{"id":7474,"date":"2017-04-17T17:22:53","date_gmt":"2017-04-17T16:22:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/?p=7474"},"modified":"2017-04-17T20:05:19","modified_gmt":"2017-04-17T19:05:19","slug":"oberhausener-oster-open-2017-geniales-und-grauenhaftes-aus-gerther-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/?p=7474","title":{"rendered":"Oberhausener Oster-Open 2017 \u2013 Geniales und Grauenhaftes aus Gerther Sicht"},"content":{"rendered":"<p><u>Bericht von <strong>Matthias Gawlick<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Drei, wie sie unterschiedlicher kaum sein k&ouml;nnten, fanden sich ab Gr&uuml;ndonnerstag zum <a href=\"http:\/\/www.osv1887.de\/osteropen-2017\/\"><u><strong>Open des Oberhausener SV <\/strong><\/u><\/a>ein: <strong>Volker Br&uuml;ggestra&szlig;<\/strong>, <strong>Josef Mrowetz<\/strong> und <strong>ich<\/strong>, ein Augenmerk sollte aber noch auf unserem passiven Mitglied <strong>Christoph Wolff<\/strong> liegen. Wie im Vorjahr wollten 177 Schachfreunde mitmachen, was dieses Jahr aber zu Komplikationen f&uuml;hrte. Einige Kurzentschlossene meldeten sich so sp&auml;t an, dass kurz im Schiedsrichter-Quartett diskutiert wurde, ob die <em>erste Runde<\/em> neu ausgelost werden sollte&#8230;<\/p>\n<p>Ob es an diesem ungewohnten Durcheinander lag? <strong>Volker <\/strong>als 39. der Setzliste geriet nach zwei Stunden gegen seinen nominell deutlich schw&auml;cheren Gegner auf Abwege, verlor zun&auml;chst die Qualit&auml;t und sp&auml;ter die Partie. <strong>Josef <\/strong>hielt seine nach eigener Aussage lange ausgeglichen, musste dem Favoriten aber zuletzt den Punkt lassen. <strong>Ich<\/strong> lie&szlig; mir von meinem Gegen&uuml;ber die Folgen eines Bauernverlustes nicht mehr zeigen. Also stand beim Gerther Trio die Null&#8230;<\/p>\n<p>In der <em>zweiten Runde<\/em> regierte das Prinzip Schnelligkeit. <strong>Volker<\/strong> sagte mir schon nach einer Dreiviertelstunde (!), dass sein Gegner nicht mehr lange spielen werde und setzte dann die Mattkombination an. Da war <strong>ich<\/strong> schon fertig (!), weil mein jugendlicher Gegner Schnellschach spielte und zuletzt mit dem nackten K&ouml;nig gegen zwei Leichtfiguren und f&uuml;nf Freibauern antrat. <strong>Josef<\/strong> spielte im normalen Tempo, brachte auch eine aussichtsreiche Stellung zustande, allerdings ohne z&auml;hlbaren Erfolg. <strong>Christoph Wolff <\/strong>sollte aber sp&auml;testens hier dringend erw&auml;hnt werden, da er mit Wei&szlig;<strong> <\/strong>IM Michail Zaitsev ein Remis abrang!<\/p>\n<p><!--more--><em>Runde Drei<\/em> brachte uns zur Abwechslung vor allem Punkteteilungen: <strong>Volker <\/strong>kam trotz aussichtsreicher Stellung als Schwarzer mit Druck auf den Gegner nur zum Remis. Wegen eines Qualit&auml;tsverlusts erlitt sein Versuch, das Feld mal von hinten aufzurollen, einen R&uuml;ckschlag. <strong>Josef <\/strong>erwischte wieder einen schweren Gegner und musste zum dritten Mal die Null quittieren. <strong>Ich<\/strong> hatte nach dem kurzen Match am Vormittag genug Kraft und Inspiration, um gegen einen nominell St&auml;rkeren ein Remis herauszuholen. Und <strong>Christoph<\/strong>? Verlor gegen den n&auml;chsten IM (Tomic) und stellte anschlie&szlig;end ganz nachvollziehbar fest: &bdquo;Irgendwann kann man nicht mehr denken!&ldquo;<\/p>\n<p>Die <em>vierte Runde<\/em> am Samstag bot wieder Temposchach. <strong>Josef<\/strong> verbuchte schon nach 40 Minuten den Sieg, weil er &ndash; richtig geraten! &ndash; den Jugendlichen erwischt hat, der sich hier wie beim Schnellschach f&uuml;hlte&#8230; <strong>Volker <\/strong>geriet gegen seinen Kontrahenten alsbald in ein Hauen und Stechen, das unser Mann technisch beendete. Da war noch keine Stunde vorbei.<strong> Ich<\/strong> griff im Mittelspiel daneben und wollte nach einem Figurenverlust nicht nach dem Faden suchen, den ich vorher verloren hatte.<\/p>\n<p>Am Ostersonntag gab es erneut zwei Spielrunden, die &uuml;ber den Ausgang des Turniers entscheiden sollten &ndash; auch f&uuml;r uns &bdquo;Normalsterbliche&ldquo; (&bdquo;Richtungsspiel&ldquo; hei&szlig;t das bei den Fu&szlig;ballern). Die<em> f&uuml;nfte <\/em>also bot<strong> Josef <\/strong>Gelegenheit, gegen einen Gegner mit locker 200 DWZ-Punkten mehr einen taktischen Hieb zu setzen, mit dem er sein Punktekonto verdoppelte. <strong>Volker<\/strong> landete in einem Endspiel mit gleichfarbigen L&auml;ufern und f&uuml;nf Bauern, das er nach vier Stunden und einigen unpr&auml;zisen Z&uuml;gen leider nicht ausgeglichen halten konnte (O-Ton: &bdquo;nicht mein Turnier&ldquo;). <strong>Ich <\/strong>war vorab nerv&ouml;s, weil ich gegen einen Gegner favorisiert war und gewinnen &bdquo;musste&ldquo;, was mit etwas Nervenflattern gelang. Die <em>sechste <\/em>Runde setzte f&uuml;r <strong>Volker <\/strong>das Wechselbad der Gef&uuml;hle fort, denn der Bezirksligaspieler, der ihm zugedacht war, war mit seiner Idee von Franz&ouml;sisch chancenlos und wurde im Eiltempo &uuml;berrollt. <strong>Josef <\/strong>konnte gegen einen anspruchsvollen Gegner nichts rei&szlig;en. <strong>Mir <\/strong>gelang es zwar, meinen Kontrahenten zu besch&auml;ftigen, bis er in Zeitnot geriet, aber in einem Endspiel mit jeweils zwei T&uuml;rmen und einem &bdquo;guten&ldquo; Springer gegen einen &bdquo;schlechten&ldquo; L&auml;ufer fehlten mir Technik und Kraft f&uuml;r mehr als ein Remis.<\/p>\n<p>Die <em>siebte<\/em> <em>Runde<\/em> am Ostermontag bescherte <strong>Volker <\/strong>einen niederl&auml;ndischen Jugendlichen mit dem anschaulichen Vornamen &bdquo;Rembrandt&ldquo;; die Stellung, die sich dann ergab, war aber eher sperrig als malerisch. Resultat: Remis! <strong>Josef <\/strong>bekam es mit dem aus der Bezirksklasse bekannten Spieler Bacaksiz (Springer Bochum) zu tun und verlor erneut. Das Mittelspiel erwies sich f&uuml;r <strong>mich<\/strong> wieder als schwierig, als ich meinem Gegner zu viel Initiative &uuml;berlie&szlig; (und sp&auml;ter einen Bauern). Nur mit Gl&uuml;ck und durch einen Fehler meines Gegner mogelte ich mich noch zum Remis.<\/p>\n<p>Damit erreichte<strong> Volker <\/strong>mit 4 Punkten Platz 68, ist aber nicht ganz zufrieden; <strong>Josef <\/strong>mit 2 Punkten Platz 153. <strong>Ich<\/strong> nenne 3,5 Punkten mein eigen und komme auf Platz 90 (mein erstes Turnier mit 50 %). Zumindest die Letztgenannten finden demn&auml;chst ein aufgestocktes DWZ-Konto vor! Und auch <strong>Christoph<\/strong> steht am Ende h&ouml;her als auf der Teilnehmerliste (Platz 37, 4,5 Punkte).<\/p>\n<p>Schlusswort: Wer Lust hat, mitzuspielen, sollte sich angesichts der guten Erreichbarkeit, des Platzangebots, des Caterings und der Organisation (osv1887.de!) eine Teilnahme &uuml;berlegen. Auch wenn man verliert, schult man wenigstens das Durchhalteverm&ouml;gen; anders als mancher GM \/ IM, der nach der (ersten) Niederlage das Weite sucht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht von Matthias Gawlick Drei, wie sie unterschiedlicher kaum sein k&ouml;nnten, fanden sich ab Gr&uuml;ndonnerstag zum Open des Oberhausener SV ein: Volker Br&uuml;ggestra&szlig;, Josef Mrowetz und ich, ein Augenmerk sollte aber noch auf unserem passiven Mitglied Christoph Wolff liegen. Wie im Vorjahr wollten 177 Schachfreunde mitmachen, was dieses Jahr aber zu Komplikationen f&uuml;hrte. 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