Schachaufgabe des Tages

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Erste Mannschaft verpasst Sieg gegen den Tabellenführer

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SC Buer-Hassel 1 DWZ 4:4
1 1 Quast, Marcel 2247 1 Griebl, Jörn 2153 1:0
2 4 Gottmann, Bernd 1952 2 Bossy, Arnim 2144 ½:½
3 5 Berens, Thomas 1830 3 Wolff, Christoph 1955 0:1
4 6 Löffelbein, Klaus 1826 4 Wiechen, Ulrich 1919 ½:½
5 7 Melmer, Felix 1851 5 Hirschberg, Markus 1796 ½:½
6 8 Meise, Ulrich 1817 7 Strohmann, Andreas 1838 0:1
7 1001 Kalle, Yannis 1714 8 Lazarev, Vadim 1758 1:0
8 10 Boost, Jürgen 1807 1001 Wingerning, Gerd 1778 ½:½

Bericht von Marcel Quast

Heute haben wir es verpasst, das Aufstiegsrennen wieder spannender zu machen. Schon früh musste Thomas aufgeben, der gegen unser ehemaliges passives Mitglied (vor der Partie heute 5 aus 5) unter Druck stand und nicht nur schlechter entwickelt war, soindern auch noch einen wichtigen Bauern verlor. Von Jürgens Partie habe ich nicht viel mitbekommen, sie war wohl ausgeglichen und es wurde Remis vereinbart. Das gleiche Resultat erzielte Felix, der zwar besser aus der Eröffnung kam, aber wohl einen Zug zur Stellungsöffnung zu spät spielte, wonach sein Gegner ausgleichen konnte. Yannis stellte dann auf 2:2. Sein Gegner opferte bereits sehr früh eine Figur ohne auch nur den Hauch einer Kompensation, sodass der Sieg hier folgerichtig war. Dann gingen unsere Gäste in Führung, weil Uli verlor. Er kam ganz schlecht aus der Eröffnung und war bereits mit einem Bauern in der Miese. Zwar konnte er zwischenzeitlich materiellen Ausgleich erzielen, aber schlussendlich ein Matt nicht abwehren. Klaus konnte seine Stellung leider nicht gewinnen, nachdem er die Eröffnung stark spielte und eine Figur gewann. In der Folge fand er keinen guten Plan und geriet ein wenig in die Defensive. Das Gegenspiel war wohl so stark, dass Klaus die Punkteteilung akzeptierte. Mit diesem Remis bot auch Bernds Gegner sofort Remis an, nachdem er kurz zuvor noch selbst ablehnte. Da Bernd keine echten Gewinnchancen hatte, nahm er das Angebot an. Ich konnte im Mittelspiel die Initiative ergreifen und im vermutlich ausgeglichenen Dame-und-Turm-Endspiel meinen Gegner überlisten, wodurch ich in seine Stellung eindrang und ihn mattsetzte.

Big point im Abstiegskampf: 4,5 zu 3,5 in Gelsenkirchen

Br. Rangnr. SV Horst-Emscher 4 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 3,5:4,5
1 26 Nemoj, Ilja 1660 9 Steinke, Matthias 1787 ½:½
2 28 Nikolaus, Maik 1357 10 Boost, Jürgen 1807 0:1
3 29 Timpe, Norbert 1576 11 Ulrich, Robin 1632 1:0
4 30 Nikolaus, Michael 1343 12 Gawlick, Matthias 1516 ½:½
5 31 Eggert, Thomas 1470 13 Tuscher, Albin 1607 0:1
6 32 Viciski, Mike 1315 15 Straetling, Daniel 1450 ½:½
7 4001 Skubicki, Ludwig 1454 16 Wüllner, Robin 1421 1:0
8 36 Breme, Dietmar 1355 2002 Berghaus, Matthias 1845 0:1

Bericht von Matthias Gawlick

Der erwartet schwere Kampf in Gelsenkirchen bei Horst-Emscher IV wurde knapp gewonnen und damit der Sprung „über'n Strich“ geschafft. Aber der Reihe nach: Es war gerade eine Stunde vorbei, als Daniel mit seinem Gegner in einem ausgeglichenen Endspiel mit Turm und Springer sowie Bauern auf beiden Flügeln die Punkteteilung vereinbarte. Kurze Zeit später, vielleicht nach eineinhalb Stunden, konnte Jürgen Gratulationen entgegennehmen. In seiner Schottisch-Partie stand der Gegner mit Weiß zunächst passiv. Nach dem Damentausch ergab sich ein Turmendspiel, bei dem unser Mann nach Ungenauigkeiten des Gegenübers zwei Bauern und damit die Partie gewinnen konnte. Danach passierte erst mal lange Zeit nichts, aber ab 17 Uhr ging es Schlag auf Schlag: Robin W. hatte aktives Spiel und bekam einen Freibauern bis auf die siebte Reihe des Gegners. Der wiederum spielte am Schluss genauer: Ein Turmschach erwischte Robins Dame, die direkt vor ihrem König stand, so dass ein Weiterspielen nicht mehr sinnvoll schien. Robin U. dachte mal wieder ausgiebig nach, gewann früh die Qualität und wickelte in ein gewinnträchtiges Endspiel ab. Als er einen Figurengewinn übersah, ging es abwärts, zumal die gegnerischen Freibauern mehr Dynamik zeigten als die eigenen. Ich machte eher die umgekehrte Entwicklung durch. Von der Eröffnungswahl des Gegners (Sf3, Sc3) überrascht, erreichte ich eine leicht vorteilhafte Stellung, setzte aber falsch fort und konnte froh sein, dass mein Gegner am Ende die Züge wiederholte. Glücklicherweise fiel etwa zeitgleich der Ausgleich zum 3:3. Matthias B. konnte seine offene Königsstellung mit seinen Figuren geschickt zum Angriff benutzen. Sein Freibauer konnte ständig vorrücken, unter Drohung eines Figurengewinns. Der Gegner hatte dann nur die Wahl zwischen Figurenverlust oder Matt. Etwas überraschend wurde Albin zum Matchwinner. In seiner Sizilianisch-Partie war es der Gegner, der sich Zeit lassen musste, so dass Albin zwischendurch locker eine Stunde mehr übrig hatte. Es half nichts: im Endspiel mit zwei Türmen sowie Springer und Läufer war es unser Mann, der in die gegnerische Stellung eindringen und Drohungen aufstellen konnte. Aus einem einfachen Figurenverlust machte der Gegner dann gleich einen doppelten und gab auf. Matthias S. hatte sich mittlerweile am Spitzenbrett eine eindrucksvolle Stellung erarbeitet, die sich für den Gegner von einem zur Passivität verdammten Königsflügel (Eröffnung) zum Endspiel mit Minusbauern entwickelte. Um den Mannschaftssieg zu sichern, wurde hier dennoch Remis vereinbart.

Am 10.2. geht es zuhause weiter gegen die dritte Mannschaft dieses Vereins. Gerne dürft ihr uns die Daumen drücken – aber noch besser wäre, wenn sich Ersatzspieler finden, denn zu diesem Termin haben schon drei Stammkräfte ihr Fehlen angekündigt…

Hohe Niederlage für die 3. Mannschaft

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SV Welper 3 DWZ 1:5
1 17 Schüler, Bernd 1456 17 Krummsdorf, Sven 1727 0:1
2 18 Schulz, Robin 1238 18 Krummsdorf, Jörg 1794 0:1
3 19 Biermann, Jannik 1427 20 Schaller, Bettina 1435 0:1
4 21 Brunnstein, Lorenz 1375 21 Aufermann, Kevin 1338 1:0
5 22 Riedel, Frank 1228 22 Schaller, Sigrid 1490 0:1
6 25 Schulz, Wolfgang 954 3001 Gepting, Richard 1057 0:1

Bericht von Robin Schulz

Lorenz gewann seine Partie, er konnte durch einen Fehler des Gegners profitieren. Leider war es das schon mit den erfreulichen Nachrichten. Bernd konnte im Turmendspiel seine Bauern nicht halten und Jannik spielte eine Zeit lang mit einer Figur weniger. Er konnte zwar noch einen Bauern zurückgewinnen, verlor die Partie aber auch. Ich selber habe durch Scharmützel im Zentrum eine Figur eingestellt und hatte im Läuferendspiel keine Aussicht mehr auf Erfolg. Frank schlug sich auch tapfer, musste aber leider genau wie ich die Segel streichen. Mein Vater kämpfte am längsten, hatte aber letztendlich im Turmendspiel auch keine Schnitte. Es war der erwartet schwere Kampf, den wir leider etwas zu hoch verloren haben.

Der Aufstieg ist in weite Ferne gerückt

Br. Rangnr. Rochade Steele/Kray 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 1 Happe, Ulrich 2091 1 Quast, Marcel 2247 0:1
2 2 Landau, Christian 2048 3 Brüggestraß, Volker 2017 1:0
3 3 Kirsch, Paul 1929 4 Gottmann, Bernd 1952 1:0
4 5 Greger, Helmut 1915 5 Berens, Thomas 1830 1:0
5 6 Seker, Seyfullah 1741 6 Löffelbein, Klaus 1826 ½:½
6 7 Borger, Alexander 1886 7 Melmer, Felix 1851 0:1
7 8 Schmitz, Jürgen 1864 8 Meise, Ulrich 1817 1:0
8 1002 Schröder, Marcel 1520 1001 Kalle, Yannis 1714 0:1

Bericht von Marcel Quast

Durch eine Niederlage gegen die abstiegsbedrohten Steele/Krayer sind unsere Chancen auf einen Aufstieg in die Verbandsliga erheblich geschrumpft. Es ging gut los, da ich recht früh durch einen Mattangriff gewann. Es folgte Felix, der auf 2:0 stellte. Allerdings hätte er eigentlich die Qualität und damit wohl auch die Partie verlieren können. Glücklicherweise ließ dies der Gegner aus und gab kurze Zeit später aufgrund von Bauernverlusten auf. Uli verlor, nachdem er ein Schach mit Turmverlust übersah. Thomas verlor ebenfalls, wohl weil sein Gegner über die b-Linie eindringen und eine Qualität gewinnen konnte. Hier habe ich aber nichts selbst gesehen. Klaus stand besser, nachdem sein Gegner in der Eröffnung ungenau agierte. Später stellte er aber seinen Vorteil ein und lehnte ein Remisangebot ab, objektiv gesehen wohl ein Fehler, wie er hinterher feststellte. Am Ende bot er in wohl schlechterer Stellung selbst die Punkteteilung an, die sein Gegner akzeptierte. Drei Partien liefen noch und dennoch sah es recht gut aus. Volker stand zwar schlechter und musste im Turm- und ungleichfarbigen Läufer-Endspiel aufgrund seines sehr schwachen Königs aufgeben, doch sowohl Bernd als auch Yannis standen besser, Yannis mit zwei Mehrfiguren sogar glatt auf Gewinn. Doch leider kam es bei Bernd anders, der seine Qualität mehr nicht zum Sieg führen konnte, sondern in Zeitnot dem Angriff seines Gegners unterlag, der im Gegensatz zu Bernd alle Figuren im Spiel hatte und nach einem Läuferopfer zum Erfolg kam. Schließlich gewann Yannis seine Partie ohne Probleme. Das einzige Problem waren falsch eingestellte Uhren, was sich jedoch nur in dieser Partie bemerkbar machte und nach einem kleinen Chaos gelöst werden konnte.

Monatsblitzturnier Januar

Rangliste: Stand nach der 13. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2247 ** 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12.0 66.00
2. Melmer,Felix 1851 0 ** ½ 1 1 1 1 ½ 1 1 1 1 1 10.0 48.25
3. Meise,Ulrich 1817 0 ½ ** 1 0 1 1 1 1 1 1 1 1 9.5 44.50
4. Gawlick,Matthias 1516 0 0 0 ** 0 1 1 ½ 1 1 1 1 1 7.5 29.00
5. Gottmann,Bernd 1952 0 0 1 1 ** 0 1 ½ ½ 1 0 1 1 7.0 34.75
6. Brüggestraß,Volker 2017 0 0 0 0 1 ** 0 1 1 1 1 1 1 7.0 25.00
7. Säglitz,Patrick 1707 0 0 0 0 0 1 ** 1 1 1 1 1 1 7.0 25.00
8. Pflieger,Christin 1765 0 ½ 0 ½ ½ 0 0 ** ½ 1 1 1 1 6.0 22.00
9. Löffelbein,Klaus 1826 0 0 0 0 ½ 0 0 ½ ** ½ 1 1 1 4.5 12.25
10. Boost,Jürgen 1807 0 0 0 0 0 0 0 0 ½ ** 1 1 1 3.5 6.25
11. Schüler,Bernd 1456 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 ** 0 1 2.0 7.00
12. Wüllner,Robin 1421 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 ** 1 2.0 2.00
13. Kalle,Michael 1277 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ** 0.0 0.00

Bericht von Ulrich Meise

Vorletzten Freitag fanden sich 13 Spieler zur ersten Blitzrunde im neuen Jahr ein. Marcel wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann alle Partien, einige davon doch sehr glücklich. Felix und ich, wir hatten ebenfalls einen guten Tag erwischt und konnten uns Platz zwei und drei sichern. Volker hingegen spielte nicht ganz so gut.

Weihnachtsturnier 2018

Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 7. Runde
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte Buchh
1. Volker Brüggestraß   ** 0 1 1 1     1 ½   1     5.5 27.0
2. Bernd Gottmann   1 ** 0 1 1 1   ½   ½       5.0 28.0
3. Ahmad Al Zoubi   0 1 **       1   1 1 0     5.0 25.5
4. Robin Wüllner   0 0   ** ½ 1       1 1 1   4.5 26.5
5. Mika Kowalski   0 0   ½ ** 1   1 1 ½       4.0 27.5
6. Karim Albaba     0   0 0 ** 1       1 1   4.0 25.5
7. Daniel Straetling       0     0 **     1 0 1 1 4.0 19.5
8. Ulrich Meise   0 ½     0     ** 1 0     1 3.5 24.0
9. Thomas Berens   ½   0   0     0 **     1 1 3.5 22.0
10. Jürgen Boost     ½ 0 0 ½   0 1   **     1 3.0 25.0
11. Klaus Löffelbein   0   1 0   0 1       ** 0 1 3.0 24.5
12. Michael Kalle         0   0 0   0   1 ** 1 3.0 20.0
13. Henrik Koehler               0 0 0 0 0 0 ** 1.0 20.5

Bericht von Ulrich Meise

Dreizehn Spieler trafen sich am letzten Freitag vor Weihnachten, um Schach 960 zu spielen. Ohne die Topfavoriten Dirk und Marcel war plötzlich Volker ganz vorne gesetzt. Er wurde seiner Rolle auch gerecht. Außerdem stellte sich heraus, dass unsere Jugend mit Schach 960 besser klarkommt, als einige Spieler aus der ersten Mannschaft.

Bezirksblitzmeisterschaft

Die Bezirksblitzeinzelmeisterschaft findet am Samstag, den 26. Januar, um 14 Uhr in Linden statt. Siehe Info auf der Bezirksseite.

Marcel Quast gewinnt DSAM Vorrunde Potsdam

Marcel Quast und Matthias Gawlick nahmen an der Vorrunde Potsdam der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft teil, bei der unter neuer Regie weiterhin in sieben Gruppen bei sieben Vorrunden je sieben Qualifikanten für das Finale ausgespielt werden. Das Turnier wird offiziell vom Deutschen Schachbund ausgerichtet und ist in der breiten Masse sehr beliebt, vor allem, da man fünf Partien gegen etwa gleichstarke Konkurrenz bestreiten kann und ein großes Finale samt Deutschem (Amateur-)Meistertitel winkt. Von unseren beiden Vertretern hat sich Matthias leider nach drei Runden krankheitsbedingt vom Turnier abgemeldet. Marcel hat einen Bericht über sein Turniererlebnis geschrieben:

Als Nummer neun der Setzliste konnte ich einen sehr guten ersten Tag hinlegen. Zunächst gewann ich gegen Albrecht Weidel (DWZ 2108 / ELO 2140) von den Stuttgarter SF durch ein Springeropfer, nachdem ich im Mittelspiel auf Angriff spielte und bereits drei Bauern im Rückstand war. Mein Gegner, der mir bereits im letztjährigen Finale gegenüber saß, nahm nicht den Springer, sondern meinen auch hängenden Turm und wurde daraufhin mattgesetzt. Obwohl die Maschine meinen Gegner nach dem Springeropfer weiterhin leicht favorisiert, war die Stellung recht komplex und unklar. Danach konnte ich gegen Dustin Möller (2100 / 2127) vom Eckernförder SC gewinnen, wobei ich hier schon nach wenigen Zügen als Schwarzer Ausgleich erzielte und kurz darauf gar Vorteil erlangte. Seine passiven Figuren wurden ihm schließlich zum Verhängnis. So führte ich nach zwei Runden alleine die Tabelle an, da niemand sonst am ersten Tag schadlos blieb.

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Das Turnier in Unna – Jedes Jahr eine tolle Sache

Bericht von Robin Schulz

Am 27.12.2018 ging es los. Mit zwei Partien pro Tag (die 1. um 10:15 Uhr, die 2. begann um 16:00 Uhr) an den ersten drei Tagen und der morgendlichen Partie plus Siegerehrung am 4. Tag, ein sehr anstrengendes Turnier. In der 1. Runde konnte Wolfgang mit einem Remis (der Gegner hatte 1600 DWZ) überraschen. Ich spielte in der 1. Runde gegen Marc Richter (1710 DWZ), die von ihm so geliebte englische Eröffnung. Im Mittelspiel erkämpfte ich mir einen Bauern und im 38. Zug ließ er noch eine Figur stehen, wonach er die Partie entnervt aufgab. Leider folgte bei uns beiden eine Niederlagenserie von vier Partien gegen nominell stärkere Gegner. In der 6. Runde konnten wir beide unseren nächsten Punkt holen. In der 7. Runde konnte Wolfgang nach hart geführtem Kampf leider auch nicht gewinnen, ich selber spielte über fünf Stunden und erreichte ein Remis. Mittags gab es immer eine warme Suppe (sehr lecker und mit 3 € nicht zu teuer), sowie belegte Brötchen. Ein regelmäßig gut besetztes Turnier (80 Teilnehmer) mit einem wirklich tollen Organisatorenteam machen dieses Turnier jedes Jahr zu einem tollen Jahresausklang. Die Siegerehrung, bei der es für jeden mindestens einen Sachpreis gibt, ist eine super Sache. Dafür gibt es von uns ein riesiges Kompliment.

Das Silvester-Open in Gelsenkirchen … verlängerter Genuss (!?)

Bericht von Matthias Gawlick

Wie in den vergangenen Jahren machte der SC Buer-Hassel für das Jahresende das evangelische Gemeindehaus in der Gelsenkirchener Altstadt klar. Die Veranstalter rund um das rührige Duo Christoph Wolff und Gerd Wingerning warteten mit einer Veränderung auf, denn sie verlängerten das Turnier um zwei Runden, also einen Spieltag. So gab es erst nach sieben Partien Lorbeeren, Preisgeld, DWZ-Punkte. Das Publikum nahm die Innovation dankbar an und machte in Form von 80 Teilnehmern einen motivierten Eindruck: keine einzige der 200 Partien in den ersten fünf Runden wurde kampflos entschieden …

Marcel Quast und ich wirkten mit, wobei Kenner der Materie wissen, dass es sich bei diesem Turnier um eins von Marcels Lieblings-Events handelt… Vorbildlich legte er mit mit drei Siegen los, um sich in Runde 4 ein Remis zu gönnen. In Runde 5 mit Weiß gegen FM Thomas Michalczak gab es etwas für die Kiebitze: Zunächst brütete Marcel über seiner Angriffsposition so lange, bis der Gegner 60 Minuten mehr auf der Uhr hatte. (Das ist hier keine Kleinigkeit, denn für die ganze Begegnung hatte man 90 Minuten plus 30 Sekunden für jeden Zug!) Danach gestaltete er ein technisch anspruchsvolles Endspiel aus zwei Läufern plus Doppelbauern versus einen Läufer und vier Bauern siegreich. In Runde 6 folgte ein Kurzremis gegen den damaligen Tabellenführer Stefan Wickenfeld, bevor es dann in der Schlussrunde zum „Showdown“ kam. Gegen Altmeister IM Karl-Heinz Podzielny gab es einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei unser Mann das Nachsehen hatte und mit 5 Punkten insgesamt Platz 6 belegte, aber immerhin noch 100 Euro einstrich. Ich selbst, von Platz 49 der Setzliste gestartet, erreichte mit 2,5 Punkten Platz 59.

An dieser Stelle sei die Empfehlung aus den Vorjahren durchaus wiederholt: der ordentliche Veranstaltungsraum mit ausreichend Platz, das fleißige Helferteam, das warme und kalte Speisen bereitstellte, und die reibungslose Organisation sprechen für sich. Schiedsrichter Steffan Uhlenbrock hatte nicht viel zu tun und trat auf, wie man es erwarten durfte: Der Schachsport stand im Mittelpunkt.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 29. März im CVJM-Heim
(Endspieltraining)

Nächstes Jugendtraining

Mittwoch, 27. März im CVJM-Heim

Nächste Termine

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