Schachaufgabe des Tages

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Monatsblitzturnier September

  Spieler 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Punkte Sonneborn Platz
1 Volker Brüggestraß   1 1 ½ 1 1 1 1 1 1 8,5 33,50 1
2 Ulrich Meise 0   1 1 1 1 1 1 1 1 8,0 28,50 2
3 Felix Melmer 0 0   ½ 1 1 1 1 1 1 6,5 19,00 3
4 Sebastian Roßbach ½ 0 ½   0 1 1 1 1 1 6,0 17,50 4
5 Matthias Gawlick 0 0 0 1   1 1 1 1 1 6,0 16,00 5
6 Joachim Gawlick 0 0 0 0 0   1 1 1 1 4,0 6,00 6
7 Bernd Schüler 0 0 0 0 0 0   1 1 1 3,0 3,00 7
8 Michael Kalle 0 0 0 0 0 0 0   1 1 2,0 1,00 8
9 Karim Albaba 0 0 0 0 0 0 0 0   1 1,0 0,00 9
10 Robin Schulz 0 0 0 0 0 0 0 0 0   0,0 0,00 10

Bericht von Ulrich Meise

Trotz angekündigter Köstlichkeiten – nochmals herzlichen Glückwunsch und danke für die Pizza – kamen nur zehn Leute zum Blitzen. Da Dirk und Marcel fehlten, waren plötzlich Volker, Felix und ich die Favoriten. Mit etwas Glück und auch etwas Können kam es dann in der 8 Runde zum Showdown zwischen Volker und mir. Ich stellte ziemlich früh einen Bauern ein, konnte aber meine Stellung halten. In der Folge dachte ich die Partie remis halten zu können und strebte einen Turmtausch an, übersah aber einen Zwischenzug, so dass Volker problemlos gewinnen konnte. In der letzten Runde ruhten dann all meine Hoffnungen noch Erster zu werden auf Felix. Aber auch er verlor gegen Volker.

14 Kommentare zu Monatsblitzturnier September

  • Peter Kalkowski sagt:

    Hallo Männer,
    das mit der Pizza muss sich doch erstmal rumsprechen. Wird schon , da muss man mal dran  bleiben.
    Persönliche telefonische Einladungen helfen da sicher auch. Es ist heute wirklich schwierig Leute  hinterm Ofen weg zu locken. 
    Glückwunsch an Volker. 
    Gruß
    Peter 

  • dirk sagt:

     
    Der Ofen dürfte anno 2018 nicht mehr das größte Problem darstellen  :D  Schon eher der heimische PC, an dem man auch spannende Schachpartien gegen Gegner aus der ganzen Welt spielen kann. Persönliche Einladungen sind wohl auch nicht unbedingt notwendig. Angebracht wäre hingegen ein Feedback auf Verbesserungsvorschläge und Ideen, die von Seiten der Mitglieder kommen. Wenn solche Anregungen, teilweise verbunden mit dem Angebot  mitzuarbeiten, auf keinerlei Resonanz stoßen, braucht sich niemand zu wundern, wenn die Leute in andere Städte oder Vereine abwandern. Oder lieber  zu auswärtigen Turnieren fahren, bzw. im Internet spielen. 

  • Peter Kalkowski sagt:

    Natürlich hat jeder das recht sein Leben selbst zu gestallten. Aber grundsätzlich findet das wahre Leben nicht im Internet und PC statt. Klar gibt es Menschen die sich lieber anonym und unerkannt  mit irgend wen austauschen oder spielen wollen. Meist merkt man heute nicht das der Nachbar gerade die Treppe runter geflogen ist und Unterstützung  benötigt. . Die persönliche Ansprache ist im Vereinsleben sicher noch nicht ganz ausgestorben. In dem einen Verein klappt so was in andere nicht. Vielleicht sollte der Verein Tabletts ausgeben und die Mitglieder stehen sich mit dem Teil am Vereinsabend gegenüber und kommunizieren über das Tablett gemeinsam mit der Welt oder mit dem Raumnachbarn. Persönlich denke ich Leute wandern  nicht ab aus deinen genannten Grund, dann müssten sie ja hinter dem PC hervor kriechen. 

  • Dirk sagt:

    Das sehe ich etwas sachlicher und emotionsloser. Aus langjähriger Berufserfahrung kann ich sagen, dass man die Vorteile beider Welten (online und offline) gut kombinieren und aus beiden Nutzen ziehen kann. Für den Schachsport ist das auch gut möglich. Musterbeispiel hierfür ist die Arbeit von Pit Schulenburg in Dortmund, der einen tollen Job macht und dafür alle Medien nutzt. Möglich sind z.B. Email-Newsletter statt langwieriger Telefonate, Versand von Dokumenten und Unterlagen übers Web, Mitglieder-Umfragen, kurzfristige Informationen, Trainings-Sessions, Online-Turniere z.B. für Leute ohne Kfz oder mit Gehbehinderung usw, usw. Man muss ja nicht jeden Blödsinn mitmachen, aber wenn man mit dem Blödsinn (zB Facebook oder Twitter) neue Mitglieder (in erster Linie Jugendliche) gewinnen kann, warum nicht!? Vor allem, wenn das Ganze noch kostenlos und mit geringem Zeitaufwand ausprobiert werden kann. Andere Sportarten und auch einige Schachvereine exerzieren das schon seit längerem vor. Die DSJ hatte das Thema Internet-Marketing vor einigen Jahren auch schon mal thematisiert.
    Aber: jeder nach seiner Fasson. Ich sehe das, wie gesagt, recht emotionslos. Wobei ich das Vereinssterben im Raum Bochum schon recht bedauerlich finde. Einige von den Leuten, die früher mal in Bochumer Vereinen aktiv waren, habe ich beim Online-Schach wieder getroffen. Wobei es von dem einen oder anderen recht kritische Kommentare z.B. über die Online-Aktivitäten des Schachkreises Bochum gab. Das Thema wurde ja auch mehrfach angesprochen in den letzten Jahren.  Dabei wurde sogar angeboten (u. a. von meiner Wenigkeit) die Homepage zu aktualisieren. Aber: niemanden interessiert es. Stattdessen werden Neu-Bochumer dadurch abgeschreckt, dass sie beim Googeln auf eine Webseite http://www.schachkreis-bochum.de/ stoßen, deren „aktuellste Einträge“ von 2002(!!) datieren. Und da das Thema anscheinend keinen Funktionär tangiert: kündigt doch wenigstens das Teil bei Strato und spendet die jährlichen Gebühren an Unicef oder Brot für die Welt. Es wäre im Sinne aller.
    Aber, was soll´s, es ist ja nicht mein Bier und es sind andere, die das finanzieren. In dem Sinne: allen Mitlesern eine schöne Woche und ein sonniges Gemüt! 

  • Peter Kalkowski sagt:

    Unsachlich finde ich , dass das Problem Mitgliederschwund und Vereinssterben nur auf Bochum Fokussiert wird. Das ist ein nationales Problem und betrifft alle Bezirke und Vereine. Wöchentlich lösen sich Vereine auf, nicht nur im Schachsport. Das Internet hat seinen nicht unerheblichen anteil. Schach ist eine kaum beachtete Randsportart und hat zur Zeit einen schlechten lauf. 
    Deshalb auch die Reform 2018/2019 im Spielbetrieb.
    Wo du deine Hilfe angeboten hast und andere (?) bleibt mir nicht erschlossen. Hast du dich mit dem Kreisvorsitzenden in Verbindung gesetzt oder wo und wie hast du deine Hilfe angeboten.
    Des Weiteren sind in erster Linie die Vereine für ihr Überleben zuständig, da hat der Kreis – oder Bezirk  keinen Einfluss. Im Schachkreis haben sich zwei  Schachfreunde im
    Schulschachbereich  stark engagiert und immer wieder Kinder dem Schachsport zugeführt. Seit ein Schachfreund verstorben ist und ein anderer nach langer Zeit nicht mehr aktiv sein kann , kam kein Nachfolger. Dazu muss man fragen wer hat die Zeit eine Schulschach AG mit all seinen Hürden zu leiten. 
    Die wenigen Vereine die aktive Jugendarbeit betreiben werden auch durch Kreis- und Bezirk unterstützt.  Sicher  bist du nicht im Thema und kannst  nicht wissen  das für  das letzte Projekt der Schachjugend (2017) der Bezirk und Kreis die volle Finanzierung übernahm.  Seit vielen Jahren unterstützt auch der Kreis und Bezirk die Schachjugend mit einem Etat.
    Es gibt sogar Funktionäre die für Projekte im Kreis- und Bezirk in die Tasche greifen, Summen erfährst du im Jahresbericht der JHV.
    Das begleitende Problem  ist ein  sehr schwerwiegendes , es will keiner mehr ein Ehrenamt übernehmen . Hier ist auch der Kreis und Bezirk betroffen. Die meisten Funktionäre im Kreis und Bezirk sind im Verein,Kreis und Bezirk tätig, mangels  bereitwillige Funktionäre. 
    Es wäre schön wenn so manches vakante Amt mit junge und dynamische Schachfreunde besetzt werden kann. Das Konstrukt in Bochum mit den drei angeschlossenen Kreisen ist außergewöhnlich und kaum noch Zeitgemäß. Die Kreise werden mangels Funktionäre und andere Probleme  bald ganz verschwinden. Dann wird der SVR auch irgendwann die Bezirke schlucken ist alles eine Frage der Umstrukturierung . Wenig muss nicht noch durch viel Verwaltet werden. 
     

  • Klaus Werner sagt:

    Hallo Dirk,
    ich möchte mich nun zu Deiner Einlassung vom 25.9.2018 auch mal äußern:

    Du stellst fest, dass das Vereinssterben der Bochumer Schachvereine hausgemacht ist und machst das u.a. an der völlig veralteten Webseite vom Schachkreis Bochum fest. Dazu aber später mehr.
    Einen so agilen Schachfreund wie Pit Schulenburg gibt es nun mal nur einmal im gesamten Umkreis der uns einsehbaren Schachwelt hier. Alle Schachvereine kämpfen einen (oftmals verlorenen) Kampf ums Überleben (siehe auch das Schreiben unseres Vereinsvorsitzenden vor wenigen Wochen). Diese Art von verzweifelten Appellen von vielen Vereinsvorständen kenne ich nun schon seit Jahrzehnten. Dazu zähle ich mich auch aus alten Werner und Lgdr./Werner Zeiten. Der unaufhaltsame Rückgang der Vereinsmitgliederzahlen dokumentiert sich natürlich auch in der bundesweiten Anzahl der Vereine und Mitglieder. Dazu ein paar Zahlen:
    Jahr               Vereine                   Mitglieder
    1994              3483                        95273
    2000               ca. 3000                 92273
    2010               2612                       92935
    2018            2357                89975
     Feststellen muss man, dass trotz der der immer noch relativ hohen Mitgliederzahlen der Besuch an den Vereinsabenden immer weiter sinkt. Gründe mögen u.a. das Rauchverbot sein, der Alkoholverbot für Autofahrer, die Angebote von Schachspielen im Internet, das "gemütliche " Zuhause mit Fernsehangeboten usw. sein.
    Hinzu kommt noch die permanente Sorge um den Erhalt des Spiellokals. Auf allen Ebenen hört man immer das gleiche: man mag an Spielabenden anbieten, was man will: die Resonanz ist immer die gleiche: spärlicher Besuch. Und das liegt nun alles wirklich nicht an der Webseite des Schachkreises Bochum., die eh niemand mehr beachtet.
    Dirk, diese Webseite ist damals von einem Gerther Spieler eingerichtet worden. Ich habe ihn schon sooo oft gebeten, diese zu löschen. Wie man sieht, mit 0 Reaktion. Bezahlt übrigens wird diese Webseite weder vom Verein noch vom Kreis. Ich habe diese Seite des Kreises einmal ins Leben gerufen, weil wir alle Nachrichten möglichst weiträumig und ohne die ansonst anfallenden Portokosten verbreiten wollten. Leider ging der Zutrag an News gegen Null, so dass wir dieses Vorhaben letztlich aufgeben mussten. Niemand fand sich bereit, diese Seiten fortzuführen. Von Dir, Dirk (entgegen deiner Behauptung) habe ich auch nichts gehört. Trotz oftmaligem Bitten auch an den Kreis, habe ich keine Unterstützung zugesagt bekommen. Ich hätte jede Zusage mit Kusshand angenommen. Und es macht wahrlich keinen Spass, noch heute an manchen Tagen mehrere mails von z.T. mehr als zweifelhafter Herkunft über diese Webseite zu bekommen….einschließlich einer mail, mit der ich zur Kripo musste….
    Nun zu einem anderen Thema: Wir führen in Bochum sowohl vom sehr rührigen Schachbezirk als auch vom Schachkreis (der ja lediglich mit den anderen Kreisen Hattingen und Witten eine Unterabteilung des Bezirks ist), in jeder Saison viele Veranstaltungen für Jgdl. und Senioren durch. Sowohl alle Meisterschaften als auch Turniere in Annen, Welper, Höntrop 31, 02 usw. durch. Ein mehrtägiges Schachseminar für Jgdl. wird zum wiederholten Mal im nächsten Frühjahr in einer Jugendherberge durchgeführt. Schulschach wird an mehreren Schulen angeboten.
    Und es gibt noch viele andere Events, an denen wir aktiv oder passiv teilnehmen. Und immer hocken wir zusammen, um zu beraten, wie man das Schachleben aktivieren kann. Und immer suchen wir Spieler, die bereit sind, zu helfen. Der Kreis der Aktiven wird immer kleiner…die meisten sind nun schon 20, 30  oder 40 Jahre aktiv, eben weil sich niemand findet, der mitmacht.
    Leider haben wir Dich, lieber Dirk noch niemals an irgendeiner Veranstaltung entdecken können, bei der es um das Thema Weiterentwicklung des Schachsports ging. Es ist in der Tat einfach, sich am PC über fehlende Aktivitäten zu beklagen, statt auch einmal an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, bei denen wir voller Verzweiflung versuchen, das Schach-Vereinsleben zu retten.
    Dirk, meine Bitte:  zur nächsten a.o. JHV des Schachkreises in den nächsten Wochen (der Termin steht noch nicht fest) lade ich dich herzlich ein. Du hast da ein Forum, auf der du dich ohne Beschränkung auslassen kannst und natürlich auch Vorschläge aller Art machen kannst, die wir gierig aufnehmen würden…nein!hoffentlich werden!
    Klaus Werner
    1.Vorsitzender Schachkreis Bochum

  • peter kalkowski sagt:

    Lieben Dank an alle Schachfreunde im Schachbezirk und Kreis.
    An dieser Stelle möchte ich  auch meinen  großen Dank loswerden an die Schachfreunde die durch ihre Teilnahme an den Kreis- und Bezirksveranstaltungen die Veranstaltungen  als Dauerbrenner immer beleben. Die Schachfreunde die leider keine Zeit finden für Turnierveranstaltungen oder andere Gründe haben möchte ich hiermit herzlich zu einer Veranstaltung einladen. Infos gibt es immer auf der Bezirksseite. Trotz Aderlass ist der Schachbezirk immer noch einer der stärksten im SVR. 
    Auch einen besonderen Dank an unseren Bezirks-Webmaster  der mit drei Ehrenämter im Bezirk und Verein einen tollen Job abliefert (www.sb-bo.de). 
    Viele Grüße
    Peter

  • Matthias sagt:

    Das ist auch die Absicht von mir als "Pizza-Boten" – ein (durchaus emotionales) Dankeschön an die lieben Mitspieler und vor allem die Leute im Vorder- und Hintergrund, die durch das Wahrnehmen ihres Ehrenamtes den Spielbetrieb ermöglichen.

  • peter kalkowski sagt:

    Ich weiß nicht was an meinem Kommentar vom 23.09.  emotional und unsachlich sein soll. Das mit dem Tablett war als Antrag der letzten JHV  auf der Tagesordnung. Beabsichtigt wurde von dem Antragsteller durch die Moderne Technik mehr Jugendliche,Schüler und Kinder in die Vereine zu locken. Der Antrag wurde von der Versammlung nach kurzer Debatte abgelehnt .
    Das kann Dirk ja auch nicht wissen , das sich viele Gedanken um die Jugendarbeit machen . Das mit dem Tablett ist sicher eine Sache für die Zukunft, noch sind wir nicht so weit. Das mit dem Tablett kann man im Protokoll nachlesen.

  • Dirk sagt:

     
     
    Also, ich finde es gut, dass hier eine Diskussion entstanden ist und es nun auch ausführliche Antworten zu verschiedenen Themen gibt.
    Stichworte:
    – Schachkreis Bochum: war mir (und anderen) nicht bekannt, dass dieser überhaupt noch existiert. Stadtblitz, M.M., Kreispokal u. a. gibt es schon ewig lange nicht mehr. Informationen im Internet oder Zeitungen (Waz, RN, Stadtspiegel etc.) sind mir auch nie aufgefallen. Früher gab es einen Pressewart. Anno 2018 wäre eher ein Medienwart angebracht!? Selbiger könnte nicht nur über einen Email-Verteiler die Zeitungen bedienen, sonder auch Online Informationen über div. Kanäle (Webseiten, Foren, sogenannte „soziale Medien“ etc.) publizieren. Dass in den letzten Jahren im Bezirk+Kreis so viel Jugendarbeit geleistet wurde, ist eine tolle Sache. Und kann den Ehrenamtlichen gar nicht hoch genug angerechnet werden. Das Problem ist nur, dass die meisten Mitglieder (und externe Schachinteressierte) davon wahrscheinlich nur sehr wenig mitbekommen haben. Heutzutage informieren sich die meisten primär im Internet. Deswegen der Vorschlag, dort die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren.
     Webseite Schachkreis: das Thema habe ich mind. einmal pro Jahr angesprochen, gepostet, gemailt. U. a. auch an die, auf der Website genannte, Kontaktadresse und den mutmaßlich letzten Vorsitzenden. Antworten habe ich nie erhalten. Außer (einige Monate nach meinem letzten Versuch) der Mitteilung, dass sich die Emailadresse kwer… geändert hätte. Die Homepage war Anfang des Jahrtausends sicher eine richtig gute Sache. Und das jemand das Ganze seit fast 20 Jahren privat finanziert, ist das absolut lobenswert. Aber in der jetzigen Form ist die Seite eher kontraproduktiv. Die meisten Neu-Bochumer informieren sich zuerst mal im Internet. Und wenn der allwissende Google bei den Stichworten „Schach Bochum“ eine Webseite mit Informationen aus dem Jahr 2002 ausspuckt, dann denkt sich der Interessent „aha, tote Hose, vergiss es!“. Das fehlende Impressum und einige Datenschutz-Aspekte könnten auch den einen oder anderen Abmahn-Anwalt auf den Plan rufen. Wie gesagt, kündigen wäre das Einfachste. Zugangsdaten besorgen, die alten Seiten herausnehmen und durch eine ganz einfache, schmucklose Html-Seite mit Kontaktadressen (Emails, Vereinslokale etc.) ersetzen, die beste Möglichkeit.
    -Jugendarbeit: habe ich in der Tat keine Ahnung davon und auch nie etwas in dem Bereich geleistet. Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten fanden immer am anderen Ende der Alterspyramide statt (Computerkurse für Senioren u. ä.). Allerdings weiß ich, dass es in anderen Sportarten Bemühungen gibt, Kinder und Jugendliche über das Internet als neue Mitglieder zu gewinnen. Gedankengang: wenn der Nachwuchs die meiste Zeit des Tages auf Facebook, Instagram, Twitter etc. verbringt, besteht dort auch die größte Chance, Interessenten für offline-Aktivitäten zu gewinnen. Von einem Verein habe ich gehört, dass man dort einen Jugendlichen motiviert hat, Vereinswerbung in den sog. sozialen Medien zu publizieren (in der Sprache seiner Generation). Ergebnis: die Eltern freuen sich, dass der Filius nicht nur sinnlos herum spielt im Internet, der Jugendliche lernt Online-Marketing und der Verein bekommt (vielleicht) neue, junge Mitglieder. Erfolgsgarantien gibt es nicht, aber Versuche kosten nichts, höchstens ein wenig Zeit.
    – Vereinssterben und Mitglieder-Werbung: ca. ein Dutzend Bochumer Vereine existieren nicht mehr. Und bei einigen anderen schaut es auch eher trostlos aus. Dafür trifft man hin und wieder den einen oder anderen ehemaligen Mitspieler bei schachlichen Online-Aktivitäten. Überhaupt boomen verschiedene Schach-Plattformen (Spiel, Training, Diskussionen, etc.). Die meisten alt eingesessenen Schachvereine beschränken sich aber auf Mitgliederwerbung im herkömmlichen Sinne. Schulschach und Teilnahme an Bürgerwochen sicher eine gute Sache. Aber warum nicht mal das Ganze durch Online-Werbung ergänzen? Es gibt viele (kostenlose) Anzeigenportale, die sog. sozialen Medien und viel frequentierte Schachforen, wo man mit sehr wenig Aufwand ein paar Versuche starten kann. Einige Ansätze i.S. Online-Werbung gab es ja schon mal im Raum Bochum (z.B. der SV Günnigfeld mit seinem Text: „wir sind ein gesellschaftsorientierter Verein …“). Ein anderer Punkt, der mich immer etwas stört, ist, dass bei Mitgliederwerbung immer nur von Jugendlichen die Rede ist. Dabei wird die Bevölkerung immer älter und es gibt viele topfite Rentner (darunter auch ehemalige Vereinsspieler, die irgendwann mal aus Zeitmangel aufgehört haben). Von dieser Zielgruppe, die auf Jahre und Jahrzehnte noch die Schachvereine bereichern könnten, spricht aber fast nie jemand. Abgesehen von einigen, wenigen Ausarbeitungen mit interessanten Konzepten im Web. Siehe z.B.: https://www.schachfeld.de/threads/13955-der-schluessel-fuer-die-zukunft-des-schachsports-liegt-in-den-seniorenheimen (Die Überschrift ist sicher etwas zu reißerisch, einige Ideen in dem Text aber beachtenswert)
    – Verbesserungsvorschläge im Allg.: aus größeren Firmen kenne ich die Einrichtung des betrieblichen Vorschlagswesens. Beim Schachsport ist so etwas aber offenbar völlig ungebräuchlich (jedenfalls habe ich noch nie eine Antwort von einem Funktionsträger erhalten). Einige Ideen aus meiner Sammlung der letzten Jahre (die weiter oben noch nicht erwähnt wurden), kopiere ich zusätzlich noch als Anhang ans Ende dieses Textes (schlimmstenfalls wird noch mehr Speicherplatz verschwendet…). Vielleicht interessiert sich, wider Erwarten, doch noch jemand für die eine oder andere Idee. Wenn es bei der Umsetzung in die Praxis an Mitstreitern mangeln sollte, helfe ich auch gerne mal aus. Im Rahmen meiner zeitlichen und fachlichen Möglichkeiten (z. b. Informationsrecherche, Internet-Aktivitäten im Allg., Publiz., Webdes., Comp.-Schulungen). Falls aber doch alles auf allg. Desinteresse stößt, soll es mir auch sehr recht sein. Ich habe genug andere Projekte.
    ………………
    ANHANG: Sammlung von Verbesserungsvorschlägen aus den letzten Jahren:
    – Revitalisierung der Stadt-Blitzmeisterschaft (evtl. auch Stadt-MM), ggf. in den Räumlichkeiten von Gerthe/Werne!?
    – Blitzturnier 3+2
    – Online-Turniere (Versuchsballon)
    – Eine Art Revival-Turnier. In erster Linie für aktuelle und ehemalige Mitglieder div. Bochumer Vereine. Man könnte von alten Mitgliederlisten ausgehen und ggf. im Web aktuelle Anschriften, Email-Adressen recherchieren. Das Turnier selber könnte dann als Blitz-, Schnell-, Handicap-, Schach plus Doko/Skat oder anderes gestaltet werden (mit Speis und Trank, evtl. Sponsorensuche?). Und sollte in erster Linie dazu dienen, ehemalige Mitglieder zu reaktivieren

    – Offline-Werbung: Flyer gestalten und aufhängen in Stadtteilbüros, Seniorenbüros (Gerthe, Langendreer u.a.), ZWAR-Gruppen (ab 55jährige), evtl. Seniorenheimen, Hobbyspielergruppen (gibt es z.B. im Haus der Begegnung und kath. Gemeinde Altenbo.), schwarze Bretter in Supermärkten. Die Senibüros und einige "Problem-Stadtteile" (Werne, Langendreer) haben in Bochum in den letzten Jahren beachtliche Fördergelder bekommen und vielfältige Angebote. Warum dort nicht auch für Schach im Verein werben?
    –  Werbung für Verein/Kreis/Bezirk online: Text aus dem o.g. Flyer platzieren in kostenlosen Kleinanzeigenmärkten (Ebay, Quoka u.a.) und den sogenannten soz. Netzwerken (bei Twitter, Facebook, Google+ sind einige Schachvereine vertreten)
     Wer einen Rechtschreibfehler findet, der darf ihn behalten

  • Peter Kalkowski sagt:

    Also ich finde es gut wenn du Senioren PC-Kenntnisse beibringst ist ja dein Beruf. Noch besser würde ich es finden wenn wir so einen Fachmann wie dich in unseren reihen hätten , der all das was du Kritisierst in Ordnung bringt. 
    Auf deinen Bericht zu Antworten wird nichts bringen,bei der nächsten Antwort  ist es dann der Frauenschach wo es im Bezirk klemmt. Zu deiner Zeit hatte der Bezirk noch Damen- und Mädchenmannschaften.
    Nur eines zum Abschluss, es hat sich viel geändert  die Welt hat sich gedreht., und die Verbände haben immer agiert und reagiert  und nicht geschlafen oder die Posten nur besetzt. 
    Deinen Kommentar können wir persönlich auf der nächsten JHV Punkt für Punkt durchgehen (du bekommst ein persönliche Einladung)  , ich will die Gerther Schachfreunde nicht auf deren HP mit unseren Dialog weiter nerven.
    Selbst mit Günnigfeld bist du aktuell nicht im Thema die Seite wurde  mangels Webmaster ersatzlos geschlossen, schon im Dezember 2017.

  • dirk sagt:

     
    "du kritisierst". Niemand wurde kritisiert. :-) Der rote Faden, der sich durch die obigen Beiträge zieht, ist der Begriff "VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE". Simple Ideen, nichts Besonderes: eine Stadtblitz-Meisterschaft und eine Schnellschach-Serie wieder aufleben zu lassen, eine Webseite zu aktualisieren, usw., usw. Aber wenn schon dies sich nicht kurz und schmerzlos realisieren lässt, dann braucht man über weiteres gar nicht mehr zu diskutieren. Sondern kann die Zeit für wichtigere Dinge verwenden.
    Dass dem guten SV Günnigfeld der Webmaster abhanden gekommen ist: Pech. Gemeint war aber nicht die Webseite, sondern das Porträt über diesen gesellschaftsorientierten Verein, welches ein tüchtiges Mitglied in einem großen Schachforum publiziert hat.  Den Gü.felder Werbe-Flyer im Stadtteilbüro an der Alsenstraße finde ich auch gut gelungen. Dies beweist doch, dass man auch auf Vereinsebene mal etwas an testen kann, was es zu Zeiten des seligen Schorsch Kieninger noch nicht gab.
    Schachverbände und Ihre Aktivitäten, wirklich bemerkenswert. Siehe z.B. https://de.chessbase.com/post/die-wahl-von-arkady-dvorkovich-zum-fide-praesidenten Besonders die Kommentare von Kasparov (2006) und Short (2018).
    Die Schachfreunde aus Gerthe werden es sicher verkraften, wenn sich auf der Webseite mal verschiedene Leute zu Wort melden. Demnächst können wir uns ja spannenderen Themen widmen. Z.B. der revolutionären Methode von IM Hendriks: „Erst ziehen, dann denken!“.

  • Peter Kalkowski sagt:

    Hallo Dirk,
    nehme doch den kurzen Weg , in deinem Verein ist der Kreis- , Bezirks- und SVR Verbandspielleiter so wie der Webmaster aus der Zeit  die du ansprichst. Klaus kann dir schnell erklären warum manche Turnier eingestellt werden mussten – Stichwort- eingestellt mangels Teilnehmer . Siehe auf der Bezirkshompage unter Bezirks-Mannschaftsblitz , hier ganze fünf Mannschaften im Teilnehmerfeld 2018.  In meiner aktiven Zeit habe ich auch schon 18 Mannschaften bei diesem Wettbewerb gesehen.
    Irgendwann ist die Untergrenze für Raumbeschaffung und Turnierleitung erreicht. 
    In einer privaten Mail kann ich dir den Namen des damaligen Webmaster nennen, vielleicht bittest du ihn die Seite abzumelden. Seitens des Kreise ist das mehrfach geschehen.
    Das Lob über den Flyer vom SV Günnigfeld nehme ich gern an,die sind von mir gestaltet in Zusammenarbeit mit dem jetzigen Vorstand.

  • Peter Kalkowski sagt:

    In deiner Liste von Vorschlägen hast du einen wichtigen vergessen, ich erlaube mir zu ergänzen.
    Die Schachvereine sind gehalten sich mit Spielmaterial in Flüchtlingsheimen zu begeben und den Flüchtlingen  das Schachspiel näher zu bringen. Das Spielmaterial sollte in den Heimen verbleiben.
    Die zweite Variante war die  zukünftigen Schachfreunde einzusammeln (Heim) im Vereinsheim bringen  und später wieder weg bringen. Die leibliche Versorgung übernimmt der Verein so wie die PKW Kosten.
    Der NRW- Verband war hier unterstützend tätig und hat die Adresse eines Übersetzungsbüro gleich mit publiziert, falls keiner im Verein der Sprache mächtig ist.
     
     
     
     
     

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