Schachaufgabe des Tages

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

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Turniere in den nächsten Monaten

Dirk Topolewski hat uns eine Reihe interessanter Turniere zusammengestellt. Er selbst hat den guten Vorsatz, bei dem einen oder anderen davon mitzumischen. Wer Interesse an einer Teilnahme, einer Fahrgemeinschaft etc. hat, kann gerne auf Dirk zukommen und ihm eine Email unter dirktt@gmx.de schreiben. Zu den Ausschreibungen der einzelnen Turniere gelangt ihr durch Klicken auf die entsprechenden Links. Vielen Dank, Dirk!

20.4.,  Solingen, Erwerb einer Blitz-Elo möglich

28.4.-1.5., Ried/Einhausen (Süd-Hessen), 1.=600€  

1.5., Godesberg Schnellturnier (1.=300€); Schnellturniere am 1.Mai auch in Viersen+W-Elberfeld (Ausschreibung folgt)

9.-12.5., Ruhrhalbinsel 9.(Mi) -12.5.(SA, letzte Runde = 16 Uhr), Don=Himmelfahrt, 2017=2/5 GM/IM, Elo+DWZ, 1.=500€  

9.-13.5., Bamberg, Doppelr. 10.+12.5., 1.=1500€, Elo+DWZ,  420km = ca. 4 Std. Fahrtzeit

10.-13.5., Stuttgart, 3 Doppelrunden, 1.=1000€, Elo+DWZ, 460km = ca. 4,5 Std. Fahrtzeit, Stadthalle Ditzingen

18.-21.5., Hassloch (Pfalz, 1.=1600€), 320km = ca. 3 Std. Fahrtzeit, Freitag bis Pfingstmontag

18.-21.5., Limburg (Maastricht nähe Aachen, 1.=2000€), 1 bye in ersten 4 Rd. (auch Rd. 1) möglich, Fahrtzeit 160km = 1,5 Std.

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Monatsblitzturnier März

Rangliste: Stand nach der 7. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2205 ** ½½ 11 11 11 11 ½+ 10.5 51.75
2. Topolewski,Dirk 2077 ½½ ** 11 11 11 10 1+ 10.0 50.50
3. Brüggestraß,Volker 2021 00 00 ** 01 11 11 0+ 6.0 22.50
4. Meise,Ulrich 1858 00 00 10 ** 10 11 1+ 6.0 21.00
5. Boost,Jürgen 1837 00 00 00 01 ** 11 01 4.0 14.50
6. Pflieger,Christin 1759 00 01 00 00 00 ** 1+ 3.0 15.00
7. Gottmann,Bernd 1912 ½- 0- 1- 0- 10 0- ** 2.5 15.25

Monatsblitzturnier Februar

Rangliste: Stand nach der 5. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 Punkte SoBerg
1. Topolewski,Dirk 2077 ** 11 ½1 11 11 7.5 23.25
2. Brüggestraß,Volker 2021 00 ** 11 11 5.5 12.75
3. Pflieger,Christin 1759 ½0 00 ** 01 11 3.5 8.25
4. Boost,Jürgen 1837 00 10 ** 01 2.5 7.25
5. Meise,Ulrich 1858 00 00 00 10 ** 1.0 2.50

Bericht von Uli Meise

Nur 5 Spieler wollten im Februar Punkte für den Gesamtsieg sammeln. Ohne Marcel war es für Dirk ein leichtes, den ersten Platz zu holen. Allerdings musste er sich mit einem Remis gegen Christin zufrieden geben. Volker holte einen ungefährdeten 2.ten Platz, allerdings auch mit einem unerwarteten Remis gegen Jürgen.

Erste Mannschaft verlässt die Abstiegsränge

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ Rangnr. SG Gladbeck 1 DWZ 5,5:2,5
1 1 Quast, Marcel 2206 2 Mancic, Ivan 2157 1:0
2 2 Topolewski, Dirk 2093 3 Frohne, Gerd 2088 ½:½
3 3 Brüggestraß, Volker 2021 4 Berg, Dietmar 1969 ½:½
4 4 Berens, Thomas 1891 5 Holtkamp, Matthias 1943 1:0
5 5 Gottmann, Bernd 1912 6 Rickert, Stefan 1894 ½:½
6 6 Löffelbein, Klaus 1855 7 Kucheyda, Jörg 1939 ½:½
7 7 Melmer, Felix 1867 1002 Winzbeck, Frank 1850 1:0
8 1001 Kalle, Yannis 1710 10 Kruse, Peter 1909 ½:½

Bericht von Marcel Quast

Durch unseren Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Altenessener konnten wir heute die Abstiegsränge verlassen und gute Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Es sah früh gut für uns aus. Yannis steuerte ein ereignisloses, aber dafür vollkommen sicheres Remis bei. Klaus hatte die objektiv gesehen bessere Stellung und die Initiative. Nachdem alle Figuren getauscht wurden, vereinbarte man im Bauernendspiel korrekterweise remis. Thomas und Felix konnten beide eine Qualität gewinnen und mussten in der Folge noch etwas achtsam sein. Alle Drohungen der Gegner konnten beseitigt und beide Partien zum Sieg gebracht werden. Während Thomas in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickelte, gewann Felix im Angriff. Es folgten zwei Remisen von Bernd und Volker, sodass zumindest das Mannschaftsremis sicher war. Bernd gab einen Bauern für gutes Gegenspiel. Allerdings ging ein zweiter dabei ebenfalls verloren. Nichtsdestotrotz hatte er die aktiven Figuren und das Läuferpaar auf seiner Seite. Durch einen netten taktischen Trick stellte er Materialgleichheit her und die Punkteteilung wurde unterzeichnet. Volker war nie wirklich in Gefahr, konnte aber auch kein echtes Gegenspiel entfachen, sodass nach vielen Abtäuschen das Remis die logische Konsequenz war. Mein Gegner opferte eine Figur und bekam dafür drei Bauern. In der Folge konnte ich mich nicht akkurat verteidigen und stand auf Verlust. Nachdem mein Gegner einen relativ einfachen Gewinn ausließ, keimte bei mir Hoffnung, da er in Zeitnot war und zwischendurch auch schon mal die Züge wiederholte. Er spielte aber zurecht weiter, da ihm die Engine auch ein Matt in sechs Zügen aufzeigte. Er fand es allerdings nicht und sagte nach zwölf Zügen in Folge mit Schach einmal nicht Schach, was für ihn zum Super-GAU wurde, denn es erlaubte mir selbst durch einen taktischen Schlag den Gewinn durch ein Turmopfer. In einer möglichen Variante half gar mein eigentlich völlig fehlplatzierter König auf e4 beim Mattsetzen. Die Bewertung wechselte von +14 auf -8 und mein Gegner gab auf. Dirk kämpfte in einem Endspiel mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern bei einem Bauern weniger um das Remis. Es dauerte zwar noch lange, aber es gab kein Vorwärtskommen. Nachdem Dirk den Mehrbauern taktisch und mit Turmtausch zurückgewinnen konnte, wurde die Punkteteilung unterzeichnet.

In der nächsten Runde am 18. März spielen wir gegen unseren Tabellennachbarn aus Altenessen. Das direkte Duell ist wohl richtungsweisend im Hinblick auf den Klassenerhalt. Schaut man auf das Restprogramm muss in jedem Fall ein Sieg her, denn wir spielen noch gegen den Tabellenzweiten, während Altenessen gegen den punktlosen Tabellenletzten antreten muss.

Die 2. Mannschaft verliert hoch gegen SG Bochum 4 mit 7:1

Br. Rangnr. SG Bochum 4 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 7:1
1 26 Finke, Dominik 1997 9 Steinke, Matthias 1804 1:0
2 27 Blome, Simon 1801 10 Boost, Jürgen 1837 1:0
3 28 Jung, Benn 1725 11 Pflieger, Christin 1759 1:0
4 29 Prieb, Robert 1793 14 Gawlick, Matthias 1602 1:0
5 30 Gluma, Christian 1594 15 Schumann, Burkhard 1626 1:0
6 31 Walny, Benjamin 1721 18 Schüler, Bernd 1434 1:0
7 4001 Butschek, Gerhard 1692 19 Kowalski, Mika 1527 ½:½
8 4002 Mazarov, Paul 1638 22 Ebersbach, Hans-Joachim 1424 ½:½

Bericht von Jürgen Boost

Leider habe ich nicht viel vom Spielverlauf der Mitspieler mitbekommen. Bernd verlor schnell an Brett 6. Ha-Jo hatte sich dann am 8. Brett mit seinem Gegner auf ein Remis geeinigt. Auch Christin teilte mir mit, dass sie die Partie verloren gab. Dann informierte mich Matthias G. über seine Niederlage am 4. Brett. Ich hatte bei der italienischen Partie eine ausgeglichene Stellung erreicht; nach dem Damentausch (19. Zug) schien die Partie in ein Remisendspiel überzugehen. Doch im 23. Zug spielte ich – unbedrängt ! – einen groben Fehler, der mich letztlich die Partie kostete. Matthias S. hatte am 1. Brett ein Schwerfigurenendspiel erreicht, das bei genauem Spiel wohl mit einem Remis geendet hätte. Da der Gegner einen verbundenen Freibauern hatte, strebte er den Abtausch der Figuren an; dies gelang ihm, so dass Matthias die Partie verloren gab. Burkhard opferte in schwieriger Stellung eine Figur; der erhoffte Angriff kam jedoch nicht zustande, er verlor. Mika erkämpfte sich nach mehr als 70 Zügen ein Remis. Sein Gegner willigte erst ein, nachdem er nur noch einen Turm mit Bauer und Mika einen Turm mit Läufer hatte.

Vierte bekommt Klatsche gegen Tabellenführer

Br. Rangnr. SG Höntrop 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 4 DWZ 5:1
1 17 Böcher, Joachim 1493 25 Schulz, Robin 1233 1:0
2 18 Keller, Frank 1324 26 Brunnstein, Lorenz 1265 +:-
3 19 Bock, Oswin 1285 27 Finke, Dennik 1139 1:0
4 20 Eul, Jakob 1344 28 Bußmann, Stephan 1076 1:0
5 21 Schneider, Helmut 1061 29 Riedel, Frank 1168 0:1
6 22 Koch, Heinrich-Dieter 1303 30 Schulz, Wolfgang 971 1:0

Bericht von Stephan Bußmann

Es war vieles gut und es war vieles schlecht. Schlecht war, dass wir leider nicht vollzählig antreten konnten und deshalb schon von Beginn an im Hintertreffen waren. Gut war, dass wir uns in den Partien besser geschlagen haben als ich dachte. Dies mag bei dem Endresultat wie ein schlechter Witz aussehen, ist aber keiner. Alle Partien waren sehr ausgeglichen und wurden dann durch eigene individuelle Fehler versiebt. Frank war der erste und einzige Sieg heute. Zwischenzeitlich mit Mehrfigur unterwegs, baute er zu viele Bedrohungen auf, bis schließlich sein Gegner das Matt übersah. Danach musste Dennik die Segel streichen, leider habe ich von seiner Partie nicht viel mitbekommen. Ich eierte relativ konstant durchs Spiel. Mein Gegner wollte viel tauschen, worauf ich anfangs auch noch eingegangen war. Bei meiner Dame war dann schließlich Schluss mit lustig. Ich hatte gefühlt die bessere Stellung, da mein Gegner seine eigenen Figuren in die Verdammung geschickt hatte. Auf dieser Grundlage baute ich einen starken Angriff am Königsflügel auf und stellte eine Figur ein. So war das nicht geplant… Die beiden Schulzes lieferten sich die letzten Partien. Beide sahen vom Konzept her so aus wie meine. Sehr ausgeglichen am Anfang bis Mitte und dann irgendwo eine Figur eingestellt. Ok, gegen den Tabellenersten kann man mal verlieren.

Ich hoffe nur, dass wir gegen Welper am 15.04.2018 wieder punkten und Welper damit wieder unter uns halten können.

Bitteres 4:4 gegen SG Witten 2

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SG Witten 2 DWZ 4:4
1 17 Lewandowski, Günter 1543 9 Altenschöpfer, Maximilian 1586 1:0
2 18 Schüler, Bernd 1434 10 Papenkordt, Karl-Hermann 1530 ½:½
3 19 Kowalski, Mika 1527 11 Krawietz, Siegfried 1386 1:0
4 20 Biermann, Jannik 1449 12 Rüsing, Thomas 1504 0:1
5 21 Wüllner, Robin 1370 13 Vonrüden, Regina 1443 0:1
6 22 Ebersbach, Hans-Joachim 1424 14 Lang, Christopher 1206 1:0
7 23 Osthus, Reinhard 1304 28 Vonrüden, Tobias 789 ½:½
8 24 Kalle, Michael 1258 35 Badur, Hannes 936 0:1

Bericht von Michael Kalle

Das durchaus Garstige am Schachspiel ist ja zuweilen, dass man ehrlicherweise nicht verloren hat, weil der andere besser war, sondern weil er die eben dampfend frisch auf dem Brett servierten Fehler gefunden und ausgekostet hat. Und dass man eben andererseits selbst nicht in der Lage war, es diesem gleich zu tun, wohl wissend, dass auch jener irgendwo auf dem Brett ebenfalls eine Leckerei oder zumindest doch einen kleinen Happen versteckt hat, denn in unserer Spielstärke ist das ja so üblich und zählt zu den gepflegten Umgangsformen. Aus der Distanz betrachtet, also zum Beispiel aus dem Blickwinkel eines Jemanden, der von draußen zufällig durch ein Fenster auf die reich gedeckten Tische eines Gourmettempels schaut und dann weiter hastet, erscheint das Schachspiel als ein fröhliches Geben und Nehmen. Aber wie gesagt, das gilt nur aus der Distanz und aus dem Blickwinkel eines Unbeteiligten.

Sitz man selbst am Brett, stehen einem zuweilen die Haare zu Berge. So z.B. Robin, der in ausgeglichener Stellung und ohne Not einen Turm einstellte, oder, um besser im Bilde zu bleiben, diesen für die gegnerische Gabel frisch servierte. Etwas anders lief es bei Günter, dem es gelungen war, eine Qualität aus des Gegners Buffet zu knabbern, um dann, nach einigen Verdauungszügen, – quasi über die Theke hinweg – einen Damentausch erzwang in dem guten Wissen, dass er sich nun an des Gegners verbliebenem Material laben können würde. Das war dem Gegner aber dann wohl nicht recht und er gab die Partie verloren. Einen wiederum ganz anderen Charakter hatte die Partie von Hajo. Hier wurde sowohl großzügig gegeben als auch genommen, mal lag Hajo mit einer Figur vorne (die er übrigens durch eine feine Attacke auf den gegnerischen König erobert hatte und dies soll auch der einzige Ausflug in die Realität in diesem Artikel gewesen sein, versprochen), mal war die Mehrfigur wieder weg, dann fischte er sich eine Qualle und so wogte das Mahl wohl mehrere Male hin und her, bis Hajo dann doch des Gebens müde geworden, einen ganzen Punkt verschlang. Mika, seinem jugendlichen Alter entsprechend, kam nicht weiter als bis zum nächsten Schnellrestaurant, bestellt, holte ab und ging. Mit einem ganzen Punkt. Das war wieder ganz anders als bei Jannik, der zwar ebenfalls noch jung ist, aber anders als Mika leider mit leeren Händen die Heimreise antreten musste. Bei Reinhard und seinem Gegner wiederum war es eher wie bei guten Freunden, die sich um einen Teller versammelt haben, um mal so zu schauen, ob etwas Verdauliches dabei sei. Und so ließ ein jeder mal die ein oder andere Chance auf dem Tisch, nur um dann am Ende um so heftiger miteinander über die verbliebenen Reste zu streiten. Keiner konnte hierbei das verbliebene Bauernobst des anderen an sich bringen oder aber das eigene zur Veredelung, so dass am Ende dann geteilt wurde. Ganz ähnlich verlief es bei Bernd. Auch hier wurde brüderlich geteilt, nur war man hier um einiges schneller. Mein Gegenüber war noch sehr jung, allerdings ließ er schon bei der  Menüaufstellung erkennen, dass er wohl wisse, wie man etwas anrichtet. Und so überlegte ich mir stets zweimal, ob ich die Suppe auch auslöffeln könnte, die mir die nächste Idee einbringen könnte. Also löffelte ich ganz tapfer und kam schließlich zu dem Punkt, an dem man sich Gedanken über den gelungenen Ausklang eines Abends macht. Und ich meine damit meinen gelungenen Abend. An dieser Stelle, liebe Leser, können die Genießer unter Ihnen in Erwartung auf das Kommende ruhig mal mit der Zunge schnalzen, können Sie sich genüsslich in den Sessel zurücklehnen und die Daumen sanft über ihre Fingerkuppen streicheln lassen, als wenn Sie sich ein Glas guten Weines unter die Nase halten, die Aromen aufnehmen und sich entfalten lassen, ein perfektes Bild zeichnend von zeitloser Schönheit, um sich das Glas dann erwartungsvoll langsam zum Munde zu führen. Denn genau an dieser Stelle habe ich die Partie verloren, auf Zeit. Und ich meine damit nicht, dass der tragische Held unter der Abgabe von Schweiß, Blut, Tränen und archaischer Grunzlaute mit den letzten Kräften seine Figürchen über das glühende Brett zerrt, um dann von der heimtückischen Klappe erbarmungslos und hinterrücks und kurz vor dem wohlverdienten und gerechten Sieg niedergestreckt zu werden. Ich meine damit, dass ich bei meinem 40. Zug!!!!! etwas zu lange überlegt habe. Genau genommen, zwei Minuten zu lang. Dann hat's mein Gegner bemerkt. Ende, aus, Mickey Maus, so sieht's aus. 4:4, das war's. Damit ist der Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur.

Falls sich unter der Leserschaft wer findet, der sich nicht zu den Genießern zählt oder freundschaftliche Gefühle für diesen unseren Verein hegt: hey, es ist völlig ok, wenn Sie jetzt kotzen. Ich werden ganz nah bei Ihnen stehen.

DSAM 2018 – Marcel Quast für das Finale qualifiziert

Von Freitag bis heute habe ich in Brühl, in unmittelbarer Nähe zu Köln, eine der sieben Vorrunden der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft, kurz DSAM, gespielt. Das Turnier ist so aufgebaut, dass sich in sieben TWZ-Gruppen an sieben Vorrundenorten sieben Spieler für das Finale qualifizieren, deshalb der Slogan 73. Dies ist in diesem Jahr neu, denn zuvor war es noch 63 und zu Beginn gar 53. In meiner Gruppe A (TWZ 2101 – 2300) nahmen insgesamt 21 Spieler teil, von denen bereits drei für das Finale in Leipzig qualifiziert waren. Mit der Startnummer sechs schien ich gute Chancen auf einen der begehrten Plätze zu haben, doch erstens wurden die ELO-Zahlen zur Reihenfolge herangezogen, zweitens zählten die Zahlen des Anmeldedatums und drittens ist ja das Spannende an der DSAM, dass in jeder Gruppe jeder jeden schlagen kann, weil die Spielstärkeunterschiede nicht allzu groß sind. Somit stellt dieses Turnier eine sehr gute Bühne für Leute dar, die einmal nur gegen gleichstarke Gegnerschaften antreten wollen.

In der ersten Runde spielte ich mit Schwarz gegen Frank Hoffmeister von der SVG Eppstein (DWZ 2138 / ELO 2167). Gegen meinen scharfe Eröffnung wählte er einen soliden Aufbau, sodass ich früh Ausgleich hatte. Ich versuchte auf Gewinn zu spielen, lehnte ein Remisangebot ab, aber am Ende konnte ich keinen Fortschritt machen und bot selbst die Punkteteilung an. Die zweite Runde war die schicksalhafteste Partie im Turnier. Ich dachte gegen Taylan Gülsen (2182 / 2186) von der SG Niederkassel gut aus der Eröffnung gekommen zu sein. Für einen Bauern hatte ich jedoch etwas Probleme, meinen König in Sicherheit zu bringen. Ich musste meinen Mehrbauern zurückgeben und geriet zudem ins Hintertreffen. In der Folge überspielte mich mein Gegner und hätte die Partie vermutlich gewonnen, wenn er nicht seinen Turm auf ein angegriffenes Feld gestellt hätte. In dieser Saison ist es schon das zweite Mal, dass einer meiner Gegner in besserer Stellung einzügig einen Turm einstellte. Hätte ich die Partie in Runde zwei verloren, wäre es sehr schwierig gewesen, mich zu qualifizieren.

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Erste Mannschaft verliert knapp gegen Doppelbauer Brambauer

Br. Rangnr. SC Doppelbauer Brambauer 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 4,5:3,5
1 2 Schulz, Hartmut 2042 1 Quast, Marcel 2200 ½:½
2 3 Koth, Stefan 2010 2 Topolewski, Dirk 2093 ½:½
3 4 Wagner, Norbert 2023 3 Brüggestraß, Volker 2021 ½:½
4 5 Bauch-Lojewski, Ralf 1957 4 Berens, Thomas 1891 ½:½
5 6 Zimmermann, Dirk 1918 5 Gottmann, Bernd 1912 0:1
6 7 Jochmann, Christian 1805 6 Löffelbein, Klaus 1848 ½:½
7 8 Rips, Frank 1791 7 Melmer, Felix 1867 1:0
8 9 Bracht, Michael 1949 8 Meise, Ulrich 1811 1:0

Bericht von Marcel Quast

Heute Mittag musste Yannis aufgrund einer Krankheit sehr kurzfristig passen, doch glücklicherweise konnte Klaus es doch noch einrichten und heute spielen, womit wir mit 1-8 antraten. Ich machte nach nicht einmal zwei Stunden den Anfang. Nach unterschätztem Gegenspiel am Damenflügel wurde ich passiv gestellt, sodass ich das Remisangebot meines Gegners annahm. Es folgte Thomas, der zunächst ablehnte, aber beim zweiten Angebot annahm, da er trotz Läuferpaares und der besseren Bauernstruktur keinen Weg zu Vorteil sah. Allerdings gab es wohl auch keinen Weg, dies auszunutzen. Uli stand leicht schlechter und verlor prompt, weil er einen Läufer einstellte. In seinem ersten Saisoneinsatz erreichte Dirk eine passable Stellung mit den schwarzen Steinen. Nachdem er höchstwahrscheinlich einen falschen Angriffsplan wählte, konnte er keinen echten Angriff entfachen und die Partie endete später remis. Auch Volker stand zunächst besser, fand aber keinen Weg, seinen optischen Vorteil zu verwerten. Am Ende willigte er ob der Aktivität seines Gegners ins Remis ein, obwohl er einen Mehrbauern besaß. Auch hier schien es die richtige Entscheidung zu sein. Klaus konnte seine Partie auf spektakuläre Weise retten, nachdem seine Dame auf Abwege geriet und nur durch Figurenverlust zu retten war. Er suchte sein Heil im Angriff und aktivem Figurenspiel. Als der Gegner meiner Meinung nach einen entscheidenden Angriff setzen konnte, ließ er eine Abwicklung zu, die Klaus zwei Bauern für die Figur einbrachte. Nachdem der Gegner auch noch den letzten Turm tauschte, konnte Klaus seine Bauern so platzieren, dass es für den gegnerischen Monarchen kein Vorankommen mehr gab, sodass er ins Remis einwilligen musste. Felix griff am Königsflügel an, wurde jedoch im Zentrum gekontert. Nach einigen Abtäuschen musste er ein Damenendspiel mit Minusbauern verteidigen. Aufgrund seines auf Matt stehenden Königs, musste seine Dame passiv bleiben, womit der Mehrfreibauer ins Gewicht fiel. Der Gegner konnte wohl mehrmals die Damen tauschen und ein gewonnenes Bauernendspiel erreichen, aber auch sein Plan führte schlussendlich zum Sieg. Zwar mussten wir noch lange auf das Partieende von Bernd warten, doch lohnte es sich, denn ihm gelang heute der einzige Sieg. In der Eröffnung gewann er durch eine Abzugstaktik einen Bauern und behielt ihn bis ins Endspiel. Dort zeigte er, wie ein starker Läufer einen schwachen Springer dominieren kann und mit dem Mehrfreibauern war es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Sieg. Leider reichte es trotzdem nur zur knappen Mannschaftsniederlage.

Nun stehen wir auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand. Mit großer Wahrscheinlichkeit brauchen wir noch mindestens zwei Siege aus den letzten beiden Runden, um die Klasse zu halten. Der nächste Versuch findet daheim am 25. Februar gegen die SG Gladbeck statt.

Nächster Vereinsabend

Freitag, 4. Mai im CVJM-Heim
(Monatsblitzturnier)

Nächste Termine

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