| 1885 | 4.5 : 3.5 | SC Rochade Rüttenscheid 1 | 1890 | ||
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1
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2125
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0.5 – 0.5
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2173
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2
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2005
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0.5 – 0.5
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1901
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3
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1940
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0.5 – 0.5
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1867
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4
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1926
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1 – 0
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1846
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5
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1792
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0 – 1
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1837
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6
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1799
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0.5 – 0.5
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1804
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7
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1738
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0.5 – 0.5
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1862
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8
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1752
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1 – 0
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1828
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Bericht von Marcel Quast
Nach unserem Sieg in der vorherigen Runde gelang uns am Sonntag der nächste gegen den Tabellenletzten, dennoch sind wir weiterhin auf einem Abstiegsplatz.
Felix machte recht früh Remis durch Zugwiederholung. Uli verlor nach einem Fehler im Übergang von der Eröffnung zum Mittelspiel eine Qualität. Nach dem weiteren Öffnen der Stellung war die Partie hoffnungslos. Den Rückstand glich Volker aus, der sehr früh eine gewonnene Stellung erreichte. Bereits in der Eröffnung spielte der Rüttenscheider eine scharfe Variante falsch weiter und geriet in eine Verluststellung. Volker gewann eine Figur und obwohl der Gegner noch einige Zeit weiterspielte, war der volle Punkt nie in Gefahr. Ich konnte ein Remis erzielen. Mein Gegner versuchte früh bei heterogenen Rochaden meine Königsstellung aufzureißen, doch mir gelang es alle Drohungen zu parieren und einige Figuren zu tauschen. In der Folge konnte der Rüttenscheider zwar einen Bauern gewinnen, dafür waren all seine vier Figuren im Gegensatz zu meinen zur Passivität verdammt. Ich griff mit allen Figuren einen Bauern an, von dessen Deckung er nicht mehr loskam und so war auch hier eine Zugwiederholung die logische Konsequenz.
Jürgens Gegner opferte in der Eröffnung einen Bauern für aktives Figurenspiel und Initiative. Nach einem Überseher konnte Jürgen diese aber vollkommen zerschlagen und hatte wohl keine Probleme mehr. In der Folge kam er auch zu besserem Spiel, konnte aber aus seinem Vorteil keinen Profit schlagen und musste sich mit einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern begnügen, das nicht zu gewinnen war. Auch Bernd schien optisch besser zu stehen, der gegnerische Läufer kam anfangs hinter den Bauern nicht so recht zur Geltung. Beide Partien hatten schwache Bauern, die belagert und später getauscht wurden. Beim Übergang in ein ausgeglichenes Turmendspiel mit je drei Bauern am selben Flügel wurde der Punkt dann schließlich geteilt. Ahmad erspielte sich eine starke Bauernkette und Raumvorteil. Nach dem Tausch eines Turmpaares gelang es ihm zudem die Stellung weiter zu öffnen und mit seinem Turm gefährlich auf der siebten Reihe einzudringen. Ein Freibauernpaar entschied schließlich die Partie. Die Stellung auf Matthias' Brett wirkte recht bizarr. Seinem Gegner gelang es seine beiden schwarzen Türme auf h6 und h4 zu platzieren und dann mittels seiner Bauern h7, g6 und f5 festzulegen. Auch die vierte Reihe war verstellt. Dennoch machten die Türme Druck auf den Bauern h3 und den König, sodass auch ein Turm passiv auf g3 stehen musste. In der Folge gelang es Matthias nicht einen schwachen Bauern mit dem anderen Turm und seinem Läufer zu belagern, der gegnerische König deckte ihn immer ausreichend zusammen mit einem Springer. In der Folge tauschten sich die Leichtfiguren und dank genauen Rechnens konnte Matthias durch einen Bauernzug die Stellung öffnen, beide Türme tauschen und Remis durch Opposition halten.
In den letzten beiden Runden geht es jetzt darum weiter Punkte zu sammeln und auf Punktverluste unserer Konkurrenz zu hoffen. Die nächste Runde findet am 29. März beim SV Unser Fritz statt.