{"id":1072,"date":"2012-03-30T10:15:21","date_gmt":"2012-03-30T09:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/?p=1072"},"modified":"2012-03-31T08:46:45","modified_gmt":"2012-03-31T07:46:45","slug":"vereins-meisterschaft-2012-1-runde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/?p=1072","title":{"rendered":"Vereins-Meisterschaft 2012: 1. Runde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/VM_Runde1\/album\/index.html\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"right\" alt=\"\" height=\"100\" src=\"https:\/\/www.sc-gerthe-46werne.de\/wp-content\/uploads\/1info_64x64(2).png\" width=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zur diesj&auml;hrigen Vereins-Meisterschaft haben sich bisher zw&ouml;lf Spieler eingefunden. Es ist aber m&ouml;glich, dass es noch mehr werden. Eine wichtige Information gab es vor dem Freigeben der Bretter: Die angesetzten Termine f&uuml;r die 6. und 7. Runde werden sich noch &auml;ndern. Wahrscheinlich wird die 6. Runde im September und die 7. bzw. letzte Runde im Januar gespielt. Ohne Probleme konnten dann p&uuml;nktlich die ersten Figuren bewegt werden.<br \/>\n\tTraditionell sind in der 1. Runde die DWZ-Unterschiede am gr&ouml;&szlig;ten, so dass bei einigen Partien eindeutige Favoriten vorhanden waren. Es kam aber auch zu zwei Paarungen innerhalb der 1. Mannschaft. Die Favoriten setzten sich am schnellsten durch und die Duelle der Verbandsligisten wurden zum Schluss remisiert.<\/p>\n<p><strong>Kommentar zu den Partien:<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><u><strong>Boost, J&uuml;rgen &ndash; Bartel, Mario 0:1<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Die erste Entscheidung des Turniers um ca. halb neun. Beim ersten Blick aufs Brett konnte man es kaum glauben &ndash; &bdquo;J&uuml;rgen spielt diese Partie&ldquo;. Er wollte experimentieren und spielte ungew&ouml;hnlich scharf. Die Stellung war gepr&auml;gt von heterogenen Rochaden und T&uuml;rmen, die auf offenen Linien den gegnerischen K&ouml;nig ins Visier nahmen. Entscheidend war nur, wem es zuerst gelingen w&uuml;rde den n&ouml;tigen Einschlag zu bringen. Mario gelang dies zuerst. Er entdeckte ein elegantes Feld f&uuml;r seinen Turm, woraufhin die Stellung eindeutig zu seinen Gunsten kippte. Mario hatte am Ende einen Springer mehr und J&uuml;rgen gab auf.<\/p>\n<p><u><strong><br \/>\n\tBr&uuml;ggestra&szlig;, Volker &ndash; K&ouml;hler, Henrik 1:0<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Die Partie, die wohl am &uuml;berzeugendsten vorgetragen wurde. Volker gewann erst einen Bauern und holte sich sp&auml;ter noch einen zweiten ab. Henrik stand f&uuml;r den materiellen Nachteil mit leeren H&auml;nden da und sein Gesichtsausdruck verriet immer mehr Frustration. Zwischendurch machte er wohl lieber Photos, nur um seine Stellung nicht sehen zu m&uuml;ssen. Volker zauberte zum Schluss aber noch eine sch&ouml;ne Koproduktion von Springer und Turm aufs Brett, bei der Henrik der letzte Spa&szlig; zum Weiterspielen genommen wurde.<\/p>\n<p>\n\t<u><strong>Kalle, Michael &ndash; S&auml;glitz, Patrick 0:1<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Von beiden Seiten wurde in der Er&ouml;ffnung nicht die optimale Zugreihenfolge gew&auml;hlt, die Pl&auml;ne schienen aber dennoch die Richtigen zu sein. Entscheidend war der schwarze Vorsto&szlig; e5 und die prinzipielle Beurteilung von Wei&szlig; ob man den Bauern &bdquo;schl&auml;gt&ldquo; oder lieber &bdquo;nicht schl&auml;gt&ldquo;. In der Folge entschied sich Michael den Bauern zu schlagen, worauf Patrick seine T&uuml;rme auf der E-Linie in Stellung brachte. Michael h&auml;tte nun versuchen m&uuml;ssen einen Gegenangriff einzuleiten, konnte aber keinen finden. Letztendlich hatte die Strategie von Patrick mehr Erfolg.<\/p>\n<p><u><strong><br \/>\n\tKalkowski, Peter &ndash; M&uuml;ller, Falk 0:1<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Ein Kampf des &bdquo;Ersten&ldquo; (Falk) gegen den &bdquo;Zweiten&ldquo; (Peter) Vorsitzenden. Es bot sich das Bild einer in sich verkeilten Figurenkonstellation. Lange war nur ein Bauer vom Brett verschwunden und nur die freie D-Linie vorhanden. Die gro&szlig;e Frage also: &bdquo;Wem w&uuml;rde es zuerst gelingen, den richtigen L&auml;ufer zu entfernen bzw. zu behalten?&ldquo; Falk hatte zus&auml;tzlich den Vorteil, durch die Bauernstruktur, praktisch einen Bauern mehr am Damenfl&uuml;gel zu bewegen. Irgendwann zentralisierte Falk seine Dame auf d5 und strahlte von dort aufs ganze Brett. Nachdem Falk schlie&szlig;lich auch noch den richtigen L&auml;ufer behalten konnte, war Peter&lsquo;s z&auml;he Verteidigung ohne Hoffnung. Peter&rsquo;s Arbeitstag hatte seine Spuren hinterlassen und er konnte nach &uuml;ber vierzig Z&uuml;gen nicht mehr mithalten. Einmal konzentrierte er sich zu lange aufs Brett, nur um zu realisieren &ndash; Er w&uuml;rde verlieren.<\/p>\n<p><u><strong><br \/>\n\tL&ouml;ffelbein, Klaus &ndash; Melmer, Felix 0,5:0,5<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Eine Partie, die man am besten sofort vergessen sollte. Felix hatte die Partie lange Zeit unter Kontrolle und stand sehr gut. An einigen Stellen h&auml;tte er besser spielen k&ouml;nnen, bevorzugte aber Sicherheit gegen&uuml;ber &bdquo;Nachdenken&ldquo;. In einer Stellung, die er herrlich fand und keine Sorgen mehr kannte, spielte er ad-hoc einen desastr&ouml;sen Zug. Die Stellung kippte schlagartig von &bdquo;klarem Vorteil f&uuml;r Schwarz&ldquo; auf &bdquo;besser f&uuml;r Wei&szlig;&ldquo;, dem war aber nicht genug und es folgte ein weiterer Fehler, so dass es h&auml;tte hei&szlig;en m&uuml;ssen: &bdquo;Sieg f&uuml;r Wei&szlig;&ldquo;. Klaus entschied sich aber gegen den Gewinnzug (42.Db4). Er wickelte stattdessen in ein ausgeglichenes Endspiel ab. Das Resultat ist eine &bdquo;mentale Niederlage&ldquo; f&uuml;r mindestens einen Spieler.<\/p>\n<p>\n\t<u><strong>Quast, Marcel &ndash; Berens, Thomas 0,5:0,5<\/strong><\/u><\/p>\n<p>Der &bdquo;Vereinsmeister 2011&ldquo; (Marcel) gegen den &bdquo;Pokal-Sieger 2011&ldquo; (Thomas). Eine Partie, die selbst f&uuml;r einen Betrachter, der glaubt die Er&ouml;ffnung gut zu kennen, nicht begreifbar war &#8211; &bdquo;Was ist da los?&ldquo; Beide, Marcel und Thomas versuchten wohl unterhaltsamer Weise auf Gewinn zu spielen. Nach einiger Zeit schien sich aber das Brett zu s&auml;ubern und in ein Turmendspiel zu m&uuml;nden. Hier wurde dann als das letzte Ergebnis des Abends, um kurz nach zehn, ein Remis notiert. Eine Partie, die vielleicht einen zweiten Blick bzw. Abend braucht um verstanden zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur diesj&auml;hrigen Vereins-Meisterschaft haben sich bisher zw&ouml;lf Spieler eingefunden. Es ist aber m&ouml;glich, dass es noch mehr werden. Eine wichtige Information gab es vor dem Freigeben der Bretter: Die angesetzten Termine f&uuml;r die 6. und 7. Runde werden sich noch &auml;ndern. Wahrscheinlich wird die 6. 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