brett, seine Gegnerin verteidigte sich jedoch mit aktiven Gegendrohungen. Da er keinen Weg fand um Fortschritte zu machen, willigte er ins Remis ein. Zu diesem Zeitpunkt stand Klaus auf Gewinn, sodass Bernd auch nichts probieren musste. Klaus gewann im Mittelspiel einen Bauern und später einen zweiten. In der längsten Partie des Tages tat er sich schwer, mit seinen zwei verbundenen Freibauern die Partie zu entscheiden, da sich auch sein sehr erfahrener Gegner hervorragend zu verteidigen schien. Dennoch sollte es nur eine Frage der Zeit sein. So passierte dem Mülheimer um 20:30 Uhr auch der entscheidende Fehler, wonach er die Partie zu unserem Mannschaftssieg aufgab.

Am 3. Dezember geht es beim SK Holsterhausen weiter, die die gleichen Mannschafts- und Brettpunkte wie wir aufweisen. Es wird sicherlich ein spannender Kampf werden.

Erneute Niederlage für die 3. Mannschaft

Br. Rangnr. SV Wattenscheid 4 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ 5,5:2,5
1 27 Kotulla, Günter 1735 17 Lewandowski, Günter 1525 1:0
2 28 Koch, Guido 1534 18 Schüler, Bernd 1434 1:0
3 29 Kempen, Veit 1601 19 Kowalski, Mika 1527 ½:½
4 30 Rohm, Marlena 1595 21 Wüllner, Robin 1370 ½:½
5 32 Meier, Manfred 1598 22 Ebersbach, Hans-Joachim 1424 ½:½
6 4004 Streier, Wilhelm 1332 23 Osthus, Reinhard 1304 +:-
7 4007 Matischok, Fabian 1162 24 Kalle, Michael 1258 0:1
8 33 Kasprowski, Henryk 1427 3001 Albaba, Abdul Karim 1:0

Bericht von Michael Kalle

Obwohl heute eigentlich alles unter guten Vorzeichen zu stehen schien –  wir sollten diesmal wieder vollzählig antreten – kam der erste Dämpfer heute Morgen, wenige Stunden vor Spielbeginn. Krankheitsbedingt musste Reinhard absagen, unglücklicherweise habe ich den Anruf erst 1,5 h später entdeckt und hatte daher keine Gelegenheit, mich noch kurzfristig um Ersatz zu kümmern. So mussten wir wieder einmal ein Brett frei lassen. Andererseits: Hajo Ebersbach konnte heute wieder spielen und hat auch direkt ein Remis beisteuern können! An Brett 1 trat auch wieder Günter Lewandowski an und somit waren wir eigentlich an den verbliebenen sieben Brettern ganz gut besetzt. Günter spielte, von glückseligen Gefühlen als junger Vater getragen, wacker auf Angriff, ignorierte nach Leibeskräften gegnerische Drohungen und verfolgte wohl mehr oder minder die Strategie "Happy-go-lucky". Der Plan war gut und nach meiner eigenen Beobachtung hat er ihn auch recht ordentlich bis kurz vor dem "lucky" umgesetzt. Das kostete dann am Ende nicht nur eine Figur, sondern auch die Partie, wie Günter gut gelaunt erzählte. Vielleicht war es aber auch Vattalismus 😀

Bernd wurde anfangs noch im engeren Wortsinne zusammen geschoben und konnte sich kaum bewegen. Im Ergebnis musste Bernd dann auch eine klare Niederlage hinnehmen. Mika, Robin und Hajo konnten jeweils einen halben Punkt ergattern. In meiner Partie spielte ich die Eröffnung gefühlt eher schlecht und kam alsbald am Damenflügel unter Druck. Dann sah ich auch noch einen Figurenverlust, der eigentlich keiner gewesen wäre, freute mich, dass ich den dann noch decken konnte und machte dadurch den eigentlichen Angriff erst möglich. Dann setzte mein Gegner seinen Angriff vermutlich eher unglücklich fort und übersah einen Konter, der mir eine Figur einbrachte. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das alles so richtig abgewickelt worden ist, und habe daher immer noch das Gefühl, eher unverdient gewonnen zu haben. Na ja, sei's drum. Ich nehm auch schlecht 😉 Jedenfalls gab mein Gegner wenige Züge nach dem Figurenverlust auf. Karim konnte leider dann zum guten Schluss nicht Punkten. Rein formal hat er zwar die Zeitkontrolle nicht geschafft, allerdings war das Ende da auch nur noch wenige Züge entfernt.

So müssen wir auch an diesem Spieltag einen Punktegewinn für die Mannschaft auf das nächste Mal vertagen. 

Monatsblitzturnier November

Rangliste: Stand nach der 9. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte SoBerg
1. Topolewski,Dirk 2077 ** 0 1 1 1 1 1 1 1 1 8.0 29.50
2. Meise,Ulrich 1858 1 ** 1 0 1 1 1 1 1 ½ 7.5 31.25
3. Brüggestraß,Volker 2021 0 0 ** 1 ½ 1 1 1 1 1 6.5 20.75
4. Quast,Marcel 2205 0 1 0 ** 1 ½ 1 ½ 1 1 6.0 21.00
5. Melmer,Felix 1867 0 0 ½ 0 ** 1 0 1 1 1 4.5 11.75
6. Pflieger,Christin 1759 0 0 0 ½ 0 ** 1 1 1 1 4.5 11.00
7. Boost,Jürgen 1837 0 0 0 0 1 0 ** 1 1 1 4.0 8.50
8. Schüler,Bernd 1434 0 0 0 ½ 0 0 0 ** 1 1 2.5 4.50
9. Albaba,Karim   0 0 0 0 0 0 0 0 ** 1 1.0 0.50
10. Kalle,Michael 1258 0 ½ 0 0 0 0 0 0 0 ** 0.5 3.75

Ordentliches Ergebnis beim Bezirks-4er-Blitz

Heute traten in Höntrop acht Teams bei der Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft an, darunter gleich drei von Bochum 02. Wir spielten doppelrundig jeder gegen jeden, zunächst die Hinrunde und anschließend die Rückrunde. Wir starteten – in der Besetzung Dirk Topolewski, Marcel Quast, Felix Melmer, Ulrich Meise – gegen die starke Zweitbesetzung von Bochum 02, die eigentlich deren erste Mannschaft war. Nach dieser Niederlage glückten uns drei Siege in Folge, wonach drei Niederlagen in Serie folgten. Gegen die "erste" Mannschaft von 02 war sicherlich mehr drin. Die Rückrunde verlief sehr gut, Wir konnten beide Niederlagen gegen Bochum 02 I + II wettmachen, verloren aber erneut gegen Wattenscheid und Welper. Insgesamt können wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden sein, hinter Wattenscheid, Bochum II und Welper erreichten wir einen ordentlichen vierten Platz mit viel Vorsprung auf Platz fünf. Bester Scorer war Felix an Brett drei, der unter anderem gegen Timo Spieß von Bochum II gewann, welcher immerhin 12/14 holte! Die Einzelergebnisse und die Abschlusstabelle sind unten aufgelistet.

  4er-Blitz 2017   Dirk   Marcel  Felix   Ulrich  BP MP
1 Bochum 02 II 0 ½ 0 ½ 1 0
2 Bochum 02 III 1 1 1 1 4 2
3 Höntrop 1 ½ 1 1 2
4 Annen 1 ½ 1 0 2
5 Wattenscheid 0 0 0 0 0 0
6 Welper 0 ½ 0 ½ 1 0
7 Bochum 02 I 0 ½ 1 0 0
8 Bochum 02 II ½ 1 1 0 2
9 Bochum 02 III 1 0 1 1 3 2
10 Höntrop 1 1 1 1 4 2
11 Annen 1 1 1 0 3 2
12 Wattenscheid 0 1 0 ½ 0
13 Welper 0 0 0 0 0 0
14 Bochum 02 I 1 1 1 1 4 2
  Summe 9 31½ 16

Abschlusstabelle:

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Vierer-Blitzen am 1. November

Am 01.11.2017 findet das Bezirks-4er-Blitzen um 14.00 Uhr in Höntrop statt. Vereinsmitglieder, die Interesse haben, in einer Mannschaft mitzuspielen, melden sich bitte bei Spielleiter Ulrich Meise. Der Kontakt ist unter Vorstand zu finden.

Monatsblitzturnier Oktober

Rangliste: Stand nach der 9. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2205 ** 1 1 1 1 1 1 1 1 1 9.0 36.00
2. Brüggestraß,Volke 2021 0 ** ½ ½ 1 1 1 1 1 1 7.0 23.50
3. Gawlick,Matthias 1613 0 ½ ** 1 0 1 1 1 0 1 5.5 20.50
4. Pflieger,Christin 1759 0 ½ 0 ** ½ 1 ½ 1 1 1 5.5 17.00
5. Melmer,Felix 1867 0 0 1 ½ ** 0 1 1 1 1 5.5 16.75
6. Meise,Ulrich 1858 0 0 0 0 1 ** 0 1 1 1 4.0 10.50
7. Boost,Jürgen 1837 0 0 0 ½ 0 1 ** 0 1 1 3.5 8.75
8. Schüler,Bernd 1434 0 0 0 0 0 0 1 ** 1 1 3.0 5.50
9. Albaba,Karim   0 0 1 0 0 0 0 0 ** 0 1.0 5.50
10. Kalle,Michael 1258 0 0 0 0 0 0 0 0 1 ** 1.0 1.00

Die 3. Mannschaft verliert auch ihr zweites Spiel

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SV Günnigfeld 2 DWZ 2,5:5,5
1 18 Schüler, Bernd 1434 9 Prigge, Jürgen 1683 1:0
2 20 Biermann, Jannik 1449 10 Jännekes, Oliver 1822 0:1
3 21 Wüllner, Robin 1369 11 Bauer, Matthias 1548 ½:½
4 22 Ebersbach, Hans-Joachim 1424 13 Gödeke, Ralf 1740 -:+
5 23 Osthus, Reinhard 1304 14 Fitz, Bernd 1695 ½:½
6 24 Kalle, Michael 1258 15 Rumpf, Helmut 1603 ½:½
7 3001 Albaba, Abdul Karim 16 Rumpf, Andre 1553 0:1
8 28 Bußmann, Stephan 1076 32 Kaltenpoth, Heinz-Werner 1658 0:1

Bericht von Michael Kalle

Die 3. musste sich heute erneut geschlagen geben und unterlag 2,5:5,5 der zweiten Mannschaft von Günnigfeld. Wir mussten heute direkt auf 3 Spieler verzichten: Günter ist ganz frischer  Vater und hat daher zur Zeit seine Gedanken logischerweise bei seiner Familie. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle vom Verein und natürlich insbesondere von der 3. Mannschaft. Mika ist verreist und Hajo ist leider recht kurzfristig ausgefallen. Da also das erste und dritte Brett fehlten, musste quasi die gesamte Mannschaft (bis auf Bernd) zwei Bretter höher spielen. Eingesprungen waren Karim Albaba, unser Stammersatz und Stephan Bußmann von der vierten Mannschaft.

So gesehen wäre das Ergebnis vielleicht zu erwarten gewesen, allerdings lohnt sich auch der Blick ins Detail. Bernd Schüler hat an Brett 1 alles richtig gemacht, einen ganzen Punkt geholt und hat damit als echter Brett-1-Spieler ein spitzen Beispiel für die Mannschaft geliefert. Listig, wie man ihn kennt, hat er seinem Gegner eine Falle gestellt, in die dieser hinein getappt ist und so seinen Läufer geben musste. Jannik Biermann musste leider seinen komplett ziehen lassen. Über diese Partie weiß ich leider nichts. Robin Wüllner lehnte ein zwischenzeitliches Remisangebot seines Gegners mannschaftsdienlich ab, da wir zu diesem Zeitpunkt zwar schon zurücklagen, allerdings noch nichts verloren war. Trotz Kampfgeist konnte er aber keinen ganzen Punkt ergattern, da sein Gegner an seiner Hälfte festhielt und keine Anstalten machte, davon abzulassen. Auch Reinhard kam trotz aller Mühen nicht über ein Remis hinaus. Da ich auch hier nur von Zeit zu Zeit aufs Brett geschaut habe, kann ich nicht viel zur Partie sagen. Ich hatte aber den Eindruck, dass es immer ziemlich ausgeglichen aussah. Meine Partie habe ich als recht unterhaltsam empfunden. In der Eröffnung hatte ich einen Bauer gegeben, den ich mir dann zwar mit einigen Mühen zurückholen konnte, bekam dafür allerdings Chancen am Damenflügel, gepaart mit Drohungen am Königsflügel. Allerdings hatte auch mein Gegner seine Chancen und so musste auch ich immer etwas für die Verteidigung tun. Allerdings patzte ich dann, ein Turm konnte auf die zweite Reihe eindringen und das ganze kostete mich einen Bauern. Getreu nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" baute ich meinerseits wieder Druck auf und konnte somit die gefährlichen Bauern auf dem Damenflügel entschärfen. Ich bekam zwar meinen Bauern nicht wieder, gelangte aber immerhin in ein Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern, in der ich mir eine Festung bauen konnte. Nachdem der Gegner den Turmtausch angeboten hatte, den ich dankend annahm, lehnte er zwar mein Remisangebot erst ab, sah dann aber wenige Züge später ein, dass hier nichts mehr zu holen war: Remis. Karim kam ein wenig unter die Räder, allerdings gab er seine Partie nicht eher auf, als bis sicher war, dass sein Gegner auch einen Gewinnweg im Endspiel gefunden hatte. Leider musste auch Stephan seinen Punkt hergeben, leider kann ich auch zu dieser Partie nicht viel sagen.

Bleibt als Fazit: dafür, dass wir mit einer Ausnahme mindestens zwei Bretter höher gespielt haben, haben wir an einzelnen Brettern recht achtbare Ergebnisse erzielt. Damit kann man zwar eine Niederlage nicht schön reden und das macht uns das Leben erst recht nicht leichter. Aber wir sehen auch: wir haben keinen Grund, gesenkten Hauptes in die nächsten Partien zu gehen. A bisserl was geht immer!

Nächster Vereinsabend

Freitag, 1. Dezember im CVJM-Heim
(Monatsblitzturnier)

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