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1878 | 4.0 : 4.0 | Dortmunder SV 1 | 1848 | |
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1
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2159
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1 – 0
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1983
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2
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2005
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0.5 – 0.5
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1951
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3
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1933
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0.5 – 0.5
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1975
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4
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1926
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0.5 – 0.5
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1962
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5
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1816
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0 – 1
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1799
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6
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1791
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0 – 1
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1932
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7
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1740
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0.5 – 0.5
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1716
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8
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1657
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1 – 0
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1463
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Bericht von Marcel Quast
Im Fernduell mit der SG Gladbeck ging es letzten Sonntag in der Schlussrunde gegen den Dortmunder SV. Wir brauchten einen Punkt mehr als die Gladbecker, denn die Brettpunkte würden im Falle eines Gleichstands immer zu unseren Gunsten entscheiden. Recht früh einigten sich Jürgen und Felix mit ihren Gegnern auf eine Punkteteilung, wobei Jürgen hinterher meinte, dass er wohl ein günstiges Abspiel übersehen hatte. Yannis musste sich geschlagen geben, nachdem er Material verloren hatte und auch Uli verlor seine Partie. Nachdem Volker relativ zu Beginn der Partie noch ein Remisangebot abgelehnt hatte, entwickelte sich eine optisch überlegene Partie, die der Dortmunder durch ein Qualitätsopfer auf links drehte; plötzlich war er am Drücker und sein Freibauer schien gefährlich werden zu können. Volker versuchte daraufhin, den gegnerischen König unter Druck zu setzen und bot dann selbst Remis an. Sein Gegner lehnte allerdings ab, um kurz darauf selbst noch einmal die Offerte zu erneuern. Matthias spielte sich im Mittelspiel Vorteile heraus und gewann in überlegener Position durch Zeitüberschreitung seines Gegners. Ich konnte den Mannschaftskampf dann zum 3,5:3,5 ausgleichen. Wir spielten eine scharfe Variante im Philidor, in der mein Gegner die richtige Fortsetzung, die ihm Vorteil gebracht hätte, nicht fand und nach einem Fehler selbst auf die Verliererstraße geriet. In einem hoffnungslos remisigen Endspiel versuchte Bernd noch einen ganzen Punkt herauszuholen und damit unseren Mannschaftssieg. Zuvor hatte er nach eigener Aussage gute Möglichkeiten gehabt die Partie zu gewinnen. Bevor Bernd seine Bemühungen aufgab, erfuhren wir durch einen unserer Gegner, der sich inzwischen über den Ausgang des Gladbecker Mannschaftskampfs informiert hatte, dass wir sicher abgestiegen sind. Unabhängig davon war die Partie auch nie und nimmer zu gewinnen, denn einem möglichen Dauerschach konnte er nie entkommen.
Nächste Saison geht es für uns dann in der Verbandsklasse weiter, erster Termin ist der 6. September.